So entdecken Sie das passendes Gehege für Ihren Hund

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
So entdecken Sie das passendes Gehege für Ihren Hund

Viele Menschen werden zum stolzen Hundebesitzer, doch ist der Hund erst einmal im Haus, stellt sich die Frage der richtigen Unterbringung. Gerade, wenn der Hund auch einmal allein bleiben, sorglos im Garten seine Zeit verbringen oder gefahrenlos im Auto transportiert werden soll, sind Hundegehege sehr praktisch, sicher und unerlässlich. Sie sorgen dafür, das "Revier" des Hundes in bestimmten Situationen einzugrenzen, oftmals zu dessen Sicherheit.

Überlegungen vor dem Kauf

Bei der Wahl des passenden Hundegeheges spielen zwei Faktoren eine wesentliche Rolle: die Rasse des Hundes und damit seine Größe und sein Gewicht sowie der beabsichtigte Einsatzzweck. Die Rasse des Hundes ist ausschlaggebend für die Auswahl der Materialien und die Größe oder Höhe des Geheges. Ein großer Hund benötigt mehr Platz, eine höhere Absperrung und stabilere Materialien als ein kleiner Hund. Darüber hinaus bestimmt aber auch der Zweck die Mittel. Ein Freigehege für draußen besteht natürlich aus wetterfesten Materialien, wohingegen dies für Innenräume nicht nötig ist. Auch die Reinigung der Gehege sollte nicht außer Acht gelassen werden, denn Hygiene ist für Sie und Ihren Vierbeiner sehr wichtig.

Welche Arten von Gehegen gibt es auf dem Markt?

Es gibt mehrere verschiedene Gehegevarianten, um die verschiedenen Ansprüche der Hundebesitzer zu erfüllen. Neben Zwingern, Hundeboxen und Freigehegen gehören dazu auch Drahtkäfige, allesamt geeignet für den Einsatz im Freien. Transportboxen und Hundelaufställe finden dagegen eher in geschlossenen Räumen Verwendung.

Lassen Sie sich beraten

Eine gute Beratung ist vor dem Kauf eines Hundegeheges sehr wichtig. Lassen Sie sich von einem Fachmann in einem Tierfachgeschäft vor Ort die verschiedenen Arten von Gehegen zeigen. Erläutern Sie auch genau den Einsatzzweck des Geheges, um eine möglichst gute Lösung zu finden, die Sie langfristig zufriedenstellt. Letztendlich zählt, dass der Hund sich in seinem zukünftigen Gehege wohlfühlt und Sie mit Ihrer Wahl zufrieden sind.

Vor- und Nachteile diverser Hundegehege im Überblick

Der klassische und stabile Hundezwinger für den Garten

Hundezwinger sind als Hundegehege sehr bekannt. Es gibt sie aus Holz, Stahl oder aus einer Kombination von Holz und Stahl. Damit sind sie äußerst robust, sicher und wetterfest. Bei der Wahl des Materials ist Ihr persönlicher Geschmack entscheidend. Im Gegensatz zu Holz benötigt Stahl allerdings kaum Pflege. Ein Vorteil für Ihren Hund ist, dass Zwinger überdacht sind und somit Ihren Hund vor Niederschlag und starker Sonneneinstrahlung schützen.

Vorschriften für den Zwingerbau

Seit 2001 ist die Größe eines Zwingers in der Tierschutz-Hundeverordnung genau vorgeschrieben. Bis zu einer Schulterhöhe von 50 cm müssen dem Hund mindestens 6 m² Bodenfläche zur Verfügung stehen. Bis zu einer Schulterhöhe von 65 cm sind es 8 m² und ab 65 cm muss der Zwinger über eine Grundfläche von 10 m² verfügen. Für jeden weiteren Hund im gleichen Zwinger muss noch einmal die Hälfte der oben genannten Fläche hinzukommen. Nachteil ist demnach, dass ein Zwinger viel Platz im Garten einnimmt und zudem mit Baumaßnahmen verbunden ist. Von Vorteil ist dagegen, dass er beliebig erweitert werden kann. Es gibt einzelne Hundezwingerelemente aus Metall, die den Anbau einfach machen. Zudem ist dank der Richtlinien immer gewährleistet, dass Ihr Hund mit ausreichenden Platzverhältnissen artgerecht gehalten wird.

Die flexible Hundebox mit Gestaltungsfreiraum

Im Gegensatz zum Hundezwinger sind Hundeboxen bautechnisch mit weniger Aufwand verbunden. Allerdings ist zu beachten, dass der Begriff Hundebox für unterschiedliche Hundegehege steht, oft aber auch für Transportboxen. Generell ist eine Hundebox jedoch eine große Box aus stabilem Metall, die anstelle eines Zwingers verwendet wird. Sie setzt sich aus mehreren Feldern zusammen, die aus Vierkantpfosten mit eingeschweißten Stäben bestehen. Zum Aufbauen können diese Felder beliebig zusammengesetzt werden und sind somit in Größe und Form variabel. Zudem müssen Hundeboxen nicht an einem festen Platz installiert werden, sondern sind immer wieder auf- und abbaubar.

Achten Sie auf die Größe der Hundebox

Achten Sie vor dem Kauf auf die Größe der Box. Ihr Vierbeiner soll sich ja auf keinen Fall darin eingeengt fühlen. Gleiches gilt für den Abstand der Gitterstäbe, denn der Kopf des Hundes sollte nicht hindurchpassen, um Verletzungen zu vermeiden. Zudem gibt es Hundeboxen, die nach oben geöffnet sind, aber auch Varianten, die oben geschlossen sind. Zwar verfügt jede Box über eine Tür, aber viele Hundebesitzer möchten gerne von oben in das Gehege hinein greifen können. Beispielsweise ist es einfacher, den Hundenapf so aufzufüllen, da der Hund dann nicht entwischen kann. Wenn Sie die Option einer oben offenen Hundebox bevorzugen, müssen Sie allerdings darauf achten, dass die Seitenteile so hoch sind, dass der Hund nicht darüber springen kann.

Ein Käfig für den Hund

Ein Hundekäfig ist der Hundebox sehr ähnlich. Der einzige Unterschied liegt darin, dass der Käfig bereits eine fest vorgegebene Größe hat und sich nicht aus einzelnen Elementen zusammensetzt. Zudem sind Käfige immer rundum geschlossene Gehege, die über einen Boden und eine Decke verfügen. Da die Größe nicht variabel ist, sollten Sie darauf achten, von vornherein eine Größe zu wählen, die Ihrem Hund genügend Bewegungsfreiheit lässt. Je nach Größe des Hundes hat dies aber auch den Nachteil, dass das gesamte Gehege schnell unhandlich und sperrig wird. Positiv ist allerdings, dass die meisten Käfige über eine stabile Plastikwanne auf dem Käfigboden verfügen. Damit brauchen Sie sich keine Sorgen bei eventuellen Hinterlassenschaften Ihres Vierbeiners zu machen und die Wanne ist schnell zu reinigen.

Freigehege - ein großer Spaß für Welpen und kleine Rassen

Freigehege für Hunde werden auch als Laufstall bezeichnet. Das lässt sich damit erklären, das deren Form oft an einen Laufstall für Kleinkinder erinnert. Viele Hundehalter nutzen sie, wenn sie ihren Hund eine Zeit lang alleine im Garten oder der Wohnung lassen. Besonders beliebt sind sie bei Züchtern, denn sie sind ideal, um eine Welpenrasselbande unter Kontrolle zu halten.
Generell bestehen Freigehege entweder aus Metall oder aus Stoff mit Metallstäben, die dem Gehege Stabilität verleihen. Die Modelle aus Metall haben keinen Boden und werden aus diesem Grund bevorzugt draußen platziert. Für Innenräume erweisen sich die Modelle aus einem mit Stoff überzogenen Drahtgestell dagegen als sinnvoll.
Bei einem Welpenfreigehege bleiben die Hinterlassenschaften der Kleinen sicher im Laufstall und können dort entfernt werden. Das Material ist nicht flüssigkeitsdurchlässig. Zudem kann es jederzeit gewaschen werden, was für eine gute Hygiene für Ihr Zuhause und Ihren Hund sorgt. Freigehege sind bei Händlern für alle Hunderassen erhältlich, jedoch sind sie nicht für jeden Hund empfehlenswert. Der Sinn eines Freigeheges ist, dem Hund einen gewissen Freiraum zum Spielen und Toben zu gewähren. Ein Bernhardiner oder ein Wolfshund beispielsweise ist jedoch so groß, dass zum Herumtollen ein beachtliches Platzangebot vonnöten ist. Bei einem Freigehege dieser Größe verursacht zudem auch die Stabilität immer wieder Probleme. In diesem Fall macht es mehr Sinn, das Hundegehege mit einem herkömmlichen Zaun aufzubauen.

Aus dem Auto nicht mehr wegzudenken - die Hundetransportbox

Das Auto eines Hundebesitzers ist in vielen Fällen an der Hundetransportbox zu erkennen. Die massive Variante aus Metall ist direkt auf Autokofferräume zugeschnitten. Durch die meist schrägen Wände füllen sie den Kofferraum gut aus. Der Hund fühlt sich so auf Autofahrten immer sicher und ist nicht vollständig den Kräften ausgesetzt, die beim Autofahren auftreten. Die ebenen Flächen am Boden und den Seitenteilen sind einfach zu reinigen. Dennoch sorgen gleichzeitig die breiten Gittereinsätze für eine gute Luftzirkulation und eine Rundumsicht für das Tier. Kunststoffecken minimieren die Verletzungsgefahr, die für Ihr Tier in dieser Box besteht. Obwohl diese Transportboxen so massiv aussehen, sind sie dank moderner Materialien sehr leicht und damit einfach zu transportieren. Sie können selbst wählen, ob Sie ein eintüriges oder doppeltüriges Modell bevorzugen. Zudem sind sogar Doppelboxen verfügbar, die Platz für zwei Hunde bieten.

Transportboxen aus Stoff - die platzsparende Alternative

Transportbox aus Stoff sind nicht nur platzsparend sonder auch flexibel. Sie sind damit nicht nur eine gute Lösung für Autofahrten, sondern erweisen sich beispielsweise auch anschließend beim Tierarzt und anderen Gelegenheiten als nützlich. Im oberen Teil befinden sich Netze, sodass die Luftzirkulation und die Rundumsicht für den Hund wieder gewährleistet sind. Eine wasserfeste Einlage bildet den Boden und ist mit Klettband befestigt. Damit kann die Transportbox schnell gereinigt werden.
Für einen gewissen Komfort sorgt ein weiches Fleecekissen, auf dem sich Ihr Hund wohlfühlen soll. Gleichzeitig bietet der abgerundete Stahlrahmen dem Hundegehege Stabilität und Festigkeit an allen wichtigen Stellen. Mit einem robusten Tragegriff können Besitzer ihre Hunde bis zu einer gewissen Größe bequem tragen. Sollte das Gehege nicht mehr gebraucht werden, ist es mit wenigen Handgriffen zusammengefaltet. Öffnungen an der Front und der Seite bieten Ihrem Hund sogar zwei Zugänge in das Gehege. Darüber hinaus sind diese Transportboxen in vielen verschiedenen Farben erhältlich und können mit Namensschildern, Aufdrucken und Mustern individualisiert werden.

Entscheidung nach Gefühl und mit gutem Gewissen

Für welche Art von Hundegehege Sie sich auch entscheiden, wichtig ist dabei, dass Sie sich mit Ihrer Entscheidung wohlfühlen. Nehmen Sie daher eine ausführliche Beratung in Anspruch und lassen Sie gegebenenfalls auch Ihren Hund die verschiedenen Möglichkeiten testen. So können Sie sich selbst ein Bild davon machen, mit welchem Gehege sich Ihr Hund anfreunden kann.
Auch wenn es für verschiedene Alltagssituationen oft eine Pauschallösung für Ihren Vierbeiner zu geben scheint, ist es wichtig, die Entscheidung abzuwägen und auch Alternativen in Betracht zu ziehen. Am Ende des Tages geht es darum, dass Sie für Ihren Hund die passende Lösung gefunden haben, denn jeder Hund hat seine individuellen Bedürfnisse.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden