So finden Sie die perfekte Abdeckung und Aquarium-Beleuchtung

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
So finden Sie die perfekte Abdeckung und Aquarium-Beleuchtung

Aquarien sind Anlagen, in denen Tier- und Pflanzen untergebracht werden, die unter der Wasseroberfläche leben. Im Gegensatz zu einem Terrarium überwiegt bei einem Aquarium in jedem Fall der Wasseranteil. Um dem Lebewesen ein möglichst angenehmes Umfeld zu kreieren, wird in der Regel eine kleine Unterwasserwelt geschaffen, welche der Natur recht ähnlich ist. Diese Unterwasserwelt dient jedoch nicht nur den Aquariumbewohnern, sondern sieht darüber hinaus auch noch sehr spannend aus. Ein Aquarium wird aus diesem Grund auch bevorzugt als Dekorationsobjekt im Wohn- und Esszimmer, im Restaurant oder in Bars integriert. Falls Sie noch nicht fündig geworden sind, können Sie jetzt online das passende Aquarium kaufen.

Mit einem Aquarium soll Tieren ein naturgetreues Umfeld geschaffen werden

Aquarien bestehen meistens zu großen Teilen aus Glas. Auf diese Weise kann hervorragend Einsicht gewährt werden, was das Beobachten der Lebewesen im Wasser gut möglich macht. Die Unterwasserwelt kann mit Bodenmaterialien wie Sand und Kies, kleinen Felsen und selbstverständlich zahlreichen Unter- und Überwasserwasserpflanzen bunt und vielfältig gestaltet werden. Bei der Gestaltung sollten Sie jedoch darauf achten, dass sich die verschiedenen Tier- und Pflanzenarten miteinander vertragen beziehungsweise sinnvoll ergänzen. Zu den Tieren, die in Aquarien gehalten werden, zählen viele Weichtierarten, Krebse und natürlich die unterschiedlichsten Fische. Grundsätzlich können Aquarien in Süß- und Salzwasserbecken eingeteilt werden. Die Entscheidung, ob ein Süß- oder Salzwasseraquarium verwendet, legt relativ früh fest, welche tierischen und pflanzlichen Lebewesen in dem Becken leben können.

Die richtige Größe auswählen

Weitere wichtige Kriterien bei Aquarien sind der Formfaktor und das Fassungsvermögen. Schließlich weisen die Fische und Wasserpflanzen, die in einem Aquarium gehalten werden können, teils sehr unterschiedliche Größen auf. In privaten Haushalten sind Fassungsvermögen von 80 Liter bis 450 Liter die Regel. Mit weiterem Zubehör kann das Aquarium sowohl an die Bewohner des Beckens als auch an Ihre persönlichen Vorlieben und Anforderungen angepasst werden. Zu den wichtigsten Zubehörkomponenten zählen eine Filteranlage mit diversen Pumpen, Futterautomaten sowie eine geeignete Abdeckung und Einrichtungen zur Beleuchtung. Besonders die Beleuchtung kann die optische Wirkung enorm verstärken.

Offene und geschlossene Aquarien

Aquarien können generell in offene Becken und geschlossene Becken eingeteilt werden. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.
Offene Aquarien werden in der Regel gewählt, wenn beispielsweise kleine Felsgefüge oder Pflanzen aus dem Wasser ragen sollen. Hier macht eine Abdeckung wenig Sinn, da in diesem Fall ja letzten Endes nicht nur ein Blick von den Seiten, sondern auch von oben möglich sein soll. Aus rein optischer Sicht wirkt ein offenes Aquarium demnach wesentlich spannender und vielfältiger. Die offene Variante hat jedoch auch Nachteile. So muss ein offenes Aquarium im Normalfall öfters gereinigt werden, da Schmutz in das Becken fallen kann. Besonders für öffentliche Bereiche wie Restaurants oder Bars eignen sich die offenen Aquarien weniger. Darüber hinaus motiviert das offene Becken andere Haustiere mit ausgeprägten Jagdinstinkten wie zum Beispiel Katzen, in das Becken zu greifen.

Die Vor- und Nachteile eines geschlossenen Aquariums

Mit einer Abdeckung können diese Nachteile kompensiert werden. Geschlossene Becken sind geschützt vor Übergriffen durch Tiere und kleine Kinder. Außerdem halten sie Schmutz und Kleinteile fern, die von den Fischen verschluckt werden könnten. Einige Fischarten gelten als sehr springfreudig. Hier kann mit einer Abdeckung verhindert werden, dass die Fische aus dem Becken springen und im Trockenen verkümmern. Geschlossene Aquarien haben zudem den Vorteil, dass das Wasser nicht so schnell verdunsten kann. Eine höhere Verdunstung durch ein offenes Aquarium hat nicht nur einen erhöhten Wasserverbrauch zur Folge, sondern unter Umständen auch eine höhere Luftfeuchtigkeit im Zimmer. Auf diese Weise kann leicht Schimmel an den Decken und Wänden entstehen. Die Entscheidung für ein offenes oder geschlossenes Aquarium sollten Sie relativ früh treffen. Schließlich hängt von dieser Entscheidung ab, welche Lichttechnik Sie installieren können. So gibt es zum Beispiel Lichtanlagen, die nur in Kombination mit bestimmten Abdeckungen installiert werden können und Beleuchtungselemente, die auch ohne Abdeckung funktionieren.

Abdeckungen für Aquarien gibt es in vielen Größen und Formen

Die Abdeckung sollte selbstverständlich größentechnisch zum Aquarium passen. Es gibt im Normalfall für alle gängigen Aquariengrößen auch die passenden Abdeckungen. Abmessungen von Aquarien sind in der Regel standarisiert, was es leichter macht, für ein Aquarium die passenden Zubehörkomponenten zu finden. Besonders häufig sind Systeme mit einer Breite von 100 Zentimetern und einer Tiefe von 40 Zentimetern sowie Systeme mit einer Breite von 120 Zentimetern und einer Tiefe von 40 Zentimetern. Aber auch speziellere Größen mit etwas mehr Tiefe wie 120x50 Zentimeter oder 150x50 Zentimeter sind keine Seltenheit. Selbstverständlich macht es keinen Sinn, eine Abdeckung zu erwerben, die nicht kompatibel zum Aquariumbecken ist. Der Deckel sollte schließlich genau passen, um seinen Zweck hundertprozentig erfüllen zu können.

Achten Sie auf Stabilität

Abdeckungen für Aquarien gibt es in verschiedenen Ausführungen. Vor dem Kauf macht es durchaus Sinn, sich ein wenig mit den verschiedenen Varianten zu beschäftigen, um einem Fehlkauf vorzubeugen. Ein wichtiges Kaufkriterium ist die Stabilität. Da die Abdeckung in regelmäßigen Abständen zur Pflege des Aquariums abgenommen werden muss, sollte die Konstruktion aus einem bruchfesten Material gefertigt sein. Bruchstellen lassen sich oftmals nur schwer kleben und sehen zudem unschön aus. Aus Gewichtsgründen sind die meisten Aquariumdeckel aus leichtem Kunststoff hergestellt. Neben der Stabilität spielt die Optik selbstverständlich eine entscheidende Rolle beim Kauf einer Abdeckung. Die Abdeckung sollte eher zurückhaltend und schlicht gestaltet sein, um nicht vom wesentlich interessanteren Innenleben des Aquariums abzulenken.
Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, dass die Abdeckung komfortabel zu bedienen ist. In dieser Hinsicht sollte die Abdeckung im Rahmen von längeren Aquariumpflegeprozeduren einfach und mit wenigen Handgriffen entfernbar sein. Bei den Varianten aus leichtem Kunststoff ist dies meist ohne Probleme möglich. Für die Fütterung haben sich kleinere Bedienungsklappen an verschiedenen Stellen als sehr nützlich erwiesen. Diese sollte jedoch ebenfalls stabil konstruiert sein, um auch nach mehrmaligem Bedienen noch einwandfrei funktionieren zu können. Wenn Sie ein Salzwasserbecken haben, sollten Sie darüber hinaus darauf achten, dass die Abdeckung seewasserfest ist. Das Salz im Wasser kann nämlich dafür sorgen, dass Metallteile und Verschraubungen rosten, an Stabilität verlieren und unschön aussehen.

Abdeckungen mit Lichttechnik gelten als hochintegrative und anwenderfreundliche Lösung

Ein großer Teil der Aquariumabdeckungen verfügt in der Zwischenzeit über eine integrierte Beleuchtungsanlage. Die integrierte Lichttechnik in der Abdeckung hat gegenüber anderen Lösungen unter anderem den Vorteil, dass nahezu die gesamte untere Fläche der Abdeckung zur Beleuchtung eingesetzt werden kann. So kann ein sehr gleichmäßiges Licht mit dezent diffuser Wirkung erzeugt werden. Darüber hinaus gilt diese Lichttechnik als sehr anwenderfreundlich, da die Lichtkomponenten nicht extra montiert werden müssen. Zur Wartung kann in der Regel einfach die gesamte Abdeckung mit den Lichtkomponenten abgenommen werden. Die Erzeugung des Lichts kann dabei mittels verschiedener Technologien erfolgen.

Leuchtstoffröhren sorgen für gleichmäßiges Licht ohne größere Wärmeabstrahlung

Besonders häufig sind jedoch kompakte Leuchtstoffröhren, da diese ein besonders gleichmäßiges Licht ohne größere Wärmeabstrahlung erzeugen. Der relativ hohe Wirkungsgrad der Leuchtstoffröhren sorgt darüber hinaus dafür, dass sich der Stromverbrauch der Anlage in Grenzen hält. Um die Lichtausbeute zu verbessern, sollte die Leuchte mit einem großzügigen Reflektor ausgestattet sein. Schließlich macht es sehr wenig Sinn, wenn die Leuchtstoffröhre die Unterseite der Aquariumabdeckung anleuchtet. Bei den Leuchtstoffröhren sollte zudem darauf geachtet werden, dass Farbwiedergabeeigenschaften sehr gut sind. Letzten Endes soll das Licht die Realität nicht übermäßig verfälschen. Die Beleuchtungsstärke sollte in Abhängigkeit der Pflanzendichte gewählt werden. Eine dichte Bepflanzung schluckt meist sehr viel Licht während Flächen aus hellem Sand dazu neigen, das Licht eher zu reflektieren. Der Parameter Beleuchtungsstärke gibt an, wie stark das Aquarium ausgeleuchtet werden kann. Bei vielen Pflanzen im Aquarium ist dementsprechend ein Licht mit hoher Beleuchtungsstärke zu wählen. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass die Beleuchtungseinheit spritzwassergeschützt ist, um die Kurzschlussgefahr zu minimieren.

Separate Lichtkomponenten für eine individuelle Beleuchtung

Separate Lichtkomponenten können in Aquarien universell und vielfältig angebracht werden. Sie eignen sich vor allem für offene Aquarien, um eine ausreichende Ausleuchtung zu gewährleisten. Als Basisbeleuchtung bei offenen Aquarien eignen sich am besten Pendelleuchten mit einem geeigneten Spritzschutz. Auf diese Weise können die Wasserfläche und die Überwasserlandschaft großflächig ausgeleuchtet werden. Verwendet werden darüber hinaus sogenannte HQL-, HQI- und HCI-Leuchten.
HQL-Leuchten warten mit einer kegelförmigen Ausleuchtung aus und entwickeln beim Einschalten erst nach einiger Zeit ihre Leuchtkraft. Der Stromverbrauch ist etwas höher als bei den Leuchtstoffröhren. Sogenannte HQI-Leuchten verfügen über eine ausgeprägte Leuchtkraftbündelung, was zu spannenden Spiegelungen auf der Wasseroberfläche führen kann. Zudem kann mit diesen Lampen das Korallenwachstum gefördert werden. HCI-Leuchtkomponenten gelten als besonders fortschrittlich und haben einen hohen Wirkungsgrad. Zudem bleibt die Farbtemperatur dieser Lampen über die gesamte Lebensdauer nahezu konstant. Außerdem können für die Ausleuchtung der Wasseroberfläche sogenannte Aufsetzleuchten verwendet werden.

Leuchteinheiten mit LED-Technik

Schmale Leuchteinheiten mit LED-Technik haben den Vorteil, dass diese aus optischer Sicht kaum störend wirken. Die moderne LED-Technik bietet jedoch noch weitere interessante Entwicklungen im Aquarienbereich. Ein Beispiel ist das sogenannte Mondlicht, welches zu einer bereits bestehenden Lichtanlage hinzugefügt werden kann. Dieses Licht simuliert einen leicht schimmernden Mondschein. Auf diese Weise können sich die Tiere bei Dunkelheit besser orientieren. Darüber hinaus sorgt dieses Licht für eine wirklich faszinierende Optik im abgedunkelten Zimmer. Tolle Effekte können auch mit Unterwasser-LEDs erzeugt werden. Ein Vorteil der LED-Technik ist die Tatsache, dass nahezu das gesamte Sonnenlichtspektrum nachgeahmt werden kann. Obendrein gilt diese Technik als besonders platzsparend und energieeffizient. Mit der Beleuchtung im Aquarium sollte es jedoch nicht übertrieben werden. Schließlich benötigen nicht alle Wasserlebewesen unendlich viel Licht. Mit einer Zeitschaltuhr kann die tägliche Lichtdosis gezielt gesteuert werden.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden