So finden Sie bei eBay den passenden Tintenstrahldrucker

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So finden Sie bei eBay den passenden Tintenstrahldrucker

Wichtige Tipps, die Sie beim Kauf von Tintenstrahldruckern berücksichtigen sollten

Wenn man sich dazu entscheidet, einen neuen Drucker anzuschaffen, erwartet man eine gute Druckqualität, eine angemessene Geschwindigkeit und günstige Preise für die Anschaffung und das Verbrauchsmaterial. Moderne Tintenstrahldrucker erfüllen diese Voraussetzungen sehr häufig, aber nicht immer.

Damit Sie sich für Ihre Druckanforderungen für das passende Gerät entscheiden, informiert Sie dieser Ratgeber über die Eigenschaften moderner Tintenstrahldrucker. Er liefert Ihnen wertvolle Tipps, die Sie bei Ihrer Kaufentscheidung unterstützen.

Verlockend günstig – Tintenstrahldrucker verursachen keine großen Kosten

Einfache Tintenstrahldrucker sind teilweise mit Preisen zwischen 30 und 50 Euro sehr günstig. Die Frage ist allerdings, ob die Druckqualität gut genug ist, um einen solchen Drucker regelmäßig einzusetzen. Wer auch hochwertige Druckstücke auf dem heimischen Drucker erzeugen möchte, sollte hier auf Qualität achten und sich nicht ausschließlich am Preis orientieren.

Das gilt besonders dann, wenn auch Fotos, Einladungskarten oder Ähnliches selbst ausgedruckt werden sollen. Auch der Komfort der Ausstattung ist dann nicht ohne Bedeutung. Während die Tintenstrahldrucker im unteren Preissegment in der Regel nur mit Unterstützung eines Computers arbeiten, gibt es inzwischen zum Beispiel Tintenstrahldrucker, die Fotos direkt von der Kamera oder der Speicherkarte drucken, ohne dass der PC eingeschaltet sein muss.

Bevor Sie sich für einen günstigen Drucker entscheiden, prüfen Sie, welche Leistungsdaten das Gerät hat und wie hoch die Verbrauchskosten (Tintenpatronen, Druckköpfe etc.) sein werden. Manchmal ist es sinnvoller, ein höherwertiges Gerät anzuschaffen, dafür aber wesentlich weniger für das Verbrauchsmaterial zu bezahlen.

Bei der Geräteauswahl auf die Papiergröße achten

Ausdrucke im DIN-A4-Format beherrschen nahezu alle Tintenstrahldrucker. Es werden darüber hinaus Modelle vertrieben, die auch das DIN-A3-Format anbieten. Bei den DIN-A3-Druckern ist aber in der Regel die Auswahl an Geräten geringer und der Preis höher als beim gängigen DIN-A4-Format. Normalerweise ist der Papiereinzug bei jedem Format verstellbar, sodass auch kleinere Drucksachen wie Fotos oder Briefumschläge ohne Probleme ausgedruckt werden können.

Für Konstruktionszeichnungen und Ähnliches werden Tintenstrahldrucker angeboten, die Formate bis DIN-A0 ausdrucken können. Sie sind aber eher für den gewerblichen Einsatz konstruiert und für den privaten Haushalt zu groß und in der Anschaffung zu teuer. Hier spricht man in der Regel schon eher von einem Plotter. Vorteilhaft ist, dass diese Großdrucker auch mit Endlospapier drucken und dieses passgenau automatisch abschneiden.

Planen Sie ausreichend Platz zum Aufstellen des Druckers ein

Orientieren Sie sich beim Druckerkauf nicht nur an den angegebenen Abmessungen. Kalkulieren Sie den Platz ein, den Sie zum Wechseln oder Auffüllen des Papiers, für die Inanspruchnahme des Einzelblatteinzugs und auch für das Erneuern der Tintenpatronen ringsum den Drucker benötigen. Sehr wichtig ist dabei, dass die fertigen Ausdrucke genügend Platz haben. Kann der Drucker das Papier nicht ungehindert befördern und ablegen, kommt es rasch zu unansehnlichen Knicken oder sogar zu einem Papierstau. Sind die Ablagefächer nicht vollständig geöffnet, kann es sein, dass der Drucker komplett den Dienst verweigert.

Mobile Tintenstrahldrucker – eine praktische Angelegenheit

Nicht alle Tintenstrahldrucker wurden für den stationären Einsatz am Arbeitsplatz konstruiert. Im Zeitalter der Mobilität war es natürlich keine Frage, auch mobile Drucker anzubieten. Sie können am Note- oder Netbook angeschlossen werden und sind so kompakt, dass sie in nahezu jeder Notebooktasche ausreichend Platz finden. Angeschlossen werden mobile Tintenstrahldrucker über einen USB-2.0-Port. Wenn kein freier Port vorhanden ist, lohnt sich in diesem Fall die Anschaffung eines USB-Hubs, der einen Steckplatz im Notebook belegt, dafür aber zwischen zwei und acht zusätzliche USB-Ports bereitstellt. USB-Hubs sind je nach Größe bereits unter 10 Euro erhältlich.

Die Druckqualität der mobilen Drucker steht denen der stationären Geräte in nichts nach. Allerdings arbeiten die meisten mit Einzelblatteinzug, sodass für jeden Ausdruck von Hand ein neues leeres Blatt eingelegt werden muss. Außerdem macht ein mobiler Drucker grundsätzlich nur dann Sinn, wenn er auch regelmäßig verwendet wird. Anderenfalls trocknet die Tinte ein und der Druckkopf kann unbrauchbar werden.
Achtung: Nicht alle mobilen Drucker sind Tintenstrahldrucker. Es werden auch Modelle verkauft, die mit dem Thermotransferverfahren arbeiten. Diese Ausdrucke müssen auf speziellem Papier erfolgen und dunkeln relativ schnell nach. Für eine dauerhafte Dokumentarchivierung sind Ausdrucke auf Thermotransferpapier nicht geeignet.

Mobile Fotodrucker

Auch Fotodrucker werden in mobilen Varianten angeboten. Sie sind meist noch kleiner, und wenn sie über Pictbridge-Standard oder über einen integrierten Cardreader verfügen, muss nicht einmal ein PC vorhanden sein, um unterwegs Fotos oder Fotopostkarten auszudrucken. Übrigens: Pictbridge erfüllt beim Fotodrucker in der Regel nur seinen Zweck, wenn auch die digitale Fotokamera diese Technik unterstützt – dann kann die Kamera über ein einfaches USB-Kabel an den Drucker angeschlossen werden. Das Kabel gehört bei einem passend ausgestatteten Fotodrucker in der Regel zum Lieferumfang.

Es gibt auch mobile Tintenstrahldrucker für Notebook und Co die über einen integrierten Scanner verfügen. Dies kann unter Umständen unterwegs sehr praktisch sein.

Die unterschiedlichen Tinten für Tintenstrahldrucker

Tinte ist nicht gleich Tinte und unterschiedliche Druckerhersteller verwenden zum Teil sehr verschiedene Tintenarten. Bekannt sind hier unter anderem:

  • Farbstofftinte
  • Pigment-Tinte oder
  • Gel-Tinte.

Die Unterschiede bestehen sowohl in der Haltbarkeit als auch in der Leuchtkraft der Farben. Außerdem ist die Tinte ausschlaggebend dafür, ob die Ausdrucke leicht verwischen oder ob ihnen Sonnenlicht schaden kann.

Vor- und Nachteile der Farbstofftinte

Die klassische Tinte, die von den meisten bekannten Herstellern für Tintenstrahldrucker empfohlen wird, ist die Farbstofftinte. Sie erzielt leuchtende und intensive Farben. Außerdem sind aufgrund der guten Mischfähigkeit nur wenige Farben notwendig, um auch beim Fotodruck exzellente Ergebnisse zu erzielen. Allerdings ist Farbstofftinte nur begrenzt haltbar, verläuft, wenn sie mit Flüssigkeiten in Kontakt gerät, und verblasst unter Sonnenlicht sehr schnell. Schon etwas feuchte Hände sorgen dafür, dass die Tinte verläuft.

Beim Kauf von Farbstofftinte sollten Sie auf das Haltbarkeitsdatum achten. Nur innerhalb dieses Zeitraums ist gewährleistet, dass der Druck Ihren Vorstellungen entspricht. Für Ausdrucke mit Farbstofftinte sollten Sie möglichst quellendes Papier verwenden. Es nimmt die Tinte besser auf und sorgt für einen gewissen Schutz. Um Ausdrucke und Fotos, die mit Farbstofftinte erstellt wurden, auf Dauer zu schützen, gibt es spezielle Fixiersprays zu erwerben, die Farben und Papier mit einer dünnen Schutzschicht überziehen.

Vor- und Nachteile der Pigment-Tinte

Ebenfalls sehr weitverbreitet ist die Pigment-Tinte. Sie arbeitet mit mikroskopisch kleinen Farbpigmenten, die nicht wasserlöslich sind. Aus diesem Grund präsentiert sich Pigment-Tinte wesentlich wischfester als normale Farbstofftinte. Die Pigmente sind UV-beständig, sodass die Ausdrucke auch nicht verblassen. Für diese Tinte eignet sich übrigens mikroporöses Druckerpapier am besten.

Einen Nachteil hat Pigment-Tinte allerdings: Die Farben sind etwas weniger intensiv und verfügen nicht über dieselbe Leuchtkraft wie die Farbstofftinte. Um diesen Nachteil so gut wie möglich auszugleichen, bieten viele Hersteller Drucker für Pigment-Tinte mit deutlich mehr Farbpatronen an.

Übrigens: Schwarze Pigment-Tinte wird in dualen Fotodruckern verwendet, um Texte in guter Qualität auszudrucken.

Neu auf dem Markt: die Gel-Tinte

Inzwischen werden moderne Tintenstrahldrucker hergestellt, die mit Gel-Tinte befüllt werden. Hierbei handelt es sich im Grunde genommen um eine Mischung aus Farbstoff- und Pigment-Tinte. Die Vorteile beider Tintensorten werden so vereint und die Nachteile so weit wie möglich ausgeschlossen. Mit Gel-Tinte erhalten Sie leuchtende Farben und die Ausdrucke sind unempfindlich gegen Feuchtigkeit und Licht. Gel-Tinte dringt auch nicht so tief in das Papier ein, sodass sich die Ausdrucke auch auf dünnem Kopierpapier nicht so stark wellen. Schon während des Druckvorgangs verdunstet die Feuchtigkeit, sodass die Ausdrucke nahezu sofort wischfest sind.

Gel-Tinte ist relativ neu und deshalb hat sie auch noch mit einigen Kinderkrankheiten zu kämpfen. Während normale Textausdrucke und bunte Grafiken in einer ordentlichen bis guten Qualität erscheinen, sind beim Fotodruck noch Abstriche hinzunehmen. Fotos, die mit Gel-Tinte ausgedruckt wurden, wirken ärmer an Details, als man es von anderen Tintenarten gewohnt ist.

Der Tintenstrahldrucker druckt fast auf jeder Papiersorte

Normalerweise kommt ein Tintenstrahldrucker mit fast jedem Papier sehr gut zurecht. Lediglich bei sehr dicken und schweren Papieren kann es zu Problemen beim Papiertransport kommen. Briefpapier, Briefumschläge, Overheadfolien, Aufkleber und vieles mehr lässt sich aber problemlos für den Tintenstrahldrucker verwenden.

Bei Fotopapieren gibt es sehr viele unterschiedliche Qualitäten. Hier hilft ein Blick in das Handbuch des Druckers, bis zu welcher Papierstärke in Gramm der Drucker problemlos arbeitet. Dies gilt auch für festere Kartons, wie sie etwa beim Visitenkartendruck verwendet werden. Manche Tintenstrahldrucker verfügen bereits über einen integrierten Papiersensor. So erkennt der Drucker automatisch, auf welchem Medium er drucken soll und sorgt automatisch für den optimalen Ausdruck.

Tipp: Suchen Sie sich ein Gerät aus, das über eine geschlossene Papierkassette für das bedruckbare Papier verfügt. So bleiben die losen Blätter geschützt und können sich nicht wellen. Außerdem können so keine unerwünschten Gegenstände wie Büroklammern oder Ähnliches zwischen die Blätter geraten und den Drucker beschädigen.

Es gibt eine Reihe von Druckern, die unterschiedliche Papierkassetten anbieten. So lassen sich auch Briefumschläge gut bevorraten und stehen bei Bedarf sofort für den Druck zur Verfügung.

Sparsam und schnell drucken mit dem Tintenstrahldrucker

Wie schnell und wie sparsam der Drucker arbeitet, kann vom Nutzer selbst beeinflusst werden. Unter Eigenschaften und Druckoptionen können verschiedene Einstellungen gewählt werden. Wer aber nur schnell eine Liste ausdrucken will oder von einem Dokument einen Probedruck benötigt, kann mit der Einstellung „Entwurf” viel Tinte sparen. Außerdem werden Entwurfsdrucke meist nur mit schwarzer Tinte gefertigt, sodass die oft kleineren Farbpatronen nicht beansprucht werden. Probedrucke benötigen auch eine wesentlich geringere Druckzeit.

Die Einstellung „Normal” reicht in jedem Fall für eine gute Druckqualität für Textdokumente aus. Beim Fotodruck sollte immer die beste Qualität und die höchstmögliche Auflösung gewählt werden. Hier dauert der Druck dann allerdings auch wesentlich länger und es sollten längere Trocknungszeiten beachtet werden, damit die Farben nicht verwischen.

Im Grunde ist die Wahl des richtigen Tintenstrahldruckers relativ einfach. Wenn Sie genau überlegen, welche Ansprüche das Gerät erfüllen muss, haben Sie die Auswahl schon eingeschränkt. Nutzen Sie auch die Informationen, die Sie auf der Webseite der Druckerhersteller finden. Das erleichtert die Kaufentscheidung zusätzlich.

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