So kaufen Sie die passenden Mini- & Pocketbike-Teile

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So kaufen Sie online die passenden Mini- & Pocketbike-Teile

Mini- und Pocket bikes haben eine stetig wachsende Fangemeinde und sind bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt. Die kleinen Motorräder bereiten viel Spaß und überzeugen mit einem witzigen und sportlichen Design. Für den Alltag sind die Modelle eher weniger tauglich, da die meisten nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind. Auf abgesperrtem Gelände ist dies jedoch kein Problem. Viele Kinder und Jugendliche begeistern sich für den Rennsport und dürfen mit einem Minibike Teil der Szene sein. Mit der richtigen Schutzkleidung und auf speziellen Strecken ist es ihnen erlaubt, ein solches Bike legal zu fahren. Das Thema Schutzkleidung darf hier nicht vernachlässigt werden und ist ernst zu nehmen. Die Jacken, Handschuhe und Helme sind nicht nur auf die Größe der Kinder, sondern auch auf das Fahren mit dem Minibike ausgelegt. Der folgende Ratgeber informiert Sie über weitere wichtige Teile am Pocketbike und gibt Ihnen eine Übersicht zu den verschiedenen Zubehörteilen.

Definition und Leistungsumfang eines Pocketbikes – das können die kleinen Maschinen

Trotz ihrer geringen Größe erreichen die kleinen Motorräder eine beachtliche Geschwindigkeit. Mit bis zu 60 km/h sind sie auf der Strecke unterwegs. Je nach Leistungsumfang und Tuning erreicht ein Pocketbike 100 km/h als Spitzengeschwindigkeit. Hier sollte allen Interessenten schnell klar werden, dass es sich nicht um ein Spielzeug handelt. Die Fahrt mit einem solchen Bike ist ernst zu nehmen. Die Modelle werden auch als Mini-Moto bezeichnet. Das Besondere: Sie sind in ihrem Design an echte Motorräder angelehnt und sehen den vollverkleideten Rennmaschinen sehr ähnlich. Allerdings gibt es gewisse Richtlinien, die in Bezug auf die Größe eingehalten werden müssen.

So groß dürfen die Kleinen sein

So dürfen die Pocketbikes nicht größer als 110 cm x 50 cm x 50 cm sein. In Sachen Leistungen haben die Modelle einen Hubraum zwischen 39 und 50 ccm zu bieten. Meist handelt es sich um einen Zweitaktmotor. Er ist besonders klein und lässt sich deshalb einfach in den Maschinen unterbringen. Damit bleiben sie platzsparend und das Gewicht vergrößert sich nicht zu sehr. Nur einige Hersteller bieten die kleinen Maschinen auch mit einem Viertaktmotor an.

Was ist eigentlichen ein Dirtbike?

Damit sich auch Kinder schnell auf der Maschine zurechtfinden, ist der Antrieb deutlich einfacher konzipiert. Er ist nur annähernd mit dem Schaltgetriebe von großen Rennmaschinen zu vergleichen. Viele Hersteller greifen auf eine Fliehkraftkupplung zurück und verwenden eine Antriebskette. Einzige Ausnahme sind die sogenannten Dirtbikes. Bei ihnen erfolgt die Übertragung der Energie über ein Ritzel auf die Kette. Die Maschinen sind für das Gelände geeignet und lassen sich ebenso leicht steuern.

Meisterschaften der Pocketbikes und Minibike als Sonderform

Durch die Beliebtheit der kleinen Maschinen gibt es spezielle Meisterschaften. Alle Fahrer unter 16 Jahren dürfen dabei mit Modellen mit einer Leistung bis sieben PS fahren. Ab 16 Jahren ist deutlich mehr Hubraum erlaubt. Zweitakter dürfen bis 50 ccm gefahren werden. Bei Viertaktern sind im Rennen sogar 90 ccm erlaubt. Gerade für größere Jugendliche und Erwachsene ist die Größe der Bikes nicht sehr ergonomisch. Im Rennen dürfen Fahrer ab 16 Jahren daher auch auf ein Midibike zurückgreifen. 

Minibike ist nicht gleich Pocketbike

Im Gegensatz zum Pocketbike gilt das Minibike als wahre Rennmaschine. Sie besitzen einen Hubraum zwischen 50 und 100 ccm, was als Mindestanforderung gilt. Eine Straßenzulassung besitzen jedoch nur die wenigsten Minibikes. Fälschlicherweise werden sie als Synonym für die Pocketbikes genutzt, wobei sie deutlich mehr Leistung zu bieten haben und etwas größer angelegt sind. Der Unterschied ist mit dem bloßen Auge zu erkennen, für Laien jedoch nicht immer eindeutig auszumachen.

Tuning bietet noch mehr Leistung für das Pocketbike

Mini- und Pocketbikes sind meist vollverkleidet. Viele Nutzer wollen ihrer Maschine einen individuellen Look verleihen und verändern das Aussehen. Die einfache Bauweise ermöglicht es, Teile selbst auszutauschen und mit dem richtigen Tuning die Leistung noch zu erhöhen. Vor allem die einzylindrigen Zweitaktmotoren sind bei Tuning-Fans beliebt. Ersatzteile lassen sich beim Hersteller oder bei unabhängigen Anbietern leicht finden.

Achten Sie beim Kauf der Teile immer auf die Kompatibilität. Maschine und Ersatzteile müssen aufeinander abgestimmt sein. Nur so behalten Sie die Funktionstüchtigkeit des Fahrzeugs. Besitzen Sie ein Modell mit Straßenzulassung, sind Umbauten nicht immer einfach. Neue Teile müssen eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) vorweisen oder in den Papieren eingetragen sein. Oftmals sind die Nutzer in der Modifizierung der Maschinen sehr eingeschränkt, da die Fahrzeuge dann keine Straßenzulassung besitzen. Nicht zugelassene Minibikes dagegen werden häufig verändert und an die persönlichen Ansprüche angepasst.

Diese Zubehörteile und Komponenten der Minibikes können Sie selbst austauschen

Verkleidung

Die ersten Zubehör- und Ersatzteile werden meist in Bezug auf die Verkleidung gekauft. Sie bestimmt den Look des Minibikes und wird in Einzelteilen oder als komplettes Set angeboten. Die Komponenten bestehen aus einem robusten Kunststoff und sind in unterschiedlichen Farben erhältlich. Zu den Einzelteilen gehört beispielsweise der Kettenschutz. Alle Komponenten in diesem Bereich lassen sich relativ einfach montieren oder können mit einer eigenen Lackierung oder Aufklebern versehen werden.

Motor, Vergaser & Co

Herzstück eines jeden Minibikes ist der Motor. Vor der Wahl eines neuen Motors müssen Sie die Kompatibilität zwischen der Maschine und dem Motor berücksichtigen. Bei einem Defekt lässt sich das gleiche Modell problemlos tauschen. Viele Besitzer ersetzen den Motor, um noch mehr Leistung aus der Maschine zu holen. In diesem Zusammenhang finden Sie auch einen neuen Vergaser oder eine Adapterplatte für das Minibike. Für die Kraftübertragung an der Maschine ist die Kupplung zuständig. Im Schadensfall oder nach langem Einsatz tauschen Sie einfach die Kupplungsfedern aus oder entscheiden sich für eine neue Kupplung. Mit der Zeit verschleißen auch die Kugel- und Reifenlager an einem Pocketbike. Nach dem Kauf sollten Sie diese Bauteile von Zeit zu Zeit überprüfen. Bei einer richtigen und regelmäßigen Wartung der Lager verlängern Sie die Lebenserwartung der Teile.

Griffe & Fußrasten

Neben der Verkleidung bieten die Pocketbike-Teile noch andere optische Modifikationen. Sie haben dabei die Auswahl zwischen vielen verschiedenen Griffen. Dabei ist der Gasgriff am Lenker oder das Modell am Bremshebel gemeint. Es gibt sie in verschiedenen Farben und Formen, sodass sie mit der Karosserie eine Einheit bilden. Selbst der Startergriff erhält hierbei einen eigenen Look. Beim Kauf sollten Sie auf die Stabilität und hochwertige Verarbeitung der Griffe achten. Nur mit einem robusten Griff ist die Sicherheit während der Fahrt gewährleistet. Ähnlich den Griffen gibt es eine Auswahl an verschiedenen Fußrasten. Sie lassen sich bei einem Defekt ersetzen oder dienen ebenso optischen Zwecken. Knallige Farben und moderne Lackierungen bestimmen den Markt. Nach einer gewissen Einsatzzeit sind die Fußrasten generell zu wechseln. Die Minibikes befinden sich während der Fahrt in einer starken Schräglage. Diese beansprucht die Fußrasten besonders, sodass sie schneller abgenutzt aussehen.

Große Auswahl – weitere Zubehörteile für professionelle Bastler

Für umfangreichere Reparaturen sollten Sie ausreichend Kenntnisse und die richtigen Werkzeuge besitzen. So tauschen Sie beispielsweise den Anlasser an einem Minibike aus. Er besteht bei den meisten Modellen aus Kunststoff oder Aluminium. Als Bauteil sorgt er für einen schnellen Start, sodass Sie nicht mehrfach am Griff des Anlassers ziehen müssen. Springt das Minibike nicht an, kann der defekte Anlasser der Grund sein. Auch für Arbeiten am Antrieb sind Fachkenntnisse gefordert. Pocketbikes sind hier mit einer Kette und einer Getriebeübersetzung ausgestattet.

Je nach Defekt oder Tuning tauschen Sie entweder den kompletten Antrieb aus oder wechseln nur einzelne Teile. Dazu gehören beispielsweise Zahnräder, Ritzel oder nur die Kette. Sie überträgt die Kraft des Motors auf die Räder und bedarf regelmäßiger Wartung und Pflege. Darunter zählen die Kettenreinigung mit einem speziellen Mittel und das neue Einfetten der Kette. Nutzen Sie dafür Kettenfett für Motorräder, um die Bauteile geschmeidig zu halten. Andernfalls steht die Kette zu stark unter Beanspruchung und reißt im schlimmsten Fall. Gut gepflegt halten Ketten an einem Pocketbike deutlich länger.

Besonders beliebt: Austausch des Auspuffs

Ein beliebter Umbau an einem Pocketbike ist ein Rennauspuff. Er ist als Doppelrohrauspuff erhältlich und verleiht der Maschine ein besonderes Aussehen. Den Auspuff können Sie einzeln erwerben oder im Set mit allen notwendigen Dichtungen. Im Gegensatz zur sportlichen Variante gibt es einen Auspuff, der den Lärm des Minibikes deutlich reduziert. Hier kommt eine spezielle Schalldämpfung zum Einsatz. Ebenso bei den Zubehörteilen zu finden ist der sogenannte Silent-Block. Geben Sie nach einer gewissen Zeit Acht auf die Dichtungen. Sie werden am Vergaser oder Benzinhahn schnell porös und brüchig. Es empfiehlt sich ein kompletter Dichtungssatz für das Pocketbike. Sind einige Dichtungen beschädigt oder porös, besitzen die anderen Dichtringe meist das gleiche Alter. Mit einer Kompletterneuerung laufen Sie nicht Gefahr, dass nach kurzer Zeit wieder eine defekte Dichtung auftritt.

Lenker, Gabel & Tank

Größere Veränderungen bieten die mechanischen Bauteile an einem Minibike. Dazu gehören Lenker, Gabel und Tank. Wer hier Umbauten vornimmt, verändert oft auch das Fahrverhalten und die Sitzposition. Passen Sie den Lenker immer an den Fahrer an. Die Gabel bestimmt beispielsweise die Federung. Es gibt härtere Gabeln für den Rennsport und deutlich besser gefederte Modelle. Sie kommen häufig an den Minibikes mit Straßenzulassung vor.

Reifen & Bremsen

Je nach Verwendung des Minibikes und Abnutzung der Reifen müssen diese regelmäßig gewechselt werden. Dazu gehören Teile, wie der Luftschlauch oder die Felgen. Letztere lassen sich deutlich länger verwenden. Gleiches Vorgehen ist bei den Bremsbelägen gefragt. Bei intensiver Nutzung sollte dies häufiger geschehen. Bei einem zu großen Verschleiß erfolgt der komplette Austausch mit Bremsgriffen, Bremszügen und dem Bremssattel. Kontrollieren Sie die Bremsen bei einer regelmäßigen Wartung. Funktionieren die Teile nicht sachgemäß, besteht ein hohes Sicherheitsrisiko.

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