Sony Ericsson Vivaz - Das Handy der Zukunft

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Meine Cousine hat sich heute ein neues Handy gekauft und ich bin ehrlich gesagt PLATT.
Das Handy ist so toll , dass ich überlege mein Blackberry Bold 9000 zu verkaufen.
Also ich fange mal an:
Mit 107 x 52 x 13 Millimetern ist das Touch-Handy eine gute Nummer kleiner als beispielsweise das Google Nexus One oder Apples iPhone. Der 3,2 Zoll große, resistive Touchscreen wird entweder mit dem Finger oder mitgeliefertem Stylus bedient. Im Test klappte die Navigation über den Stift besser. Bei Fingereingaben müssen Sie trotz Vibrations-Feedback oft zweimal auf das Display tippen, damit das Vivaz den gewünschten Befehl tatsächlich ausführt.
Gewöhnungsbedürftig und nicht selbsterklärend präsentiert sich die Menüoberfläche des Handys. Der Homescreen besitzt eine aus fünf Elementen bestehende Tab-Leiste am oberen Bildschirmrand. Per Fingerwisch oder Klick auf den entsprechenden Tab können Sie wahlweise zwischen Ihren favorisierten Kontakten, einem Twitter-Client, schlichtem Hintergund, eigenen Bildern/Videos und einer Verknüpfungsliste wechseln. Zusätzlich öffnen Sie über einen Druck auf die Auflegetaste ein zusätzliches Fenster mit Schnellzugriffen für SMS, Google-Suche, Medien und die Telefontastatur.
In Sachen Telefon- und Datenfunktionen ist das Vivaz bestens aufgestellt. Bis auf Sprachwahl und -steuerung liefert das Handy alle aktuellen Telefon-Features wie Organizer, zahlreiche Umgebungsprofile und sogar Quick Office. Per WLAN oder HSPA surfen Sie schnell im mobilen Internet. Für den vollständigen Aufbau der CHIP-Homepage benötigte der Browser des Sony-Ericsson-Handys nur 13 Sekunden - ein echter Spitzenwert, mit dem selbst das iPhone 3GS kaum mithalten kann.
In nur einer Sekunde landete die 3 MByte große Test-MP3 via USB vom Rechner auf dem Handy - top! Das Vivaz wird von XP- und Vista-Rechnern problemlos als externe Festplatte erkannt. Sony Ericsson packt dem Handy eine 8 GByte große microSDHC-Speicherkarte bei, die den Speicher von knapp 60 MByte (intern) ordentlich aufstockt. Generell lässt sich das Handy mit microSD-Speicherkarten bis maximal 32 GByte bestücken. Freunde von Navigations- und Kartendiensten kommen beim Vivaz auf ihre Kosten. Sowohl die Kartennavigation von Google Maps als auch die kostenpflichtige Offboard-Navigation von Wisepilot ist auf dem GPS-Handy vorinstalliert.  
Eines der Highlights des Sony Ericsson Vivaz ist die 8,1-Megapixel-Kamera, die Videos mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixel aufnimmt. Gespeicherte Videos können Sie per WLAN direkt zu Picasa oder YouTube hochladen und so mit Freunden und Familie teilen. Die Handy-Kamera erkennt Gesichter und fokussiert automatisch auf sie. Dies klappte im Test gut. Darüberhinaus finden Fotografen zahlreiche weitere Einstellmöglichkeiten von Bildstabilisator bis Weißabgleich. Die Testaufnahmen im CHIP-Fotolabor können sich sehen lassen. Die Bilder wirken farbecht und punkten mit sehr guter Schärfe (siehe Fotostrecke).
Eher untypisch für Sony Ericsson besitzt das Vivaz einen 3,5-Millimeter-Klinkenstecker für den Anschluss eigener Kopfhörer - gut so! Dies macht durchaus Sinn, denn die mitgelieferten Ohrstöpsel bringen den Sound des MP3-Players nur mit mäßiger Qualität auf die Ohren. Einen Equalizer oder Klang-Presets vermissen wir im Funktionsumfang des MP3-Players. Mit einer Akkulaufzeit von etwa 3:50 Stunden im Sprechbetrieb unter GSM-Volllast sollten Sie das Ladekabel bei Reisen besser mit sich führen. Eine nur durchschnittliche Leistung lieferte das Vivaz im Akustiktest ab. Auf Festnetzseite klang der Gesprächspartner dumpf und blechern während er auf Handy-Seite etwas zu leise herüberkam.
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