So schützen Sie mit funktioneller Badebekleidung Ihr Baby vor der Sonne

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So schützen Sie mit funktioneller Badebekleidung Ihr Baby vor der Sonne

Sei es nun ein Sommer, der zu Hause vor der Tür steht oder der heiß ersehnte Urlaub – Eltern und Kinder freuen sich das ganze Jahr über auf Sonne, Badespaß und Erholung. Das kühle Nass, in dem unbeschwert geplanscht wird und die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut sind Garant für eine Zeit voller Freude, Begeisterung und Ausgelassenheit. Lange Spaziergänge mit dem Kinderwagen in der Sonne, ein ausgiebiger Aufenthalt mit dem oder den Kleinen im eigenen Garten und anderweitige Freizeitbeschäftigungen erscheinen durch Sonnenstrahlen und Wärme noch viel verlockender als ohnehin schon. Doch bei aller Heiterkeit und Entspannung darf das Wichtigste nicht vergessen werden: der Schutz Ihrer und der Haut Ihres Kindes.

Frischgebackene Mamas und Papas wissen häufig noch nicht, wie viel es zu beachten gilt, wenn Sie ihr Baby ausreichend vor den tückischen Auswirkungen von UV-Strahlung schützen möchten. Spätestens wenn Sie mit Ihrem Baby in den ersten wohlverdienten Urlaub fahren möchten, sollten Sie die nötigen Informationen einholen und Vorkehrungen treffen. Funktionelle Badebekleidung kann vor geröteter Haut, Schmerzen und Tränen der Kleinen schützen und somit Ihren Urlaubsspaß in der schönsten Zeit des Jahres gewährleisten. Diese Bekleidung für die Kleinsten finden Sie bei eBay in der Kategorie Kinder-Fashion

Riskieren Sie keinen Sonnenbrand

Um was handelt es sich bei den sogenannten “UV-Strahlen“ eigentlich genau? Ultraviolette Strahlung, kurz UV-Strahlung genannt, ist elektromagnetische Strahlung. Die Sonne ist die größte natürliche Strahlungsquelle und versorgt die Erde und ihre Bewohner nicht nur mit wärmespendender Infrarotstrahlung und lebensnotwendigem Licht, sondern auch mit den für die Haut gefährlichen UV-Strahlen. In zu großem Maße konsumiert ist UV-Strahlung unverträglich für die Haut und kann dementsprechend zu Beschwerden und im schlimmsten Fall zu schwerwiegenden Hautkrankheiten, wie beispielsweise Krebs, führen. Die Haut Ihres Babys ist im besonderen Maße schutzbedürftig, da sie in den ersten Jahren noch sehr empfindlich und anfällig ist für Sonnenbrandschäden. Ärzte warnen davor, Neugeborene und Kleinkinder einer direkten Sonnenstrahlung auszusetzen und legen Eltern ans Herz, die nötigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Ihr Baby sollte es Ihnen wert sein!

Irrtümer und Fehlverhalten aufgrund von Unwissenheit können durch einen Sonnenbrand zu starken Verletzungen und Schädigungen der Haut Ihres Babys führen. Eltern wünschen sich das Beste für ihren Nachwuchs und doch erliegen sie oftmals falschen Informationen und Irrtümern, die in den Köpfen der Bevölkerung weitverbreitet sind. Informieren Sie sich vor dem Bad in der Sonne und räumen Sie in Ihrem Kopf mit alten Irrtümern auf:

Die gesunde Bräune:

Ganz im Gegensatz zu der landläufigen Meinung, dass ein bisschen Bräune gesund ist und sogar verhindern kann, einen Sonnenbrand zu bekommen, ist dem nicht so. Bräune ist ein Indiz dafür, dass mit Ihrer und der Haut Ihres Babys etwas nicht stimmt. Studien verschiedener Institutionen haben in den letzten Jahren immer wieder ergeben, dass die Verfärbung der Haut durch die Einstrahlung von Sonne in jedem Fall nachhaltige und krankheitsauslösende Folgen haben kann. Eine “gesunde“ Bräune, wie oft davon im Volksmund die Rede ist, gibt es nicht. Auch die Annahme, dass gebräunte Haut weniger Einsatz von Sonnencreme erforderlich macht, ist falsch.

Sonnencreme ist schlecht für Babys:

Es kommt grundsätzlich auf die richtige und für Babys geeignete Sonnencreme an. Die Meinung, dass es dem Kind innerhalb des ersten Lebensjahres schadet, mit Sonnencreme in Kontakt zu kommen, wird von vielen Eltern oftmals vertreten, ist jedoch nicht ganz korrekt. Es kommt auf die richtige Wahl, die Körperstellen und die Konzentration an. Viele Menschen glauben, dass wenn Sie ihr Kind nur häufig genug eincremen, kein Sonnenbrand droht. Diese Annahme ist ebenfalls nicht zutreffend. Das über den Tag verteilte, immer wiederkehrende Auftragen von Sonnencreme verstärkt den Schutz nur minimal und verlängert, trotz gegensätzlicher Spekulationen, nicht die Zeit, die Ihr Kind geschützt in der Sonne verbringen kann. In erster Linie gilt: Wählen Sie die passende Sonnencreme aus, wobei Sie sich diesbezüglich Rat bei Ihrem Kinder- und Hautarzt oder von entsprechenden fachkompetenten Stellen einholen können, und cremen Sie Ihr Baby lieber ein, anstatt einen Sonnenbrand zu riskieren. Die Haut Ihres Babys und Ihr Kind selbst werden es Ihnen in späteren Jahren danken.

Sonnencreme muss teuer sein:

Die richtige Sonnencreme für Ihr Baby muss nicht zwingend teuer sein. Unzählige Tests, die Sie in Fachzeitschriften und im Internet nachlesen können, haben ergeben, dass auch günstige Sonnencremes sehr gut abschneiden können. Ziehen Sie auf der Suche nach der passenden Creme für den Schutz Ihres Kindes hilfreiche Tipps und Informationen zurate, damit Sie auf der sicheren Seite sind.

Schatten schützt ein Baby vor Sonnenbrand:

Dem ist leider nicht so. Auch im Schutz des Schattens erreichen die Haut Ihres Babys noch über 50 Prozent der gefährlichen UV-Strahlung. Auch hier gilt folglich: Eincremen ist Pflicht und es sollte auf die Dauer der Stunden des Sonnenbades auch im Schatten geachtet werden.
In der Sonne ist es zu warm für Kleidung:

Kleidung kann zum Schutz Ihres Babys beitragen, muss es aber nicht. Trotz des Tragens von Stramplern, Shirts, Shorts oder Kappen in der Sonne kann Ihr Kind einen Sonnenbrand bekommen. Viele Eltern unterschätzen die Hartnäckigkeit von Sonnenstrahlen und setzen beim Schutz ihres Kindes auf normale Alltags- beziehungsweise Badebekleidung. Zwar ist es korrekt, dass sich Ihr Kind durch das Tragen von Kleidung längere Zeit geschützt in der Sonne aufhalten kann als ohne diese, doch sollte auch hier Vorsicht geboten sein. Bekleidung ohne eingearbeiteten UV-Schutz ist nur bedingt dienlich. Sie sollten folglich auf Badesachen mit UV-Schutz setzen, um einen optimalen Schutz und die Sicherheit der Haut Ihres Babys zu gewährleisten.

Schützen Sie Ihr Baby mithilfe der richtigen Badebekleidung

Die Haut Ihres Babys ist dünn, empfindlich und noch wesentlich anfälliger für einen Sonnenbrand als die Haut eines Erwachsenen. Der natürliche Schutz der Haut ist in den ersten Jahren noch nicht ausreichend ausgeprägt beziehungsweise entwickelt sich dieser erst mit dem zunehmendem Alter. Bereits fünfzehn Minuten in der prallen Sonne, zum Beispiel in den Mittagsstunden zwischen 11 und 15 Uhr, können leichte bis mittlere Verbrennungen verursachen und nachhaltige Folgen mit sich bringen. Sie sollten Ihr Kind von daher nicht der direkten Sonne aussetzen und ein besonderes Augenmerk auf den Schutz Ihres Babys legen. In erster Linie sind Sie der elementar wichtigste Sonnenschutz, den Ihr Kind haben kann. Ihr Baby kann sich nicht alleine eincremen, nicht die richtige, schutzspendende Kleidung auswählen oder aus der Sonne heraus und hinein in den Schatten laufen. Es obliegt Ihrer Verantwortung und Sorgfalt, Ihr Baby ausreichend zu schützen: Sonnencreme, Sonnenhut und die richtige Freizeit- und Badebekleidung können Ihnen dabei helfen.

Wie funktioniert Bademode mit UV-Schutz?

Wie kommt es, dass diese Kleidung Ihrem Baby mehr Schutz versprechen kann als herkömmlich produzierte Kleidung? Der Sonnenschutz dieser speziellen UV- oder auch Sonnenschutzkleidung genannten Sommersachen wird durch eine andere Verarbeitungsweise des Textilstoffs sichergestellt. Die Textilien werden besonders dicht verarbeitet und die Fasern sehr eng miteinander verknüpft, wodurch es UV-Strahlen schwerer gemacht wird, durch die Kleidung hindurch zur Haut Ihres Babys zu gelangen. Der Griff zu speziellen Kunstfasern, die durch die Hilfe eingearbeiteter Mineralpartikel die Strahlung aufnimmt und speichert, noch bevor sie auf die Haut Ihres Babys trifft, bietet einen zusätzlichen und wirksamen Schutz vor UV-Strahlung.

Funktionelle Babybadebekleidung – Was sollten Sie beachten?

Der Markt für Babybekleidung hält eine breitgefächerte Auswahl an spezieller Kleidung mit UV-Schutz für Ihr Kind bereit. Der sogenannte UV-Protektions-Faktor, kurz UPF genannt, sollte bei solcher Kleidung nicht weniger als 30 betragen – sachdienliche Angaben des Herstellers finden Sie in der Regel auf der Verpackung oder auf dem Etikett des von Ihnen ausgesuchten Kleidungsstücks. Die Angabe des UPF und der Verweis des Herstellers darauf, dass das ausgewählte Produkt den offiziellen UV-Standards entspricht, können Ihnen dabei behilflich sein, seriöse Anbieter von anderen zu unterscheiden. Das Prüfsiegel “UV-Standard 801“ versichert Ihnen zusätzlich, dass die von Ihnen ins Auge gefasste Babybekleidung nicht nur nach dem mehrfachen Waschen und der mehrmaligen Inanspruchnahme vollständigen Schutz bietet, sondern Ihr Baby auch bei der direkten Benutzung, beispielsweise im Meer oder Pool, trotz des nassen Zustands ausreichend vor der Sonne schützt. Kleidung muss grundlegend eine ganze Menge aushalten und dementsprechend beanspruchbar sein. Auch oder im Besonderen gilt dies auch für Kleidung, die den Schutz Ihres Babys vor UV-Strahlen verspricht.

Sie sollten also noch vor dem Kauf der Badebekleidung im Genauesten darauf achten, inwiefern der Hersteller Angaben bezüglich des UFP macht und ob etwaige andere Prüfungssiegel vorhanden sind. Sollten Sie möglicherweise davon Kenntnis haben, dass Ihr Baby gegen gewisse Stoffe allergisch ist, achten Sie darauf, dass diese nicht in der Kleidung verarbeitet wurden. Der Preis allein ist bei UV-Schutzkleidung nicht aussagekräftig. Sowohl günstige als auch im Vergleich teurere Badebekleidung haben in Tests von Stiftung Warentest und ÖKO-Test sowohl gleichermaßen gut als auch schlecht abgeschnitten.

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