So finden Sie schicke Jeans auf eBay

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So finden Sie schicke Jeans auf eBay

Schicke Jeans müssen nicht teuer sein

Als die Stoffhändler Levi Strauss und Schneider Jacob Davis im Mai 1873 das Patent für ihre Hosen in den Händen hielten, konnten sie nicht ahnen, dass ihre robusten Hosen für die Goldgräber einen Siegeszug um die ganze Welt antreten würden. Längst ist die Jeans mehr geworden als eine robuste Arbeitshose. Jeans gibt es heute in allen erdenklichen Formen, Farben und Schnitten, und als legere Freizeithose ist sie genauso anerkannt wie als schicke Business-Hose für das Büro oder für festliche Gelegenheiten. No-Name Jeans sind genauso auf dem Markt wie Designerjeans. Längst bringt jedes Modelabel, das etwas auf sich hält, eine eigene Jeanskollektion auf den Markt. Die Auswahl ist also außerordentlich reichhaltig. Trotzdem ist es gar nicht immer so einfach, schicke Herren-, Damen- oder Kinderjeans zu finden. Doch mit ein paar Tipps und Tricks ist es gar nicht so schwer, wie es scheint.

Nach Jeans online stöbern

Bei eBay sind sämtliche Modelle immer nur einen Mausklick entfernt. So können Sie sich ganz in Ruhe auch noch nach Ladenschluss überlegen, welche Jeans zu Ihnen passt. Und wer weiß, vielleicht entdecken Sie beim Stöbern ja völlig neue Stylingideen.

Haben Sie Ihre Traumjeans gefunden, können Sie diese natürlich ganz einfach bestellen. Dabei ist es gerade bei Jeans ratsam, unterschiedliche Hosen in verschiedenen Größen und in verschiedenen Schnitten zu bestellen. Zuhause können Sie dann in aller Ruhe ausprobieren, welches Modell am bequemsten ist. Noch ein kleiner Tipp: Kaufen Sie Ihre Jeans möglichst immer eine halbe Nummer zu groß, denn der Denim-Stoff läuft bei der Wäsche immer etwas ein. Ob Ihnen die gewünschte Jeans tatsächlich passt, lässt sich mit einem ganz einfachen Trick herausfinden. Setzen Sie sich dazu mit Ihrer neuen Jeans einfach auf einen Stuhl und betrachten Sie sich im Spiegel. Im Sitzen merkt man besonders gut, ob die Jeans nicht vielleicht doch an der einen oder anderen Stelle zwickt, das Bündchen zu eng ist und die Luft abschnürt oder ob die enge Hose an den Beinen mögliche Problemzonen eher noch betont, anstatt sie zu kaschieren. Denken Sie auch daran, sich im Spiegel beim Sitzen von hinten zu betrachten. Jeans, die beim Sitzen ungewollte Ausblicke auf die Unterwäsche freigeben, sind lediglich bei Teenagern akzeptiert. Bei Erwachsenen wirkt dies dagegen eher deplatziert.

Welcher Jeanstyp sind Sie?

Wissen Sie, welcher Jeanstyp Sie sind? Das erleichtert die Auswahl der richtigen Hose erheblich. Als Faustregel gilt: Hochgeschnittene Jeans machen die Figur optisch schlanker und größer. Wer etwas fülliger gebaut ist, für den sind Jeans mit überlangem Bein genau das Richtige, denn diese Jeansform sorgt für eine optische Streckung. Wer sehr dünne Beine hat, sollte einer Jeans in Karottenform greifen, also Jeans, die oben weit sind und dann sofort wieder schmal zulaufen. Der Vorteil: Karottenjeans betonen die vorhandenen Rundungen. Wer dagegen die eine oder andere Rundung nicht betonen, sondern lieber verstecken will, sollte nach Jeans Ausschau halten, die nach der breitesten Stelle nicht sofort schmaler werden, sondern sich nach unten hin nur langsam verjüngen. Dieser Schnitt ist ein wahrer Figurschmeichler.

Um bestimmte Vorzüge der Figur zu betonen oder kleine Problemstellen zu kaschieren, sollten Sie beim Jeanskauf auch die Po-Taschen im Blick behalten. Den schönsten Po machen Jeans, bei denen die Taschen genau auf der Mitte sitzen. Problematisch sind dagegen Hosen, bei denen die Taschen nach außen bzw. schräg nach unten verlaufen. Sie lassen nicht nur den Po, sondern auch die Hüften automatisch breiter wirken. Ebenso wie bei den Taschen, sollten Sie auch den Nähten besondere Aufmerksamkeit schenken. Die hintere Schnittnaht sitzt immer zwischen den Pobacken. Achten Sie darauf, dass die Naht gut sitzt und die Schnittnaht nicht „verschwindet“. Denn das macht den ganzen Effekt der Jeans zunichte.

Darüber hinaus hat auch die Waschung der Jeans Einfluss darauf, wie die Silhouette des Trägers wirkt. Eine helle Waschung in der Beinmitte und eine dunkle Färbung außen sorgen für ein optisch schmales Bein. Die umgekehrte Variante mit der dunklen Färbung in der Beinmitte und der hellen Waschung außen macht das Bein dagegen optisch breiter. Auch darauf sollten Sie beim Kauf unbedingt achten. Dabei darf es ruhig auch mal etwas teurer sein, denn günstigere Jeans arbeiten statt mit Waschungen meist mit hellen Sprays. Das hat zur Folge, dass der gewünschte optische Effekt bereits nach einigen Runden in der Waschmaschine wieder verschwindet.

Und noch ein kleiner Tipp: Je weiter das Hosenbein geschnitten ist, desto länger sollte es auch sein. Umgekehrt gilt auch: Je schmaler der Schnitt am Bein, desto höher darf auch der Saum angesetzt sein. Ob Schlagjeans, Röhrenjeans, Reitjeans oder Karottenjeans – Hauptsache, das Styling passt zu Ihnen und Sie fühlen sich wohl in Ihrer Haut.

Das richtige Material ist wichtig

Klar, eine echte Jeans besteht aus Denim, also einem äußerst robusten Baumwollstoff. Allerdings enthalten moderne Jeans mittlerweile meist einen Stretch-Anteil, der je nach Marke und Modell kleiner oder größer ausfallen kann. Bevor Sie sich also für den Kauf einer Jeans entscheiden, lohnt es sich, einen Blick auf das Etikett und den Materialmix zu werfen. Generell gilt: Zwar passen sich Stretchjeans den Körperformen besser an als Hosen ohne oder mit einem geringen Stretch-Anteil, doch gleichzeitig weiten sich Hosen mit einem hohen Stretch-Anteil auch deutlich stärker. Beim Kauf der Jeans sollten Sie dieses „Weitungspotenzial“ also unbedingt beachten. Ideal ist ein Elastan-Anteil von etwa zwei Prozent.

Darüber hinaus haben Hosen ohne oder mit geringem Stretch-Anteil ein deutlich robusteres Erscheinungsbild. Solche Hosen eigenen sich also vor allem für den Freizeitbereich, während Stretchjeans sich auch als schickes Ausgehmodell tragen lassen. Das gilt besonders, wenn man die Jeans mit einer entsprechend schicken Bluse und einem Blazer zu einem modischen Hingucker macht. Schicke Schuhe vervollständigen das Ensemble.

Bei einer Ausgehjeans sollte man auch auf Modelle mit stylishen Löchern oder Rissen verzichten, selbst wenn die Hosen von einem renommierten Designer stammen. Setzen Sie lieber auf Jeans mit Zierstickereien an den Taschen und den Nähten oder auf Verzierungen mit Strasssteinchen. Damit sind Sie zu jeder Gelegenheit gut angezogen.

Wer den Kauf einer neuen Jeans mit einem guten Gewissen vereinbaren will, der kann auch mal eine „Biojeans“ ausprobieren. Waren diese Hosen früher eher verschrien, weil Material, Farbe und Schnitt sich massiv von herkömmlichen Jeans unterschieden, ist dies heute kein Thema mehr. Hergestellt werden die Jeans, die meist unter dem Namen „Organic“ gehandelt werden, aus Biobaumwolle. Auf den Anbaufeldern kommen unter anderem keine Pestizide zum Einsatz. Neben speziellen Biolabeln, darunter Katharine Hamnet oder JJ Eco, haben auch namhafte Designer die Vorteile der Biobaumwolle für sich entdeckt. So bietet Levis unter dem Namen „Levis Eco“ Jeans aus Biobaumwolle an.

Welche Farbe darf es sein?

Mittelblau gilt immer noch als die klassische Jeansfarbe. Doch längst ist auch die Jeansmode bunter geworden. Während in der Freizeit alles erlaubt ist, was gefällt, sollten Sie bei einer Jeans für einen schicken Anlass auf die richtige Farbe achten. Zwar darf es auch hier etwas bunter sein, zu schrill sollte die Jeans aber nicht daherkommen. Im Büro oder bei einer Abendveranstaltung gehören deshalb dunkle oder schwarze Jeans zu den Klassikern. Kombiniert mit einem schicken Oberteil bei Frauen oder einem Business-Hemd bei Männern, je nach Anlass gerne auch mit Jackett, passt die Jeans zu jedem Anlass.

Optisch aufgewertet wird die Jeans durch das eine oder andere Accessoire. Auf den Gürtel in Schlangenlederoptik sollten Sie zu einem festlichen Anlass zwar lieber verzichten, ein schöner Leder- oder Stoffgürtel lässt jede Jeans edler wirken. Passende Schuhe und Schmuck tun ihr Übriges, um die Jeans und Ihren Träger in einem guten Licht erscheinen zu lassen.

Damit die Jeans möglichst lange ihre spezielle Färbung behält, sollte man sie so wenig wie möglich waschen und stattdessen lieber lüften. Als Faustregel gilt: Je dunkler die Jeans, desto seltener sollte sie mit Wasser und Waschpulver in Berührung kommen. Gleiches gilt für Jeans mit speziellen Waschungen wie beispielsweise die „Dirty-Washs“ oder Jeans mit einem Flecken-Finish. Beim Waschen drehen Sie die Hose vorher auf links und waschen Sie die Jeans mit einer möglichst niedrigen Temperatur. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern vor allen Dingen Farben und Stoff. Weichspüler sind beim Waschen von Jeans absolut tabu. Eine Ausnahme bilden Jeans im Farbton Indigo-Denim. Bei diesem Stoff ist der Auswascheffekt, den man bei anderen Jeansstoffen möglichst vermeiden möchte, sogar gewollt. Die Hose wird nach jedem Waschgang ein bisschen heller und sieht damit noch besser aus.

Jeans nicht nur in Hosenform

Als Hose ist die Jeans zwar berühmt geworden, längst hat man die Jeansoptik aber auch für andere Kleidungsstücke entdeckt. Ein schickes Jeanskleid mit Applikationen und aufgepeppt mit passenden Accessoires können Sie beispielsweise nicht nur in der Freizeit tragen, sondern durchaus auch zu festlichen Anlässen. Gleiches gilt für Jeansröcke, die längst auch zu schicken Anlässen als angemessenes Kleidungsstück gelten. Ob lang oder kurz, bleibt dabei Ihrem eigenen Stilgefühl überlassen.

Während Frauen im Jeanskleid oder Jeansrock glänzen können, eignen sich für Männer Jeanshemden als modischer Hingucker. Ob klassisch geschnitten im Business-Hemd-Look oder als Freizeithemd mit Nieten, zweifarbigem Saum oder buntem Bündchenaufschlag – mit einem Jeanshemd ist man(n) immer gut gestylt und kann sich auf dem Fußballplatz ebenso sehen lassen wie im Büro.

 
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