Sonneninseln für den Urlaub zu Hause

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Liegestuhl war gestern. Wer nach dem richtigen Möbel für die warme Jahreszeit sucht, kommt an Sonneninseln nicht vorbei. Ob in Garten, auf Terrasse oder Balkon – das integrierte Sonnensegel schützt vor zu viel Sonne und UV-Strahlen beim gemütlichen Loungen.
Sonneninseln für den Urlaub zu Hause

Was Sie beim Kauf einer Sonneninsel beachten sollten

Wer einen großen Garten hat, braucht sich keine Gedanken zu machen – auf dem Balkon der Mietwohnung sieht das schon anders aus: Das beste Sonnensegel schützt nicht, wenn die Liege nicht richtig ausgerichtet werden kann – denken Sie daran bei der Auswahl von Größe, Form und Stellplatz. Muss die Sonneninsel durch die Wohnung transportiert werden, beachten Sie bei den Maßen schmale Türen oder enge Treppen. Im Winter wichtig: eine Unterstellmöglichkeit oder eine Abdeckhaube.

Tipp: Fürs richtige Beachfeeling schütten Sie im Garten etwas Strandsand auf und stellen eine Palme daneben. Auf Rasen sollte die Sonneninsel übrigens regelmäßig umgestellt werden, um die Grasdecke nicht dauerhaft zu schädigen.


Aufs Runde oder aufs Eckige?

Runde oder ovale Sonneninseln brauchen viel Platz, dafür bieten sie modernes Loungefeeling. Eine pfiffige Modulbauweise verwandelt die Sonneninsel XXL im Handumdrehen in eine Sitzgruppe: Ein Viertelsegment des Kreises dient als Hocker und der Innenkern wird zum Tisch.

Wem riesig zu groß ist, macht es sich auf der Sonneninsel Paradiso bequem. Es gibt sie als Einsitzer, Zweisitzer und Dreisitzer. Die kompaktere Variante hat auch auf dem Balkon Platz und erinnert an ein überdachtes Sofa.

Tipp: Nette Extras von einigen Sonneninseln sind integrierte Staumöglichkeiten für die Kissenauflagen.


Das Material der Wahl

Bei den meisten Modellen haben sich Sonneninseln aus Polyrattan durchgesetzt. Hinter dem Begriff Polyrattan verbirgt sich der Kunststoff Polyethylen, mit dem Rattan imitiert wird. In Optik und Haptik dem Palmengeflecht ähnlich, hängt Polyrattan hinsichtlich Witterungsbeständigkeit und Lebensdauer das natürliche Produkt jedoch deutlich ab. Zudem ist es sehr viel preiswerter und macht auch große Sonneninseln erschwinglich.
Um den natürlichen Eindruck zu unterstreichen, werden Sonneninseln überwiegend in klassischen Farben wie Schwarz oder Weiß und in unterschiedlichen Brauntönen angeboten.
In Sachen Unterbau und Sonnenschutz gilt: Je weniger Plastik und je mehr rostfreies Metall verarbeitet wurde, desto hochwertiger und langlebiger das Möbel.


Gut liegen - allein oder zu zweit?

In erster Linie soll die Liegeinsel gemütlich sein. Prüfen Sie daher, ob die Auflagen hinsichtlich Härte und Verarbeitung die gewünschte Qualität haben und ob der Platz darauf zum sich Ausstrecken reicht. Bei rechteckigen Modellen praktisch und mitunter sehr nützlich: in der Neigung verstellbare Rückenlehnen. Guten Liegekomfort für zwei Personen bieten Sonneninseln, die sich dem Prinzip eines Ausziehsofas bedienen. Mit wenigen Handgriffen lassen sie sich von einem Zwei- oder Dreisitzer in eine Doppelliege verwandeln.


Schutz vor der Sonne

Sonne ja, zu viel Sonne nein. Beim Liegen, Lesen, Loungen bietet das Sonnensegel guten Schutz vor zu viel Sonneneinstrahlung. Dafür sollte es über einen Winkel von 90 Grad hinausgehen, damit es sich auch bei ungünstigen Einstrahlungswinkeln optimal einstellen lässt. Zwar wirkt ein weißes Sonnensegel leichter. Ein dunkles filtert jedoch mehr UV-Strahlung. Eincremen empfiehlt sich in beiden Fällen übrigens trotzdem.
Tipp: Ein zusätzliches Sonnensegel sorgt für extra Schatten und wirkt mediterraner.


Das Drumherum

Mit dem einen oder anderen Zubehör wird aus der Sonneninsel eine kleine Wohlfühloase: Falls nicht schon an Seiten kleine Klapptische montiert sind, gehört ein passender Beistelltisch daneben – darauf muss mindestens ein Getränk, ein Buch oder die Zeitung und das Smartphone Platz haben.
Wer nach Sonnenuntergang Gäste zum Grillen ins Lounge-Ambiente einlädt, kann mit wenigen Accessoires die passende Beleuchtung schaffen: Solarbetriebene Gartenfackeln tanken tagsüber auf und kommen im Dunkeln zum Einsatz. Immer noch und immer wieder gern im abendlichen Garten gesehen: Lampions.

Tipp: Der Grill sollte der Sonneninsel nicht zu nahe kommen. Zu starker Funkenflug hinterlässt mitunter hässliche Spuren an Polyrattan und Auflage.


Alternativen: Strandkorb, Sonnensegel, Hängematte

Eine Sonneninsel ist Ihnen zu modern? Eine Perle nicht nur am Ostseestrand, sondern auch auf heimischem Terrain ist der Strandkorb. Zum schattigen Sitzen oder Liegen zu zweit optimal, ist er jedoch schwerer und dadurch unbeweglicher. Auch ein einzelnes großes Sonnensegel ist – einmal aufgespannt – ein hervorragender Schattenspender und bietet Unterschlupf für Gartenstuhl, Liege oder Handtuch. Der Klassiker: Für eine Hängematte braucht man eigentlich zwei Bäume; es geht aber auch mit zwei gut befestigten Haken an den Balkonwänden.

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