So findet man die richtigen Ranunkeln auf eBay

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So findet man die richtigen Ranunkeln auf eBay

Ranunkeln sind wunderschöne Blumen, die häufig viel zu wenig beachtet werden. Sie gehören zu den Hahnenfußgewächsen und werden mittlerweile in vielen verschiedenen Züchtungen angeboten. Besonders hübsch sehen die gefüllten Blüten aus. Sie erinnern ein wenig an alte Rosen, verfügen aber über leuchtendere Farben. Außerdem sind Ranunkeln sehr dankbare Schnittblumen, die in der Vase lange halten. Es handelt sich bei diesem Frühjahrsblüher um ein Zwiebelgewächs. Sie sind bedingt winterhart und vertragen ca. minus 10 Grad. So müssen in wärmeren Regionen die Zwiebeln im Herbst nicht ausgegraben werden. In kälteren Gegenden empfehlen sich Pflanzschalen für diese schöne Blume. Ansonsten müssen die Rhizome ausgegraben und trocken in einem Keller gelagert werden.

Wissenswertes über Ranunkeln

Ursprünglich stammt diese schöne Pflanze aus dem östlichen Mittelmeerraum. Sie liebt einen wasserdurchlässigen Boden, denn Staunässe verträgt sie gar nicht. Am ehesten gedeihen Ranunkeln im Halbschatten, vertragen aber auch direkte Sonne, wenn sie feucht genug gehalten werden. Lange Zeit waren Ranunkeln sehr beliebte Schnittblumen, die ähnlich wie Tulpen, im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert sehr populär waren. Leider sind sie im Laufe der Zeit etwas in Vergessenheit geraten. Seit einigen Jahren jedoch werden Ranunkeln wieder verstärkt angeboten. Zurecht, denn die Blume sieht im Garten ebenso hübsch aus wie in der Blumenvase. Es gibt Züchtungen, die einen andersfarbigen Rand aufweisen und somit zweifarbig sind. Sehr schön sieht es aus, wenn Ranunkeln in kräftigen Farben mit pastellfarbenen Sorten kombiniert werden. Meist werden die Ranunkeln als Zwiebeln angeboten. Diese sind eigentlich eher Wurzelrhizome, die auch geteilt werden können. Nach der Blüte können auch Samen abgenommen werden.

Ranunkel-Sträucher / Japanisches Goldröschen

Unter dem Namen Ranunkel gibt es auch einen gelbblühenden Strauch, der, botanisch gesehen, nicht mit den Schnittblumen verwandt ist. Es handelt sich hierbei um Kerria japonica, auch japanisches Goldröschen genannt. Dieser Strauch blüht zweimal im Jahr und ist deshalb für Gartenfreunde sehr attraktiv. Die erste Blüte im zeitigen Frühjahr ist meist etwas üppiger als die zweite Blüte im September. Der schnell wachsende Strauch lässt sich über Ableger sehr leicht vermehren. Kerria japonica wird je nach Standort bis zu zwei Meter hoch und wächst sehr gerade nach oben. Auch der Ranunkelstrauch mag keine Staunässe und liebt Halbschatten. Er ist relativ frosthart und eine Bereicherung für jeden Garten.

Die "echten" Ranunkel-Blumen

Die "echten" Ranunkeln sind also Blumen, die im zeitigen Frühjahr als Zwiebeln im Garten gesteckt werden. Fortgeschrittene Gärtner können allerdings auch Samen verwenden, um dieses Gewächs zu ziehen. Allerdings sind einige Dinge dabei zu beachten. Die Samen sind Lichtkeimer und dürfen nicht mit Erde oder Sand bedeckt werden. Die Aussaat erfolgt im Spätsommer, wobei die Keimtemperatur nicht über 15 Grad liegen sollte. Ansonsten kommt es zu einer Keimhemmung. Deshalb sollten Anfänger unbedingt zu Blumenzwiebeln greifen. Die Rhizome lassen sich, ähnlich wie bei Dahlien, recht einfach teilen und dann wieder auspflanzen.

Die besten Pflanzorte und Nachbarn für Ranunkeln

Ranunkeln sind durch ihre intensiven Farben ideale Nachbarn für viele Frühlingsblüher. Damit die Blüten vor Regen geschützt sind, brauchen sie einen Standort unter Vordächern oder Bäumen. Werden Ranunkeln in Töpfe oder Blumenkästen gepflanzt, darf die Erde nie zu fest sein. Wasser sollte jederzeit ungehindert ablaufen können. Sehr schön wirken Ranunkeln, die ca. 40 cm hoch werden können, vor allem neben Tulpen oder Osterglocken. Auch zwischen Akelei sehen sie sehr schön aus. Eine Düngung ist bei Ranunkeln nicht erforderlich. Solange die Blume nicht zu viel Nässe ausgesetzt ist, ist sie sehr anspruchslos. Schädlinge oder spezielle Krankheiten sind bei Ranunkeln bisher nicht bekannt.

Die länglichen, leicht krallenförmigen Zwiebeln werden ab Ende März in die Erde gesetzt. Vor dem Pflanzen sollten die Rhizome einige Stunden in handwarmem Wasser liegen, damit sie sich gut vollsaugen können. Die Pflanztiefe liegt zwischen 5 und 10 cm. Die Rhizome dabei immer mit der Spitze nach unten in die aufgelockerte Erde geben. Standorte mit lehmigem Boden sollten vermieden werden. Der Pflanzabstand der einzelnen Knollen sollte ungefähr 10 cm betragen, da die Pflanzen sich ziemlich stark ausbreiten.

Ranunkeln als Zimmerpflanzen

Damit Ranunkeln schon im Winter die Fensterbank verschönern, müssen einige Dinge beachtet werden. Die Knollen müssen hierfür schon im Herbst eingepflanzt werden. Man geht erst einmal wie bei der Freilandpflanzung vor. Also zuerst die Knollen wässern und dann in lockere Erde setzen. Die ersten zwei bis drei Wochen sollten die Töpfe kühl stehen. Licht wird zu diesem Zeitpunkt noch nicht benötigt, da das Wachstum erst einmal unterirdisch erfolgt. Nach dieser Zeit können die Knollen umgesetzt werden. Ab diesem Zeitpunkt braucht die Pflanze genügend Nährstoffe, um zu wachsen. Damit die Ranunkeln zum gewünschten Termin blühen, müssen ungefähr 120 Tage gerechnet werden. So lange braucht die Pflanze vom Einsetzen bis zur Blüte. Als Zimmerpflanze muss die Ranunkel allerdings recht kühl stehen. Gerade in der Wachstumsphase sollten sich Ranunkeln in einem unbeheizten Zimmer befinden. Den ersten Monat brauchen sie gerade einmal um die 10 Grad, danach sind sie sogar noch mit etwas weniger Wärme zufrieden.

Ranunkeln als Schnittblumen

Wer Ranunkeln als Schnittblumen anpflanzen will, kann dies auch in einem Gewächshaus durchführen. Töpfe mit einem etwas größeren Durchmesser sind hier ideal. Denn in Töpfen können die Ranunkeln auch auf Tischen gezogen werden, was die Pflege deutlich einfacher macht. Bodenbeete sind von der Pflege her deutlich aufwendiger. Als Schnittblume halten Ranunkeln in der Vase ungefähr 2 Wochen. Besonders hübsch sehen sie mit Schleierkraut und anderen Frühjahrsblühern aus. Auch Frauenmantel bildet einen reizvollen Kontrast zu den schönen, gefüllten Blüten. Knollenblumen sind eine schöne Alternative zu Schnittblumen, die aus dem Ausland importiert werden. Gerade Ranunkeln sind durch die geringen Kosten, die für Heizen und Pflege anfallen, die perfekte Alternative. Ranunkeln und auch Anemonen brauchen keinerlei Zusatzbeleuchtung im Gewächshaus, kaum Wärme und belohnen dafür mit leuchtenden Farben ab Februar.

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