So finden Sie den passenden Deckenventilator

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So finden Sie den passenden Deckenventilator

Wenn es im Sommer richtig heiß ist, wird es im Inneren der Wohnung oftmals unangenehm. Viele Menschen nutzen diese Jahreszeit, um die Tage im Freibad zu verbringen oder um in den Urlaub zu fahren, um auf diese Weise der Hitze zu entfliehen. Doch ist dies nicht immer möglich. Insbesondere die Personen, die auch in den Sommermonaten arbeiten müssen, leiden sehr unter der Hitze. Aus diesem Grund ist es wichtig, für eine Abkühlung zu sorgen. Eine gute Möglichkeit besteht darin, einen Deckenventilator zu verwenden. Jedoch gibt es viele Menschen, die bislang noch nicht wissen, auf welche Details sie beim Kauf eines derartigen Geräts achten sollten. Zu diesem Zweck wurde dieser Ratgeber zusammenstellt, der alle wichtigen Informationen bereitstellt, die für den Kauf eines Ventilators wichtig sind.

Deckenventilatoren - Die erfrischende Abkühlung im Sommer

Wenn Sie im Sommer für Abkühlung sorgen wollen, finden Sie neben den Deckenventilatoren noch viele weitere Produkte in der Kategorie Klimaanlagen & Heizgeräte, die hierfür verwendet werden können. Daher ist die erste Überlegung, die Sie durchführen sollten, welcher dieser Gerätetypen für Sie geeignet ist. Wenn Sie dabei zu dem Ergebnis kommen sollten, dass der Deckenventilator für Sie die richtige Wahl ist, müssen Sie noch ein passendes Modell auswählen. Diese Überlegungen dienen daher als Leitfragen für diesen Ratgeber.

Klimaanlagen oder Ventilatoren - Welche Vor- und Nachteile bieten diese Alternativen?

Um sich im Sommer abzukühlen, können Sie entweder Klimaanlagen oder Ventilatoren verwenden. Beide Gerätetypen sind zwar für die gleiche Aufgabe vorgesehen, sie haben jedoch ganz unterschiedliche Wirkungsweisen.

Der Ventilator bewegt die Luft und sorgt so für einen erfrischenden Luftstrom. Wenn dieser auf die Haut trifft, regt er den Schweiß, der sich dort befindet, zum Verdunsten an. Für diesen Vorgang wird Energie benötigt, die die Wassermoleküle einfach aus ihrer Umgebung abziehen, welche sich dadurch abkühlt. Dies ist das Wirkungsprinzip der Verdunstungskälte, auf der die Funktion des Ventilators beruht.

Die Klimaanlage hingegen verwendet das Prinzip der Wärmepumpe. Dabei wird ebenfalls der Umstand ausgenutzt, dass Flüssigkeiten ihre Umgebung beim Verdunsten abkühlen. Allerdings werden diese hier mithilfe von Unterdruck, der durch einen Kompressor erzeugt wird, zum Verdunsten angeregt. Wenn Sie Splitgeräte verwenden, wird das Gas über eine Röhre in die Außeneinheit befördert. Dort wird der Druck abgelassen, wodurch Wärme im Freien abgesondert wird. Bei Geräten aus der Kategorie Monoblock / Abluftschlauch wird die Wärme zwar im Raum freigesetzt, aber daraufhin mit einem Abluftschlauch ins Freie befördert. Bei beiden Alternativen wird daher Wärmeenergie aus dem Raum entfernt und außerhalb des Zimmers freigesetzt, sodass sich die Temperatur abkühlt.

Während der Ventilator nur für einen erfrischenden Luftstrom sorgt, kann die Klimaanlage den Raum hingegen effektiv abkühlen. Daher sorgt sie bei heißem Sommerwetter für noch mehr Entlastung. Jedoch müssen Sie berücksichtigen, dass die Klimaanlagen auch erhebliche Nachteile mit sich bringen. Bereits die Anschaffung ist wesentlich teurer. Außerdem beträgt deren Energieverbrauch ebenfalls ein Vielfaches dessen, was ein Ventilator benötigt. Während sich die Nutzung eines Ventilators kaum in der Stromrechnung bemerkbar macht, müssen Sie bei der Verwendung einer Klimaanlage mit deutlichen Mehrkosten rechnen. Daher ist der Ventilator insbesondere für preisbewusste Nutzer sehr gut geeignet.

Der Deckenventilator im Vergleich mit anderen Ventilatoren

Wenn Sie einen preisgünstigen Ventilator nutzen wollen, haben Sie ebenfalls viele Möglichkeiten. Neben dem Deckenventilator können Sie auch Tischventilatoren, Standventilatoren oder Miniventilatoren verwenden.

Die Deckenventilatoren werden fest an der Decke installiert. Wenn Sie beabsichtigen, ein derartiges Gerät zu verwenden, müssen Sie jedoch zunächst überprüfen, ob Ihre Zimmerdecke überhaupt dafür geeignet ist. Solle es sich beispielsweise um eine Dachwohnung mit schräger Decke handeln, ist die Installation sehr schwierig und nur mit zusätzlichem Zubehör möglich. Auch wenn die Decke sehr niedrig sein sollte, kann ein Deckenventilator Probleme verursachen, da die Bewohner mit dem Kopf gegen das Gerät stoßen können.

Sollte die Installation möglich sein, bietet der Deckenventilator jedoch viele Vorteile. Diese Geräte können einen Raum sehr gleichmäßig mit dem erfrischenden Luftstrom versorgen. Während bei Stand- oder Tischventilatoren der Luftstrom nur in eine Richtung weist, können hier alle Bereiche des Zimmers erreicht werden. Der Luftstrom ist außerdem recht sanft. Während die anderen Alternativen einen engen aber starken Luftstrom erzeugen, ist dieser beim Deckenventilator groß, sanft und gleichmäßig, weshalb er von den meisten Nutzern als angenehmer empfunden wird.

Dem steht gegenüber, dass der Deckenventilator in der Regel etwas teurer ist als die anderen Alternativen. Außerdem sollten Sie beachten, dass dieser fest an der Zimmerdecke befestigt werden muss. Zwar ist dies mit etwas handwerklichem Geschick kein großes Problem, wenn Sie für diese Aufgabe jedoch einen Handwerker benötigen, fallen zusätzliche Kosten an. Ein weiterer Vorteil der anderen Alternativen besteht in deren Mobilität. Während der Deckenventilator nur an dem Ort verwendet werden kann, an dem er installiert wird, können Sie Stand- und Tischventilatoren problemlos auch in anderen Räumen verwenden.

Wichtige Punkte bei der Auswahl des Deckenventilators

Wenn Sie einen Deckenventilator erwerben wollen, finden Sie viele unterschiedliche Angebote in diesem Bereich. Ein wichtiger Punkt bei der Auswahl ist sicherlich, welche Modelle Sie optisch überzeugen können, da der Deckenventilator auch einen wichtigen Einfluss auf die Gestaltung des Zimmers hat. Darüber hinaus gibt es jedoch auch einige technische Details, die Sie berücksichtigen sollten.

Die Leistung und die Umdrehungsgeschwindigkeit

Ein sehr wichtiger Punkt ist sicherlich die Stärke des Ventilators. Darüber können verschiedene Werte Ausschluss geben. Von großer Bedeutung ist dabei die elektrische Leistungsaufnahme, die in Watt angegeben wird. Ein Motor, der mehr Energie umsetzt, kann in der Regel auch für einen stärkeren Luftstrom sorgen. Allerdings sorgt ein höherer Stromverbrauch auch dafür, dass die Stromrechnung etwas ansteigt. Auch die Umdrehungsgeschwindigkeit ist ein wichtiger Punkt. Je höher diese ist, desto stärker ist der Luftstrom, der mit dem Ventilator erzeugt wird.

Deckenventilatoren mit Beleuchtung

Die Deckenventilatoren werden in der Regel genau an der Stelle angebracht, an der sich üblicher Weise das Licht befindet. Wenn Sie diesen Platz mit dem Deckenventilator belegen, müssen Sie daher einen alternativen Standort für die Beleuchtung auswählen. Doch gibt es auch eine einfachere Möglichkeit. Viele Deckenventilatoren verfügen auch über eine Vorrichtung für die Beleuchtung und können daher als Lampe verwendet werden. Wenn Sie den Ventilator an einer Stelle verwenden möchten, an der sich bislang eine Leuchte befand, ist dies sicherlich die einfachste und komfortabelste Lösung. Daher sollten Sie diesen Punkt auf jeden Fall bei der Kaufentscheidung berücksichtigen.

Deckenventilatoren mit Fernbedienung

Um den Deckenventilator zu steuern, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Oftmals verfügen die Geräte über einen Zugschalter, der sich direkt am Gerät befindet. Eine andere Alternative besteht darin, anstelle des bisherigen Lichtschalters ein Gerät für die Steuerung anzubringen. Dies ist zwar deutlich bequemer, doch müssen Sie auf diese Weise zusätzliche Kabel verlegen, wodurch die Installation wesentlich erschwert wird. Daher bieten manche Geräte auch eine ganz einfache und komfortable Lösung an, indem sie die Steuerung mit einer Fernbedienung ermöglichen. So wird die Installation nicht erschwert und Sie können das Gerät noch einfacher steuern.

Fazit

Deckenventilatoren sind wohl die komfortabelste Lösung, wenn Sie sich im Sommer mit einem Ventilator erfrischen wollen. Sie belüften die Räume deutlich besser und gleichmäßiger als beispielsweise Stand- oder Tischventilatoren. Zwar sorgen sie nicht für eine Abkühlung der Luft, wie dies bei der Verwendung einer Klimaanlage der Fall ist, doch sind die Deckenventilatoren deutlich günstiger - sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt. Sollten Sie ein solches Gerät erwerben wollen, ist es wichtig, sich zunächst zu überlegen, ob dieses auch über eine Lampe verfügen soll. Dies ist notwendig, da die Ventilatoren oftmals an der Stelle der bisherigen Zimmerbeleuchtung angebracht werden und diese daher verdrängen. Außerdem sollten Sie die Leistung und die Umdrehungsgeschwindigkeit der Geräte vergleichen, um zu erfahren, wie stark diese sind.

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