Sonnenenergie produzieren, speichern und nutzen

Aufrufe 1 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Solarenergie
Solarenergie ist eine ausgereifte Technologie und bietet ein großes Potenzial: Sie ist in der Lage, eine wichtige Rolle bei der Lösung der Probleme im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu spielen. Solarenergie kann den Großteil des Stroms liefern, den Hausbesitzer oder Unternehmen benötigen.

Die Kraft der Sonne
Lange bevor die Erde entstand, begann das Kraftwerk Sonne zu arbeiten. Unablässig wird dort Energie erzeugt. Ein Prozess, der noch viele Milliarden Jahre anhalten wird. Während der Kernfusion verschmelzen Wasserstoffkerne zu Helium und setzen dabei enorme Energiemengen frei. In Form von Sonnenstrahlung erreicht ein Teil dieser Energie auch die Erde und kann hier genutzt werden. Nach Schätzungen liefert die Sonne umgerechnet täglich den weltweiten Energiebedarf von acht Jahren. Ein gewaltiges Potenzial. Vor allem in Äquatornähe ist die Sonneneinstrahlung so hoch, dass mit heutigen Technologien eine intensive Nutzung sinnvoll erscheint.
Vorteile der Solarenergie


Gute Investition:  Der Kauf eines Solarsystems macht finanziell gesehen Sinn, da es eine kurze Amortisationszeit hat und eine gute Kapitalrendite in Ländern, mit Einspeisetarifen, Steuergutschriften oder andere Förderungen bietet.
Zuverlässig: Solarmodule können leicht installiert werden, erfordern nur einen geringen Wartungsaufwand und bieten eine 25-jährige lineare Ausgangsleistungsgarantie.
Energieunabhängigkeitspotenzial: Den Strom dort verbrauchen, wo er hergestellt wird.
Umweltfreundlich: Viele Menschen möchten die Ressourcen der Erde schützen und die Umweltverschmutzung reduzieren. Durch die Anschaffung eines Solarsystems leisten Sie einen entscheidenden Beitrag zum Umweltschutz.
Solarenergie ist die Energiequelle der Welt, die am schnellsten wächst. Sie ist erschwinglicher, effizienter und zuverlässiger denn je.
Unabhängigkeit durch Speichersystem
Rund jedes zehnte Ein- und Zweifamilienhaus in Deutschland erzeugt bereits Solarstrom. Rechnerisch decken die rund 800.000 Photovoltaik-Anlagen auf Privathäusern den Jahresstromverbrauch von 1,3 Millionen 3-Personen-Haushalten. Die Installation einer Photovoltaik-Anlage zahlt sich mehrfach aus. Solarstrom ist günstiger als Strom vom Energieversorger und schont das Klima. In Kombination mit einem Batteriespeicher ist er rund um die Uhr verfügbar.

Der Staat unterstützt den Speicherkauf. Bis zu 30 Prozent der Anschaffungskosten für das Speichersystem werden bezuschusst. Aber nur, wenn der Förderantrag bei der Bank oder Sparkasse vor der Beauftragung des Installateurs gestellt wird.

Fast jedes Eigenheimdach ist in der Lage, rechnerisch den Jahresstrombedarf einer Familie über eine Solarstromanlage zu decken. Die Kosten für schlüsselfertige Photovoltaik-Anlagen sind seit 2006 um zwei Drittel gefallen. Aktuell kostet das fertig installierte Kilowatt inklusive Wechselrichter bei kleinen Dachanlagen nur noch rund 1.700 Euro. Wer mehr Kontrolle über seine Energierechnungen haben will, nutzt künftig die Sonnenenergie und macht sich über Jahrzehnte unabhängiger von steigenden Energiepreisen.

Selbst genutzter Solarstrom vom Eigenheimdach bleibt auch künftig von der EEG-Umlage befreit, solange die Anlage weniger als zehn Kilowatt leistet und nicht mehr als zehn Megawattstunden im Jahr produziert. Private Aufdachanlagen fallen in aller Regel unter diese im Rahmen der anstehenden Gesetzesnovelle geplanten Bagatellgrenze.


Bildunterschrift hinzufügen
Link zu einer eBay-Seite
Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden