Sprachführer, Chamäleons und andere Exoten: Ebook-Reader für Spezialisten

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Ein allwissendes Lehrbuch in Farbe, ein Reader mit Office-Funktionen und ein frei konfigurierbares Gerät für Unternehmen: Die Exoten unter den Ebook-Readern sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und suchen ihre Käufer in Nischen.

 

Sprachführer, Chamäleons und andere Exoten: Ebook-Reader für SpezialistenDas jetBook ist ein gewaltiges Universal-Lehrbuch. (Copyright: Ectaco)

 

 

jetBook Triton 2

Ein E-Ink-Display in Farbe! Das jetBook Color nutzt die Triton 2 Technologie von der Firma E Ink - dem Pionier des E-Ink-Konzepts. Das 9,7-Zoll-Display leistet eine hohe Auflösung von 1600x1200 Pixeln, reagiert aber etwas träge und stellt die Farben doch nicht so brillant dar wie ein LCD-Display. Das jetBook wurde ursprünglich für den Bildungsmarkt konzipiert: Studierende sollten es als Nachschlagewerk zum Lernen und für ihre Hausaufgaben nutzen.

 

Das jetBook ist ein Universal-Lehrbuch mit einer unglaublichen Fülle an Informationen und Lernhilfen, dazu gehören unter anderem ein Periodensystem, Wörterbücher, mathematische Formeln, Rechtschreibhilfen und Sprachkurse. Darüber hinaus ist ein drahtloser Zugriff auf Online-Lehrbücher möglich, etwa auf ck12. Dort stehen alle Lehrmittel und Nachschlagewerke bereit, die Schüler benötigen. Ein allwissendes Lehrbuch – eigentlich ein tolles Gerät, aber mit einem Preis von etwa 400 Euro leider nicht massentauglich. Die aktuellen Tablets laufen dem jetBook den Rang ab. Im Bildungssektor aber könnte das jetBook immer noch eine Nische finden.

 

 

Icarus eXceL

Ein Arbeitstier: der Icarus eXceL. (Copyright: Icarus) Der Icarus Excel ist ein Spezialist für DIN-A4-Formate: Er bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Erstellung und Bearbeitung von Dokumenten. Als weitere Besonderheit kommt Android 4.0 und ein 1-Gigahertz i.MX6-Prozessor zum Einsatz, der Arbeitsspeicher wurde im 2014er-Modell auf 512 Megabyte ausgebaut. Das 9,7-Zoll-Display arbeitet mit E-Ink-Pearl-Technologie, ist unbeleuchtet und leistet eine Auflösung von 1.200x825 Pixeln.

 

Der Icarus eXceL ist ein Arbeitsgerät: Die Bedienung erfolgt – außer mit Tasten – über einen Wacom-Stift. Drahtlose Verbindungen sind über WLAN oder Bluetooth möglich. Mit dem Betriebssystem Android ergeben sich Möglichkeiten, die sonst nur ein Tablet bietet, etwa der Einsatz von Office-Programmen. Der eXceL liest auch MS Word- und Excel-Dateien. Ein Audio-Player ist ebenfalls integriert. Er spielt MP3- und WMA-Dateien ab. Der Preis liegt bei etwa 400 Euro.

 

 

ImCoSys imcoV6L

Offen für Veränderungen: der imco V6L. (Copyright: ImCoSys) ImCoSys richtet sich an Firmen, die einen ganz speziellen Service möchten: einen Reader für die Mitarbeiter mit firmenspezifischer Gerätekonfiguration. Abgesehen davon ist das imcoV6L ein solider Reader, der durchaus auf dem Markt bestehen kann: Das 6-Zoll-Display leistet mit 1024×758 Pixeln eine gute Auflösung, die Ausleuchtung ist sehr gut und der Reader bietet die gängigen Lese- und Wörterbuchfunktionen. Auch MP3-Hörbücher und Musik werden standardmäßig unterstützt.

 

Ein weiter Vorteil: Es gibt keine Bindung an einen spezifischen Shop. Das Display arbeitet mit der E-Ink-Pearl-Technologie, die nur von Top-Kandidaten wie dem Tolino Vision oder dem Kindle Paperwhite überboten wird. Der Clou aber liegt im Betriebssystem: Im Gerät kommt ein offenes, root-fähiges Android zum Einsatz. Damit sind alle Möglichkeiten gegeben, ganz individuell Software zu installieren und das Gerät zu konfigurieren und modifizieren. Heutzutage eine Seltenheit.

 

 

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