Spoiler! Die besten Plot-Twists in Videospielen

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Geschrieben von GamesRadar
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Videospiele sind nicht gerade für ihre feinsinnigen Storys bekannt. Meistens musst Du nur den Bösen (und seine Helfer) töten - und das ist völlig okay. Aber einige Titel überraschen dann doch mit einem genialen Plot-Twist, den niemand kommen sieht.
BioShock
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BioShock - "Wärst Du so freundlich …?

Wenn Du zum ersten Mal in die Unterwasser-Dystopie namens Rapture in BioShock eintauchst, scheint Atlas Dein einziger Freund zu sein. Der hemdsärmelige Fischer mit dem heftigen Akzent fleht Dich an, ihn mit seiner Familie zu vereinen. Wie kann man da Nein sagen?

Ja, wie nur?! In einer Stadt, in der Du ständig von Mutanten angegriffen wirst, scheint Atlas' Macke, jeden Satz mit "Wärst Du so freundlich …" anzufangen, Dein kleinstes Problem. Bis Du ungefähr in der Hälfte der Kampagne erkennst, dass diese Catchphrase ein Trigger-Satz ist, der Dich dazu zwingt, alles zu tun, was Atlas (aka Hochstapler Frank Fontaine) von Dir verlangt. Du wurdest die ganze Zeit ausgenutzt, um es gelinde zu sagen.
Silent Hill 2
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Silent Hill 2 - das Video

Es gibt kein zweites Horror-Game, das Dich so fesseln und gleichzeitig verängstigen wird wie Silent Hill 2 von Konami. Der Held James Sunderland durchwandert die mutantenverseuchten Straßen von Silent Hill, nachdem er einen Brief von seiner Frau Mary erhalten hat. (Was merkwürdig ist, immerhin glaubt James, dass seine Frau vor drei Jahren an einer Krankheit gestorben ist.)

Während James tiefer in die Stadt eindringt, trifft er andere Leute, die jeweils ganz eigene Erfahrungen mit den Monstern von Silent Hill gemacht haben. Seine Reise führt ihn schließlich in das Hotel, in dem das Paar einst Urlaub gemacht hat. Dort findet er ihr Urlaubsvideo. Nachdem James es sich angeschaut hat, erinnert er sich plötzlich daran, was mit seiner Frau wirklich passiert ist: James hat sie erstickt. Die Monster stellen sich als Produkt seiner gemarterten Fantasie heraus.
Red Dead Redemption
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Red Dead Redemption

Red Dead Redemption - John Marstons Tod

Gegen Ende von Red Dead Redemption wird die Handlung sehr ruhig: John ist endlich mit seiner Familie vereint und hat seine Schulden bei der Regierung bezahlt. Er kann den Revolver also an den Nagel hängen und sich die Zeit auf seiner Ranch vertreiben, etwa mit Krähen verscheuchen und Herde hüten.

Doch die Ruhe wird auf blutige und brutale Weise unterbrochen. Da John für sie immer noch eine Bedrohung darstellt, organisiert die Regierung einen Überfall auf die Ranch und erschießt ihn kaltblütig. Die Story setzt dann einige Jahre später wieder ein, und Du bist Johns Sohn, der den sinnlosen Tod seines Vaters im Finale rächt.
Life Is Strange
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Life Is Strange - die Vergangenheit verändern

Nachdem sich punky Chloe in Life Is Strange lang und breit über ihr verkorkstes Leben nach dem Unfalltod ihres Vaters ausgelassen hat, erkennt Heldin Max Caulfield etwas sehr Merkwürdiges: Beim Betrachten eines Fotos, das an jenem Tage aufgenommen wurde, wird ihr klar, dass sie genau zu diesem Zeitpunkt zurückreisen kann, um die Geschichte zu verändern.

Die 13-jährige Max schafft es (nach ein paar Fehlstarts) schließlich, Chloes Vater zu retten, indem sie seine Wagenschlüssel in den Garten schmeißt. Zurück in der Zukunft, muss sie aber erkennen, dass ihre Handlungen weitreichende Konsequenzen hatten.

Max klopft an Chloes Tür und wird vom quicklebendigen Vater begrüßt. Max' Freude darüber währt nur kurz, denn Chloe rollt ins Bild - gefesselt an einen Rollstuhl und querschnittsgelähmt. Das verdankt sie einem Unfall mit einem Auto, das ihr der Vater Jahre später geschenkt hat. In dieser wirklich beeindruckenden Szene muss Max erkennen, wie hoch der Preis dafür ist, wenn man die Vergangenheit verändert.
Final Fantasy VII
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Final Fantasy VII

Final Fantasy VII - Aeriths Tod

Das hier ist eigentlich kein Spoiler. Immerhin ist Aeriths Tod durch die Hand des bösen Sephiroth ungefähr genauso bekannt wie die Identität von Luke Skywalkers Vater.

Nichtsdestotrotz kann man den Schockeffekt gar nicht genug betonen, den diese Szene aus Final Fantasy VII seinerzeit hatte. Aerith war ein wichtiger Charakter im Spiel und ein ebenso wichtiger Bestandteil des Liebesdreiecks Cloud-Aerith-Tifa, das großen Einfluss auf die Story hatte.

Aber ihre Seele wird gegen Ende des ersten Akts ausgelöscht - plötzlich und ohne Vorwarnung, als Sephiroth sie beim Beten mit einem einzigen, schnellen Schwerthieb umbringt.
Shadow of the Colossus -
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Shadow of the Colossus -

Shadow of the Colossus - dem Schicksal erliegen

In Shadow of the Colossus reist der Held mit dem passenden Namen Wander durch ein verbotenes Land und tötet die 16 dort lebenden Riesen. Diese Mission ist ziemlich krass, schließlich tun die Riesen niemandem etwas zuleide und wehren sich noch nicht einmal.

Aber nur so kann Wander seine geliebte Mono von den Toten zurückbringen. Das hat ihm zumindest ein geisterhafter Halbgott namens Dormin gesagt.

Leider wurde Wander ausgetrickst. Jeder Riese trägt einen Teil des bösen Dormin in sich, und dieser Teil geht dann auf Wander über. Nach und nach verwandelt er sich in ein unförmiges Monster. Als der letzte Riese fällt, erfüllt sich auch Wanders Schicksal.

Wie es der Deal war, erwacht Mono - allerdings ohne, dass Prince Charming auf sie wartet. Stattdessen greift sie Wander auf, der als Baby wiedergeboren wurde. Sie erfährt nie, wer er ist oder welchen Preis er zahlen musste, um sie zu retten.
Star Ocean
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Star Ocean - bis zum Ende der Zeit

Halte hierfür schon mal Ibuprofen bereit. Nach etwa 30 bis 40 Stunden Standard-SciFi-Rollenspiel-Action öffnet sich in Star Ocean plötzlich ein Dimensionsriss, der die Spieler in die "echte Welt" bringt. Hier finden die Charaktere heraus, dass ihre Welt nichts als eine Computersimulation ist, um MMO-Fans glücklich zu machen.

Danach besteht die Aufgabe darin, den Spieleentwickler davon abzuhalten, den Server abzuschalten - was natürlich das Universum der Charaktere auslöschen würde.

Wer sagt, dass Spiele nicht ab und zu mit echten Hammer-Plot-Twists aufwarten können, oder?!

Geschrieben von  GamesRadar
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