Spielen wie Black Sabbath: einfache Riffs auf einer ESP-Gitarre nachspielen

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Spielen wie Rammstein: einfache Riffs auf einer ESP-Gitarre nachspielen

Die Musik von Black Sabbath und anderen bekannten Hardrock-Acts zu hören ist eine Sache – selber zur Gitarre greifen und zu versuchen, die Songs nachzuspielen eine ganz andere. Wie auch sonst im Leben ist aber nichts unmöglich: mit ein wenig Übung und Ausdauer werden Sie schon in kurzer Zeit erstaunliche Fortschritte verzeichnen, wenn Sie am Ball bleiben. Zunächst brauchen Sie aber erst einmal eine geeignete Gitarre. Eine gute Wahl sind hierbei die Modelle von ESP, die Sie auch bei eBay ersteigern können. Dank ihres soliden Bodys liefern sie den nötigen Hardrock-Sound, außerdem verfügen sie über eine gute Bespielbarkeit. In Musikerkreisen gelten sie deshalb als exzellente Wahl für alle härteren Musik-Spielarten. Sobald Sie die Gitarre haben, kann es auch schon losgehen!

 

Schritt 1: Geeignetes Nachspiel-Material finden

Der erste Punkt betrifft die Frage: Was soll ich als Anfänger auf meiner brandneuen E-Gitarre nachspielen? Ein guter Startpunkt sind persönliche Lieblingsstücke, da Sie so gleich die nötige Motivation zum Üben mitbringen. Entweder können Sie sich für die Songs die entsprechende Tabulatur – eine Art vereinfachte Notenschrift für die Gitarre – besorgen. Noch besser ist es aber, die Riffs auf der CD herauszuhören und zu versuchen, sie auf der Gitarre nachzuspielen. Das ist am Anfang zwar nicht ganz einfach, dafür gewinnen Sie im Lauf der Zeit aber ein hervorragendes Gefühl für alle Feinheiten, die sich mit Tabulatur oder Noten nicht darstellen lassen.

 

Schritt 2: Effektiv üben und immer schön langsam spielen

Generell empfiehlt es sich, vor allem als Anfänger, ein Stück in einzelne Einheiten zu zerlegen und diese getrennt zu üben. Gerade im Hardrock-Bereich ist das nicht schwer, da die meisten Songs aus einzelnen Riffs bestehen, die sich dauernd wiederholen. Wenn Sie ein Riff nachspielen, lautet die wichtigste Regel, die Sie unbedingt einhalten müssen: langsam Üben. Im Unterschied zur Jazz-Gitarre oder klassischen Stücken sind die meisten Hard-Rock-Riffs nicht übermäßig kompliziert zu greifen: Sie basieren zumeist auf Powerchords, die Sie auf dem Griffbrett der Gitarre verschieben können. Die Herausforderung besteht darin, auch in hohen Geschwindigkeiten das richtige Timing zu halten: Bevor Sie das können, muss der Rhythmus aber felsenfest sitzen und das geht nur durch langsames Üben.

 

Schritt 3: Auf das richtige Timing achten

Als Anfänger ist das manchmal frustrierend, da Hardrock-Riffs erst ab einer gewissen Geschwindigkeit ihre Wirkung entfalten. Halten Sie sich aber immer vor Augen: Langsames Üben führt wesentlich schneller zum Erfolg, als wenn Sie „schummeln“ und Ihre Gitarre in Geschwindigkeiten spielen, die Sie noch nicht sicher halten können. Gerade im Hard-Rock ist Timing nämlich alles und z. B. wesentlich wichtiger, als jede einzelne Note sauber zu spielen. Sich ein Metronom anzuschaffen, ist deshalb auch eine äußerst lohnenswerte Investition.

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