Spuk im Hochhaus, DEFA - Serie, 2 DVD's, Heinz Rennhack

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*** SPOILER ***

Handlung: "Spuk im Hochhaus" ist eine DDR Serie der DEFA aus dem Jahr 1982 (Regie: Günter Meyer). Sie ist im Rahmenkonzept ähnlich angelegt wie die ebenfalls von Günther Meyer gedrehte Reihe "Spuk unterm Riesenrad". Das Drehbuch stammt von C. U. Wiesner.



Die Geschichte beginnt in einem Wirtshaus vor 200 Jahren, in dem die Wirtsleute Jette (Katja Paryla) und August (Heinz Rennhack) Deibelschmidt aus Habsucht immer wieder ihre Gäste betrunken machen und sie bestehlen. Der Polizeikommisarius Friedrich Wilhelm Licht kommt den beiden jedoch auf die Schliche. Bei dem Versuch der beiden, ihn außer Gefecht zu setzen, wird er von einem hölzernen Kronleuchter erschlagen. In seinen letzten Worten verflucht der Polizeikommisarius das Diebespaar, in den nächsten 200 Jahren keine Ruhe mehr im Grab zu finden. Erst nach dieser Zeit sollen sie Erlösung erfahren, wenn sie 7 gute Taten vollbringen.

Als sie fliehen wollen und über ihr angehäuftes Diebesgut streiten, gerät das Haus in Brand, wobei die beiden vor lauter Gier nach dem Gold sterben. Als Jette und August 200 Jahre später aus ihren Gräbern auferstehen, müssen sie feststellen, dass an der Stelle ihres Wirtshauses "Fuhrmannsschenke" nun ein Hochhaus steht. Zufälligerweise bemerken sie auch, dass sie die Fähigkeit haben, durch Wände zu gehen. Sie versuchen sich in ihrer neuen Umgebung zurechtzufinden und schnellstmöglich die geforderten guten Taten zu vollbringen. Dabei werden sie durch den Ur-ur-ur-ur-Enkel (Gerry Wolff) des Polizeikommisarius überwacht und teilweise unterstützt.

 *** SPOILER, - Ende -
Quelle: Wikipedia ***

Hintergrund: Zu DDR - Zeiten wurde Spuk im Hochhaus als 7 - teilige Fernsehserie ausgestrahlt und zu einem zweiteiligen Kinofilm (1. Teil: Feuer und Wasser, Folgen 1 - 4 und 2. Teil: Abschied wider Willen, Folgen 5 - 7) zusammengeschnitten, der auch erfolgreich in den DDR Kinos lief. Im Jahr 1987 erschien die Nachfolgeserie "Spuk von draußen".

Film - bzw. - Episoden:

   1. Feuer und Wasser
   2. das zornige Sofa
   3. wie Hund und Katz
   4. Bemme und die sieben Geißlein
   5. Kuß oder Keile
   6. Oma's Wunderkuchen
   7. Abschied wider Willen



 wußte bis dahin nichtmal, das Heinz Rennhack 1988 flüchtete ...

 ... das fand ich dann erst durch die Recherche heraus, als ich vor langer Zeit versuchte, diese Serie auf DVD (wieder) zu finden. Ach ja, - Kindheitserinnerungen. Irgendwann im Jahre 2005 besorgte ich mir den Mitschnitt des Kinofilm's von Spuk im Hochhaus. Die Fernsehreihe, aber zusammengeschnitten zu jeweils 2 Episoden: "Feuer und Wasser" - Teil 1 - 4 und "Abschied wider Willen" - Teil 5 - 7.

Und (so wie ich, - dh. damals) wird kaum jemand zu dieser Zeit noch gehofft haben, das die komplette Serie nun doch wieder auf DVD erscheint. Aber, nun endlich brachte Anbieter Icestorm sie heraus, das besonders schöne daran ist (jedenfalls für mich) - wie bei fast allen Serien, wenn sie einzeln vorliegen - daß dadurch auch wieder gewisse Szenen vorhanden sind, im Vergleich zum Film, die ich so doch z.T. bereits längst vergessen hatte.

Auf die eigentliche Handlung erneut besonders einzugehen, dürfte wohl kaum noch notwendig sein. Sie wurde hier schon zur Genüge beschrieben. Hervorzuheben ist aber ganz zutreffend die ausgezeichnete Qualität, in der das alte Material toll aufbereitet wurde. Wenn man bedenkt, diese DDR - DEFA Reihe stammt aus der Zeit um 1981/82.

Die Story: 2 Wirtsleute, verflucht im 18. Jahrhundert, als Berlin damals noch ein zweigeteiltes, kleines Dorf an der Spree war, müssen 200 Jahre später gutes tun. Und haben dann eben in dieser neuen Zeit mit den (für uns !) ganz normalen Tücken des Alltag's zu kämpfen ... wurde hier echt nicht nur ganz ausschließlich kindgerecht inszeniert. Somit macht sie - dh. heutzutage - aber auch den gewissen Reiz aus, - besonders in den Dialogen und zahlreichen Anspielungen, die dafür nur wahren Ossi's hier noch etwas sagen dürften.

Kauf, - Leihempfehlung. Nachtrag: up's, - (ist) komisch zu lesen, sorry, hab's schlecht formuliert.

"Spuk im Hochhaus" - die Story: 2 Wirtsleute, - verflucht im 18. Jahrhundert, als Berlin damals noch ein zweigeteiltes, kleines Dorf an der Spree war, müssen 200 Jahre später gutes tun. Geteilt ... natürlich (korrekt) noch nur vom Fluß - der Spree, also nicht durch die - erst viel spätere - Mauer.
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