So finden Sie die passenden Fetenhits: Blackmusik

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So finden Sie die passenden Fetenhits: Blackmusik

Jeder hat sie im Ohr, jeder tanzt sie, jeder liebt sie - die Fetenhits der Blackmusik. Doch wenn es darum geht, diese beliebte Partymusik für die eigene Musiksammlung zu erwerben, stehen die meisten Menschen vor einem großen Fragezeichen. Selten sind nämlich alle der zahlreichen Titel und Interpreten namentlich bekannt und das Angebot in dem Genre Blackmusik mit seinen unterschiedlichen Richtungen zeigt sich schlicht als überwältigend.
Sich bei der Suche daher auf den Begriff Blackmusik zu beschränken, erweist sich nur bedingt als zielführend. Es verschafft zwar einen Einblick in die Vielseitigkeit dieser Musikrichtung, doch stellt eine mitunter recht mühevolle Möglichkeit dar, die gewünschten Hits ausfindig zu machen.
Um die Suche daher zielgerichtet anlegen zu können, wird es von Nutzen sein, sich mit einigen Begriffen und vor allem den Stilen der Blackmusik vertraut zu machen. Denn wenn es um die Fetenhits der Blackmusik geht, sind nur einige dieser Stile wirklich gefragt. Das Auffinden dieser zum Teil bereits als Musik-Klassiker geltenden Hits wird schließlich aber demjenigen gelingen, der sich ausreichend Überblick in dieser abwechslungsreichen Musikrichtung verschafft hat.

Partytaugliche Musikstile der Blackmusik

Um die Suche nach den Fetenhits der Blackmusik eingrenzen zu können, ist es erforderlich zu wissen, dass Blackmusik einen Sammelbegriff für verschiedene Musikrichtungen aus den Vereinigten Staaten darstellt. Diese Richtungen wurden wesentlich von der afrikanischen Musiktradition beeinflusst, Blackmusik wird deshalb auch als afroamerikanische Musik bezeichnet. Vor allem in den Anfängen ihrer Entwicklung wurde sie fast ausschließlich von Schwarzen interpretiert.
Später wagten sich auch weiße Interpreten an dieses Genre. So unterschiedlich die Richtungen der Blackmusik auf den Hörer wirken mögen, gewisse Stilmerkmale sind ihnen gemein. Kennzeichnend sind unter anderem ein verstärkter Gebrauch von Schlaginstrumenten und Akkorden, die Überlagerung mehrerer verschiedener Rhythmen in einem Stück oder der Einsatz sogenannter Off-Beats.
Zusammenfassend beschrieben handelt es sich also um enorm ausdrucksvolle und rhythmische Musikrichtungen, die sich im Laufe der Zeit untereinander beeinflusst und weitere Stile oder Untergruppen hervorgebracht haben. Neben dem Gospel, dem Blues, dem Jazz und dem Rock 'n' Roll können der Soul, Funk, der Hip-Hop sowie Rhythm & Blues oder Contemporary R&B heute als zusammenfassende Bezeichnung der Unterhaltungsmusik und der tanzbaren Interpretationen der Blackmusik zugeordnet werden. Und obwohl sich sicher auch einige Rock 'n' Roll- oder Blues-Nummern fürs Tanzparkett eignen, als Hauptstile der Blackmusik-Fetenhits sind der Soul, Funk, R&B, aber auch der Hip-Hop zu nennen.
Relevante Ausprägungen dieser Hauptstile sind im Soul, der Motown- und Philly-Sound. Im Funk ist es der P-Funk, durch den die sogenannten Funk-Grooves auch eine instrumentale Weiterentwicklung durch den Einsatz von Synthesizern erfuhren und im Hip-Hop wurde überhaupt erst unter der Bezeichnung G-Funk eine Musik produziert, die auch im sogenannten Mainstream, also im breiten Publikum, Anklang fand.

Rhythm & Blues - R&B: die Unterhaltungsmusik der Blackmusik

Hier muss vorweggenommen werden, dass mit Rhythm & Blues, oder kurz R&B, heute weniger ein Musikstil bezeichnet wird. Eher wird der Begriff als Kategorisierung für die Unterhaltungsmusik innerhalb der Richtungen der Blackmusik verwendet. R&B zielt also auf eine Unterhaltung der breiten Masse ab. Unter R&B werden daher sämtliche Interpretationen im Bereich der Blackmusik zusammengefasst, die vor allem tanzbar sind, aber auch leicht ins Ohr gehen und einem Großteil der Menschen einfach Freude bereiten.
Deshalb sind unter R&B auch die meisten tanzbaren Titel im Soul- und Funk-Stil, oder in einer Mischung aus beiden Stilen, zu finden. Contemporary R&B bezeichnet schließlich die Formen dieser Unterhaltungsmusik, die ab den 1980er Jahren erst durch Pop- später durch Hip-Hop-Einflüsse geprägt wurden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist dann auch von Urban-Soul die Rede, wenn in der Unterhaltungsmusik R&B- und Soul-Elemente oder R&B- und Hip-Hop-Elemente verschmelzen.
Letztere Art der Vermischung erlangte übrigens durch Interpreten wie Alisha Keys, Usher oder Beyonce Popularität in der Party-Szene. Kurz gesagt: Die Kategorien Rhythm & Blues und Contemporary R&B sind somit ein wichtiger Anhaltspunkt, wenn es um die Suche nach geeigneten Fetenhits der Blackmusik geht. Titel, die Sie bei eBay finden, wie „ I heard it through the grape vine“ von Marvin Gaye, „I wanna dance with somebody“ von Whitney Houston und selbstverständlich „Thriller“ von Michael Jackson, können heute als Party-Klassiker bezeichnet werden.
Ursprünglich wurde mit dem Begriff R&B übrigens in den 1940er Jahren einem Musikstil von Schwarzen Ausdruck verliehen, der sich aus Jazz- und Blues-Elementen entwickelte. Die Texte der ersten Musikstücke dieser Richtung konnten eindeutig zweideutig ausgelegt werden. Vor allem aber sollte R&B schon damals das Publikum unterhalten und zum Tanzen animieren.

Soul-Musik und Fetenhits

Soul ist ein Musikstil, der sich in den 1950er Jahren entwickelte und im Laufe der Jahrzehnte sowohl den Funk und Hip-Hop, aber auch den Rock maßgeblich beeinflusste. Er wird heute als der Hauptstil der Unterhaltungsmusik gesehen. Der starke Gefühlsausdruck, der als Markenzeichen der Soul-Darbietungen gilt, wird nicht allein durch einen intensiven Gesangseinsatz, sondern auch durch ein ausgeprägtes instrumentales Engagement erzeugt.
Da sich klassische Soul-Interpretationen durch Tiefgang auszeichnen, kann gerade mit dem Auflegen von Soul-Klassikern die Stimmung auf einer Fete angeheizt werden. Dabei kann sich Soul-Musik, wie sie bei eBay erhältlich ist, sowohl in seinem langsamen und ursprünglicheren Charakter, wie im sogenannten Southern Soul, als auch durch ein schnelles, begeisterndes Wesen, wie im tanzbaren Motown zeigen.
Die Begriffe Motown oder Motown-Sound wurden von der gleichnamigen Detroiter Plattenfirma, Motown-Records, in den 1960er Jahren erschaffen, die sich unter diesem Label auf Soul-Produktionen spezialisierte, die auf den sogenannten Mainstream abzielten. Somit kann der Motown-Sound als sicherer Fundus für Party-Hits betrachtet werden. Titel wie „Ain’t no mountain high enough“ von Marvin Gaye & Tammi Terrell oder „You can’t hurry love“ von The Supremes tragen die Handschrift des Detroiter Labels. Generell sind im Soul zahlreiche Party-Klassiker zu finden. Damals wie heute schwingt das Feten-Publikum zu Hits, wie „Son of a preacher man“ von Dusty Springfield, „Move on up“ von Curtis Mayfield oder „Higher and higher“ von Jackie Wilson, das Tanzbein.
Purer Soul sind auch die Stimmungsmacher „Respect“ von Aretha Franklin und „I will survive“ von Gloria Gaynor. Als weitere Soul-Strömung mit R&B-Ausrichtung sollte der sogenannte Philly-Sound Erwähnung finden, der sich ebenfalls um das Jahr 1960, jedoch in Philadelphia entwickelte. Diese Strömung brachte schwungvolle, jedoch langsamere Nummern als der Motown-Sound hervor. Nicht nur Philly-Sound-Klassiker, wie zum Beispiel „Only the strong surive“ von Jerry Butler, wurden später oft in unzähligen Versionen partygerecht gecovert.

Funk für Ihre Fete

Durch sein spezielles musikalisches Werkzeug ist Funk eine Musikrichtung, die kribbelnde Spannung in melodischer Harmonie erzeugt. Funk geht somit ins Ohr und fordert den Zuhörer durch seinen hervorstechenden Takt zugleich zu Bewegung auf. Funk ist eine Mischung aus Soul- und R&B-Elementen und hebt sich von diesen beiden Richtungen vor allem durch eine markante Basslinie ab.
Die sogenannte Funky-Musik wurde in den 1960er Jahren populär als der Titel „Papa’s gon a brand new bag“ von James Brown auf den Markt kam. Sie gilt seitdem als die Fetenmusik schlechthin. Browns Interpretationen von "I feel good" oder „Get up“ zählen auch heute noch zu den absoluten Funk-Party-Hits. Die speziellen Funk-Grooves, wie die Rhythmen im Funk auch bezeichnet werden, beeinflussten die Rock-Musik genauso wie den Hip-Hop. Durch die Gruppe Funkadelic und ihren Hits wie „One nation under a groove“ wurde Mitte der 1970er Jahre auch ein neuer Funk-Stil kreiert: Der P-Funk. Als klassische Funk-Party-Highlights können unter anderem Hits, wie „Superstition“ von Stevie Wonder, „Papa was a Rolling Stone“ von The Tempations, „Funky Stuff“ von Kool & the Gang oder „I want to take you higher“ von Sly & The Family Stone bezeichnet werden.
Auch Titel wie „Upside down“ von Diana Ross, „Kiss“ von Prince oder „You sexy thing“ von Hot Chocolate sind traditionelles Musikrepertoire auf Partys. Viele der Klassiker von berühmten Funk-Interpreten wurden auch oft auf CDs mit dem Titel „Best of“ wie zum Beispiel „Best of Earth Wind and Fire“, zusammengefasst.

Partymusik im Hip-Hop-Sound

Der spezielle Hip-Hop-Sound ist musikalisch gekennzeichnet durch die sogenannten Breakbeats. Er besteht aus einem Rap, also einem Sprechgesang, und der von DJs auf dem sogenannten Turntable speziell gemixten Musik. Der Hip-Hop entstand in den 1970er Jahren.
Einzug in die Party-Szene erhielt der Hip-Hop jedoch erst durch Interpretationen, die durch einen starken Funk-Einfluss geprägt waren. Diesem Stil wurde auch ein eigener Begriff zugedacht: G-Funk. Da die musikalischen Hip-Hop-Elemente mit dem charakteristischen Funk-Stil gut harmonieren, kam es im Laufe der Jahre immer wieder, mehr und weniger, zu einer Vermischung der beiden Richtungen. Dadurch wurde der Hip-Hop auch für die breite Masse zu einer Unterhaltungs- und Tanzmusik.
Für Tanzfieber auf einer Party sorgen deshalb auch Songs, wie unter anderem „Drop it like it’s hot“ von Snoop Dog, „Hey Ya!“ von OutKast, „This is how we do it“ von Montell Jordan, „Ready or not“ von den Fugee‘s sowie Shaggy‘s „Boom Shakalaka“. Aber auch die sogenannte Hip-Hop-Old School, zu der die Sugar Hill Gang mit ihrem „Rapper's Delight“ zu zählen ist, ist immer wieder auf Feten anzutreffen. Zum Auffinden dieser Hip-Hop-Fetenhits sollte nicht vergessen werden, auch im Genre R&B oder Hip-Hop-R&B nachzuschlagen.

Mit Soul/Funk, Hip-Hop und R&B wird jede Fete zum Hit

Soll die Musiksammlung durch die Partyhits der Blackmusik erweitert werden, werden mit Sicherheit ausführliche und zeitaufwendige Recherchen auf einschlägigen Seiten im Internet oder auf sogenannten DJ-Playlists notwendig. Das Wissen um jene Musikstile der Blackmusik, in denen die Fetenhits beheimatet sind, sowie einiger Fachbegriffe wird eine Suche, wie zum Beispiel auf eBay, in jedem Fall erleichtern.
Auch auf geeigneten Blackmusik-Samplern oder -Compilations werden mit Sicherheit einige der beliebten Fetenhits ausfindig gemacht werden können. Sampler ersparen außerdem den Kauf unzähliger Einzel-CDs. Die Entscheidung, ob schließlich eher Soul-, Funk- oder Hip-Hop-Titel die Musik-Sammlung erweitern sollen oder ein Mix dieser Richtungen, hängt natürlich stark von den persönlichen Vorlieben ab. Ausgerüstet mit dem entsprechenden Musik-Repertoire steht jedenfalls einer stimmungsvollen und ausgelassenen Party nichts mehr im Wege.

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