Spinner, Blinker, Wobbler: was sind die Unterschiede?

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Spinner, Blinker, Wobbler: was sind die Unterschiede?

Das Fischen mit Kunstködern ist eine beliebte Art, Raubfische zu beangeln. Die Auswahl an geeigneten Kunstködern ist riesig, und je nach Zielfisch und Gewässer eignen sich unterschiedliche Modelle.

 

Spinner sorgen unter Wasser für Wirbel

Spinner sind Kunstköder aus Metall, die einen kleinen Fisch oder ein Insekt imitieren. Zu diesem Zweck verfügt diese Art von Ködern über ein rotierendes Metallblättchen. Unter Zug erregt dieses im Wasser die Aufmerksamkeit der Raubfische. Ein Drillingshaken am Ende des Köders sorgt dafür, dass auch kleine Bisse gehakt werden können. Wie ein echter Fisch erzeugt dieser Köder eine starke Druckwelle. Diese nehmen Raubfischen auf weite Distanzen wahr. Zusammen mit seinen optischen Reizen verführt diese Köderart so auch vorsichtige Räuber. Je nach Zielfisch und Angelgewässer erhalten Sie Modelle von 1 g Wurfgewicht bis zu 25 g.

Zum Spinnfischen auf Forellen und Barsche eignen sich besonders kleinere Spinner bis 7 g. Größere Räuber wie Hechte, Zander oder Rapfen werden hingegen mit größeren Exemplaren überlistet. In verkrauteten Gewässern bietet sich die Verwendung von speziellen Modellen an. 

 

Blinker – der Klassiker unter den Kunstködern

Diese spezielle Kunstköder-Art erfreut sich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit. Ein Blinker ist an jedem Gewässer ein effektiver und fangfreudiger Köder. Er besteht aus Metall und ähnelt in seiner Form einem Löffel ohne Stiel. Dadurch bedingt gleiten Blinker unregelmäßig und zappelnd durchs Wasser. Das imitiert einen verletzten, kleinen Beutefisch und reizt Raubfische zum Angriff. Zusätzlich reflektiert ein Blinker wie echte Fischhaut das einfallende Licht und sorgt so auch für optische Reize. Ein robuster Drillingshaken sorgt bei dieser Köderart dafür, dass Bisse zuverlässig gehakt werden können.

Je nach Zielfisch und Angelgewässer steht eine Vielzahl verschiedener Modelle zur Wahl bereit. Je weiter die gewünschte Wurfdistanz, desto schwerer muss der Köder gewählt werden.

 

Kleine Kunstwerke für anspruchsvolle Räuber

Wobbler sind sehr aufwendig konstruierte Kunstköder. Grundsätzlich handelt es sich um hohle Schwimmkörper in Form und Farbgebung unterschiedlicher Köderfischarten. Je nach Größe des Wobblers sind diese in bis zu drei Glieder unterteilt. Außerdem verfügen Wobbler über eine Tauchschaufel an der Front des Köders. So imitiert dieser Köder verletzte Köderfische durch sein sehr realistisches Schwimmverhalten.

Je nach Gewässer sind unterschiedliche Modelle zu empfehlen. Die Stellung der verbauten Tauchschaufel regelt gleichzeitig die Tauchtiefe, sodass für jede Angelstelle der perfekte Wobbler erhältlich ist.

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