So können Sie mit Netzwerkhubs Ihr Netzwerk kostengünstig erweitern

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So erweitern Sie kostengünstig Ihr Netzwerk – Netzwerkhubs richtig einsetzen

Computer gelten für unser modernes Zeitalter als eine der bahnbrechenden Erfindungen, welche der Entwicklung unserer Gesellschaft zu einem rasanten Kurs verhalfen. Ohne diesen aufsehenerregenden Quantensprung in Sachen Technik würde unser Leben heute in vielen Belangen sicher anders aussehen. Dennoch gilt der heutige Standard für den modern ausgerichteten und technikverwöhnten Menschen längst zu einer Selbstverständlichkeit. Besonders die jungen Generationen werden hier quasi in ein technisches Niveau hineingeboren, das für diese als die normalste Sache der Welt gilt. Vor einem solchen Hintergrund wachsen Generationen heran, die über keinerlei Kontaktängste mit einem noch so komplexen technischen Niveau verfügen. Dies ist ein fruchtbarer Boden, auf dem ein ständig wachsender technischer Anspruch seinen Nährboden findet. Eine Folge davon ist unter anderem der technische Entwicklungsboom, den wir in der Vergangenheit erleben durften. Die Technikbranche gehört zu den Bereichen, in denen der Hunger der Konsumenten nach ständigen Neuerungen kaum zu stillen ist.

Schnell fand eine solch hochkarätige Technik, die jede Menge Unterhaltungs- und Informationsehrwert mit sich brachte, ihren Einzug in unser privates Leben. Hier werden auch heute noch die größten Umsätze erzielt. Ähnlich wie das Internet und der Computer war auch die Netzwerktechnologie eine Entwicklung, welche sich zuerst im beruflichen Umfeld etablieren musste. Mit den ständig wachsenden Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung und einer immer erschwinglicher werdenden Preisentwicklung explodierte die Nachfrage nach elektronischen Medien regelrecht. Auch ein übersichtliches Datenmanagement sowie eine zentrale Datensicherung auf externen Netzlaufwerken gewannen nun auch für Zuhause zunehmend an Bedeutung. Allein durch die tollen Möglichkeiten im Bereich der Unterhaltungselektronik finden wir heute den technischen Rahmen, der den Raum für eine erstklassige Performance schafft. In diesem Zusammenhang werden mit dem Computernetzwerk für Zuhause all die Dinge realisierbar, an welche noch vor vielen Jahren in keiner Weise zu denken war. Mit dem Ausbau eines immer leistungsfähiger werdenden Internets wurde der passende technische Übergang geschaffen, um zu Hause ein breites Medium zu schaffen, welches in der Lage ist, unterschiedliche Bedürfnisse im privaten Alltag zu bedienen. So gehört beispielsweise das Thema „Home-Entertainment" nur zu einer dieser Rubriken.

Der Weg zu Ihrem eigenen Netzwerk

Um die Vorteile eines Computernetzwerkes genießen zu können, ist die Erfüllung einiger Rahmenbedingungen erforderlich. Tatsächlich entfaltet sich der Nutzen eines Netzwerkes erst dann in voller Breite, wenn dies über einen Zugang zum Internet verfügt. Einen solchen Zugang erhalten Sie durch den Internetanbieter Ihrer Wahl. Hier gibt es darüber hinaus unterschiedliche Varianten, wie Ihr Zugang zum Internet zukünftig aussehen könnte. Zum einen besteht die Möglichkeit, das Internetsignal über die Telefondose der Deutschen Telekom zu beziehen. Darüber hinaus können Sie das Internet auch über den Signaleingang Ihres TV-Kabelanbieters beziehen. Hierzu dient als Zugriffspunkt eine Multimediadose. Eine dritte Variante bietet sich mit dem Internet über Funk. In diesem Rahmen wird das Kabelnetz des Internetanbieters durch ein weitreichendes Funknetz ersetzt. Diese Form der Internetversorgung bietet besonders für die Nutzung tragbarer Geräte wie Handy und Tablet-PC tolle Möglichkeiten für die mobile Internetnutzung. Die Wahl Ihres Internetversorgers sollte darüber hinaus auch dessen regionale Netzpräsenz berücksichtigen. Dies sollten Sie vor weiteren Überlegungen bereits vorab mit dem betreffenden Internetprovider klären.

Die weitere Planung hängt unter anderem von den örtlichen Begebenheiten ab, die sich um den Standort Ihres zukünftigen Netzwerks darstellen. Darüber hinaus sind natürlich Ihre individuellen Wünsche und Vorstellungen, welche Hardware Sie in welchem Rahmen einbinden wollen, eine ausschlaggebende Größe. Für die effektive Nutzung eines Netzwerkes muss ein gemeinsamer Workflow zur Verfügung stehen, welcher mit dem Einsatz der entsprechenden Netzwerkhardware bereitgestellt wird. Diese Hardware ist schließlich auch für die Steuerung des aufkommenden Datenverkehrs innerhalb Ihres Netzwerks verantwortlich. Im Zuge einer Netzwerkplanung spielt darüber hinaus eine Kalkulation der maximalen Datenlast eine wichtige Rolle, welche Ihr zukünftiges Netzwerk zu bewältigen hat. In diesem Rahmen sollten Sie berücksichtigen, dass hier ein unzureichender Hardwareeinsatz zu Lasten der späteren Netzwerkperformance geht und sich dies in einer verlangsamten Netzgeschwindigkeit oder in ärgerlichen Verbindungsstörungen widerspiegeln kann.

Die passende technische Lösung

Für die Umsetzung Ihrer Netzwerkplanung stehen unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten zur Verfügung, die sowohl auf Ihren individuellen Anspruch eingehen sollten, aber natürlich auch auf den technisch vernünftigen Rahmen. In diesem Zusammenhang ist die Einrichtung eines Kabelnetzes eine der robustesten und zuverlässigsten Möglichkeiten, die eine gleichbleibend starke Signalpräsenz, innerhalb Ihres Netzwerks garantiert. Die eingebundenen Computer werden mittels LAN-Kabel innerhalb des Netzwerks miteinander verbunden. Vor diesem Hintergrund ist zu berücksichtigen, dass eine weitere Verteilung der Daten innerhalb Ihres Netzwerks von einem Hub, einem Switch oder einem Router übernommen wird. Hier sollten Sie bereits bei der Hardwareanschaffung für optimale Bedingungen sorgen und eine Hardware mit genügend Anschlussreserven für die Einbindung hinzukommender Netzwerkgeräte wählen, denn solch ein Netzwerk wächst oftmals schneller, als man dies zu Anfang eigentlich geplant hatte.

Die LAN-Kabel der einzubindenden Netzwerkgeräte werden nun am Netzwerkverteiler angeschlossen. Hierfür stehen an der Hardware verschiedene Ports zur Verfügung. Das Hub, der Router sowie der Switch sind in der Lage, eine Datenweiterleitung innerhalb des fertig eingerichteten Netzwerks zu steuern. Ein Hub ist zweifellos die kostengünstigere und eine oft auch ausreichende Lösung, um Daten über das Netzwerk zu verschicken. Neben einem passenden Netzwerkverteiler spielt jedoch auch die Wahl einer angemessenen Qualität zur LAN-Verkabelung eine nicht minder wichtige Rolle. Wer hier zu sehr spart, spart sicherlich an der falschen Stelle. Denn eine minderwertige Kabelqualität kann sich ganz empfindlich auf die spätere Netzgeschwindigkeit auswirken. Das Hub versendet aufgrund seiner eingeschränkten technischen Funktionalität größere Datenmenge gleichzeitig, die für ein unzureichend dimensioniertes Netzwerk durchaus problematisch werden können. Unter diesen Umständen ist eine entsprechend leistungsstarke Verkabelung von großer Bedeutung, die in der Lage ist, dieser großen Datenlast gerecht zu werden.

Hub, Switch und Router: die unterschiedlichen Funktionsweisen

Neben dem Hub erfüllen der Switch sowie auch der Router ebenfalls die Funktion einer netzwerkverwaltenden Schnittstelle. Die vorgenannten Gerätevarianten unterscheiden sich nicht nur preislich voneinander, sondern auch in ihrer Funktionsweise. Der Router sowie der Switch sind in der Lage, Datenpakete zielgerichtet an einzelne Netzwerkclients innerhalb Ihres Netzwerks zu verschicken. Dies gelingt dem Router durch die eigenständige Vergabe einzelner IP-Adressen, die er den angeschlossenen Netzwerkgeräten zuordnet und welche er in einer eigenen Programmliste pflegt und verwaltet. Der Switch kann ähnlich wie der Router einzelne im Netzwerk eingebundene Netzwerkgeräte gezielt anzusteuern. Hierfür nutzt der Switch die MAC-Adresse der betreffenden Hardware. Die MAC-Adresse ist eine einmalig vergebene Identifikationsnummer, die eine zweifelsfreie Identifizierung einer Hardware innerhalb eines Netzwerkes ermöglicht. Ebenso wie beim Hub gibt es beim Router sowie auch beim Switch Geräte, die über mehrere Ethernetanschlüsse verfügen, an die Sie die Kabelverbindungen zu den einzelnen Netzwerkrechnern anschließen können.

Der Router ist zweifelsfrei die anspruchsvollste Lösung für die Steuerung eines Netzwerkverbundes. Diese Geräte können sowohl im LAN- als auch im W-LAN-Modus betrieben werden. Der Router ist darüber hinaus fähig, eine Verbindung zum Internet herzustellen. Das bedeutet, dass die im Netzwerk angeschlossenen Netzwerkgeräte über kein Modem verfügen müssen, da die Routerhardware eine Aufbereitung sowie Steuerung der Daten analog übernimmt. Der Router dient damit als Gateway zum Internet, was auch den gleichzeitigen Zugriff der angeschlossenen Netzwerkcomputer ermöglicht. Der Switch arbeitet in einem ähnlichen Rahmen. Hier liegt die Unterscheidung prinzipiell bei der Art der Zuordnung der über das Netzwerk gemanagten Daten. Die Datensteuerung über eine IP-Adresse ermöglicht, im Vergleich zur Steuerung über eine MAC-Adresse, eine noch schnellere und effektivere Datenverwaltung innerhalb eines Netzwerkes. Mit einer solch intelligenten Netzwerksteuerung werden nur die tatsächlich angesprochenen Netzwerkrechner mit den passenden Datenpaketen versorgt, was zu einer erheblich geringeren Datenlast führt. Dies ist besonders dann ein interessanter Aspekt, wenn die Verkabelung des vorhandenen Netzwerkes nur über eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit verfügt oder wenn Ihr Netzwerk extrem hohe Datenvolumina gleichzeitig bewältigen muss. Unter diesen Umständen ist selbst dann noch eine akzeptable Netzwerkgeschwindigkeit zu erreichen.

Die Alternativlösungen für Ihr Netzwerk

Unterm Strich ist die einfachste und kostengünstigste Alternative für die Einrichtung eines Netzwerkes mit der Einbindung eines Hubs in ein LAN-Netzwerk zu sehen. Unabhängig davon lässt sich jedoch noch eine Reihe von weiteren Lösungen wählen. Wer besonderen Wert auf eine flexible und barrierefreie Internetnutzung legt, ist mit einem W-LAN-Netzwerk sicherlich glücklicher. Dieses lässt sich in Reichweite des Funknetzes mit jedem tragbaren W-LAN-Gerät nutzen. In diesem Zusammenhang benötigen Sie jedoch eine Autorisierung (Netzwerkschlüssel), die Ihnen den Zugang zum betreffenden W-LAN-Netz freigibt. Natürlich lässt sich ein bestehendes LAN-Netzwerk auch jederzeit in ein Funknetz überführen. In diesem Zusammenhang muss jedoch gegebenenfalls noch weitere Hardware eingebunden werden, damit eine entsprechende Kompatibilität für den Funkbetrieb hergestellt werden kann.

Leider hat jedoch auch das W-LAN-Netz seine Schwächen. Diese spiegeln sich unzweifelhaft in den Einschränkungen zur Netzreichweite wider sowie in dem zusätzlichen Aufwand zur Absicherung Ihres öffentlich sichtbaren Funknetzwerkes. Eine weitere gute Alternative gestaltet sich jedoch mit dem D-LAN. Diese technische Lösung greift auf die Nutzung der im Gebäude befindlichen Stromverkabelung zurück, die sich unter anderem auch als Kabelnetzwerk für den Computer eignet. Als Zugriffspunkt für das D-LAN gilt die herkömmliche Stromsteckdose, in die der D-LAN-Adapter eingesteckt wird. Ist der vorgenannte Adapter schließlich mit einem Übergabepunkt für Ihr Internet verbunden, können Sie dieses dann mithilfe eines weiteren Adapters über jede beliebige Steckdose im gleichen Stromnetz beziehen. Die Entscheidung, welche technische Lösung für Sie in Frage kommt, hängt von unterschiedlichen Aspekten ab. Zuallererst sollten Sie sich vor Augen halten, welche Hardwarekomponenten bereits vorhanden sind, die möglicherweise mit geringem Ergänzungsaufwand in Ihre neue Netzwerkplanung einbezogen werden können. Entsprechendes Zubehör sowie passende Komplettlösungen finden Sie in allen erdenklichen Variationen auch bei eBay.

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