So treffen Sie eine gute Wahl, wenn Sie nach einem Mini suchen

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
So treffen Sie eine garantiert gute Auswahl, wenn Sie nach einem Mini suchen

Ursprünglich wurde der Mini entwickelt, als während der Suezkrise von 1956 das Benzin knapp  wurde und große Benzinschlucker als Autos im Westen plötzlich nicht mehr attraktiv waren.
Als Sir Alec Issignonis eine erste Skizze auf seiner Serviette zeichnete – und als ihm der Platz ausging, weiter auf der Tischdecke – konnte trotzdem noch keiner ahnen, dass der originelle Kleinstwagen auch fünfzig Jahre später noch ein Erfolg sein würde.
Der erste der kleinen, kompakten Energiesparer kam im August 1959 auf den Markt und war ein geradezu revolutionärer und spektakulärer Kleinwagen. Er war nur knapp drei Meter lang und verfügte über einen neuartigen Quereinbau des Frontmotors.

Jeder fuhr ihn: Von den Beatles und Mr. Bean bis zu Niki Lauda

Der Mini wurde daraufhin bis zum Jahr 2000 das meistverkaufte britische Auto mit über fünf Millionen produzierten Fahrzeugen. Er hatte Auftritte in 15 Filmen von 1964 bis zum Jahr 2010 und nicht nur Ringo Starr von den Beatles besaß einen – auch Mr. Bean fährt in seinen Filmen natürlich einen Mini.
Jährlich findet zudem das IMM statt, das Internationale Mini Meeting - jeweils von einem Fanklub eines anderen Landes abgehalten. Sogar im Motorsport werden Minis eingesetzt, besonders in Bergrennen. Niki Lauda hatte seinen ersten Erfolg in einem Mini.

Nach dem Ende der Produktion im Jahr 2000 übernahm schließlich BMW eine Neuauflage des englischen Klassikers unter dem Namen „MINI“. Das Traditionswerk Morris in der Grafschaft Oxford wurde modernisiert und fortan wurden dort wieder Minis produziert.

Wenn auch Sie sich für einen Mini interessieren, dann wird Ihnen dieser Ratgeber helfen, die richtige Auswahl zu treffen und einen guten Mini zu finden. Wir stellen die besten klassischen und aktuellen Modelle vor.

Die klassischen Minis von 1959 bis 2000: Oldtimer und andere

Sie gehörten zu Großbritannien wie Doppeldeckerbusse und tea-time und waren überall im Stadtbild zu sehen. Heute sind die ältesten Modelle mittlerweile schon Oldtimer und können als solche auch erworben werden. Zu den Oldtimern zählen nun die Modelle Morris Mini Traveller und Austin Mini Countryman, genauso wie der Mini Van, Mini Moke und Mini Pick-up. Auch der nur in Australien vertriebene seltene Morris Mini K ist alt genug.
Wie auch in der neuen BMW Mini-Reihe gab es beim klassischen Mini die Modelle Mini Cooper und Mini Cooper S, die von 1961 bis zum Jahr 2000 produziert wurden. Hier muss ein genauer Blick auf das Produktionsjahr geworfen werden, um festzustellen, ob es sich schon um einen Oldtimer handelt oder nicht, denn erst ab einem Alter von 30 Jahren ist ein Fahrzeug offiziell ein Oldtimer. Auch der Mini Clubman, der von 1969 bis 1980 hergestellt wurde, ist sowohl bei den neuen BMW Minis als auch bei den klassischen Minis ein Modellname. Die beiden Versionen sind jedoch nicht zu verwechseln.

Die neuen MINIs von BMW: Von 75 PS bis 211 PS ist alles zu haben

Mini ist nicht nur eine Marke, die mehr als 40 Jahre lang produziert wurde, sondern auch der Name eines Modells. BMW produziert den Nachfolger des Urmodells unter den Namen Mini als Cabrio, als Kombi und sogar als Mini-SUV. Der kleinste Mini, zumindest was die Leistung betrifft, ist der Mini One mit nur 75 PS, der größte ist der Mini Cooper Works, der mit satten 211 Ps aufwarten kann. Zudem gibt es auch eine Dieselversion.

Im Gegensatz zu den klassischen Minis ist er beträchtlich länger: 3,64 m statt weniger als 3 m und befindet sich auch in einer anderen Preisklasse. War der klassische Mini für Leute mit knappem Geldbeutel gedacht, der durch seine kleinen Räder besonders wenig Stellplatz wegnahm, ist der neue BMW Mini eher ein sportliches Lifestyle-Fahrzeug.

Verschiedene Modelle von 2001-2006: Mini One, Mini One D, Mini Cooper und Mini Cooper S

Die erste Generation der neuen Minis wurde von 2001 bis 2006 hergestellt. Es gab den Mini zu dieser Zeit in unterschiedlichen Ausstattungs- und Designversionen. Als Benziner war der Mini als One mit 90 PS, als Cooper mit 116 Ps und als Cooper S mit 170 Ps erhältlich. Der in diese Modelle  eingebaute Motor stammte von Tritec. Der Motor des Mini One D, ein Dieselfahrzeug mit 75 PS, stammte dagegen aus dem Toyota Yaris.

Äußerlich unterschieden die Modelle sich ebenfalls. Der Mini One und Mini One D hatten stets ein Dach in Wagenfarbe und wie der Cooper bis 2004 Front- und Heckschürzen. Mini One und Mini One D können Sie auch leicht daran erkennen, dass die Lamellen des Kühlergrills genauso wie die Außenspiegel schwarz lackiert sind.

Der Cooper S dagegen hat einen Kühlergrill in Wagenfarbe und andere Front- und Heckschürzen. Außerdem verfügt er über eine Hutze (einen separaten Lufteinzug) und sein Auspuff befindet sich in der Mitte. Beim Mini Cooper war der Kühlergrill verchromt und das Dach sowohl in Wagenfarbe als auch in schwarz oder weiß erhältlich.

2004 kam noch eine Cabrioversion des Mini hinzu, die über ein vollautomatisches Stoffverdeck verfügte und deren Heckklappe wie beim klassischen Mini nach unten geklappt wurde. Eine Heckscheibe aus Glas verfügt über Scheibenheizung.

Der Mini One: Sportlicher kleiner Flitzer für echten Fahrspaß

Das erste Modell der neuen Minis von BMW war von 2001 bis 2006 der Mini One mit einem 1,6 Liter und 4-Zylinder-Motor und 90 PS Leistung. Der elegante, sportliche Mini One ist klein, praktisch und kompakt wie die Ur-Minis und auch in modernen Zeiten hoher Benzinpreise damit immer noch ein Spar-Hit. Er ist schnell und bietet echten Fahrspaß mit echtem Go-Kart-Feeling. Eine Doppelquerlenker-Hinterachse mit schnellem Einlenkverhalten und geringr Neigung in der Kurve machen es möglich. Im Kofferraum ist erwartungsgemäß dagegen eher weniger Platz.

Seit 2007 folgte die zweite Generation von Minis, nun mit 95 PS, ab 2009 wurde jedoch eine Basismotorisierung mit nur 75 PS eingeführt. Wenn Sie einen Mini One mit 95 PS haben möchten, sollten Sie also zu einem der älteren Modelle vor 2009 greifen.

Die zweite Generation ab 2006: Der Mini Clubman, Mini Cabrio und Mini Coupé

Ab 2006 ging die zweite Generation des Mini in Serie und startete zunächst mit dem Mini Cooper und Mini Cooper S. 2007 kamen noch Mini One und Mini Cooper D hinzu. Die Motorhaube ist bei diesen Modellen höher als bei der ersten Generation, um größeren Schutz für Fußgänger zu gewährleisten und Crash-Test-Ansprüchen zu genügen. Aus diesem Grund wurde an der Frontscheibe auch ein Kunststoffband eingefügt, um die klassischen Proportionen des Mini zu erhalten.

Auffälligste Neuerung an der zweiten Generation sind die neuen Motoren, die gemeinsam mit PSA entwickelt worden sind und wesentlich weniger Kraftstoffverbrauch haben. In seiner Klasse erhielt dieser Motor sogar den Preis „Engine of the year“ (Motor des Jahres) in den Jahren 2007 bis 2011.

Sonderausstattungen für die Minimalist-Modelle mit weniger Energieverbrauch

Es kamen zudem einige neue Ausstattungen hinzu, die serienmäßig integriert sind oder als Sonderausstattung verfügbar. Dazu gehören neun verschiedene Stoff- und Lederausstattungen für den Innenraum, fünf verschiedene Interieuroberflächen und Klimaanlage und Sicherheitssysteme ASC+T oder DSC 3.
Das Modell Minimalist verfügt seit 2008 außerdem über eine Ausstattung mit BMW EfficientDynamics, zu dem eine Start-Stopp-Automatik gehört, eine Schaltpunktanzeige, Bremsenergie-Rückgewinnung und generell leichtere Bau. Damit kann der Verbrauch laut Hersteller um 20 Prozent reduziert werden.

Der Mini Clubman von 2007 mit der „Clubdoor“ - ein Modell der zweiten Generation

Seit 2007 gibt es auch das Modell Clubman, das 24 cm länger ist als das Basismodell und über einen 8 cm längeren Radstand verfügt. Auffälligstes Merkmal dieses Modells sind jedoch die Türen. Auf der Beifahrerseite sind die Türen sogenannte Clubdoors und erleichtern so den Einstieg. Am Heck sind markante „Splitdoors“ eingebaut, die zweiflüglig zur Seite aufgehen, statt einflüglig nach oben. Ein großes Kofferraumvolumen von 260 bis 930 Litern kommt hinzu. Die Rückbank kann zudem vollständig umgeklappt werden und es befinden sich serienmäßig sechs Airbags im Clubman.

Für sein Design erhielt der Clubman sogar einen Designpreis: den Red Dot Award.

Mehr Modelle der zweiten Generation: Mini Cabrio, Mini Coupé und Mini Roadster

Neben dem Clubman kamen noch drei weitere Modelle der zweiten Generation hinzu. Das Mini Cabrio wurde im Jahr 2009 eingeführt mit technischen Neuerungen der Limousine und einem Always-open-Timer bei der Offenversion. Dabei zählt eine Runduhr, wie lange das Dach geöffnet war.
Neben diesem Modell wurde zusätzlich im Jahr 2011 noch ein Mini Coupé auf den Markt gebracht und 2012 ein Mini Roadster, der die Cabriovariante des Mini Coupé ist. Beim Roadster handelt es sich um einen Zweisitzer mit einem Textilverdeck, das manuell geöffnet werden kann. Es ist als 1,6-Liter Benzinmotor oder 2,0-Liter Dieselmotor erhältlich mit Leistung zwischen 122 PS bis 211 PS.

Eine gute Auswahl können Sie unter den verschiedenen Modellen der Minis in jedem Fall treffen. Es ist für jeden etwas Passendes dabei. Egal ob Sie sich eine Limousine wünschen, einen Sportwagen, ein Cabrio oder einen Roadster, ob es ein klassisches Modell sein soll oder ein neues.
Unser Ratgeber hat Ihnen einen Überblick über das Angebot an Minis gegeben und die beliebtesten Modelle vorgestellt. So finden Sie nun das richtige Modell: Einfach für eine Fahrzeugart und eine Kraftstoffart entscheiden, dann Zusatzausstattungen und Motorleistung auswählen und Sie haben schnell einen guten Mini für sich gefunden.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden