Spur N Zubehör in großer Auswahl bei eBay kaufen

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Der praktische Einkaufsratgeber für Zubehör der Spur N

Wer einmal sein Herz für die Schmalspuranlagen entdeckt hat, wird immer wieder aufs Neue begeistert sein von der umfangreichen Auswahl an Zubehör für die Spur N. Wenn man bedenkt, dass man ein komplettes Wohnhaus auf einer Fläche von zehn mal acht Zentimetern aufstellen kann und die Lampenblende für eine Diesellok nur knapp zwei Millimeter breit ist, wird schnell klar, dass es sich hier um eine ganz spezielle Art von Modellbau handelt.

Zubehör und Ersatzteile in einem Maßstab von 1:160 sind teilweise mit den Fingern nicht mehr zu fassen. Spezielles Werkzeug, eine gute Lupe möglichst mit Beleuchtung und Befestigung am Arbeitsplatz – all das gehört zur Grundausstattung, wenn man eine Spur-N-Anlage selber bauen möchte.

Welche unterschiedlichen Arten von Zubehör es gibt und worauf beim Kauf geachtet werden sollte, dazu liefert dieser Einkaufsratgeber viel Wissenswertes und hilfreiche Tipps und Informationen.

Am Anfang steht die Konstruktion der Anlage

Eine Spur-N-Anlage kann sowohl auf einer Grundplatte aus Holz (Leimholz etwa 20 Millimeter stark) oder auf einem Rahmen mit Spanten (Sperrholz) aufgebaut werden. Folgende Vor- und Nachteile bei der Bauweise sollten beachtet werden:

Grundplatten aus Holz

  • Sie lassen sich auf jede gewünschte Größe zuschneiden.
  • Sie eignen sich aber nur für Anlagen, die maximal 1 x 2 Meter groß sind.
  • Sie benötigen einen stabilen Unterbau, damit die Platte nicht durchhängt.
  • Gleistrassen können unmittelbar auf die Platte genagelt werden.
  • Geländeformen lassen sich mit Styroporblöcken vorformen, die anschließend mit Gips verspachtelt werden.

Rahmen mit Spanten

  • Sie sind für größere Anlagen, Module oder Diaramen geeignet.
  • Sie zeigen eine hohe Stabilität bei einem geringen Eigengewicht.
  • Die einzelnen Spanten (Abstand zwischen 30 und 50 Zentimetern) sollten bereits nach dem Gelände vorgeformt werden, aber gleichzeitig auch die Auflage für die Gleistrassen sein.
  • Für den Geländebau wird Aluminium- oder Kunststoffgitter benötigt.
  • Die Spanten müssen beim Aufbau von innen verzahnt und danach verleimt oder miteinander verschraubt werden. Das gilt auch für Bereiche, wo Platten eingefügt werden.

Insgesamt ist also die Rahmbauweise wesentlich aufwendiger, dafür aber auch flexibler in der Nutzung. Außerdem lässt sie sich im Gegensatz zu einer Platte mit festen Abmessungen noch beliebig erweitern. Dafür muss man sich aber bereits beim Aufbau für die Schienenführung, für eine bestimmte Landschaftsform und die Anordnung von Bergen und anderen prägnanten Dingen entscheiden, um die Spanten entsprechend vorzubereiten.

Das notwendige Material für die Unterkonstruktion der Anlage ist im Heimwerker- und Bastelbedarf zu finden. Als Werkzeuge und Hilfsmittel werden Stichsäge, Akkuschrauber (mit Bohrvorrichtung), Schrauben, Nägel und Schleifpapier in unterschiedlichen Körnungen benötigt.

Zubehör für die Schienen – damit der Fahrbetrieb einwandfrei funktioniert

Hier gilt es zunächst zu beachten, dass Gleissysteme von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich und zum größten Teil untereinander auch nicht kompatibel sind. Es gibt Systeme, die über vorkonfektionierte Anschlüsse verfügen. Das ist zwar für die Verlegung einfach, aber relativ kostenintensiv. Außerdem stehen hier in der Regel nur Standardgleisstücke zur Verfügung, sodass die Flexibilität des Gleisplans eingeschränkt wird.

Günstiger – und auch flexibler – sind sogenannte Schienenverbinder, die an die jeweiligen Anschlussleitungen angelötet werden.

Achtung: Das Anlöten funktioniert nur bei älteren Gleissystemen aus Neusilber. Heute bestehen Schienenverbinder aus Federstahl, der sich nicht löten lässt. Kaufen Sie deshalb diese Schienenlaschen nur, wenn sie bereits mit Anschlusskabeln verbunden sind.

Hinweis: Wenn Sie dem Lötkolben an den Schienen arbeiten, müssen Sie schnell sein. Ansonsten beginnen die Plastischwellen zu schmelzen. Es ist empfehlenswert, die Anschlussleitungen zunächst zu verzinnen und das Gleis mit etwas Lötfett vorzubereiten.

So wirken die Gleise realitätsnah

Wenn man im Modellbauzubehör neue Gleise bestellt, sehen sie auch absolut neu aus. Die Profile glänzen silbrig, und das ist bei realen Eisenbahnen nie der Fall. Also sollten die Gleisprofile vor dem Einschottern „gerostet“ werden.

Dazu eignen sich dunkle Farbtöne oder spezielle Rostfarben aus dem Modellbau. Achten Sie unbedingt darauf, hier matte Farben zu verwenden, denn Rost glänzt nicht. Auftragen können Sie die Farben mit einem Pinsel. Damit der Kontakt für den Fahrbetrieb wieder hergestellt wird, müssen die Fahrprofile gereinigt und poliert werden.

Achtung: Bei Weichen müssen Sie unbedingt verhindern, dass Farbe in die beweglichen Teile gelangt. Die Anlageflächen zu den Außenschienen dürfen ebenfalls nicht angemalt werden. Hier liegt in der Regel die einzige Stromeinspeisung der Weiche, die nach dem Anmalen nicht mehr leitfähig wäre.

Bei der Auswahl des Gleisschotters richtet man sich am besten nach dem Thema der Anlage oder nach der Epoche, der die Kleinspurbahn nachempfunden wurde. Es gibt Gleisschotter in unterschiedlichen Farben und Körnungen. Die einzelnen Steinchen können auch untereinander gemischt werden.

Zwischen den Schienenprofilen trägt man Gleisschotter möglichst bündig zur oder etwas unterhalb der Schwellenoberkante auf. Unebenheiten können mit einem Pinsel ausgeglichen werden. An den Außenseiten wird der Gleisschotter zu einem Gleisbett geformt.

Tipp: Zum Fixieren des Gleisschotters verwenden Sie ein Gemisch aus nicht wasserfestem Leim und Wasser, dem sie einige Tropfen handelsübliches Spülmittel beifügen. Mit einer Spritze wird dieses Gemisch sowohl in die Schwellenzwischenräume als auch auf das äußere Gleisbett aufgetragen. Das Spülmittel sorgt dafür, dass eine gute Fließeigenschaft entsteht und sich das Gemisch gut verteilt. Schon nach einer kurzen Trockenzeit sind die Schottersteinchen fixiert und lösen sich auch beim Fahrbetrieb nicht ab.

Achtung: Bewegliche Teile von Weichen oder Entkupplungsgleisen werden nicht eingeschottert. Sie dürfen auch nicht mit dem Leimgemisch in Berührung kommen.

Die Landschaftsgestaltung der Spur-N-Anlage – mit dem richtigen Zubehör kein Problem

Für die Landschaftsmodellation einer Modelleisenbahn der Spurbreite N gibt es unterschiedlichen Möglichkeiten wie zum Beispiel die Verwendung von:

  • Styropor oder Hartschaum,
  • Aluminium- oder Kunststoffgitter oder
  • PU-Schaum.

Diese Materialien verlangen unterschiedliche Arbeitstechniken, können aber durchaus auch miteinander kombiniert werden.

Für die Oberflächenmodellierung kommen

  • Gips (vorzugsweise Ansetzgips wegen der längeren Verarbeitungszeit),
  • Pappmaschee,
  • Fliesenkleber oder
  • Spachtelmasse aus dem Modellbau infrage.

Achtung: Wenn auf der Modellbahnanlage an bestimmten Stellen eine oberflächliche Stromversorgung notwendig ist, sollten sogenannte Versorgungslöcher bereits beim Modellieren der Landschaftsform angebracht werden. Das erleichtert später die Verkabelung.

Tipp: Färben Sie Gips oder andere Modellierungsstoffe vor der Verarbeitung dunkelbraun oder dunkelgrau ein. So können auch bei leichten Beschädigungen der Oberflächengestaltung keine hellen Stellen durchscheinen. Zum Einfärben eignet sich normale Abtönfarbe aus dem Malerbedarf.

Damit es grünt und blüht – Zubehör für die Landschaftsgestaltung der Spur N

Vegetation jeder Art verleiht einer Modelleisenbahn Leben. Um glatte Flächen zu gestalten, können fertige Grasmatten verwendet werden, die im Modellbahnzubehör erhältlich sind. Zum Fixieren der Grasplatten sollten Kleber verwendet werden, die nicht auf Wasserbasis arbeiten. Kleber auf Wasserbasis wie zum Beispiel Leim oder Tapetenkleister können dazu führen, dass sich die Graspartikel auf den Matten lösen.

Bei ausgeprägteren Geländeformen oder wenn Wert auf eine naturnahe Gestaltung von Grünflächen gelegt wird, ist Streugut in unterschiedlichen Ausführungen die bessere Alternative. Hier sollte allerdings der Untergrund zunächst mit einer dunklen Farbe – vorzugsweise in Erdtönen – vorgestrichen werden, damit bei ungleicher Verteilung keine hellen Stellen sichtbar werden.

Tipp: Verwenden Sie Leim zum Fixieren und drücken Sie das Streugut fest an. Leim trocknet klar aus, sodass keine Klebereste sichtbar werden. Es ist auch problemlos möglich, an verschiedenen Stellen nach dem Trocknen des Leims noch einmal nachzuarbeiten.

Wenn die einzelnen Fasern senkrecht stehen bleiben sollen, um natürliche Graspflanzen zu simulieren, verwenden Sie zum Auftragen ein Sieb. Hier muss allerdings sehr sorgfältig gearbeitet werden, damit keine kahlen Stellen entstehen. Besonders naturnah wirken Grünflächen, wenn verschiedene Farbtöne des Streuguts miteinander vermischt werden.

Eine interessante optische Wirkung kann man auch mit Hochgräsern erzielen, die es sowohl als komplette Matten als auch als lose zusammenhängende Bündel im Zubehör für die Spur N gibt.

Wichtig: Hochgräser sollten nicht mit Leim, sondern mit Sprüh- oder Alleskleber fixiert werden, damit die natürliche Struktur erhalten bleibt. Außerdem klebt man sie stückchenweise in vorhandene Grünflächen ein.

Immer wieder schön – Gebirge und Felsen

Besonders im Hintergrund einer Modelleisenbahn sehen Gebirge und Felsmassive sehr dekorativ aus. Auch für die Spur N haben Sie hier verschiedene Dekorationsmöglichkeiten.

  • Fertige Felsstücke aus Gips, Kork oder anderen Materialien: Sie lassen sich relativ einfach in eine Anlage integrieren.
  • Felsfolie aus Kunststoff, die mit einer Schere zurechtgeschnitten und mit den Händen zerknüllt oder gebogen wird: Sie kann jeder Form angepasst und farblich nachbehandelt werden.
  • Silikonformen zum Gießen von kleinen Felsstücken: Allerdings sehen hier alle Steine gleich aus, sodass man sie etwas nachbearbeiten muss.
  • Selbstbau aus Gips (oder Pappmaschee): Das ist die individuellste, aber auch aufwendigste Form der Gestaltung. Auf eine Unterkonstruktion aus Styropor oder Aluminiumgitter wird Gips in mehreren Schichten aufgetragen und mithilfe von Spachteln mit einer geeigneten Oberflächenstruktur versehen.

Häuser und Figuren – eine filigrane Arbeit

Da alle Zubehörteile für die Spur N sehr klein sind, empfiehlt es sich, hier nicht mit Rohlingen zu arbeiten, sondern Häuser und auch Figuren fertig zu kaufen. Natürlich gibt es Häuser auch als Modellbausatz, aber ohne eine Arbeitsplatzlupe mit Beleuchtung und Spezialwerkzeugen, die als „dritte Hand“ Haltefunktionen übernehmen können, wird es schwierig, die Miniaturen zusammenzubauen oder farblich passend anzumalen. Figuren gibt es übrigens als Mischung oder auch nach Themengruppen sortiert im Zubehör für die Spur N.

Viele weitere Ausstattungsgegenstände warten im Modellbauzubehör für die Spur N noch auf Sie. Mit den Hinweisen aus diesem Ratgeber werden Sie sicher das Passende für Ihre Anlage finden.

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