Sonnen- und Windwächter: optimaler Markisen-Schutz per Funk

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Sonnen- und Windwächter: optimaler Markisen-Schutz per Funk

Eine Markise ist eine sinnvolle Investition bei der Gestaltung von Terrasse oder Balkon. Vor allem eine große Terrasse profitiert von dem umfassenden Schutz vor Sonne und Regen, wenn Sie an freien Tagen oder nach Feierabend noch ein wenig draußen sitzen möchten. Zwar sind Sonnenbäder sehr beliebt, doch zu viel Sonne ist nicht nur sehr ungesund, sondern durchaus auch anstrengend. Unter einer Markise können Sie geschützt im Freien sitzen und sich entspannen oder gemeinsam mit Freunden oder der Familie grillen und Spaß haben. Immerhin verbringen Sie im Herbst und im Winter vermutlich viel Zeit in geschlossenen Räumen und sehnen sich nach den ersten wärmeren Tagen, die dazu einladen, sie im Freien zu verbringen. Neben Radtouren und gemütlichen Spaziergängen steht ein Sonnenbad – vielleicht mit einem guten Buch oder etwas Musik – im heimischen Garten hoch im Kurs. Hier können Sie abschalten und den anstrengenden Alltag hinter sich lassen. Mit einer Markise sind Sie daher stets bestens gerüstet, wenn sich das Wetter ändert. Steht die Sonne hoch am Himmel und sorgt für grelles Licht und zunehmende Hitze, können Sie Ihre Markise ausfahren und ein wenig Schatten genießen. Besitzen Sie eine Kassettenmarkise mit wasser- und schmutzabweisendem Sonnensegel, können Sie die flexible Überdachung auch dazu nutzen, bei einem Regenschauer darunter Schutz zu suchen. Vor allem im Sommer kann es zu kurzen Schauern kommen, ohne dass die Temperatur deutlich sinkt. Es besteht daher kein Grund, die Terrasse zu verlassen, sofern Sie unter einer geeigneten Markise trocken bleiben können.

Nicht jede Markise ist für Wind und Wetter geeignet

Während Markisen für den Einsatz als umfassender Sonnenschutz perfekt geeignet sind, können Sie nicht jedes Modell bei jeder Witterung verwenden. Eine Gelenkarmmarkise, deren Steuerung nicht in einer geschlossenen Kassette liegt, reagiert beispielsweise trotz aller technischen Raffinesse empfindlich auf Regen. Wird der Antrieb nass, kann Ihre Markise Schaden erleiden, und ein Austausch oder eine teure Reparatur können mögliche Folgen sein. Ebenso gibt es Modelle, die anfällig für Wind oder kräftige Böen sind. Das ist dann der Fall, wenn Ihre Markise sehr breit ist und sehr weit ausfährt. Die Gelenkarme, die sich beim Ausfahren recken, sind zwar in aller Regel sehr stabil, können aber für starke Schwankungen sorgen, wenn der Wind kräftig weht. Dadurch können sowohl an der Markise selbst als auch an Ihrer Terrasse, beispielsweise an den Möbeln, Schäden entstehen. Üblicherweise fahren Sie die Markise daher ein, wenn das Wetter plötzlich umschlägt, und gehen zurück in Ihr Haus oder in Ihre Wohnung. Natürlich können Sie Markisen kaufen, die bis zu einem gewissen Grad auch plötzliche Wetterwechsel aushalten. Zudem gibt es schützende Kassetten sowie wasserfeste Markisentücher, die einem kurzen Schauer mühelos standhalten. Für Dauerregen sind aber selbst diese Modelle im Normalfall nicht geeignet.

Was Sie tun sollten, wenn die Markise nass wird

Besitzen Sie eine herkömmliche Markise ohne Kassette, die Sie mit einer Kurbel ein- und ausfahren, so ist ein Regenschauer durchaus problematisch. Im Idealfall holen Sie die Markise ein, ehe der Regen einsetzt. Gelingt Ihnen das nicht oder haben Sie etwa vergessen, die Markise einzufahren, so können Sie dies nachholen. Allerdings müssen Sie nach dem Regen die Markise schleunigst wieder ausfahren, damit sowohl das Tuch als auch die Tuchwelle und sämtliche mechanischen Komponenten am Mauerwerk trocknen können. Andernfalls kann es passieren, dass sich Ihre Markise nicht mehr betätigen lässt – ein in jeder Hinsicht ärgerlicher Umstand. Kommt der Regen überraschend, ist demnach Eile geboten, wenn Sie den Sonnenschutz noch einholen möchten. Möchten Sie den Vorgang beschleunigen und zudem vereinfachen, ist eine elektrische Markise eine gute Wahl. Über einen Schalter können Sie das Einfahren starten, ohne dass Sie selbst noch einmal in den Regen treten müssen. Abhängig von der Steuerung läuft der Vorgang deutlich schneller ab, und Ihre Markise wird nicht nass. Denken Sie aber daran, dass es generell keine gute Idee ist, die Markise noch einzufahren, wenn sie bereits nass geworden ist.

Elektrische Markisen lassen sich schnell und einfach vor Wetterschäden schützen

Um Ihre Markise, Ihre Terrasse oder Ihren Balkon von Wetterschäden zu schützen und um die Steuerung des Sonnenschutzes zu automatisieren, können Sie Sonnen- und Windwächter nutzen. Es spielt dabei keine Rolle, ob Sie eine mechanische oder eine elektrische Markise besitzen, denn für beide Varianten gibt es entsprechendes Zubehör, das Sie mit ein wenig Geschick einfach installieren können. Bei einem mechanischen Modell benötigen Sie neben dem Sensor, der Windgeschwindigkeit, Sonnenintensität oder Regenstärke misst, eine Steuereinheit, die Sie an der Tuchwelle der Markise befestigen. Diese Montage ist ein wenig aufwendiger, und es kann gegebenenfalls sinnvoll sein, einen Fachmann zu konsultieren. Vielleicht haben Sie aber auch einen Freund oder Bekannten, der diese Arbeit schon einmal durchgeführt hat und Ihnen nun helfend unter die Arme greifen kann. Um Sensor und Antrieb der Markise miteinander zu verbinden, müssen Sie in vielen Fällen Kabel verlegen. Lesen Sie daher die Montageanleitung gründlich durch und ziehen Sie professionelle Unterstützung in Betracht, ehe Sie sich allzu forsch ans Werk machen. Selbstverständlich gibt es auch Windwächter, die die Markise über Funk steuern. Das Prinzip ist dabei ähnlich wie bei jedem anderen Funk-Markisenmotor, und Sie sparen sich das Verlegen der Kabel.

Markisen-Sensoren fungieren als Sonnen- und Windwächter

Markisen-Sensoren übernehmen Ihre Arbeit, wenn das Wetter überraschend umschlägt oder Sie nicht im Haus sind. Vielleicht sind Sie gerade unterwegs und haben die Markise nicht mehr eingefahren. Oder Sie müssen kurz etwas im Haus erledigen, worüber es plötzlich zu stürmen beginnt. Anstatt hektisch nach Hause zu fahren oder aus dem Haus auf die Terrasse zu laufen, können Sie sich darauf verlassen, dass der Regen- oder Windwächter die Markise wieder einholt. Übrigens sind derartige Sensoren vor allem in Unternehmen weit verbreitet, in denen verschiedene Markisen und Sonnensegel installiert sind. Anstatt einen Mitarbeiter damit zu beauftragen, den Sonnenschutz zu kontrollieren und gemäß den Witterungsbedingungen zu aktivieren oder einzuholen, übernehmen Sensoren über Kabel oder Funk diese Aufgabe. Während Windwächter hauptsächlich dem Schutz der Markise dienen, so erfüllen Sonnenwächter eine andere Aufgabe. Diese sollen nämlich sicherstellen, dass die Sonne zum Beispiel nicht unentwegt auf Pflanzen scheint, die mehr Schatten benötigen.

Warum ein Windwächter: Ärger, Zeit und Geld spart

Windwächter und Windsensoren messen die Windgeschwindigkeit an dem Punkt, an dem sie montiert sind. Erreicht der Wind eine vorab definierte Stärke, überträgt der Sensor diese automatisch an die Steuereinheit in der Markise, sodass diese wieder einfährt. Ob ein Windwächter für Ihre Terrasse sinnvoll ist, hängt vor allem davon ab, wie luftig es an dieser Stelle auf Ihrem Grundstück zugeht. Liegt Ihre Terrasse eher windgeschützt und ruhig – zum Beispiel durch umstehende Bäume oder durch vorgelagerte Mauern –, ist der Sensor nicht unbedingt erforderlich. Zieht der Sturm hingegen direkt über Ihre Terrasse, kann eine nicht eingefahrene Markise, und sei sie noch so fest montiert, großen Schaden erleiden und – schlimmer noch – große Schäden auf Ihrem eigenen oder umliegenden Grundstücken verursachen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern vor allem teuer. Zudem müssen Sie die Schäden beseitigen und aufräumen, womit Sie kostbare Zeit verschwenden. Investieren Sie daher lieber in einen Windwächter, den Sie an einer aussagekräftigen Stelle montieren, sodass auch in Ihrer Abwesenheit nichts passieren kann und Ihre Markise geschützt bleibt.

Es kann regnen oder stürmen – Sensoren übernehmen zuverlässig die Steuerung der Markise

Ob Sturm oder Regen: Sensoren, die die Markise automatisch einfahren lassen, machen den Umgang mit dem beliebten Sonnenschutz einfacher. Mit einem Regensensor für Markisen riskieren Sie weder Überschwemmungen Ihrer Terrasse noch Beschädigungen am Antrieb oder an sonstigen Bauteilen der Markise. Anhaltender Regen kann sich in der ausgefahrenen Überdachung sammeln. Dies gilt vor allem für Markisen, die sich nur wenig neigen und eine stärkere waagerechte Position einnehmen. Sammelt sich zu viel Regenwasser auf dem Tuch, ohne dass es ablaufen kann, so kann das Tuch reißen und sich der Regen über Ihre Terrasse ergießen. Ohnehin sollten Sie vermeiden, dass Ihre Markise nass wird. Nutzen Sie neben einem Windwächter auch einen Regensensor, kann dies nicht passieren. Sobald der Sensor ersten Niederschlag registriert, gibt er ein Signal an die Steuerung der Markise aus, sodass diese automatisch einfährt. Auch hier gilt wieder: Verwenden Sie Funk-Sensoren, da diese sich einfacher installieren lassen und bei elektrischen Markisen oder großen Aufwand einsatzbereit sind. Sie benötigen kein weiteres Zubehör außer den gewünschten Sensoren, wenn Sie Ihre Markise vor starken Niederschlägen oder Stürmen schützen möchten – sofern Sie bereits eine Funk-Steuerung für den Sonnenschutz besitzen.

Automatischer Sonnenschutz auf der Terrasse: so macht der Feierabend Spaß

Neben Windwächtern und Regensensoren sind auch Sonnenwächter sehr praktisch, da diese Ihren Feierabend noch angenehmer gestalten, als er ohnehin schon ist. Liegt Ihre Terrasse nach Süden oder Westen, haben Sie ab dem Mittag oder Nachmittag die pralle Sonne auf der Terrasse. Entsprechend heiß ist es dann, wenn Sie von der Arbeit kommen und sich noch ein wenig nach draußen setzen möchten. Verwenden Sie einen Sonnenwächter für die Steuerung Ihrer Markise, fährt diese automatisch aus, wenn eine kontinuierliche Sonneneinstrahlung vorliegt und fest definierte Temperaturen erreicht werden. Das bedeutet, dass Ihre Markise bereits ausgefahren ist, sobald Sie nach Hause kommen. Sie müssen nichts weiter tun, denn die elektrische und vollautomatische Steuerung hat Ihnen die Arbeit bereits abgenommen. Ebenso fährt das Sonnensegel automatisch wieder ein, wenn der Schatten überwiegt, sodass Sie auch bei einiger Bewölkung ein wenig Licht genießen können.

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