So haben Sie einen guten Überblick über die passenden Opel-Autos

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So haben Sie einen guten Überblick über die passenden Opel-Autos

Opel ist einer der ältesten und traditionsreichsten Autobauer Deutschlands – kein Wunder, dass die Marke viele Anhänger hat. Auch wenn Adam Opel, der Gründer des Unternehmens eigentlich nie Autos herstellen wollte – er baute Nähmaschinen und Fahrräder - begannen seine Söhne bald mit der Produktion von Motorwagen. Einer der Ersten, der bekannt wurde, war der Opel 4/8 PS, ein zweisitziges Cabriolet, dass bei Ärzten für Hausbesuche so beliebt wurde, dass man es in der Bevölkerung bald nur noch den „Doktorwagen“ nannte. 1924 erhielt das Opelwerk in Rüsselsheim als erstes deutsches Automobilwerk Fließbänder und nicht lange danach wurde die Firma zum größten Automobilhersteller Deutschlands. Fritz von Opel experimentierte in dieser Zeit sogar mit Raketenantrieben an Autos und schaffte 1928 einen Rekord von 238 km/h.

Heute stellt Opel zwar keine Autos mit Raketenantrieb mehr her, aber wenn Sie nach einem Auto von Opel suchen, haben Sie trotzdem eine große Auswahl an Modellen. Von Opel gibt es Autos für alle Zwecke: vom Kleinstwagen für den Single über Kompakt- und Mittelklassewagen für Familien und Oberklassewagen, Sportwagen und Vans bis hin zu Kleinbussen und Geländewagen. Damit kommen Sie zwar nicht in die Lüfte, aber garantiert an jedes andere Ziel.

Dieser Ratgeber soll Ihnen einen Überblick über die beliebtesten Opel-Autos geben. Außerdem erläutert er, welcher Wagen am besten zu welchem Fahrer passt, welche Vorzüge er hat und wie Sie den passenden Wagen für sich selbst finden können.

Die Fahrzeugklasse: Opel Corsa, Vectra, Astra und Co. von der Kleinstwagenklasse bis zur Oberklasse

Opel hat in seiner Produktpalette alle gängigen Arten von Autoklassen. So finden sich unter den Kleinstwagen der Opel Adam (seit 2012), unter den Kleinwagen die Corsa A, B, C und D und in der Kompaktklasse der Opel Astra (Modelle F bis J) sowie der Opel Ampera (seit 2011). Auch Mittelklassewagen befinden sich im Angebot. Dazu gehören Opel Vectra B und C, der Opel Insignia seit 2008 und der Opel Cascada seit 2013.

Auch das Segment der Oberen Mittelklassewagen wurde von Opel bedient. Zuletzt war der Opel Omega B im Angebot, der von 1994 bis 2003 produziert wurde. Danach hörte Opel allerdings auf, Wagen in diesem Bereich herzustellen. Ähnlich verhält es sich mit der Oberklasse, deren Modelle heute bereits als Oldtimer gelten können. Von 1969 bis 1977 wurde zum Beispiel der KAD B hergestellt. Diese Abkürzung steht für „Kapitän, Admiral, Diplomat“ und war in entsprechend unterschiedlichem Aussehen und mit unterschiedlicher Ausstattung erhältlich.

Sportwagen, Geländewagen und Kleinbusse: Opel GT, Combo und Mokka

Im Bereich der Sportwagen gibt es den Speedster (bis 2005) und den GT (bis 2009), bei den Microvans den Agila A (bis 2007) und Agila B (bis 2008). Auch Minivans stellte Opel her. Die Modelle Merica A und Meriva B sind bis 2010 in Produktion gewesen. Wenn Sie eine Hochdachkombi brauchen, finden Sie bei Opel die Modelle Combo A bis Combo D. Das letzte Modell ging 2011 in Produktion. Kompakt-Vans werden seit 2011 von Opel mit dem Zafira Tourer C hergestellt, auch das Modell Zafira B ist seit 2005 in Produktion.

Neben Kleinbussen wie dem Opel Arena und dem Vivaro Combi /Tour/Life und verschiedenen Nutzfahrzeugen von Opel, stellt die Firma seit 2006 auch einen SUV her – den Opel Antara. Im Jahr 2012 kam ein weiterer SUV hinzu, der Opel Mokka.

Die Fahrzeugbauart: Limousinen, Kombis, Sportwagen, Vans und Cabrios

Neben der Fahrzeugklasse stellt Opel natürlich auch verschiedene Bauarten seiner Wagen her. Die nach wie vor vermutlich beliebteste Bauart ist die Limousine. Diese Bauform finden Sie bei fast allen Modellreihen von Opel. Der Kombi gehört ebenfalls zu den Klassikern unter den Bauarten und findet sich bei fast allen Modellen als Variante. Neben diesen beiden Bauarten sind dann noch Sportwagen und Coupés vertreten, Vans, Cabrios und Roadster. Je nachdem wofür Sie das Auto nutzen wollen, sollten Sie sich hier die richtige Bauart aussuchen. Kombis haben viel Platz im Kofferraum, Limousinen mehr auf den Rücksitzen.

Cabrios sind für die Nutzung in der Freizeit ideal, ebenso wie Roadster und mit Vans und Geländewagen verfügen Sie über ein kompaktes geländefähiges Auto, das einiges aushält.

Die beliebtesten Automodelle von Opel: Opel Astra, Opel Vectra und Opel Signum

Um Ihnen einen Überblick über die beliebtesten Modelle von Opel geben zu können, sollen diese nachfolgend kurz vorgestellt werden. Es handelt sich in allererster Linie um den Opel Astra, den Opel Vectra und den Opel Signum. Diese Wagen vertreten die drei Klassen der Kleinwagen, Mittelklassewagen und Kompaktwagen und werden daher von den meisten Käufern bevorzugt. Sehen Sie selbst, welches Modell vielleicht für Sie das Passende wäre. Sie können sich selbst ein Bild machen.

Opel Astra: Ein Kompaktklassewagen und meistverkaufter Wagen von Opel

Der Opel Astra, Nachfolger des Opel Kadett, gehört zusammen mit diesem zu den meistgebauten Modellen der Opel AG. Schon im Jahr 1936 wurde ein erster Opel Kadett gebaut, der Kadett I. Der ist heute natürlich längst ein Oldtimer, genauso wie die ältesten Modelle des ab 1962 gebauten Kadett A. Diese Autoreihe überdauerte allerdings noch länger, auch wenn im Sommer 1991 eine Umbenennung in Opel Astra erfolgte.

Der 1991 neue Opel Astra F (bis 1998) wurde vom Astra G (bis 2004), dann vom Astra H (bis 2009) und anschließend von Astra J abgelöst. Im Jahr 2009 ging alleine der Astra mit dem Astra J schon in die zehnte Baureihe. Zum Opel Astra J gibt es auch eine beliebte Kombivariante, die zuerst Caravan hieß, aber später in Sports Tourer umbenannt wurde.

Je nach Alter können Sie also einen anderen Opel Astra erwerben. Die Buchstaben sagen Ihnen, wie alt oder jung das Fahrzeug ist. Es gab auch noch einige Sondermodelle, so den Astra OPC, der sich aufgrund seines Tunings für eher sportliche Fahrer eignet und der Astra GTC (für Grand Tourismo Compact), der erstmals mit dem Astra H vorgestellt wurde.

Opel Corsa: Ein erfolgreicher Kleinwagen in vierter Generation

Bereits 1982 wurde der erste Opel Corsa hergestellt. Anfangs war er als Zweitürer mit Stufenheck erhältlich oder als Dreitürer mit Steilheck, später gab es beide Varianten als Vier- bzw- Fünftürer. 1993 wurde dann das nächste Modell eingeführt, der Corsa B, ab 2004 der Corsa C. Seit 2066 ist schließlich der Corsa D in Produktion. Dieses Modell ist größer als sein Vorgänger und baut auf der Punto-3-Plattform auf. Es ist als Drei- und als Fünftürer verfügbar und die beiden Varianten weichen optisch im Heckbereich erstmals deutlich voneinander ab.

Im Januar 2010 wurde der Corsa noch einmal technisch überarbeitet und die Benzinmotoren hatten nun Klasse Euro 5 der Abgasnorm. Seit 2010 wurden auch die Dieselmotoren auf Euro 5 umgestellt. Zudem gab es auch Modelle mit Autogas, also Flüssiggas oder LPG, diese sind allerdings nur bis 2010 erhältlich gewesen und danach nicht mehr verkauft worden. Wenn Sie ein Modell mit Autogas haben möchten, können Sie auf einen Gebrauchtwagen bis 2010 zurückgreifen.

Der Opel Corsa ist ein erfolgreiches Modell in der umkämpften Klasse der Kleinwagen und konnte sich teils sogar gegen den Polo behaupten, den er kurz vom ersten Platz verdrängte. Die neuerer Modelle haben alle ab 80 PS Motorleistung, den Einliter-Dreizylinder-Motor hat Opel nicht mehr verbaut.

Opel Vectra: Ein zuverlässiger Mittelklassewagen in schlichtem Design

Der erste Vectra wurde bereits 1988 von Opel vorgestellt und durchlief drei Baureihen bis zum Jahr 2008. Der erste Vectra, der Vectra A, wurde bis 1995 produziert, dann von dem bis 2002 hergestellten Vectra B abgelöst und schließlich vom Vectra C. Das Modell war ursprünglich ein Nachfolger des Opel Ascona und zuerst nur als Stufen- und als Fließheck erhältlich. Ab dem Vectra B kam dann aber ein Kombi dazu, der „Caravan“ genannt wurde.

Waren die Modelle A und B noch recht unauffällig, ja geradezu seriös, verfügte der Vectra C teilweise über einen großen 2,8 Liter-V6-Motor mit 280 PS. Auf dem britischen Markt wurde der Vectra als Vauxhall Cavalier und später als Vauxhall Vectra vermarktet, in Lateinamerika dagegen als Chevrolet Vectra und in Australien als Holden Vectra.

Opel Signum: Nachfolger des Opel Omega B in der oberen Mittelklasse

Obwohl der Opel Signum nur der oberen Mittelklasse angehört, war er konzipiert worden, um einen Oberklassewagen von Opel zu ersetzen: den Opel Omega B. Er hat im Fond mehr Platz als ein Vectra und ein besonderes Konzept für den Innenraum: FlexSpace. Die Rücksitze sind einzeln und lassen sich bei Bedarf komplett versenken und um 130 mm verschieben. Der mittlere der drei hinteren Sitze kann umgeklappt werden. Das Konzept zielte mit diesen und vielen anderen Ideen für den Innenraum darauf ab, den Komfort einer Limousine mit den praktischen Aspekten eines Kombis zu verbinden. Das Auto verfügte auch über Steckdosen, Getränkehalter und eine Fernbedienung für das Audiosystem. Den Signum gab es von 2003 bis 2008 mit Ottomotor oder Dieselmotor zu kaufen.

Fazit

Opel stellt Fahrzeuge in allen Klassen her. Wir hoffen Sie haben nun einen guten Überblick über die verschiedenen Modelle. Für die meisten Käufer sind sicherlich vor allem die Modelle in den Bereichen Kleinwagen, Kompaktwagen und Mittelklassewagen am interessantesten, da diese im Alltag die beliebtesten sind. Egal ob Sie Vectra, Astra oder Corsa kaufen, Sie werden sicher das richtige Modell für sich finden.

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