So finden Sie Baum- und Sträucherarten im Handumdrehen bei eBay

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So finden Sie Baum- und Sträucherarten im Handumdrehen bei eBay

Die Auswahl an unterschiedlichen Sträuchern und Bäumen für den Garten ist geradezu riesig und selbst wenn man den Namen des Gehölzes kennt, gibt es oft noch verschiedene Unterarten und Züchtungen. Deshalb ist es gerade bei der Suche nach einem passenden Gewächs notwendig, die Suche entsprechend strukturiert zu gestalten.

Suchkategorien für Bäume und Sträucher

Bei eBay sind Bäume & Sträucher in mehrere Unterkategorien unterteilt. Nachfolgend eine Übersicht über die angebotenen Pflanzen und einige wichtige Details zu den einzelnen Gehölzen, wie Wuchshöhe, Platzbedarf oder Pflege.

Laubgehölze

Laubgehölze oder Laubbäume bereichern jeden Garten. Im Gegensatz zu immergrünen Sträuchern oder Nadelgehölzen spiegeln sich an einem Laubbaum die Jahreszeiten wider, was ihm etwas Lebendiges verleiht. Allerdings bereitet die Tatsache, dass Laubbäume mit den Jahreszeiten gehen, auch Arbeit. So müssen die verwelkten Blüten und das Herbstlaub vom Rasen und aus dem Beet gerecht werden.

Der Ahornbaum

Der Ahorn ist dank seiner schön geformten Blätter und seiner Herbstfärbung äußerst beliebt. Es gibt viele verschiedene Ahorn-Arten, wobei insbesondere der japanische Fächerahorn oder der Schlitzahorn für den Garten geeignet sind. Diese asiatischen Ahornbäume gibt es mittlerweile in unterschiedlichsten Varianten. Die Wuchshöhe variiert hier zwischen 2 und 15 m, je nach Züchtung. Es gibt rot- und grünblättrige Varianten, wobei die Herbstfärbung beim grünblättrigen Ahorn farbenfroher ist. Zwerg-Ahorn-Züchtungen eignen sich auch für die Kübelbepflanzung. Allerdings ist hier darauf zu achten, dass die Wurzeln im Winter vor zu starkem Frost geschützt werden. Heimische Ahorn-Arten, wie der Bergahorn können eine Höhe bis zu 35 m erreichen, was selbst für einen großen Garten schon etwas zu hoch ist. Einzig der Feldahorn eignet sich als Vertreter des heimischen Ahorns mit einer maximalen Höhe bis 15 m für einen Garten.

Die Rotbuche

Buchen sind sehr stattliche und große Bäume, die eine Höhe von 40 m oder mehr erreichen können. Für den Garten sind sie eigentlich viel zu groß. Allerdings eignen sich insbesondere Rotbuchen, Blutbuchen und Hainbuchen hervorragend als Heckenpflanzen. Sie lassen sich gut zurückschneiden und haben ein sehr dichtes Laub und Geäst, was den Garten vor neugierigen Blicken schützt. Eine Buchenhecke bietet insbesondere Singvögeln gute Nistmöglichkeiten und ist sehr robust.

Der Olivenbaum

Olivenbäume verkörpern wie kein anderer Baum mediterranes Lebensgefühl. Sein knorriger Wuchs macht jeden Olivenbaum zu einem Hingucker. Der europäische Olivenbaum, der am weitesten verbreitet ist, gilt als winterhart. Im Gegensatz zu anderen Laubbäumen, verliert der Olivenbaum das ganze Jahr über einzelne Blätter und ist ein immergrüner Baum. Olivenbäume wachsen sehr langsam und eignen sich auch zur Bepflanzung von Kübeln. Um die Wuchshöhe von 10 bis 15 m zu erreichen, benötigt ein Olivenbaum mehrere Jahrzehnte. Sie lassen sich jedoch gut zurückschneiden, was das knorrige Aussehen noch verstärkt und zudem den Ernteertrag erhöht.

Weide, Birke und Co.

Prinzipiell lässt sich jeder heimische Baum auch im Garten pflanzen. Allerdings sollte man sich im Klaren sein, dass diese Bäume oft schnell sehr groß werden und einen großen Teil des Gartens für sich beanspruchen. Weiden, Birken und sonstige heimische Bäume zählen zu den schnellwachsenden Gehölzen und können innerhalb von 5 bis 6 Jahren schon eine Höhe bis 8 m erreichen. Weidenbäume gibt es allerdings auch in veredelter Form. Diese müssen regelmäßig geschnitten werden und werden mit 2 bis 5 m nicht allzu hoch. Ein außergewöhnlicher Laubbaum, der sich wachsender Beliebtheit erfreut, ist der Ginkgo. Er wächst sehr langsam, kann aber eine stattliche Wuchshöhe von 40 m erreichen.

Exotische Laubbäume

Wie bei anderen Pflanzengattungen halten auch Laubbäume aus aller Herren Länder Einzug in heimische Gärten. So erfreut sich beispielsweise der Eukalyptus mit seinen bläulich schimmernden Blättern und dem typischen Geruch wachsender Beliebtheit. Ein weiterer Laubbaum, der mit seinem außergewöhnlichen Duft zu beeindrucken weiß, ist der Lebkuchenbaum. Er kann bis zu 15 m hoch werden, lässt sich aber gut zurückschneiden. Ähnlich wie der Olivenbaum gehört auch der Feigenbaum in einen mediterran angelegten Garten. Junge Feigenbäume sind allerdings nicht winterhart und können erst nach einigen Jahren ins Freiland verpflanzt werden.

Sträucher

Der Unterschied zwischen Bäumen und Sträuchern ist für den Laien nicht immer so klar erkennbar. Sträucher haben in der Regel keinen dicken Stamm, wobei man durch entsprechenden Schnitt auch Sträucher in eine Baumform bringen kann. Sträucher werden aber definitiv nicht so hoch wie ein Baum und lassen sich durch Schneiden auf einer guten Größe halten. So eignen sie sich auch für kleine Gärten oder den Vorgarten.

Blühende Sträucher

Blühende Sträucher dienen nicht nur der Begrünung des Gartens, sie setzen in der Blütezeit auch tolle farbliche Akzente und dienen allerlei Nektar sammelnden Insekten als Nahrungsquelle.
Einer der beliebtesten Ziersträucher ist der Flieder, den es in den unterschiedlichsten Lila- oder Weißtönen gibt. Flieder wächst sehr schnell, lässt sich aber durch entsprechenden Rückschnitt gut im Zaum halten.
Ebenfalls über eine reiche Blütenpracht verfügt die Hortensie. Hortensien mögen keine direkte Sonne und sind deshalb an schattigen bis halbschattigen Standorten gut aufgehoben. Sie wachsen eher langsam und müssen nur wenig geschnitten werden.
Reich blühend ist auch der Liguster, der sich aufgrund seines dichten Wuchses auch sehr gut als Heckenpflanze eignet. Sonstige blühende Sträucher, die häufig in Gärten zu finden sind, sind die Forsythie, der Ranunkelstrauch, der Sommerflieder oder Schmetterlingsstrauch, der Schneeball und der Jasmin. Hübsch anzusehen ist auch die Zaubernuss oder Hamamelis, die bereits im Winter blüht.

Sommergrüne Sträucher

Sommergrüne Sträucher, die nur dezent blühen, eignen sich gut als Heckenpflanzen. Gerade hier vermischen sich Bäume und Sträucher. So wird der japanische Ahorn mitunter auch als Strauch angeboten. Ähnliches gilt für Blutbuchen oder kleine Weidenarten, die durch entsprechenden Rückschnitt eher strauchartig anmuten, in Wahrheit aber Bäume sind. Echte Sträucher sind aber zum Beispiel die Haselnuss oder auch der Hartriegel. Beide Sträucher gibt es in grün- oder rotblättrigen Varianten.

Immergrüne Sträucher

Immergrüne Sträucher sind insbesondere als Heckenpflanze sehr beliebt, da sie ganzjährig einen guten Sichtschutz bieten.
Wer eine langsam wachsende Hecke anlegen möchte, ist mit Buchsbäumen gut beraten. Sie wachsen relativ langsam und lassen sich gut schneiden, ohne dass sie verkahlen. Auch als Solitärpflanze sind Buchsbäume gut geeignet, lassen sie sich doch in nahezu jede Form schneiden.
Wer schnell eine dichte Hecke möchte, kann zum Kirschlorbeer greifen. Innerhalb von 2 bis 3 Jahren entsteht eine dichte und immergrüne Hecke. Der Kirschlorbeer benötigt einen starken Rückschnitt, da er sehr schnell wächst.
Lebensbäume oder Thujas gehören ebenfalls zu den immergrünen Sträuchern. Sie wachsen schnell und lassen sich auch schneiden. Allerdings muss der Schnitt regelmäßig erfolgen, da sich sonst kahle Stellen bilden.

Nadelgehölze

Nadelgehölze sind bis auf die Lärche immergrün. Aufgrund der Tatsache, dass man Nadelbäume nur schlecht schneiden kann, ohne dass sie auf Dauer verkahlen oder ihre typische Form einbüßen, sollte man sie nur da pflanzen, wo genügend Platz vorhanden ist und sich der Wuchs, der oft den eigentlichen Charme der Nadelgehölze ausmacht, voll entfalten kann.

Zypressen und Mammutbäume

Zypressen sind, wie der Olivenbaum, ein Muss im mediterranen Garten. Die schlanken Säulenzypressen benötigen nicht allzu viel Platz und eignen sich auch zur Bepflanzung kleiner Gärten. Aufgrund ihres schnellen Wachstums eignen sie sich auch als Heckenpflanze, lassen sich aber nicht allzu gut schneiden. Mit steigendem Alter wachsen sie allerdings immer langsamer. Ebenfalls zu den Zypressen gehören auch die Mammutbäume, die, wie der Name schon sagt, sehr groß werden können. Sie wachsen allerdings sehr langsam. Auch der Wacholder zählt zu den Zypressen und ist in unterschiedlichen Wuchsformen vom Kriech-Wacholder bis zum Säulenwacholder in heimischen Gärten vertreten.

Eiben und Kiefern

Die Eibe ist eine der wenigen Nadelbaum-Arten, die sich auch schneiden lässt, ohne dass es kahle Stellen gibt. Eiben werden ungeschnitten maximal 15 m hoch. Das Holz, die Nadeln und die Samen der Eibe sind sehr giftig. Die roten Samenschalen sind weich und können auf Gehwegen sehr störend sein. Im Gegensatz zum Rest der Pflanze sind sie aber ungiftig. Kiefern gibt es in vielen unterschiedlichen Arten. Einige Sorten können bis zu 60 m hoch werden und sind für die Pflanzung im Garten eher ungeeignet. Es gibt allerdings eine Reihe von Zwergkiefer-Arten, die nur langsam wachsen und nicht höher als 5 bis 10 m werden. Durch ihre knorrige Wuchsform und die langen Nadeln sind Kiefern sehr dekorativ. Sie eignen sich auch gut als Bonsai-Pflanze.

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