Stirb Langsam 4.0 [Blu-ray] Bruce Willis

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Lustiger Weise wird Stirb Langsam 4 mit jedem Mal ansehen besser, als vor knapp einem Jahr im Kino, dass muss dazu gesagt werden, denn ingesamt ist es den Machern nicht gelungen einen wirkliche originellen Film zu machen.
Das Strickmuster ist bekannt - man sollte ja nicht allzuviel verraten, doch wir erinnern uns einfach mal an Hans und Simon Gruber.

Trotzdem ist Bruce Willis trotz seines Alters noch ein aktzeptabler Actionheld, der sogar ein paar Seitenhiebe in Bezug auf seine nun langsam kommende Vergreisung erträgt. Dabei wirkt er mit Glatze sogar noch bühnenreifer als zu der Zeit, in der er zwar Haare aber tiiieeefe Geheimratsecken hatte.
Von seinem Sidekick hätte ich persönlich lieber etwas weniger und von Willis mehr gesehen, aber sei es drum, Stirb langsam 4 ist trotz alledem noch immer ein solider Actionfilm mit teils etwas überdrehten, aber toll gemachten Szenen (die Nummer mit dem Jagdflugzeug) und wäre das Drehbuch ein Tick besser, im Sinne von origineller in seiner Auflösung, gäbe es wohl eine bessere Wertung, so tänzelt SL4 irgendwo zwischen 3 und 4 Sternen.

Was den Recut und die Länge des Filmes angeht, so erliegen hier einige dem Irrtum, dass es sich um eine längere Filmfassung handeln könnte oder eine zu erwarten wäre. Dem ist mitnichten so:
Tatsächlich ist der Recut sogar um einige Sekunden kürzer als der Kinofilm; einziger Unterschied ist, dass im Recut einige Szenen anders ausfallen bzw. alternative Szenen eingefügt sind, das gilt vorallem für Flüche und Gewaltszenen, in denen nun Blut fließt, Szenen, die man drehte für eine später erscheinende DVD-Version und die nicht den Weg ins Kino finden sollten, um ein größeres Publikum zu erhalten. Wohl dann aber auf Silberscheibe erscheint und den Käufer ein zweites Mal Geld abverlangt, was eine bei FOX gängige Methode geworden ist. Als Käufer kann ich nur, auch über mich, sagen: Man ist ja so dämlich...

Die Kinofassung bekam in den USA eine PG13-Freigabe, der Recut allerdings ein deftiges R; FOX beantragte damals für die Kinofassung in Deutschland ebenfalls eine ab 12 Freigabe, aber die hatten die Rechnung ohne den Wirt bzw. die FSK gemacht und bekamen ein ab 16.
Dagegen fanden die freiwilligen Kontollierer den Recut nicht so schlimm wie die Herrschaften in den USA und spendierten diesem ebenso eine ab 16 Freigabe.
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