Sommerschnitt bei Brombeeren und Himbeeren

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Brombeeren tragen im nächsten Jahr Früchte an den langen Ruten, die sich in diesem Jahr gebildet haben. Mehr als vier bis sechs solcher Triebe kann eine Pflanze allerdings kaum versorgen: Was zu viel ist, wird bodennah abgeschnitten. Bei jungen Stöcken belässt man nicht mehr als drei Ruten. Viele der diesjährigen Ruten bilden noch Seitentriebe, die später auf zwei bis drei Blätter zurück geschnitten werden. Das fördert die Blütenbildung im kommendem Jahr. Abgetragene Ruten bleiben bis zum Frühjahr stehen, denn sie bieten einen gewissen Winterschutz.

Dagegen werden abgetragene Ruten von Himbeeren spätestens im August ebenerdig zurück geschnitten. Die Triebe nicht auf den Kompost geben, sondern vernichten, denn sie können Krankheitserreger und Schädlinge beherbergen. Von den neuen Trieben entfernt man alle auffällig dicken, weil diese krankheitsanfällig sind, aber auch die ganz schwachen. So bekommen die Blätter der verbliebenen neuen, mittelstarken Triebe für den Rest des Jahres Licht und Luft, was ihre Widerstandsfähigkeit fördert. Das Laub trocknet nach Niederschlägen schneller ab, und die Knospen werden belichtet. Am Ende belässt man pro laufenden Meter etwa zehn neue Ruten.

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