So finden Sie Hochzeits-Haarschmuck

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Hochzeitshaarschmuck – die aussagekräftigen Accessoires

Der schönste Tag im Leben – so wird der Hochzeitstag gern beschrieben. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass Frau sich in ihrer Haut wohlfühlt. Ein kurzer Blick in den Spiegel: Alles sitzt! Das Spiegelbild im Fensterglas: Die Braut strahlt mit dem Bräutigam um die Wette! Und später darf jeder Schnappschuss ins Fotoalbum. Damit es so weit kommt, muss von Kopf bis Fuß alles passen. Die Geschmäcker sind genauso verschieden wie die Hochzeitoutfits! Und man könnte meinen, es gäbe für alle Geschmäcker alles. Das macht es besonders schwierig den Überblick, bzw. den „roten Faden“ zu behalten, um diesem traumhaften Tag seinen Stempel aufzudrücken.

Das perfekte Outfit

Überall müssen Entscheidungen getroffen werden: welches Kleid? Was ist der passende Brautschuh? Welches Make-up? Welche Frisur? Wie viel und welchen Körperschmuck? Und was kommt auf den Kopf – Schleier, Blumen, Diadem oder doch ein Hut? Letztlich müssen die Brautpaare für sich selbst entscheiden, was sie eigentlich wollen. Soll dieser Tag ein absolutes Highlight werden, an dem Nichts so ist, wie man es kennt? Dann darf die Braut auch in eine andere Rolle schlüpfen und sich als traumhaft schöne Prinzessin präsentieren, die sich der Hochzeitsgesellschaft in einem völlig neuen Look entgegenstellt. Ist der Tag zwar ein absolutes Highlight, aber die Outfits sollen den Blick auf die Persönlichkeiten nicht verstellen? Dann sollte sich das Outfit der Alltagskleidung annähern und den Hochzeitsgästen den gewohnten Blick auf das Brautpaar bieten – aber natürlich wesentlich schicker!

Welche Accessoires zum Brautkleid?

Die Persönlichkeit lässt sich nicht nur am Brautkleid ablesen, sondern gerade die Accessoires sprechen eine eigene Sprache. Ist man der Tradition verbunden, wird man sich eher für einen Schleier entscheiden. Will man die Naturverbundenheit zum Ausdruck bringen, wenn man Wert auf Frische und Jugendlichkeit legt, fällt die Entscheidung auf Blumen als Haarschmuck. Der extravagante Charakter drückt sich in Form von Hüten aus.

Die unauffälligere Braut wird sich auf geschickt platzierte Hingucker in Form von glitzernden Haarnadeln oder Curlies beschränken. Und natürlich darf auch die verträumte Prinzessin nicht fehlen, die ihr Outfit mit einem Diadem aufwertet. Oftmals gibt es auch Kombinationen aus diesen kopf- bzw. haarschmückenden Accessoires.

Schleier – Der Tradition treu bleiben

Die Tradition des Schleiers ist älter als die Tradition des Brautkleides. Sie geht zurück bis weit ins Mittelalter. Er galt als sichtbares Zeichen, um anständige von unanständigen Frauen zu unterscheiden. Die Verhüllung der weiblichen Haarpracht war alltäglich. Die Besonderheit des Hochzeitschleiers bestand darin, dass hier nicht nur das Haar, sonder auch das Gesicht verdeckt wurde. Der Schleier soll die unschuldige Braut vor den Blicken anderer Männer, dem bösen Blick und dem Teufel schützen. Traditionsgemäß gehörte der erste Blick dem frischgebackenen Ehemann, der seine Braut unter Umständen zum ersten Mal zu Gesicht bekam. Inzwischen kommt dem Schleier in den meisten Fällen jedoch nur noch die Rolle des schmückenden Accessoires zu. Die Braut schreitet heutzutage zumeist mit gelüftetem Schleier zum Altar.

Schleier sind in verschiedenen Längen erhältlich. Egal ob Schulterlang, Hüftlang oder Bodenlang, im Haar der Braut wird der durchscheinende Stoff zur prachtvollen Ausstattung. Die Ausführungen reichen von Stickereien über Satinkante und Kurbelkante bis hin zu Spitzenbesatz, in Weiß, Beige, Off-White und zum Teil sogar mehrfarbig. In der Regel befestigt man den Schleier oben oder mittig am Hinterkopf. Der kreative Haarstylist findet hier aber bestimmt auch andere Möglichkeiten, den Schleier in Szene zu setzen. Zum Schleiertanz wird der gute Kopfschmuck in den meisten Fällen nicht verwendet. Hierfür werden andere zumeist größere Stoffe verwendet, die in der Regel von den Trauzeugen organisiert werden.

Blumen – statt großer Worte

Blumen sagen manchmal mehr als tausend Worte. Ihre Bedeutungen sind so vielfältig wie ihre Erscheinungsformen. Als Schmuck für den Hochzeitstag bieten sich gleich mehrere Exemplare an. So stehen Margeriten für „unverfälschtes Glück“, wohingegen Lilien die Reinheit, Unschuld und Jungfräulichkeit symbolisieren. Weiße Nelken gelten als Zeichen ewiger Treue. Die Klassikerin unter den Blumen ist und bleibt die Rose. Sie symbolisiert Leidenschaft und Liebe. Blumen können aber nicht nur als Tischdekoration oder im Handstrauß verwendet werden, sondern auch das Haar der Braut schmücken. Blumen im Haar verleihen jeder Braut etwas Frisches und Jungendliches. Da frische Blumen gerade in den warmen – für Hochzeiten sehr beliebten Sommermonaten relativ schnell die Köpfe hängen lassen, erfreut sich die Nutzung künstlicher Blumen großer Beliebtheit. Künstliche Varianten gibt es in hoher Qualität zu günstigen Preisen von nahezu allen Blumensorten.

Neben ihrer Langlebigkeit bieten Kunstblumen auch noch den Vorteil, dass sie jahreszeitenunabhängig weltweit zur Verfügung stehen. Falls die Blumen separat gekauft werden, kann man die blumigen Accessoires an Haarnadeln, Haarreifen oder auf Haarspangen befestigen. Dies kann bereits vorher erledigt werden, sodass man am Tag der Hochzeit nicht in Hektik verfällt.

Diadem - Einmal Prinzessin sein!

Diademe gibt es bereits seit der Antike. Ihr Nutzen, Haare zusammenzuhalten, entwickelte sich bald zum Siegeszeichen nach kämpferischen Auseinandersetzungen und sportlichen Wettkämpfen. So wurde das Diadem schließlich zum Zeichen von Macht und wurde nach einer kurzen Erscheinungsform als naturgebundener Lorbeerkranz schließlich in Metall angefertigt. Von hier an kannte die Kreativität kein Halten mehr. Häupter zahlreicher Königinnen wurden in den prachtvollsten Ausführungen mit ihnen geschmückt. Den Weg in den Alltag fanden diese Accessoires nie. Dadurch haftet dem Diadem nach wie vor der Hauch des Besonderen an. Ein Diadem zu tragen verleiht der Braut etwas märchenhaftes, ist es doch der Traum vieler kleiner Mädchen, irgendwann einmal Prinzessin zu werden.

Nachdem der Märchenprinz nun das Herz der Braut erobert hat, bietet es sich an das feierliche Zeremoniell der Eheschließung in einem angemessenen Rahmen zu begehen. Um dem Ganzen noch „die Krone aufzusetzen“ darf ein elegant funkelndes Diadem im Haar der Braut nicht fehlen. Dieses Accessoire macht jede Braut zur Prinzessin und zu späterer Stunde zur Königin der Nacht.

Die funkelnden Diademe sind in verschiedenen Formen erhältlich. Es gibt sie als schlicht oder geschwungen geformten Haarreif mit Strassbesatz und je nach Geschmack auch mit Perlen und/oder Blumen. Eine andere Art der Ausführung sind Diademe mit Kämmen, die die Befestigung im Haar erleichtern. Es gibt auch Modelle mit Ösen, die das Verwenden von Haarnadeln zur Fixierung ermöglichen. Hier waren bereits viele kreative Köpfe am Werk, die das Diadem in zahlreichen Ausführungen kreiert haben. Es gibt sie als Strasskronen, in flacher Form, als blumen- und perlenverzierte Kronen und ausladende Modelle, die der Tiara von Queen Elisabeth Konkurrenz machen können. Diademe können als Stirnband, auf dem Vorderkopf oder als schmückendes Highlight in die Hochsteckfrisur eingearbeitet werden. So steht dem glamourösen Einmarsch nichts mehr entgegen.

Haarnadeln - Kleine Akzente setzen

Es gibt auch Stylings, bei denen Weniger einfach Mehr ist. Entweder, weil das Kleid nicht mehr viel verlangt oder die Frisur bereits als Kopfschmuck mithalten kann oder die Braut sich ohne Eyecatcher auf dem Kopf einfach wohler fühlt. Um trotzdem im Stil zu bleiben, können Haarnadeln mit Glitzersteinchen, Perlen oder kleinen Blümchen weiterhelfen. Die Nadeln werden je nach Wunsch gleichmäßig oder unregelmäßig in die Frisur integriert und geben der Braut dadurch das gewisse Etwas. In Kombination mit dem traditionellen Schleier runden sie jede Hochzeitsfrisur ab. Sie wirken nicht überladen, solang der Schleier sich im Haar befindet, zugleich erhalten sie aber auch das Besondere der Frisur, sobald der Schleier abgenommen wird – traditionell nach dem Eröffnungstanz. Die funkelnden Accessoires können als klassische Haarnadeln oder als Curlies ins Haar eingearbeitet werden.

Hut – Die Eleganz des Großbürgertums

Obwohl es Kopfbedeckungen schon sehr lange gibt, erlebte der Hut als modisches Accessoire auf dem Kopf der Frau erst im 14. Jahrhundert seine Anfänge. Erfunden wurde er aus rein praktischem Nutzen zum Schutz vor Sonne und Regen bei der Feldarbeit. Später avancierte er zum Symbol der Freiheit und wurde freigelassenen Sklaven aufgesetzt. Mit der Geburt des Damenhutes bekam er schließlich noch einen schmückenden Nutzen. Getragen wurde er zunächst nur von vermögenden Damen des Großbürgertums oder Adels. Der Nutzen rückte in den Hintergrund und wurde als zum Teil ein Meter hoher Stoffturm auf dem Kopf zum Statussymbol. Im 20. Jhd. fand er schließlich reißenden Absatz in allen Gesellschaftsschichten. Der Hut war nun nicht mehr nur Statussymbol, sondern ihn zu tragen zeugte von Sittsamkeit und gutem Benehmen.

Der Hut in den modernen Zeit

Dies wurde ihm schließlich in den Revolutionen der 1920er Jahre zum Verhängnis und mit jedem folgenden Jahrzehnt verlor er an Bedeutung. Heute wird er entweder aus praktischen Gründen zum Schutz vor Sonne und Regen oder als extravagantes Accessoire getragen. Denn Hut zu tragen schickt sich nicht mehr nur in Ascot. Zu dem passenden Hochzeitskleid ist der Hut auch am Tag der Tage ein Eyecatcher. Auch hier gilt: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Schlichte Hüte können mit ein paar einfachen Handgriffen aufgewertet werden. Dafür benötigt es nur ein paar Blumen, Schleifen, Bänder, Perlen oder anderer Dekorationsaccessoires. Je nach Materialien reichen die Handwerkszeuge von Nadel und Faden über den Tacker bis hin zur Klebepistole. Hält die eigene Kreativität sich in Grenzen, sorgen auch die klassischen Formen Florentinerhut, Glockenhut, Schlapphut, Toque oder Trilby für ein perfekt abgerundetes Outfit.

Ein edles Accessoire

Entsprechend in Szene gesetzt sind sie nicht nur in den kälteren Wintermonaten oder nassen Übergangsmonaten gerechtfertigte Begleiter. Für den perfekten Sitz des Kopfschmucks sorgen Hutnadeln. Ihre spitzen Enden schützen das Material des Hutes vor Gebrauchsspuren und die überdimensionale Länge gibt dem Hut den richtigen Halt im Haar. Eine gekonnt gewählte Kopfbedeckung rundet nicht nur das Outfit ab, es verleiht der Hochzeitsgesellschaft auch noch einen Hauch von Großbürgertum und Adel.

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