So entdecken Sie einen gut erhaltenen Opel Senator mit Oldtimer-Gutachten

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So entdecken Sie einen gut erhaltenen Opel Senator mit Oldtimer-Gutachten

Automobile üben seit der Erfindung des ersten motorisierten Vehikels gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine bislang ungebrochene Anziehungskraft auf viele Menschen aus. Die Ursprünge des Automobils reichen in der Zwischenzeit mehr als ein Jahrhundert zurück. In dieser Zeitspanne kamen die unterschiedlichsten Autos auf den Markt. So wurden beispielsweise auch Fahrzeuge entworfen, die weit über den Status eines gewöhnlichen Alltagsobjekts hinausgehen. Zu diesen Fahrzeugen mit hohem Lustfaktor zählen zum Beispiel sportliche Roadster, reinrassige Sportwagen, Geländewagen, luftige Cabriolets sowie elegante Oberklasse-Limousinen. Leider sind diese Fahrzeuge auch meistens mit sehr hohen Anschaffungskosten verbunden. Dies ist vor allem der Fall, wenn es sich um ein Neufahrzeug handelt. Es ist jedoch nicht zwingend notwendig, auf ein neues Fahrzeug der aktuellen Baureihen zurückzugreifen, um ein etwas spezielleres Auto sein Eigentum zu nennen. Hier kann oftmals ein Blick in die automobile Vergangenheit helfen, um ein Auto zu finden, das voll und ganz Ihren Anforderungen und Bedürfnissen entspricht.

Fahrzeuge, die aus vergangenen Epochen stammen, werden als Oldtimer bezeichnet. Oldtimer, die auch Klassiker genannt werden, sind im Normalfall Fahrzeuge, die einen gewissen Seltenheitswert haben und zudem einen Kultstatus erreicht haben. Diese Fahrzeuge werden entweder gesammelt und ausgestellt, für Gelegenheitsfahrten benutzt oder sogar im Alltag bewegt. Darüber hinaus werden Oldtimer in der Zwischenzeit sogar gekauft, weil sich die Besitzer einen Wertzuwachs erhoffen. Viele Fahrzeugklassiker aus längst vergangenen Epochen dürfen mit einem sogenannten Oldtimer-H-Autokennzeichen gefahren werden. Hierfür müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Fahrzeuge, die aufgrund ihres Alters auf dem Gebrauchtwagenmarkt nur noch selten anzutreffen sind, aber den Oldtimer-Status noch nicht erreicht haben, finden auch als Youngtimer Bezeichnung. Ein Auto, das als echter Klassiker deklariert werden kann, ist der erste Opel Senator. Besonders interessant sind Fahrzeuge, die schon über ein Oldtimer-Gutachten verfügen. Wenn Sie vorhaben, die elegante Oberklasse-Limousine aus dem Hause Opel zu kaufen, sollten Sie einigen Dingen Beachtung schenken. Schließlich ist es kein einfaches Unterfangen, einen gut erhaltenen Opel Senator der ersten Generation ausfindig zu machen.

Alte Fahrzeuge wie der erste Opel Senator mit Oldtimer-Gutachten

Alte Autos werden bevorzugt mit einem sogenannten Oldtimer-H-Autokennzeichen angemeldet und gefahren, da auf diese Weise unter anderem steuerliche Vergünstigungen möglich sind. Leider können nicht alle alten Fahrzeuge mit einem Oldtimer-H-Autokennzeichen gefahren werden. Um in Deutschland ein Fahrzeug mit Oldtimer-H-Autokennzeichen fahren zu können, muss in aller Regel vorab ein Oldtimer-Gutachten erstellt werden, da der Oldtimer-Status gewisse Bedingungen voraussetzt. Zu diesen Bedingungen zählt zum Beispiel das Alter. Als Oldtimer werden Fahrzeuge bezeichnet, die mindestens 30 Jahre alt sind. Dazu zählen in der Zwischenzeit sogar viele Fahrzeuge, die in den Siebziger- und Achtzigerjahren produziert wurden. Der erste Opel Senator wurde von 1978 bis 1982 gebaut. In dieser Hinsicht kann die Oberklasse-Limousine also durchweg als Oldtimer Bezeichnung finden. Neben dem Alter muss das Fahrzeug jedoch noch weitere Voraussetzungen erfüllen, um in Deutschland ein Oldtimer-H-Autokennzeichen zu bekommen. Im Rahmen einer technischen Untersuchung wird zum Beispiel überprüft, ob sich das Fahrzeug in einem originalen Zustand befindet. Darüber hinaus sollte das Fahrzeug in einem guten Zustand sein. Diese beiden Punkte erschweren es oftmals, einen geeigneten Wagen zu finden und das Oldtimer-H-Autokennzeichen zu erlangen. Gebrauchte Opel Senator mit Oldtimer-Gutachten gibt es unter anderem bei eBay.

Der erste Opel Senator gilt als klassische Oberklasse-Limousine mit zukunftsweisendem Konzept

Der erste Opel Senator wurde im Jahr 1977 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Er kann als Nachfolgemodell des Opel Diplomat, der zwischen 1964 und 1977 produziert wurde, betrachtet werden. Der Diplomat gilt ebenfalls als beliebter Oldtimer aus dem Hause Opel. Diese Fahrzeuge waren jedoch mit hubraumstarken Sechs- und Achtzylinderaggregaten versehen, was in Kombination mit einem hohen Leergewicht natürlich dem Spritverbrauch nicht gerade zugute kommt. Aus diesem Grund ist die Alltagstauglichkeit dieses Oldtimers leicht eingeschränkt. Die Ölkrise war unter anderem ein Grund dafür, dass Opel mit dem Senator neue Wege einschlug. Zu Zeiten der Ölkrise, die ab dem Jahr 1973 ihren Lauf nahm, stieg der Ölpreis damals in die Höhe, was dazu führte, dass das Autofahren mit schweren und hubraumstarken Autos zunehmend teurer wurde. Die Kundschaft verlangte zum Teil nach kompakteren Autos, die weitaus weniger Benzin verbrauchten. Der erste Opel Senator, der werksintern auch als Opel Senator A1 bezeichnet wird, entsprach diesen neuen Kundenbedürfnissen schon weitaus besser als der hubraumstarke Diplomat. So wartete der erste Senator mit einer neu aufgestellten Motorenpalette sowie mit einer kompakteren Karosserie mit einem niedrigeren Leergewicht auf.

Im Jahr 1982 wurde der erste Opel Senator einer Modellpflege unterzogen. Dieser Senator A2 wurde bis zum Jahr 1986 gebaut, bis er schließlich vom Opel Senator B im Jahr 1987 vollständig abgelöst wurde. Der Senator B war der letzte Senator. Im Jahr 1993 wurde die Produktion eingestellt. Ein Nachfolgemodell gab es nicht mehr. Um für das Fahrzeug ein Oldtimer-H-Autokennzeichen zu bekommen, sollte in erster Linie der Senator A1 ins Auge gefasst werden, da dieser zwischen 1978 bis 1982 gebaut wurde und dementsprechend älter als 30 Jahre ist.

Opel Senator: wie sein Motor aussehen sollte, um ein Oldtimer-Gutachten zu erhalten

Der Opel Senator A1 wurde zu Anfang mit drei Sechszylindermotoren angeboten. Für die Achtzylinder des letzten Opel Diplomat waren keine Nachfolgemodelle vorgesehen. Das Einstiegsmodell Senator 2,8 S hatte einen 2,8 Liter großen Vergasermotoren mit 140 PS. Die hubraumstärkere Variante, der Senator 3,0 S, hatte 150 PS. Darüber hinaus gab es diese Hubraumvariante auch mit moderner Einspritztechnik. Der Senator 3,0 E hatte eine für damalige Verhältnisse stolze Leistung von 180 PS. Mit dem Senator A2, der 1982 erschien, wurde die Motorenpalette teilweise abgeändert. So gab es ab 1983 auch ein Vierzylindermodell mit zwei Liter Hubraum und 115 PS sowie einen Dieselmotor mit Turboaufladung mit 2,3 Liter Hubraum. Zudem wurde der Senator 3,0 E im Rahmen der Modellpflege mit einem Ölkühler ausgerüstet, der die Lebensdauer des Motor erhöhen sollte. Den Senator A2 gab es teilweise schon mit Katalysatortechnik, was auch bei Klassikern aus Umweltschutzgründen als Vorteil angesehen werden kann. Wenn Sie vorhaben, einen Opel Senator bei eBay zu kaufen, sollten Sie darauf achten, dass sich die Motoren in einem originalen Zustand befinden. Umbauten, die zum Beispiel die Leistung steigern sollen, können dazu führen, dass das Fahrzeug nicht mehr mit einem Oldtimer-H-Autokennzeichen zugelassen werden kann.

Opel Senator: wie seine Karosserie aussehen sollte, um ein Oldtimer-Gutachten zu erhalten

Der Opel Senator A wurde als Stufenhecklimousine mit vier Türen angeboten. Die Karosserie wirkte, im Gegensatz zum Vorgänger, wesentlich moderner und passte gut ins Bild der späten Siebziger- und frühen Achtzigerjahre. Darüber hinaus war die Karosserie des ersten Senators um einige Zentimeter kürzer, schmaler und niedriger als die ausladende Karosse des Diplomats. Der Opel Senator hat aus optischer Sicht eine Ähnlichkeit mit dem 1977 erschienenen Opel Rekord, verfügte jedoch über eine verlängerte Frontpartie, um den größeren Sechszylindermotoren in Reihenform ausreichend Platz bieten zu können. Der Rekord, ein Fahrzeug der oberen Mittelklasse, galt im Grunde genommen als technische Basis des Senators. Wesentliche Unterschiede zwischen den beiden Wagen gab es in erster Linie bei der Ausstattung und bei den verwendeten Motoren. Im Jahr 1978 kam darüber hinaus die Coupé-Variante des Senators, der Opel Monza auf den Markt. Das Coupé hatte einen kürzeren Radstand und ein Fließheck mit Heckklappe anstelle des Stufenhecks. Die Stückzahlen des Opel Monza hielten sich in Grenzen. Aus diesem Grund ist es nicht einfach, ein gut erhaltenes Coupé zu finden. Das gilt vor allen für die Modelle, die vor der Modellpflege im Jahr 1982 hergestellt wurden. Die Preise für einen gut erhaltenen Opel Monza der ersten Baureihe sind entsprechend hoch. Die Karosserie sollte sich in einem ursprünglichen Zustand befinden, um einen H-Status zu bekommen. Sowohl beim Senator als auch beim Monza sollten Sie sich deshalb in erster Linie auf Fahrzeuge konzentrieren, die über keinerlei Karosserieumbauten verfügen. Dazu zählen zum Beispiel Kotflügelverbreiterungen, Haubenaufsätze, Front- und Heckschürzen, Seitenschweller oder Spoiler.

Opel Senator: wie Technik und Ausstattung aussehen sollten, um ein Oldtimer-Gutachten zu erhalten

Sowohl optisch als auch technisch ähnelt der Opel Senator sehr dem Opel Rekord. Dies ist jedoch kein Nachteil, da beim Opel Rekord robuste Großserientechnik verbaut wurde. In dieser Hinsicht kann der Senator als Alltagsauto mit guter Zuverlässigkeit betrachtet werden. Das heckbetriebene Fahrzeug war mit Schaltgetriebe oder auf Wunsch mit Automatikgetriebe lieferbar. Ab 1983 konnte der Opel Senator sogar mit einem Antiblockiersystem geordert werden. Den Opel Senator gab es mit verschiedenen Ausstattungspaketen. Beliebt bei Sammlern sind unter anderem das sportliche S-Paket sowie die gehobene CD-Ausstattungslinie. Das S-Paket umfasste zum Beispiel ein sportliches Fahrwerk sowie Zusatzinstrumente im Innenraum. Zur CD-Ausstattung gehörten eine Metallic-Lackierung, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, Klimaanlage sowie spezielle Alufelgen. Im Gegensatz zum Opel Rekord hatte der Senator hinten keine Starrachse, sondern eine Doppel-Schräglenkerachse, die den Komfort und das Fahrverhalten verbessern sollte. Von Fahrzeugen mit Fahrwerksumbauten und nachträglich installierten Tieferlegungen sollte jedoch Abstand genommen werden. Zum einen können derartige Komponenten im Laufe der Jahre die Karosseriesteifigkeit negativ beeinflussen, zum anderen ist es so schwierig, den H-Status zu erlangen.

Zusammenhang: allgemeiner Zustand des Wagens und Oldtimer-Gutachten für den Opel Senator

Wenn Sie sich zum Ziel gesetzt haben, einen Opel Senator mit Oldtimer-Gutachten zu kaufen, sollten Sie gezielt nach Fahrzeugen im guten Zustand Ausschau halten. Im Rahmen der technischen Untersuchung, die zur Erlangung des Oldtimer-H-Autokennzeichens durchgeführt wird, achten die Prüfer nämlich auch auf den allgemeinen Zustand des Wagens. Opel Senator mit Oldtimer-Gutachten sind deshalb oftmals in einem bemerkenswert guten Zustand. Gut erhaltene Exemplare sind auf dem Gebrauchtwagenmarkt jedoch nur schwer zu finden, da das Potenzial dieses Wagens lange Zeit verkannt wurde. Der Zustand spiegelt sich natürlich auch im Preis wieder, da der Opel Senator ohnehin als eher selteneres Fahrzeug angesehen werden kann. Gut erhaltene oder originalgetreu restaurierte Opel Senator mit Oldtimer-Gutachten finden Sie dennoch von Zeit zu Zeit bei eBay.

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