Star Trek: Kirk vs. Picard – wer ist der bessere Kapitän?

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Star Trek: Kirk vs. Picard – wer ist der bessere Kapitän?

Was Star Trek ist und warum die Filme beim Publikum so beliebt sind

Science-Fiction-Abenteuer gehören zu den beliebtesten Genres des Films. Die auf den Ideen von Gene Roddenberry basierten Serien und Spielfilme der Star-Trek-Reihe sind nicht nur für wahre Trekkies ein Muss. Mit dem Satz: „Der Weltraum - unendliche Weiten" begann jede der 273 Folgen der 1966 in Leben gerufenen Serie „Raumschiff-Enterprise". Sie erzählte in meist abgeschlossenen Einzelepisoden die Abenteuer der Besatzung des gleichnamigen Raumschiffs. Die Handlungen spielen im Wesentlichen im 22., 23. und 24. Jahrhundert. In mehreren Folgen kommen allerdings auch Zeitreisen vor, die in anderen Zeitepochen spielen. Mittlerweile ist die Serie rund um Captain Kirk und seiner Crew zum Kult geworden und hat eine große Fangemeinde. Nach dem Ende der Serie wurden unter dem Titel „Star Trek", zu deutsch „Reise durch das All", bis heute noch bereits 12 Kinofilme gedreht. Alle Filme sowie die einzelnen Staffeln der Serie können Sie bei eBay kaufen.

„Star Trek - Der Film", ist der Titel des ersten Kinofilms und basiert auf der Fernsehserie „Raumschiff Enterprise". Der Film startete am 27. März 1980 in den bundesdeutschen Kinos. Hier wurde die Crew der Serie komplett mit allen Schauspielern übernommen worden. In den Teilen I bis VII führt Kapitän James T. Kirk, alias William Shatner, die Crew der Enterprise. Ab Teil VII, „Treffen der Generationen" übernimmt Kapitän Jean Luc Picard, gespielt von Patrick Stewart diese Rolle. Dieser kommandiert ebenso in der Serie „Star Trek - das nächste Jahrhundert", die Crew der Enterprise, allerdings hundert Jahre später. Die Serie lief im Fernsehen zwischen 1987 und 1994. Kaufen können Sie alle Folgen der Serie auf DVD bei eBay. Die Teile „Star Trek" XI und XII sowie „Star Trek - Into Darkness" führen wieder in die Vergangenheit und zeigen die Anfänge der Crew. eBay bietet dazu auch Sondereditionen an. Hier agiert wieder James T. Kirk, diesmal gespielt von Chris Pine. Beide Kapitäne führen ihre Mannschaften souverän und geschickt durch die verschiedensten Abenteuer. Doch es stellt sich immer wieder die Frage, wer von den beiden denn nun eigentlich der bessere Kapitän sei. Um diese Frage zu beantworten, wirft man einen Blick auf die einzelnen Biografien, den Werdegang und die beiden Charaktere. Anhand der Entscheidungen und Verhaltensweisen in Bezug auf die Handlungen der einzelnen Filme kann für Sie als Zuschauer vielleicht etwas Licht ins Dunkel gebracht werden.

James T. Kirk - sein Werdegang und die Karriere in der Sternenflotte

Benannt nach seinen beiden Großvätern James und Tiberius wird Kirk am 22. März des Jahres 2233 geboren. Sein Vater, George Kirk, ist ein Starfleet-Sicherheitsoffizier. Die Kindheit verbringt James T. Kirk auf der Erde in Iowa. Mit 13 lebt er dann auf Tarsus IV, einem Planeten mit 8.000 Kolonisten. Als der Gouverneur 4.000 der Kolonisten töten lies, um das Überleben der restlichen Bevölkerung zu sichern, beschloss Kirk als einer der Überlebenden, wie sein Vater, der Sternenflotte beizutreten. Er in die Akademie der Sternenflotte aufgenommen. Der Geschichtsunterricht beeindruckt Kirk besonders. Hier lernt er, dass Geschichte nicht nur nach Daten und Ereignissen gegliedert sein muss, sondern auch nach Ursache und Motivation. Als James Kirk als einziger Kadett auf der Akademie, den eigentlich nicht zu lösenden „Kobayashi-Maru-Test" bestand, indem er heimlich den Simulationscomputer manipulierte, wird er mit einer Belobigung für originelles Denken ausgezeichnet. Kirk akzeptierte es nie, nicht gewinnen zu können. Im Jahr 2264 übernimmt er als Nachfolger von Kapitän Christopher Pike das Kommando der U.S.S. Enterprise. Das Raumschiff und die Crew wurden zu einer Fünfjahres-Mission ins Weltall abkommandiert.

Mit Mut und Entschlossenheit führt Kirk als Kommandant seine Mannschaft durch die verschiedensten Abenteuer. Doch versucht er auch, mit einer guten Portion Selbstironie, Charme, Witz und Gelassenheit die Moral der Mannschaft aufrechtzuerhalten. Dabei nimmt er sich selbst nie zu wichtig und schreckt auch vor gefährlichen und waghalsigen Aktionen nicht zurück. Nach erfolgreicher Rückkehr erhält Kirk den Rang eines Admirals der Sternenflotte.

Wie Kapitän Kirk Entscheidungen trifft und Konflikte in ausweglosen Situationen meistert

Schon im ersten Star-Trek-Kinofilm, den Sie natürlich bei eBay erhalten, zeigt Kirk, dass er gerne gegen Konventionen verstößt, wenn es um das Wohl und das Überleben seiner Mannschaft geht. Hier erobert sich der Admiral und frühere Kommandant der Enterprise das Kommando wieder zurück, indem er die Kompetenz des aktuellen Kapitäns, Decker, in einer bedrohlichen Situation infrage stellt. Kirk handelt instinktiv richtig und rettet das Schiff. In Teil II „Der Zorn des Khan" wendet er eine List an, um seinen Erzfeind kampfunfähig zu machen. Im gleichen Teil stirbt sein Freund und Crew-Mitglied Spock. Durch eine Befehlsverweigerung kann Kirk in allerdings im Teil III „Auf der Suche nach Mr. Spock" Spock auf dem sich neu erschaffenden Planeten Genesis wieder ins Leben zurückbringen. Diese Gehorsamsverweigerung wurde von der Sternenflotte bestraft, indem man Kirk wieder zum Kapitän degradierte. Doch für den Abenteurer Kirk war dies keinesfalls eine Strafe. Nun hatte er, der schon mittlerweile in die Jahre war, endlich wieder die Möglichkeit, neue Herausforderungen zu bewältigen. So unternahm er in „Star-Trek IV - Zurück in die Vergangenheit" eine unterhaltsame Reise in die Zeit der 1980er Jahre um vom Aussterben bedrohte Wale zu retten und stellte in Teil V, „Am Rande des Universums", ganz ohne Scheu, einen vermeidlichen Gott infrage. Mut und ungebrochenen Kampfgeist zeigt Kirk auch während seiner Gefangenschaft auf dem Strafplaneten „Rura Penthe" im Teil VI, „Das unentdeckte Land". Der Star Trek Film „Treffen der Generationen" leitet schließlich eine neue Ära ein. Kirk schien während einer technischen Panne zur Einweihung der neuen Enterprise-B ums Leben zu kommen. Tatsächlich befindet er sich aber in einer Zwischenwelt, dem sogenannten „Nexus". Dort wird er 78 Jahre später von Kapitän Jean-Luc Piccard, dem Kommandanten der Enterprise-D gefunden. Hier können Sie als Zuschauer miterleben, wie die beiden eine gefährliche Mission bestehen, auf der James Tiberus Kirk letztendlich ums Leben kommt.

Die Biografie und der Werdegang bei der Sternenflotte von Kapitän Jean-Luc Picard

Am 13. Juli 2305 wird Jean-Luc Picard als Sohn eines Winzerehepaars in Frankreich geboren. Die Familie lebt weitgehend traditionell versucht ohne die moderne Technik auszukommen. Der Traum zur Sternenflotte zu gehen, stößt bei Picards Eltern auf Unverständnis. Dennoch gelingt es ihm, heimlich und im zweiten Anlauf, dort im Jahr 2323 aufgenommen zu werden. Picard gilt in seiner Jugend als unbeugsam und draufgängerisch. Als er jedoch während seines Studiums wegen einer schweren Verletzung ein künstliches Herz bekommen muss, ändert sich sein Wesen. Er war nun ruhiger, sensibler und diplomatischer geworden.

Picard ist ein exzellenter Florettfechter und beschäftigt sich gerne mit Literatur, insbesondere mit Werken von Shakespeare. Nach seiner Ausbildung dient er als Leutnant auf der Stargazer, auf der er später noch 20 Jahre lang Kapitän bleibt. Im Jahr 2363 wird Picard Kapitän der Enterprise-D. Bekanntheit erlangte er mit dem legendären „Picard-Manöver", das im Gefecht zwischen Schiffen mit Überlichtgeschwindigkeit gegen Schiffe mit Unterlichtgeschwindigkeit angewandt werden kann. Kapitän Picard gilt als kluger, diplomatischer Verfechter der Gerechtigkeit genießt in der obersten Direktive der Sternenflotte Respekt und großes Vertrauen.

Wie Kapitän Picard Entscheidungen fällt und Strategien in schwierigen Situationen erarbeitet

Bei einer Schlacht in der VII. Star-Trek-Episode „Treffen der Generationen", die Sie bei eBay kaufen können, schlägt die Enterprise auf dem Planeten Veridian III auf. Das Schiff zerschellt und die Crew wird getötet. Durch einen Zeitsprung innerhalb der Zwischenwelt, dem „Nexus", gelingt ihm die Rettung seiner Mannschaft. Er verlässt die irreale Scheinwelt, da er, rational denkend erkennt, dass der Nexus nur eine trügerische Illusion ist, die mit den Wünschen und Träumen der Besucher spielt. In Teil VIII, „Star Trek - Der erste Kontakt", trifft Kapitän Jean Luc Picard und seine Mannschaft auf die „Borg", eine menschenähnliche Cyborg Gesellschaft, die ein kollektives Bewusstsein besitzt, von einer Königin regiert und kontrolliert wird und die Fähigkeit hat, andere Lebewesen zu assimilieren, was bedeutet, sie an ihr Kollektiv anzupassen. Als ein Crew-Mitglied von den Borg assimiliert wird, entschließt sich Picard diesen, nun menschlichen Roboter ohne Bewusstsein, zu töten, um seine Prozessoren auszulesen und so die Borg zu überwinden. Es gelingt ihm schließlich, die Königin der Borg zu töten. Durch eine geschickte Simulation rettet Picard über ein Hologramm das friedliebende Volk der Ba'ku in Teil IX, „Star Trek - Der Aufstand".

Hier deckt Kapitän Picard eine Verschwörung gegen das Volk auf. Die ahnungslosen Aufständischen werden kurzerhand in ein holografisches Raumschiff gebeamt und ins All geschossen, was sie ursprünglich selbst vorhatten, mit den Ba'ku zu tun, um den Planeten zu übernehmen. In dieser Episode sehen Sie Picard zudem von seiner gefühlvollen Seite, denn er verliebt sich in eine Ba'ku. In Teil X, „Star Trek - Nemesis", werden Kapitän Jean-Luc Picard und seine Crew von der Föderation in einer diplomatischen Angelegenheit zum Planeten Romulus entsandt. Dort trifft Picard auf seinen Clon Shinzon, der ihn ersetzen soll. Zuvor wurde eine Kopie des Bord-Androiden Data erschaffen, die dem Zweck diente, die Enterprise auszuspionieren. Die Mannschaft bemerkt den Versuch und ersetzt die Kopie wieder durch den echten Data. Im Showdown besiegt Picard den inzwischen größenwahnsinnig gewordenen Shinzon und wird vom Androiden Data gerettet, indem dieser sich selbst für seinen Kapitän opfert.

Wer ist nun wirklich der bessere Kapitän - James T. Kirk oder Jean-Luc Picard?

Wenn Sie nun beide Kapitäne miteinander vergleichen, werden Sie am Ende feststellen, dass Kirk und Picard zwei vollkommen unterschiedliche Charaktere sind. Man kann sie also nicht miteinander vergleichen. Jeder der beiden Kapitäne hat eine andere Art, seine Crew zu führen und in Krisensituationen zu entscheiden. Beide behalten jedoch immer die Nerven und leiten souverän und klug. Kirk, der Draufgänger, mit Entschlossenheit und Mut zur Rebellion und großer Liebe zu seinem Schiff. Picard der kühle, überlegene Stratege, der diszipliniert und taktisch vorgeht, aber auch routiniert alle Gefahren und Hürden überwindet. Ihrer Mannschaft gegenüber sind beide stets loyal. Sicher liegt es aber auch immer im Auge des jeweiligen Betrachters und des persönlichen Sympathiefaktors, welcher der beiden mehr punktet. Sie selbst haben sicher bereits Ihre persönliche Wahl getroffen. Falls nicht, finden Sie es heraus, indem Sie bei eBay einige Star-Trek-Filme kaufen und sie sich ansehen. Zusammen wären Kirk und Picard sicher das perfekte Team und einzeln ist jeder Kapitän, auf seine eigene Art und Weise, ganz ohne Frage der Beste seiner Zeit.

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