Sony Ericsson W580i

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Hallo liebe Freunde der heißen Telefonate

Wie bereits in einem anderen Bericht erwähnt, haben wir uns von einigen Handys des Herstellers Nokia getrennt. Grund dazu war nicht das Geschäftsgebaren von Nokia, sondern viel mehr die schwachen Akkus und ein paar andere technische Dinge wie zB die Tastatur. Wäre es umgekehrt, dann müßte man bei zahreichen deutschen Unternehmen erstmal anfangen, denn diese gehen mit schlechten Beispiel voran.


Aber zurück zum eigentlichen Thema, dem Handy. Wie bereits erwähnt, haben wir aus zahlreichen Vertragsverlängerungen einige Handys erhalten und diese verkauft. Conny suchte ein Handy das als Walkman zu gebrauchen ist und und ich fand eins von Sony Ericsson, W580i in der Farbe Velvet-Red. Dieses Handy
wurde als B-Ware mit starken Gebrauchsspuren angeboten, genauer gesagt mit sichtbaren Kratzern, auch auf dem Display.

Ersteigert wurde das Handy über Ebay, wo ich übrigens schon eine Camera der Marke Jenoptik, ebenfalls B-Ware und den kürzlich vorgestellten Drucker HP Photosmart D6160 ersteigert hatte. Der Preis lag bei ca 51 Euro, mit Versand-kosten betrug die Rechnungssumme 57 Euro. Die Garantiezeit beträgt im allgemeinen bei B-Ware 12 Monate.


Für alle, die nicht wissen, was B-ware ist, hier noch einmal. Es handelt sich um Geräte, die im Schaufenster lagen, wo Zubehör fehlen kann oder wo durch Material- bzw Verarbeitungsfehler die Geräte an den Großhändler oder Hersteller zurück gesandt wurden, manchmal ist auch nur ein beschädigter Karton die Ursache für die Rückgabe, wobei das Gerät aber in einem tadellosen Zustand ist. Jedenfalls kann man hier so manches Schnäppchen machen.

Technische Daten:

Verschiedenes
Zubehör: Stromversorgungsadapter , Kopfhörer
Communicator-merkmale
Synchronisation mit PC: Eingebaut

Mobil
Mehrstimmiger Klingelton: Eingebaut
Vibrationsalarm: Ja
Antenne: Intern
Telefondesign: Schieber
Band: GSM 850/900/1800/1900 (Quadband)
Technologie: GSM
Anruf-Timer: Eingebaut
Aufzeichnungsgerät für Gespräche: Eingebaut
Lautsprechertelefon: Eingebaut
Zusätzliche Merkmale: Radio Data Service (RDS)
Bluetooth-Profile: Advanced Audio Distribution Profile (A2DP)
Allgemein
Gehäusefarbe: Metro Pink, Boulevard Black, Dschungelgrün, Urban Gray, Style White, Velvet Red, ( das Bild des gezeigten Produktes kann eine andere Farbe haben )
Gewicht: 94 g
Höhe: 99 mm
Tiefe: 14 mm
Breite: 47 mm
Service Provider: O2, T-Mobile
Integrierte Komponenten: Digitalkamera, UKW-Radio, Digital Player
Produkttyp: Handy mit Digitalkamera / MP3 Player / FM-Radio
MPN: 451008008100, DPY 101 1596/280, 99914385, DPY 1011607/23, DPY 1011605/23, DPY1011582/17, W580IBLKULK, 7311270094693, DPY1011605/38, DPY1011581/31, DPY1011582/7, DPY1011582/31, DPY1011581/17, W580i, 99914457, DPY1011608/23, W580i red

Batterie
Gesprächszeit: Bis zu 540 Min.
Standby-Zeit: Bis zu 370 Std.
Nachrichten- und datenservices
Cellular Messaging Services: MMS, EMS, Nokia Smart Messaging, SMS, MMS, EMS, SMS
JAVA-Anwendungen: Eingebaut
Internet Browser: Eingebaut
EDGE (Enhanced Data Rates For Global Evolution): Eingebaut
GPRS (General Packet Radio Service): Eingebaut
Daten-/Faxfähig: Eingebaut
Mobiler E-Mail-Client: Eingebaut
Messaging/Daten-Funktionen: RSS-Feeds

Digitalkamera
Funktionen: Video-Aufzeichnung
Digitaler Zoom: 4
Sensorauflösung: 2 Megapixel
Organizer
Zusätzliche Timerfunktionen: Stoppuhr
Rechner: Grundlegend
Wecker: Ja
Reminder: Eingebaut
Kalender: Eingebaut

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Farbunterstützung: Farb
Bildschirmauflösung: 240 x 320 Pixel
Technologie: TFT
Typ: LCD-Anzeige
Farbtiefe: 262144 Farben
Digital player (recorder)
Unterstützte Digital-Audio-Standards: AAC, MP3

Speicher
Unterstützte Flash Memory-Karten: Memory Stick Micro
Bilder von Sony Ericsson W580i
Sony Ericsson W580i bild 1
das ist es
M2
Benutzerspeicher: 12 MBVerbindungen
Anschlusstyp: Accessory port


Das Handy wird geliefert
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Bevor ich es vergesse, das Handy ist D1 gebunden und funktioniert somit nur mit einer Simkarte von T-Mobile oder eines Providers mit D1 Zugang. Eine entsprechende Simkarte mit 5 Euro Startguthaben lag bei, war aber nicht zu
gebrauchen, da der Händler diese nicht freischalten läßt. Hier von stand nichts im Angebot und T-Mobile stellt sich stur, diese Karten freizuschalten. Am Telefon sagte man mir, das wäre aus Datenschutzgründen nicht möglich. Zwar hätte ich es mit der beiliegenden Karte schriftlich versuchen können, aber der Aufwand und Portokosten hätten sich nicht rentiert. Zum anderen lagen hier einige X-Tra-Cards mit Guthaben herum, die nur eingesetzt werden mußten.

Nach Erhalt des Päckchens beginnt das übliche Auspacken, was wir uns schenken und kommen gleich zum Handy bzw die Einzelteile. Als erster Schritt wird die Simkarte eingelegt, die sich sträubt, in ihren vorgesehenen Platz zu bleiben. Irgendwie war ich im Glauben nun gesiegt zu haben und leg den Akku ein
und anschliessend kommt die Rückwand vom Handy noch drauf gesetzt. Hmm, aber wo ist jetzt der Knopf zum Einschalten des Handys? Richtig,da war doch auf der Oberkante der Rückseite ein kleiner schwarzer Knopf und schon schaltet sich das Handy ein. Das Handy sucht erstmal nach dem Netz und findet es nicht, dafür
kommt die Einblendung, das keine Simkarte eingelegt wäre. jetzt kommt ein erneutes Problem, denn wie krieg ich das Handy wieder auf? Nokia hatte schon ein paar Handys auf dem Markt, die sich nur unter erschwerten Umständen öffnen ließen und Sony Ericsson hat es hier nachgemacht. Ohne einen spitzen Gegenstand geht es nur, wenn man seine Fingernägel opfert. Mit einem kleinen Taschenmesser funkioniert es aber dann doch.Die Simkarte muß ebenfalls mit einem Fingernagel oder flachen Gegenstand bis zum Einrasten in seine
richtige Position geschoben werden. Den Rest erspar ich euch, es sei denn, ihr steht auf Wiederholungen.


Der letzte Schritt, war das Aufladen des Akku am Stromnetz und das anschliessende Einrichten von Uhrzeit und Datum. Diese prozedur möchte ich euch ebenfalls ersparen, da es wie bei anderen Handys genauso funktioniert
und von mir in 2 anderen Handyberichten ausführlich erklärt wurden.

Übrigens verzichte ich auch auf eine Beschreibung, denn die Fotos zeigen euch das, was ich euch krampfhaft mit zahlreichen Knoten in den Fingern, vermitteln zu versuche. Aber auf eins kann ich nicht verzichten, die Händlerangaben stimmten nicht mit dem Zustand des Handys überein, denn es wies keinerlei Kratzer oder sonstige Gebrauchsspuren auf sah wie frisch aus dem Werk aus. Ebenfalls waren auch Head-Set und Ladegerät sowie Bedienungsanleitung vorhanden, das einzige Utensil, was fehlte, war eine Speicherkarte, die wir uns bei Aldi besorgt hatten, die
oben ins Handy eingesetzt wird.



Funktionen des Handys
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Alle Funktionen haben nicht getestet, denn zB Surfen im Internet mit dem Handy brauchen wir nicht. Wären Conny oder ich beruflich viel auf Reisen, wäre es eventuell von Nutzen, aber da gibt es Notebooks, mit denen man besser im Internet surfen kann. Aber es kommt viel auf den Benutzer an und die heutigen Handys
bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten an, so das jeder Benutzer sich sein Handymodell aussuchen kann. Für uns dient das Handy nur für Telefonate, SMS- und MMS-Versand sowie dem Empfang von Bild- und Textnachrichten. Ein weiterer Einsatz ist der Organizer oder auch Terminplaner oder Wecker. Schliesslich noch den Anschaffungsgrund, den Walkman für Radio, Audio und Video sowie die Camera, aber alles der Reihe nach.


Auf die Erklärung wie SMS oder MMS funktioniert kann ich ebenso verzichten, aber das dies tadellos geht, darauf kann ich nicht verzichten. natürlich ist es netzabhängig, ob und wie schnell eine Nachricht rausgeht. Da wir in der Nähe von D2 und D1 Antennen wohnen, ist der Empfang einwandfrei.

Telefonate
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Der Emfang ist einwandfrei, die Stimmen kommen klar und deutlich rüber. Sollte der andere Teilnehmer in einem schwachen Sendegebiet sich aufhalten, dann kommen die bekannten Störgeräusche wie rauschen, knacken oder auch Verbindungsabbruch in Erscheinung, was aber nicht dem Handy, sondern dem schlechten Netz der Betreiber zu zuordnen ist. Bei Bahnfahrten ist dieses schon ein normaler Vorgang. Auf dem Bahnhof versteht man sein eigenes Wort nicht und während der Fahrt stören Lärmschutzwälle, Tunnel oder auch die Starkstrom-leitungen der Bahn den Empfang.


Organizer
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Der Terminplaner ist etwas besser wie der von Nokia, hier kann man eine Uhrzeit eingeben und dann auf alle Wochentage gehen und diese Einstellung speichern. Das Handy meldet sich an den bestimmten Tagen und Uhrzeiten. Zudem sieht man im Display auch die Weckzeit. Bei Nokia muß man bei älteren Modellen zwar nur die Uhrzeit eingeben, aber jeden Abend die Weckzeit aktivieren. Beim Nokia 2760 kann man zwar auch die einzelnen Wochentage aktivieren, aber alles nur einzeln, genauso sieht es beim deaktivieren aus.


Radio-Empfang
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Hier müssen zuerst die Sender eingestellt werden und das geht nur mit anklemmen des Head-Sets, das wird an der Buchse vom Aufladen rechts angeschlossen. Der Sendersuchlauf findet automatisch statt und muß auch nur bei größeren Standortwechsel wie auf Reisen bei Bedarf vorgenommen werden.

Die Tonqualität ist einwandfrei, eigentlich typisch für Sony, denn unsere Hifi-Anlage und unsere beiden DVD-Recorder weisen ebenfalls ein brilliantes Klangerlebnis vor.



Ton- und Bildwiedergabe per Audio- und Videoformat
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Auch hier überzeugt das Handy mit klaren Tönen und Stimmen sowie gestochen scharfen Bildern, vorausgesetzt die Aufnahmen sind von bester Qualität, denn zaubern kann das Handy auch nicht. Wer viel mit dem Bus unterwegs ist, sollte
sich genau überlegen, was man gerade hören möchte, denn trotz Kopfhörer kann der Sitznachbar Rammstein, Toten Hosen oder auch Heino sehr gut mithören, also den Lautstärkeregler auf der linken Geräteseite etwas leiser einstellen.

Mehr dazu in der Beschreibung der Software.


Camera
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Wer schon mit verschiedenen Cameras fotografiert hat, weiß, das es hier massive Unterschiede geben kann. Einige machen trotz Sonnenschein dunkle Bilder, bei Aufnamen mit Blitzlicht sieht man dann ganz schnell, das man sich nicht nur eine günstige Camera, sondern auch eine minderwertige Camera zugelegt hat. Bei Handys mit Camerafunktion sieht es ähnlich aus. Zwar sieht man im ersten Moment eine tadellose Aufnahme, so kommt dann am Monitor am PC oder gar Ausdruck auf Papier das wahre Können der Camera zum Vorschein, ein vergrößern der Aufnahmen ist auf grund der schlechten Auflösung kaum möglich. Möchte man
ein Handy mit einer hohen Auflösung, dann bleibt nur der Gang ins Geschäft und die Hoffnung auf hilfsbereites Personal für die entsprechende Beratung.

Wir haben mal ein Vergleich mit dem W395 von Sony Ericsson gemacht und wir können euch ein Ergebnis verkünden, was uns etwas überrascht hat. Rein äusserlich sieht in meinen Augen das W580 etwas billig aus, aber die Technik bietet dafür umso mehr, denn die Camera ist der vom W395 deutlich überlegen.


Die Camera hat ein Foto im Raum beim Licht einer Stehlampe aufgenommen, das gestochen scharf, licht- und farbgetreu ist.Das W395 konnte nur mit grieseln aufwarten, aber bei Tageslicht im Freien sind die Aufnahmen gleich. Beide Cameras wurden auf der höchsten Einstellung und der Funktion " Nachtaufnahmen " eingesetzt, also keinerlei Manipulation unsererseits vorgenommen.

Für uns ist das im Prinzip kein Mangel oder Vorteil, da wir beide mit Digicams ausgerüstet sind, die uns erstklassige Aufnahmen liefern. Als Notbehelf dienen uns da schon eher die beiden Handys von Nokia vom Typ N73 mit eingebautem
Blitz.



Videofunktion
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Durch Umstellen von Foto auf Video sind auch Videoaufnahmen möglich. Auch hier sind die Aufnahmen einwandfrei, aber für uns nicht von Bedeutung, da wir über einen Camcorder von Sony verfügen, der neben Videoaufnahmen auch Fotos aufnehmen kann und diese gleich auf eine Mini-DVD brennt.



Software
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Hier besteht ein großer Mangel, denn man kann zwar die Handysoftware übers Internet über den PC updaten, aber diese Software wurde von uns nur einmal installiert und kurz angewandt und anschliessend sofort wieder deinstalliert. Warum werden sich einige fragen, aber die Software legte Connys PC lahm, genauer gesagt, die Software blockierte den Internetzugang um selbst ständig
auf Updates zu warten. Ein weiterer Grund war die langsame Übertragung von PC zu Handy, denn 20 min für 250 MB sind uns einfach zu langsam. Es geht schneller, wenn man die Speicherkarte aus dem Handy nimmt und diese per Cardreader beschreibt.


Selbst ein Update der Handysoftware dauerte fast 30min und vor allem braucht die Software erst noch ein Update. Also wer es trotzdem wagen möchte, sollte sich dann schon mal reichlich Kaffee und Gebäck bereit stellen, denn bei einer 2 GB Micro-SD-Card gehen dann doch schon gut 4 Stunden drauf.

Bei Nokia sieht es aber auch nicht besser aus, denn beim Nokia 6610i dauerte es auch einige Zeit und man mußte immer mit dem Wohlwollen der Software rechnen, denn nicht immer wurden die beiden Handys erkannt, aber beim 7650 sah es genauso aus.


Ein weiteres Ärgernis ist anschliessend die Suche nach den überspielten Dateien, denn auf dem Arbeitsplatz erscheinen 2 neue Laufwerke, einmal der Telefon-speicher und dann die Speicherkarte, beides ist auf dem ersten Blick nicht erkennbar. Für euch ein Hinweis, es ist das 2. Laufwerk. Dann kommt die Wahl der Qual, in welchen Ordner kommen nun meine Dateien? Am besten ist es einen eigenen Ordner anzulegen und dort die Dateien abzuspeichern, man erspart sich
anfangs die Suche.


Bedienbarkeit
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Die Bedienung des Handys ist kinderleicht, selbst die Tasten sind auch für meine Riesenpranken im Ein-Finger-System gut zu bedienen. Die Tastatur ist zwar nicht besonders groß, aber die breiten Tasten ermöglichen es auch Männerhände dieses Handy zu bedienen. Bevor ich es vergesse, das W580 ist ein Slider oder auch Schiebehandy, genauso wie das W395. Anders sieht es auf dem Oberteil
aus, während die Taste zur menueführung in Form eines Kreises mit Okay im Mittelteil für Männerhände noch gut bedienbar ist, sieht es bei den anderen Tasten schon anders aus, hier ist Fingerspitzengefühl angesagt.

Akkulaufzeit
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Immer wieder auch von Fachleuten bemängelt, ist die Akkulaufzeit, die sich mit den Herstellerangaben selten decken. Beim W580 kommen wir im Standbybetrieb auf 3 Wochen, wenn Conny das Handy in der Frühschicht als Wecker einsetzt, dann reicht der Saft für ca 2 Wochen, ca daher, da Conny nicht immer nach dem 1. Weckton ihre Ponyspielwiese aus der Kuschelkiste kriegt. Bei Telefonaten kann ich wenig sagen, denn bisher hat es weder Conny noch ich fertig gebracht, länger wie
30min am Stück zu telefonieren, aber auch diese 30 min sagen nichts aus, ob man nun 5, 6 oder 8 Stunden am Stück telefonieren kann, hier sind die Dauertelefonierer die richtigen Ansprechpartner. Müßte ich eine Schätzung abgeben, läge diese bei ca 5 Stunden.


Die Aufladezeit beträgt bei einem fast leerem Akku ca 90min, aber wir lassen das Handy meist 4 bis 5 Stunden am Ladegerät.

Design
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Ohne jetzt ins Fettnäpfchen treten zu wollen, aber das Handy macht auf mich einen billigen Eindruck. Conny dagegen findet das Handy chic. Das kommt immer auf den Betrachter an, aber wahrscheinlich haben wir Männer da doch andere Ansichten wie unsere Damen. Aber vielleicht ist es auch männliche Eitelkeit, die das schwache Geschlecht, hier sind die Männer mit gemeint, die lieber etwas
exklusives in ihren Händen bzw am Ohr halten möchten um eben anderen zu imponieren.

Jedenfalls ist das Handy durch seine aufgerauhte Oberfläche sehr gewöhnungs-bedürftig, da es nicht mehr das typische glatte glänzende Design aufweist. Ein Vorteil hat das ganze doch, es rutscht nicht mehr so leicht aus der Tasche und läßt sich auch nicht sehr leicht von einer glatten Fläche schieben.


Es ist keineswegs häßlich, wohl aber doch mehr als Einsteigerhandy für die jüngere Generation gedacht, aber warum sollen alte leute wie wir nicht auch noch mal jung sein bzw mit der Jugend mithalten dürfen. Wir hätten keine Probleme damit, uns in einer Disco zur Schau zu stellen, wenn nicht gerade der DJ irgend welche CD's vergewaltigt oder Heile-Welt-Musik zum besten gibt. Also
Rammstein, Tote Hosen, Ärzte oder eben gute alte handgemachte Mucke aus den 60er und 70er Jahren.


Was uns gefällt am W580
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Die Bedienbarkeit, Ausstattung und Zuverlässigkeit sind hier von ausreichender Qualität. Die Akkuzeit ist erheblich länger als bei den Handys von Nokia, was natürlich auch den Stromverbrauch etwas senkt. Die Camerafunktion hat hier mit dem Nokia N73 gleich gezogen, obwohl das N73 über eingebauten Blitz verfügt, kann das W580 hier glatt mithalten. Jedem aber sollte hierbei klar sein, das man von diesen Aufnahmen keine Ausdrucke für Poster und für Litfaßsäulen anfertigen kann, dazu reicht die Auflösung einfach nicht aus.

Was uns nicht gefällt
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Es ist ganz klar, die schlecht zu öffnende Rückseite vom Handy um beim Karten oder Akkuwechsel hier leicht ranzukommen. Ein Entriegelungsmechanismus wäre hier angebracht gewesen.

Ein weiterer Minuspunkt ist die Software, die nicht nur den PC ausbremst, sondern auch noch in puncto Schnelligkeit eher einer Schnecke beim Liebesspiel gleicht, wobei die Schnecke hier ausnahmsweise mehr davon hat.



Fazit
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Ein Nobelhandy ist es nicht, aber für den alltäglichen Gebrauch zum telefonieren, simsen oder auch als gedrosselte Krawallbude ist das Handy top. Zwar sind da 2 gravierende Punkte, die uns stören, aber den Hauptpunkt konnten wir selber abschalten, bei der schlecht zu öffnenden Rückseite sind uns die Hände gebunden, hier ist Abhilfe durch den Hersteller gefragt. Die Bild- und Tonqualität
macht zwar vieles wett, aber ein Punkt müssen wir für die Rückwand abziehen, die Software ist nicht Bestandteil des Handys, sondern nur ein Hilfsmittel um Daten auf das Handy zu übertragen, was aber auch anders, wie schon beschrieben, geht. Nur wer Telefonnummern vom PC mit dem Telefonbuch vom Handy abgleichen möchte, der kann auf diese Software nicht verzichten. Hier noch ein kleiner Tipp,
ein Festnetztelefon mit eingebautem Simkartenleser kann auch dieses Problem lösen oder etwas altertümlich, das gute, alte Telefonregister.
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