Stimmungsvolle Weihnachtsdekoration: Weihnachtskerzen

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Stimmungsvolle Weihnachtsdekorationen: Ratgeber für den Kauf von Weihnachtskerzen

Alle Jahre wieder… Wer freut sich nicht auf Weihnachten? Nicht nur Kinder haben schon Tage und Wochen vorher ein Strahlen in den Augen, auch die Eltern freuen sich auf einige ruhige Tage im Kreise ihrer Liebsten. Es wird geschlemmt, viel geredet und Zeit für sich genommen. Das alles wird durch das richtige Ambiente unterstützt. So wird an Weihnachten die wohl meiste Dekoration des ganzen Jahres genutzt: Fenster werden mit Sternen aus Bast behangen oder sogar mit Kunstschnee besprüht, der Weihnachtsbaum glänzt durch die funkelnden Goldhänger und auch der Esstisch wird reichlich mit Tannenzweigen, Nüssen und getrockneten Orangenscheiben ausgelegt. Über allem liegt dabei ein feiner Schimmer, den eine Lampe mit ihrem künstlichen Licht nicht wiedergeben kann: Er kommt von Kerzen. Diese sind unverzichtbar für jedes Weihnachtsfest. Sie versprühen eine Wohlfühlstimmung, die sonst durch nichts gegeben werden kann.

Wir wollen Ihnen im Folgenden einige Tipps an die Hand geben, was Sie beim Kauf von Kerzen für das Weihnachtsfest beachten können, um das besonderen Flair noch zu verstärken.

Weihnachten ist ein religiöses Fest

Weihnachten ist, neben Ostern und Pfingsten, eines der drei Hauptfeste im Kalenderjahr. Der 24. Dezember ist dabei eigentlich nur der Vorabend, der Heilige Abend, zum 25. Dezember, der gefeiert wird zur Geburt Jesu Christi. Der 26. Dezember kommt in einigen Ländern wie Deutschland, Österreich und auch der Schweiz noch als zusätzlicher Feiertag hinzu.

Streng religiös gesehen, beginnt der Kreis des Weihnachtsfests ab dem 1. Advent und geht bis zum 2. Februar, Maria Lichtmess oder Mariä Lichtmess. Dieser Tag ist kalendarisch gesehen der 40. Tag nach Weihnachten. So lange bleiben in vielen Haushalten auch die Krippen und der Weihnachtsbaum, je nach Zustand, erhalten. Viele können sich aber damit nicht anfreunden und beenden die Weihnachtszeit inoffiziell für sich am 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige.

Einflüsse aus Übersee

Heutzutage sieht man immer mehr, dass unterschiedliche Kulturen in das traditionelle Weihnachtsfest hineinreichen. Vor allem Bräuche aus dem angelsächsichen Raum werden zunehmend integriert. So sind dies das Aufhängen von Strümpfen an den Kamin. Diese soll Santa Claus, der Überbringer der Geschenke, via einem Rutsch durch den Schornstein füllen. Da der Kontinent jedoch von großer Mulitkulturalität geprägt ist, werden in unterschiedlichen Gebieten auch andere Weihnachtsfeste gefeiert. So sind Kwanzaa, das afroamerikanische Fest, oder auch Chanukka, die jüdische Variante, vertreten.

Weihnachten wird durch die passende Dekoration zu etwas ganz Besonderem

Selbst diejenigen, die wenig von Weihnachten halten, schauen sich zumindest gerne die Dekoration von Nachbarn, Freunden und Verwandten an. Die gängigsten Elemente sind:

  • Der reich geschmückte Weihnachtsbaum: Hier gibt es neben traditionellen Krippenfiguren aus Holz oder roten Kugeln auch zahlreiche, individuelle Anhänger: Kuchenstücke, Comicfiguren und Früchte, alle aus Pappmaché oder Glas, finden großen Anklang.
  • Die Krippe: Diese Hütte aus Holz gibt es in unterschiedlichen Varianten. Je größer und ausgeschmückter sie ist, desto kostspieliger wird sie. Wichtig sind neben diesem optischen Effekt vor allem die drei Hauptfiguren: Das Jesuskind, Josef und Maria. Daneben gibt es wahlweise Nutzvieh, Lichter, die Heiligen Drei Könige oder auch Hirten.
  • Dekorationsartikel: Von Sternen über kleine Weihnachtsfiguren bis hin zu Schleifen und goldenem Gehänge ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Neben dieser Dekoration ist vor allem auch das Essen etwas besonderes. In vielen Haushalten werden Gans, Ente und auch Lamm gegessen, dazu kommen die passenden Vor– und Nachspeisen. Auch die Getränke sind exklusiver und reichen von teurem Champagner bis zu seltenem Jahrgangsrotwein.

Was bei den aufgezählten Dingen nicht fehlen darf, ist das passende Licht. Dieses kommt in der Regel von Kerzen. Vor allem in der Weihnachtszeit sind diese sehr beliebt, da sie die dunklen und kalten Monate erhellen und erwärmen.

Weihnachtskerzen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen

Neben den normalen roten und weißen Stumpenkerzen mit einem Flachkopf, setzen sich auch immer mehr Weihnachtskerzen durch, die durch eine außergewöhnliche, weihnachtliche Form bestechen. Alle diese bestehen, wie die bereits genannte Kerzenart, aus Paraffinwachs. Dies ist ungiftig, wasserabstoßend, brennbar, wachsartig, geruchs– und geschmacklos und damit genau passend als Hauptbestandteil einer Kerze.

  • Weihnachtskerzen in Tannenbaumoptik: Diese sind schön anzusehen, sind aber in vielen Fällen nicht wirklich brauchbar. Oft brennen die Kerzen nicht bis zum Ende durch.
  • Da die Tannenbäume aus Wachs oftmals mit Glitzer besprüht wurden, hört man, beim Herunterbrennen, oft ein leises Zischen. Hierbei verbrennen diese Partikel. Sie sollten deshalb unbedingt darauf aufpassen, dass das Glitzer auch für Kerzen gedacht ist und beim Verbrennen keine gefährlichen Ausstöße erzeugt.
  • Längliche Kerzen: Diese hochragende Form kann für Fensterarrangements genutzt werden. Hierbei ist Vorsicht geboten. Da die langen Kerzen eine kleine Standfläche vorweisen, stehen sie nicht so fest auf dem Untergrund. Stellen Sie sicher, dass die Kerze nicht kippen kann. Durch einen Kerzenhalter können Sie dem vorbeugen. Auch gibt es spezielle Clip–Halterungen, in welchen die Kerzen einrasten können. So sind Sie garantiert auf der sicheren Seite.
  • Auch Figurenkerzen sind für das Weihnachtsfest eine schöne Idee. Plätzchen und Obst, die allesamt aus Wachs bestehen, sind ein Hingucker. Auch hierbei gilt es, einen passenden Platz zu finden. Weder darf dafür eine abschüssige Fläche gewählt werden, noch eine Stelle, an welche Kinder leicht herankommen. Sie sollten die Kerzen ebenso nicht direkt auf dem Tisch oder dem Boden stehen haben. Bei den meisten dieser Kerzen tropft das Wachs an der Seite hinab. Ein passender Untersatz oder eine Schale kann hierbei Abhilfe schaffen.
  • Achten Sie darauf, dass die Weihnachtskerzen nicht in der Nähe von brennbaren Materialien stehen. Tischdecken und Vorhänge sollten sich in sicherer Entfernung befinden. Vor allem, wenn Sie Teelichter verwenden möchten, ist Vorsicht geboten. Viele unterschätzen die kleinere Flamme, die im schlimmsten Fall aber in einer Stichflamme ausarten kann.

Weihnachtskerzen auf dem Adventkranz

Der Adventskranz ist ein zentraler Gegenstand, der zum Weihnachtsfest hinleitet. Vier Kerzen sind hierbei nach Geschmack oder auch der Form des Kranzes zu wählen.  Beachten Sie:

  • Die Kerzen dürfen nicht zu groß und auch nicht zu breit gewählt sein. Je nach Grundform des Kranzes, nicht nach dem bereits besteckten Grundgerüst mit Tannenzweigen, sind die Maße der Kerze abzustimmen. Sind sie zu breit, droht die Gefahr, dass diese umkippen. Auch auf längliche, hohe Kerzen gilt es zu verzichten. Diese können bereits bei einer kleinen, unachtsamen Bewegung ins Kippen geraten und damit schlimme Folgen nach sich ziehen.
  • Sie sollten keinerlei entflammbares Dekomaterial auf dem Adventskranz befestigen, schon gar nicht in nächster Umgebung zu den Kerzen. Blätter, aber auch alle Arten von Papier und Pappe sind so tunlichst zu vermeiden. Drähte zur Ausgestaltung des Kranzes sind zudem sicher am Basiskonstrukt zu befestigen. So kann ein Funkenflug vermieden werden.

Der Weihnachtsbaum soll passend erstrahlen

Echte Kerzen am Weihnachtsbaum sind etwas sehr Besonderes. Sie erzeugen durch die flackernden Lichtspiele ein schönes Bild. Doch hierbei ist Vorsicht geboten. Wachskerzen für Weihnachtsbäume sind nahezu aus dem Angebot der Hersteller verschwunden. Zu gefährlich, zu aufwendig anzuzünden und zu schnell verbrannt sind die Echtwachslichter. Die passende Alternative: LED-Kerzen.

  • In der Anschaffung sind LEDs zuerst einmal teurer. Jedoch gleichen sie das damit aus, dass sie bis zu 100 000 Stunden Lebensdauer vorweisen können. Dies kann je nach Größe der Kerzen auch variieren. So sparen Sie auf die Dauer Geld, denn Wachskerzen verbrauchen sich ziemlich schnell. An einem Abend kann bereits nach 3 Stunden eine fingerlange Kerze am Weihnachtsbaum verbrannt sein.
  • Auch der Stromverbrauch ist kein Gegenargument zu den LED-Kerzen. Denn dieser ist äußerst gering. Zugleich entwickelt sie wenig Wärme.
  • Das schlagende Argument für die LED-Kerzen ist natürlich, dass die Gefahr wegfällt, mit ihnen das gesamte Haus anzuzünden. Dieses hohe Maß an Sicherheit büßt aber gleichzeitig den Charme von Wachskerzen ein. Doch auch dagegen gibt es etwas in LED–Ausführung: Nachgeahmtes Kerzenlicht in LED, das flackert. Diese Ausführungen bieten sogar den optischen Wachseffekt, der an den Rändern hinunterfließt. Der Vorteil gegenüber den Kerzen aus echtem Wachs: Man verursacht keine Wachsflecken auf der Tischdecke.
  • Möchten Sie einen zusätzlichen Aspekt, den Ihnen Wachskerzen nicht bieten können? Bunte LED–Lichter zaubern ein herrliches Ambiente in die Wohnung.
  • Sie müssen auch bei LEDs nicht auf unterschiedliche Formen verzichten. Weihnachtsmänner, Schneemänner und Tannenbäume werden durch das Licht erhellt.
  • Auch LED–Teelichte sind praktisch. Diese kann man an den Unterseite ein– und ausschalten und sie sind an Stellen zu setzen, die mit normalen Kerzen, aufgrund der Brandgefahr, nicht zugänglich wären.

Darauf können Sie beim Kauf von Weihnachtskerzen noch achten

  • Sie können einen Mittelweg finden und beispielsweise für den Weihnachtsbaum die klassische Lichterkette erwerben. Diese ist günstiger als die Anschaffung von LED–Leuchten, ist aber gleichzeitig genauso sicher.
  • Setzen Sie auf genügend Nachschub, wenn Sie Weihnachtskerzen aus Wachs kaufen. Nichts ist schlimmer, als ein Arrangement, bei welchem eine oder mehrere Kerzen fehlen.
  • Vorsicht, wenn Sie eine Basteltechnik anwenden, die etwas mit Papier zu tun hat. So ist beispielsweise die Serviettentechnik eine schöne Idee, eine normale Kerze nach eigenen Wünschen zu verschönern. Die Serviette sollte aber vorher mit einem Spray oder einem Lack eingesprüht werden, der nicht brennbar ist. Andernfalls kann es schnell gefährlich werden.
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