Sperrdifferenzial / Sperre

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Torsen Sperrdifferenzial

Torsen-Differentiale sperren abhängig vom übertragenen Drehmoment.

Im Zugbetrieb wird das Fahrzeug vom Motor angetrieben. Überträgt eine Achse weniger Antriebskräfte, liegt also Traktionsverlust vor, wird durch das Torsen-Differential automatisch mehr Antriebskraft auf die sich langsamer drehende Achse (also meist jene mit mehr Traktion) übertragen. Ist eine Achse oder ein Rad angehoben (bzw. steht auf spiegelglattem Eis), so bleibt die Sperrwirkung des Torsendifferentials wirkungslos – das Rad bzw. die Achse mit der geringsten Bodenhaftung dreht durch. Abhilfe kann hier eine Differentialsperre oder eine Antriebsschlupfregelung schaffen.

Im Schubbetrieb wird der Motor geschleppt, also vom Fahrzeug angetrieben.
Geht man vom Gas, kehren sich die Kraftflüsse im Torsen-Differential um.
Hat der Fahrer ausgekuppelt, wirkt es wie ein offenes (ungesperrtes) Differential, und die Achsen sind weitgehend entkoppelt. Damit ist der Eingriff des ABS und ESP ungestört möglich.
Bei Kurvenfahrt verteilt das Torsen-Differential immer mehr Antriebskräfte auf die langsamer drehende Achse, was zumeist die Hinterachse ist. Sollte die Hinterachse Traktion verlieren, sorgt das Torsen automatisch für mehr Kraft auf der Vorderachse.

Sperrdifferential mit Schneckenrädern, drehmomentfühlend (Bauart Torsen A) oder Sperrdifferential mit Schraubenrädern, drehmomentfühlend (Torsen B)

Quaife Sperrdifferential

Sperrdifferential mit Schraubenrädern, drehmomentfühlend
(Bauart GKN Helical LSD und GKN PowrTrak)

Quelle: Wikipedia, Torsen, Quaife
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