So funktioniert die Suche nach einem Honda-Motorrad schnell und einfach

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So funktioniert die Suche nach einem Honda-Motorrad schnell und einfach

Seinen Aufstieg zum, gemessen am Börsenwert, zweitgrößten Automobilhersteller der Welt, verdankt die japanische Firma Honda nicht zuletzt seinen Motorrädern. Inzwischen gilt das japanische Unternehmen als weltweit größer Motorenhersteller mit Fertigungsstätten in über dreißig Ländern. Gegründet wurde sie 1984 von Sōichirō Honda, damals noch mit dem Kernziel der Produktion von Motoren für den Antrieb von Fahrrädern. Durch die zunehmende Involvierung im Motorsport in den darauffolgenden Jahrzehnten und die dort errungenen Erfolge konnte sich Honda seinen hervorragenden Ruf im Zweiradsektor aufbauen. Heute führt um diesen Namen kein Weg mehr herum, wenn es darum geht, sich für ein geeignetes Motorrad zu entscheiden. Honda ist weltweiter Marktführer und bietet damit sozusagen für jede Motorradkategorie sowohl Modelle aus der aktuellen Kollektion, als auch bereits ältere Varianten. Die Kombination von leistungsstarker Motorenproduktion und technischer Innovation ist immer noch eine wichtige Kernkompetenz der Firma. Im Folgenden finden Sie daher eine Übersicht über die aktuellen Angebote.

Die aktuellen Honda-Modelle

Motorräder gibt es bei Honda in allen Formen und Größen. Vor dem Kauf sollten Sie daher wissen, nach welchen Modellen Sie suchen und wo ihre persönlichen Fahrvorlieben liegen. Eher schnell und sportlich oder doch klein und wendig? Autobahn oder Landstraße? In der Stadt oder außerhalb? Auch die Frage, ob Sie häufig zu zweit oder allein unterwegs sind, stellt sich genauso, wie die, ob Sie längere Touren mit dem Vehikel planen oder es nur für den Alltagsgebrauch einsetzen. Sobald Sie sich darüber im Klaren sind, bietet Honda für Sie aktuell eine Auswahl unter den folgenden Kategorien:

  • V4-Modelle
  • Adventure
  • Supersport
  • Naked/Allrounder
  • Tourer/ Sporttourer
  • Custom/Cruiser
  • Leichtkrafträder
  • Roller
  • Cross & Trial

Die V4-Modelle – klassisch, formschön und leistungsstark dank Vierzylinder-Antrieb

Die Motorradmodelle mit V4-Motor haben bei Honda Tradition. Die Vierzylindermodelle bieten sehr gute Leistungs- und Drehmoment-Entfaltung schon aus einer niedrigen Drehzahl heraus. Kein Wunder, wurden doch diese Modelle in den 1980er Jahren noch hauptsächlich als Motorräder für den Rennsport genutzt. Die Motoren werden heutzutage bei folgenden vier Typen eingesetzt:

  • VFR1200F
  • Crosstourer
  • Crossrunner
  • Pan-European

Die Adventure Modelle – flexibel und universell einsetzbar für alle Straßenlagen

Die Modelle der Adventure-Serie geben sich, ganz nach ihrem Namen, abenteuerlustig, denn sie wurden für die verschiedensten Einsatzgebiete geschaffen. Der Crosstourer bietet beispielsweise einen breiten Lenker, ein verstellbares Windschild, Scheibenbremsen und ABS. Auch eine elektronische Traktionskontrolle ist Teil dieses Modells, das außerdem, wie der stylishe NC700X, die Option bietet, zusätzliches Zubehör anzubringen. Dazu gehören unter anderem Koffersets verschiedener Größen, die sich vor allem für mehrtägige Touren eignen, aber auch Innentaschen oder ein Gepäcknetz. Besonders die Tatsache, dass sie gut mit unterschiedlichen Untergründen – von Asphalt bis unbefestigt – funktionieren, ist ihr Vorteil. Zur Adventure-Reihe zählen:

  • Transalp
  • NC700X
  • Crosstourer
  • Crossrunner
  • CRF250L
  • CB500X

Die Supersport-Modelle – für das schnelle Motorsport-Fahrgefühl auf verschiedenen Straßen

Die Supersport-Varianten sind die ideale Lösung, wenn Sie die Energie und das Adrenalin des Motorsports hautnah am eigenen Körper erfahren wollen. Einfache Fahrbarkeit und eine optimale Balance zwischen Leistung und Fahrzeugmasse stehen dabei gleichermaßen im Vordergrund wie optimiertes Fahrgefühl. Honda profitiert hier sicher von seiner jahrelangen Erfolgsquote im Motorsport. Viele der aktuell auch für den Straßengebrauch zugelassenen Sportbikes sind dabei bereits leistungsfähiger als einige der Modelle, die noch vor fünf bis zehn Jahren im professionellen Rennbetrieb antraten. Effektive Doppelscheibenbremsen sind dabei Standard. Je nach Hubraumgröße bietet Honda dabei verschiedene Modelle an. Der CBR250R ist dabei das leichteste Modell, weitere sind:

  • Fireblade
  • CBR600RR
  • CBR600F
  • CBR500R
  • CBR250R

Die Naked und Allrounder Modelle – traditioneller Look trifft auf flexible Allzweckmaschinen

Naked Bikes bezeichnen alle unverkleideten Motorräder. Im Gegensatz zu den Sportvarianten ist die Technik dabei frei zugänglich und sichtbar. Das gibt den Geräten einen eher klassischen Look, der an die traditionellen Motorräder in den 50er und 60er Jahren erinnert, vor der großen Zeit des Motorsports. Wenngleich es inzwischen ein breites Leistungsspektrum zwischen 50 und 160 PS gibt, so sind diese Modelle in erster Linie für den Straßenbetrieb geeignet. Die Trennschärfe zu den sogenannten Allrounder-Modellen ist dabei gering und wird oft nur von der Größe der Verkleidung bestimmt. Wie der Name schon impliziert sind diese Varianten darauf ausgelegt, clevere Alleskönner zu sein, die mit bequemer Sitzposition, Zulademöglichkeiten, Wendefähigkeit und auch ausreichender Tankkapazität sowohl für kurze Stadttouren, als auch für längere Fahrten geeignet sind. Sowohl die Naked- als auch die Allrounder-Variante ist dabei besonders für Einsteiger geeignet und die leichten und finanziell erschwinglichen Modelle stellen dabei eine gute Alternative dar. Aktuell gehören folgende Modelle zu dieser Kategorie:

  • NC700S
  • Hornet
  • CBF1100
  • CBF1000F
  • CBF600S
  • CB1300S
  • CB1000R
  • CB500F

Die Tourer und Sporttourer – mit dem größtmöglichen Luxus für längere Strecken

Dieser Modelltyp ist speziell auf Langstreckenkomfort und Reisetauglichkeit ausgelegt. Gerade die Tourer und ihr großes, robustes Auftreten versprechen dabei maximalen Luxus und Reisekomfort. Sie kommen mit Vollverkleidung inklusive einer hohen Scheibe sowie einem entsprechend großen Tank, Sitzheizung und angemessener Leistung für Autobahnen und Landstraßen. Besonders Hondas Modell Gold Wing ist ein Klassiker und gern gekauftes Modell in diesem Segment. Sporttourer machen es sich zur Aufgabe, die Annehmlichkeiten von Luxus mit der Flexibilität und Fahrleistung eines Sportlers zu kombinieren. Charakteristisch ist hier die große Vollverkleidung mit Wetter- und Windschutz sowie eine nicht zu extrem nach vorne geneigte Sitzposition. Die Fahrleistung ist dabei angemessen.

  • Gold Wing
  • Gold Wing F6B
  • VFR1200F
  • Pan-European
  • Deauville

Die Custom/ Cruiser-Modelle – ästhetisch ansprechend, minimalistisch und dennoch tourentauglich

Wenn Sie ein gutes Zusammenspiel zwischen Form und Funktionalität wertschätzen, dann sind Cruiser eine Option für Sie. Dieses Modell verbinden klassisches American-Custom-Styling mit der neusten Honda-Technologie. Sie sind weniger minimalistisch und wesentlich tourentauglicher, als das Chopper-Modell, aus welchem Sie ursprünglich entstanden sind. Ein hoher Drehmoment bereits im niedrigen Drehzahlbereich ist dabei genauso markant wie der charismatische Klang der beiden Chromschalldämpfer. Diese Variante ist sicher für Motorradästheten eine gute Wahl.

  • Shadow VT750CS ABS
  • Shadow VT7602CS ABS

Die Leichtkrafträder – platzsparende und preisgünstige Lösung für Alltag und Stadt

Die Leichtkrafträder sind Modelle mit bis zu 125 ccm Hubraum und einer Leistung von maximal 15 PS/11 kW. Dadurch sind diese kleinen und leichten Modelle ideale Alleskönner für den Alltag, zumal sie verhältnismäßig klein, leicht und kostengünstig in Ihrer Anschaffung sind. Alle 125er-Modelle können dabei mit normalem Führerschein (Klasse 3 bzw. B und Klasse 4 bzw. A1) gefahren werden, sollte dieser vor dem 1. April 1980 ausgestellt worden sein. Auch für Fahr- und Motorradanfänger sind diese sparsamen kleinen Modelle eine gute Alternative.

  • CBF125
  • CBR125R
  • MSX125
  • Wave110i

Der Roller – der unkaputtbare Klassiker, der längst nicht mehr nur gemütlich ist

Sollten Sie es noch gemächlicher wünschen, dann fahren Sie mit einem Motorroller von Honda im wahrsten Sinne des Wortes gut. Zwischen 50 ccm und 125 ccm gibt es verschiedene Hubraum-Größen, darüber hinaus kaum. Dennoch bietet Honda mit den Modellen Integra, SW-T600 auch einige dieser Großroller im Sortiment. Hauptdefinitionskriterium ist das Fahren ohne Knieschluss, das heißt, es gibt einen Durchstieg zwischen Sitzbank und Frontkarosserie. Sobald ein Modell diese Eigenschaft besitzt, gilt es automatisch als Roller. Roller besitzen damit eine entsprechend geringe Leistung und in den meisten, kleineren Fällen keine besonders ausgeprägte Höchstgeschwindigkeit. Zusätzlich ist meist Stauraum im Modell integriert und die Schaltung erfolgt häufig über den Lenker.

  • Integra
  • SW-T600
  • NSS300 Forza
  • SH300i
  • SH125i
  • OCX
  • Vision 119
  • NSC50R
  • Vision 50

Die Cross und Trial-Modelle – seit Jahren feste Größe im Offroad-Motorsport

Für den speziellen Offroad-Motorsport stellen Cross und Trial-Bikes das Maß aller Dinge dar. Während ursprüngliche Modelle aus diesem Bereich mit sehr hohen Hubraumgrößen zwischen 125 und 700 ccm ausgerüstet waren, gibt es inzwischen auch Modelle, welche für den Straßengebrauch geeignet sind. Das heißt allerdings weniger Innenstadt, als viel mehr Überlandfahrten oder Bergpässe. Modelle wie die des CRF in den unteren Hubraumklassen sind speziell für Einsteiger und Motorsport-Neulinge ausgerüstet. Das leichte Design mit der speziellen Federung ist dabei auf die Wünsche jedes Motorcross-Fans angepasst, allerdings in der Regel nichts für Gelegenheitsfahrer.

  • CRF450R
  • CRF250R
  • CRF150RB
  • CRF110F
  • CRF100F
  • CRF50F
  • Motesa COTA 4RT

Für den idealen Fahrtkomfort – Honda bietet optionales Zubehör für alle Modelle

Während bereits die Wahl des passenden Motorrades entscheidend für den größtmöglichen Fahrtkomfort ist, so bietet Honda auch umfassende Zubehör-Angebote, welche optional zur Grundausstattung hinzugefügt werden können. Auswahl und Preise variieren dabei jeweils zwischen den unterschiedlichen Modelltypen. Inwiefern Sie entsprechendes Zubehör benötigen, hängt von den Plänen ab, welche Sie mit Ihrem Motorrad hegen. Folgende Zusätze gibt es dabei unter anderem:

  • Verkleidungen für verschiedene Bereiche (Tachometer, Fahrersitz, Heck, Kühler)
  • Schutzbleche
  • zusätzliche Lampen (z.B. LED-Nebellampen)
  • Topcase (inklusive Innenpacktasche, Innenmatte etc.)
  • Koffersatz
  • Gepäckbrücke
  • robustere Haupt- oder Seitenständer
  • Griffheizung
  • Sicherheitsschloss/Alarmanlage
  • Faltgarage
  • Kopfhörerersatz für Helme
  • Hecklautsprecher

Je nach Art und Bauweise des Motorrades sind auch die Motorradkleidung und vor allem die Wahl des richtigen Helmtypen entscheidend. Hier sollten Sie ebenfalls ihre Absichten und Fahrgewohnheiten hinterfragen, um das passende Equipment zu finden. Denn nicht jeder ist der geborene Motorcross-Fahrer und benötigt das Vehikel für größere Touren.

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