Speicher- und Mainboardkühllösungen für höchste Ansprüche

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Das Mainboard ist das Herzstück eines jeden Computers. Auf ihm befinden sich alle wichtigen Anschlüsse inklusive der wichtigen Hardware-Komponenten Arbeitsspeicher, Prozessor und Grafikkarte.
Die Hersteller achten daher auf eine gut ausgerichtete Kühlung, die meist mit Ventilatoren ausgestattet ist. Bei aller soliden Arbeitsweise lässt sich jedoch nicht darüber hinwegsehen, dass die ab Werk verbauten Standard-Rechner in der Regel mit einem eher bescheidenen Kühlsystem versehen wurden.
Je nach Grad der Anwendung bzw. Intensität der Beanspruchung einzelner Komponenten reicht diese Grundversorgung aus, um mit einem Rechner über einen langen Zeitraum auf gutem Niveau arbeiten zu können. Aber gerade am wichtigen Punkt der Kühlung tauchen bei gestiegenen Ansprüchen rasch erste Probleme auf: Eine nachträglich eingesetzte, weil leistungsstärkere Grafikkarte etwa beansprucht die Technik deutlich stärker als ihr Vorgängermodell.
Auch andere, zusätzliche Bauteile erweitern nicht nur den physischen Umfang, sondern stellen auch höhere Anforderungen an die Kühlung. Diese ist existenziell; ohne Lüfter oder Wasserkühlung nähme die Innenausstattung unweigerlich Schaden und würde über kurz oder lang an Überhitzung zugrunde gehen. Daher ist – insbesondere bei einer vorgenommenen Nachrüstung – eine reibungslose und vor allem umfassende Kühlung des gesamten Innenraums oberste Pflicht.

So finden Sie die optimale Kühllösung für Ihren Rechner

Eine entsprechende Verstärkung der vorhandenen oder gar der Einbau einer effizienteren Kühlanlage sollten daher für Sie immer die erste Wahl sein, wenn es darum geht, den Computer auf dem neuesten Stand zu halten. Neben der Installation von einem oder gleich mehreren Ventilatoren bietet sich die erfolgreichste Kühllösung in Form einer wasserbasierten Schlauchkühlung an.
In beiden Fällen ist der Gewinn an Sicherheit und Stabilität im täglichen Arbeiten mit dem PC die logische Konsequenz – und langfristig auch finanziell lohnend. Dabei hält sich die Investition im überschaubaren Rahmen, sämtliche Einbauarbeiten können Sie ohne vorherige Kenntnisse spielend leicht von zu Hause aus durchführen.

Rotieren oder Pumpen: Das Mainboard bedarf der permanenten und umfassenden Kühlung

Die beiden Kühloptionen liegen am technischen Aufwand gemessen weit auseinander. Die Ventilatoren im Innern des Gehäuses – es können je nach Größe mehrere, auch mit unterschiedlichen Durchmessern eingebaut werden – erzeugen eine ständige Zirkulation, die sich kühlend auf die arbeitenden und damit Wärme abgebenden Bauteile auswirkt.
Dieses Konzept stößt schnell an seine Grenzen: Es kommt durch das Verbauen eines weiteren Ventilators zur Leistungssteigerung, was unmittelbare Folgen auf den Stromverbrauch und vor allem die Geräuschkulisse hat. Letzter Punkt ist das entscheidende Moment: Erreicht der durch gleich mehrere sich drehende Rotorblätter verursachte Lärm einen Pegel, der ein Arbeiten schlicht unmöglich macht, ist akuter Handlungsbedarf gegeben.
An dieser Stelle sollten Sie über einen Wechsel in die alternative Sparte der PC-Kühlung nachdenken. Mit einer professionellen Wasserkühlung reduzieren Sie den Lärm drastisch, ohne dabei den Energieverbrauch in astronomische Höhen zu steigern.
Die beiden gängigen Optionen der Kühlung sollen im Folgenden in ihren Eigenschaften, den sich daraus ergebenden Vor- und Nachteilen sowie im Bezug auf das von Ihnen zu kalkulierende Ausmaß einer Montage näher erläutert werden.

Wasser macht den Unterschied: So bleibt das Mainboard auf Betriebstemperatur

Die Wasserkühlung ist den klassischen Lüftern überlegen, lässt aber einen größeren Aufwand beim Einbau notwendig werden. Hinzu kommen zusätzliche Geräte, die außerhalb des PCs aufgestellt und verkabelt werden müssen. Die Effizienz einer Mainboardkühlung mit Wasser liegt auch für wissenschaftliche Laien auf der Hand: Wasser transportiert Wärme, und das in viel größerem Maße und vor allem dank des ausgeklügelten Leitsystems viel schneller.

Schläuche mit Kühlkörpern

Das Raffinierte an einer derartigen Kühllösung liegt in der Flexibilität der verwendeten Schläuche. Diese werden im gesamten Innenraum ausgelegt und erreichen so auch eher unzugängliche Ecken und Zwischenräume. An ihren Enden befinden sich sogenannte Kühlkörper, die für eine direkte Kühlung des Bauteils sorgen.
Gerade dem sich schnell erhitzenden Mainboard – es beherbergt schließlich auch den unablässig arbeitenden Speicher – ist mit der Wasserlösung ein großer Vorteil verliehen. Denn nur dieses ausgelegte System an Schläuchen und angeschlossenen Kühlkörpern ist in der Lage, den temperatursenkenden Effekt auf die komplette Hardware auszudehnen.
Die andere Vorgehensweise: Ein Ventilator ist immer festmontiert und dementsprechend nicht in der Lage, seine Reichweite zu ändern, indem er sich etwa auf ein ganz bestimmtes Bauteil konzentriert.

Dieses Manko ist bei der Wasserkühlung nicht vorhanden. Im Zentrum steht bei ihr ein gezielter Einsatz das Mainboard betreffend, schließlich verlangen die dort installierte Grafikkarte, der Prozessor und der Arbeitsspeicher nach einer verstärkten Kühlung. Des Weiteren ist es mit den elastischen Eigenschaften des Schlauchs möglich, unmittelbar am Gegenstand selbst anzusetzen und so das Maximum an Kühlleistung zu erzielen.
Dabei wird das Wasser im Schlauch in ständiger Bewegung gehalten. Eine Pumpe außerhalb des Gehäuses sorgt für den entsprechenden Antrieb, während parallel dazu ein Radiator die ständige Abkühlung des Wassers vornimmt, bis es schließlich mit einer deutlich niedrigeren Temperatur wieder in den Kreislauf gelangt. Der Radiator ist dementsprechend mechanisch anspruchsvoll konstruiert, zudem verbraucht er einen nicht unbeträchtlichen Teil des für die gesamte Wasserkühlung benötigten Bedarfs an Strom.

Ebenso müssen Sie neben dem PC-Gehäuse für ausreichend Platz sorgen, was zumindest bei kompakten Geräten in kleinen Räumen einen nicht unerheblichen Mehraufwand bedeuten kann. Das soll aber die insgesamt überzeugenden Verdienste einer Wasserkühlung nicht schmälern. Im Gegenteil: Der Einbau ist deutlich unkomplizierter als es der erste Eindruck nach grober Skizzierung einer Montage zu vermitteln scheint. Denn diese ist relativ unkompliziert durchzuführen, die benötigten Accessoires sind in großem Umfang bei eBay erhältlich.

Schläuche werden intern montiert, Radiator und Pumpe extern

Durch die anhand der Schläuche einerseits interne, wegen Radiator und Pumpe andererseits auch externe Installation bedarf es der regelmäßigen Zufuhr von Wasser. Denn trotz des geschlossenen Systems verdunstet ein Teil stetig, der Verlust muss durch das Nachfüllen kompensiert werden. An dieser Stelle sei auf die grundsätzliche Gefahrensituation im Verhältnis von Strom und Flüssigkeit hingewiesen: Bei derartigen Konstellationen droht stets der Kurzschluss – auch oder insbesondere dann, wenn es sich um ein bewährtes System handelt.
Hier sollten Sie ob der sich einstellenden Routine nicht betriebsblind werden, auch wenn die Handhabung risikolos scheint. Zwar wird das Wasser lediglich in den Tank des extern platzierten Radiators gefüllt, je nachdem aber, wo genau sich das Gerät befindet, ob unmittelbar festgeschraubt am Gehäuse oder separiert in der Nähe, ist immer ein nachsichtiges Handeln geboten.

Stromverbrauch der Kühlung bedenken

Nicht zu vernachlässigen ist des Weiteren die eigens erforderliche Stromzufuhr, die durch einen entsprechenden Anschluss nicht nur sichergestellt, sondern auch in Ihre Kosten-Nutzen-Rechnung einbezogen werden sollte. Ebenso kalkulieren sollten Sie mit einem im Radiator verbauten Ventilator, was wiederum bedeutet, dass zumindest außerhalb des PCs auf den Betrieb eines herkömmlichen Lüfters nicht zu verzichten ist.
Dem Einbau der ausgesuchten Komponenten sollte darüber hinaus ein Test vorangegangen sein. Ein mehrmaliger Durchlauf gibt Ihnen die Gewissheit, dass sich das Material bedenkenlos anwenden lässt. Bei den technischen Apparaten ist die bei Produkten dieser Art übliche Garantie vorgesehen.
Von Ihrem Umtauschrecht können Sie allerdings nicht länger Gebrauch machen, wenn die Schläuche und Kühlkörper bereits von Ihnen verbaut worden sind. Und der Einbau einer Wasserkühlung hat für Sie eine weitere Folge: Bei den Herstellern vieler Grafikkarten erlischt aufgrund des Eingriffs die Garantie völlig.

Eine Alternative und mehr als zweite Wahl: Lüfter stehen für hörbar zuverlässiges Arbeiten

Wer den Einbau einer Wasserkühlung scheut, der darf dennoch ruhigen Gewissens die Ansprüche des Rechners nach oben schrauben. Schließlich lässt sich das Mainboard samt Komponenten auch direkt in den Luftstrom des Ventilators setzen. Doch auch für diese Variante benötigt es einen kleinen, aber korrekt auszuführenden Eingriff in die Hardware. Zwar entfällt das Anschrauben der Kühlkörper, doch auch bei der wasserlosen Version der Kühlung wird das entscheidende Element unmittelbar am zu kühlenden Bauteil angebracht.
Zusatzventilatoren können überdies den gesamten Innenraum des Gehäuses belüften. Je nach vorhandenem Platz sind Konstruktionen bis zu 30 Zentimetern möglich. Punktuell empfiehlt sich die gesonderte Kühlung einzelner Mainboard-Elemente, indem die serienmäßig in jedem Computer verbauten Lüfter durch entsprechende Nachrüstungen ergänzt werden.

Den Arbeitsspeicher kühlen

Ein besonders lohnenswerter Einsatzort ist die exklusive Kühlung des Arbeitsspeichers. Er regelt die Leistung des PCs und ist neben dem Netzteil eine grundlegende Komponente. Da der Speicher aus eingesteckten Riegeln, den RAM-Riegeln besteht und auch die restlichen Teile des Mainboards in Größe und Breite recht unterschiedlich daherkommen, ist die Installation eines Aufsatzes zur späteren Anbringung des Lüfters unvermeidbar. Dies lässt sich mittels Schraubenzieher und mitgeliefertem Zubehör schnell erledigen. Sie sollten beim Einbau von Lüftern immer in Gedanken behalten, dass Luft die Wärme deutlich schlechter leitet als Wasser.
Die höhere Investition an Zeit und Geld bei einer Wasserkühlung ist genauestens gegen den Umfang einer Lüfterinstallation abzuwägen. Um im Falle einer massiven Aufrüstung Ihres PCs nicht vor dem Totalschaden durch Überhitzung zu stehen und ist in solchen Situationen die Abfuhr der Warmluft aus dem Gehäuse nicht mehr ausreichend, so machen die extremen Verbrauchswerte dann eine wasserkühlende Lösung unvermeidbar.
Die große Auswahl an entsprechenden Produkten auf eBay bietet Ihnen alle Varianten der Kühlung. Ergreifen Sie gut informiert die Initiative und rüsten Sie Ihren Rechner effizient auf.

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