Spiegel: Qualität erkennen und richtig reinigen

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Ein hochwertiger Spiegel glänzt jahrzehntelang. Ein paar Putztricks lassen ihn noch schöner strahlen. (De niss/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Ob im Bad, im Flur oder Schlafzimmer: Spiegel braucht man in jeder Wohnung – mindestens drei sind sinnvoll, um an den entscheidenden Orten Frisur, Kleidung und Aussehen kontrollieren zu können oder einem kleinen Raum mehr Tiefe zu verleihen. Doch woran erkennt man eigentlich eine gute Spiegelqualität und wie hält man sie strahlend und streifenfrei?

Die meisten Spiegel bestehen aus einer Silber-Kupfer- oder einer Aluminium-Schicht, vor die eine Glasscheibe gesetzt wird. Für höherwertige Spiegel wird Kristallglas verwendet. Wer Wert auf einen Splitterschutz legt, sollte einen Spiegel aus Sicherheitsglas kaufen. Das ist zum Beispiel bei Familien mit kleinen Kindern empfehlenswert.

Stärke zwischen zwei und sechs Millimetern

Ein Splitterschutz lässt sich auch nachrüsten, indem man auf spezielle Schutzfolien zurückgreift. Diese werden auf die Glasflächen aufgeklebt. Sicherheits-Spiegelglas hat eine Stärke von acht Millimetern. Für herkömmliche Spiegelvarianten sind Stärken zwischen zwei und sechs Millimetern Standard. Ein großer Spiegel sollte nicht unter drei Millimeter dick sein, sonst besteht die Gefahr, dass er sich verformt oder leicht zerbricht. Man sollte aber auch kein zu dickes Glas kaufen, sonst wird der Spiegel zu schwer zum Aufhängen.

Die Qualität eines Spiegels lässt sich auch an der Glasstärke erkennen. (Stockbyte/ Copyright: Thinkstock)

Vor allem in Haushalten mit kleinen Kindern ist ein Spiegel aus Sicherheitsglas ratsam. (James Woodson/ Digital Vision/ Copyright: Thinkstock)

Selbst alte, blinde Spiegel lassen sich mit ein Tricks wieder aufpolieren. (Yury Asotov/ Hemera/ Copyright: Thinkstock)
 

Die besten Spiegelreinigungstipps

Egal ob Spiegel oder Fenster, das Problem der streifenfreien Reinigung kennt fast jeder. Vor allem im Badezimmer sind die Spiegel häufig schmutzanfälliger, weil sie dort mit Zahnpasta und Cremes in Berührung kommen. Hier reibt und poliert man oft vergeblich - die Streifen wollen einfach nicht verschwinden. Das ist ärgerlich, denn die Spiegel im Badezimmer sind meist gut beleuchtet, sodass Verschmutzungen und Schlieren noch stärker auffallen. Doch es gibt ein paar Tipps, mit denen unschöne Spuren verschwinden.

Spiegel werden am besten mit Fensterreiniger oder mit Wasser und einem Spritzer Spülmittel sauber gewischt. Anschließend sollte man die Glasfläche nicht mit einem Lappen oder einem Handtuch trockenreiben, da so Fusseln auf der Oberfläche zurückbleiben können – besser eine zerknüllte Zeitung verwenden.

Für anhaltenden Glanz sorgt auch ein alter Haushaltstrick: Den Spiegel mit einer halben rohen Kartoffel abreiben und mit klarem Wasser nachwischen. Trockenreiben nicht vergessen und der Spiegel strahlt wie neu.

Brillenputztücher schützen vor Beschlagen der Spiegel

Auch Mikrofasertücher können helfen, lästige Schlieren zu entfernen. Der Spiegel wird hierbei zunächst mit einem feuchten Tuch gereinigt und anschließend mit dem Mikrofasertuch trocken gerieben. Alternativ kann man auch einen Gummiwischer zum Abziehen verwenden. Übrige Flecken müssen dann mit Zeitungspapier oder Mikrofasertuch nachgerieben werden.

Damit der Badezimmerspiegel nicht mehr beschlägt, sollte man ihn mit Seife einreiben und gründlich nachpolieren. Alternativ kann ein Brillenputztuch hilfreich sein. Diese Tücher ermöglichen, dass das Glas anschließend nicht mehr beschlägt.

Blinde Spiegel wieder strahlen lassen

Besonders ärgerlich ist es, wenn ein Spiegel mit der Zeit blind wird. Auslöser ist meist der Alterungsprozess oder zu viel direkte Sonneneinstrahlung. Das ist aber kein Grund, den Spiegel gleich zu entsorgen. Leinöl beispielsweise kann helfen, blinde Flecken zu entfernen. Außerdem sollte der Spiegel mit Essig abgewaschen werden. Danach mit einem Mikrofasertuch oder Zeitungspapier abtrocknen.

Auch Brennnesseln helfen gegen einen blinden Spiegel. Diese einfach mit Wasser anfeuchten und über den Spiegel reiben, danach trockenpolieren.

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