Streacom ST-FC10 HTPC-Aluminium-Gehäuse

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Achtung:

---------
diese Bewertung ist nur gültig mit dem Motherboard-Gigabyte GA-Z77N-WIFI, (Sockel 1155)  weil die Motherboards wegen ihrem Layout nicht genormt sind, d.h. es gibt keine bestimmte Position für die CPU oder auch den Stromstecker, andere Motherboards könnten besser passen!!!
-------------------------------------------------------
warum ausgerechnet dieses Gehäuse?
-> Faszination eines lüfterlosen, geräuschlosen HTPC
-> Gehäuse hat Hifi-Maße & steht bei mir im Hifi-Rack

Der äußere Eindruck ist hervorragend - Alles ist aus solidem Aluminium & auch der Alu-Deckel passt wie angegossen.

Bei dem Einbau des Motherboards gab es folgende Probleme:
->man benötigt unbedingt den Heatpipe-Adapter Streacom ST-HT4, da ansonsten der Stromstecker vom Netzteil im Weg ist, wenn die Heatpipes am Gehäuse verschraubt werden  
->die mitgelieferten Heatpipes waren zu kurz und gingen nur zu ungefähr 1/3 in den Kühlkörper, da habe ich mir Verlängerungen für die Heatpipes anfertigen müssen, sonst wäre an dieser Stelle schon Ende gewesen, und das Gehäuse wäre zurückgegangen..(siehe Bild 3034)
->das Power-Kabel, welches vom Netzschalter an der Front zum Motherboard geht, war auch zu kurz & musste aufwendig mit Lötkolben & Schrumpfschlauch verlängert werden - das ist für ein Gehäuse der 300,-€-Klasse völlig enttäuschend, leider :-(
->es war eine ziemliche Friemelei, das Slot-In-Laufwerk so einzustellen, das es eine CD auswirft, weil dieser Universal-Auswurf-Mechanismus am Gehäuse auch nicht das Gelbe vom Ei ist, da sich das Blech nur in der Mitte (wo der Knopf am Gehäuse ist)
am meisten bewegt, das bedeutet, je weiter außen am Laufwerk der originale Auswurfknopf ist, umso weniger bewegt sich dieser Mechanismus & umso mehr Arbeit macht das Einstellen der richtigen Position!
Als Alles zusammengebaut war, wurden noch die 2 vorderen seitlichen USB-3.0-Anschlüsse getestet, welche aber leider auch nicht funktionierten. (Die Platine ist von Wesena)
Deswegen sind die vorderen USB-Anschlüsse für mich nicht zu gebrauchen, da aber das Gehäuse im Hifi-Rack eingebaut ist, ist das kein Problem, da diese Anschlüsse sowieso seitlich angebracht sind & da kommt man mit einem USB-Stick dann sehr schlecht hin, weil dann die Seitenwand des Racks im Weg ist.

Fazit: Wenn man dieses Gehäuse zusammen mit diesem Motherboard möchte, muss man unbedingt Enthusiasmus & handwerkliches Geschick mitbringen ! Der Lötkolben ist unverzichtbar (Powerkabel verlängern), und man sollte eine Metallfirma an der Hand haben, wegen der zu kurzen Heatpipes sowie viel Geduld mitbringen (Einbau des Slot-In-Laufwerks)

Hat man diese Hürden einmal gemeistert, bekommt man einen solide gemachten HTPC, der jeden Besitzer stolz macht :-)

Die Heatpipe-Kühlung funktioniert mit den selbstgebauten Verlängerungen wunderbar, die CPU-Temperatur bewegt sich zwischen 42° im Idle bis zu ca.82° unter Vollast

Das Gehäuse wird dann natürlich auch recht warm, das ist aber völlig normal & es besteht kein Anlass zur Sorge.

Dieses Gehäuse könnte evtl. mit einem anderen Motherboard besser harmonieren (Position der CPU auf dem Board?), allerdings wird man nicht um die Verlängerung des Powerkabels vom Einschalter herumkommen, in meinem Fall war der Stecker auf dem Board hinten rechts & das Kabel kam vom Gehäuse-Knopf vorne links -> da haben ca.10cm-Kabel gefehlt.

Es besteht hier noch viel Potential für Verbesserungen!

Bei einem Gehäuse-Preis von 300,-€ darf man mehr erwarten!







Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden