So einfach geht das: Passiv-Grafikkarten in den Rechner einbauen

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

                              So einfach geht das Passiv Grafikkarten in den Rechner einbauen

Der Einbau einer passiven Grafikkarte ist eine der einfachsten Möglichkeiten, den Geräuschpegel eines PCs deutlich abzusenken. Die passiven Karten verfügen, trotz des Verzichts auf einen aktiven Luftkühler, mittlerweile über eine immense Leistung . Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie eine solche Karte selbst verbauen können.

 

Vorbereitung: So gelingt die Auswahl einer passenden Karte

Je nach Bedarf benötigen Sie eine andere passive Karte für Ihr System. Während Bürorechner bereits mit kleinen Kartenmodellen wie einer GeForce 7100 auskommen, sollte es für einen Spiele-Computer vielleicht eher eine GeForce 7600 oder eine Radeon 6670 sein. Je leitungsfähiger die Grafikkarte allerdings ist, desto größer muss auch der passive Kühlkörper sein und desto dringlicher werden die Platzprobleme beim Verbauen der Karte. So lassen sich viele große passive Karten nur in ein ATX-Gehäuse überhaupt einbauen.

 

Installation: So führen Sie den Einbau durch

Bei einer passiven Karte ergibt sich der Vorteil dass, anders als bei vielen leistungsstarken aktiven Karten, kein Anschluss des Lüfters an das Netzteil notwendig ist. Es genügt hierbei, die alte Grafikkarte aus ihrem Slot zu entfernen und durch die neue passive Karte zu ersetzen. Achten Sie bereits beim Einbau darauf, dass keine Kabel überflüssigerweise um den Kühlkörper der Karte herumgeführt werden: Diese sorgen ansonsten dafür, dass die Grafikkarte sich unnötig aufheizt.


Hierauf gilt es zu achten: Die Gehäusetemperatur überprüfen

Nach dem erfolgreichen Einbau der passiven Karte wartet noch ein letzter Arbeitsschritt auf Sie. Jedes Gehäuse weist eine andere Form und eine andere Verteilung der Komponenten, der Kabel und sonstigen Bauteile im Inneren auf. Je nach Gehäuse können sich daher ungünstige Konstellationen ergeben, bei denen zum Beispiel der Luftstrom der Gehäuselüfter die passive Karte nicht erreicht und sich dadurch Temperaturprobleme ergeben. Aus diesem Grund sollten Sie nach dem Verbauen der Grafikkarte in das BIOS Ihres Mainboards gehen, das sich direkt nach dem Systemstart durch eine der Funktionstasten aufrufen lässt. Hier findet sich auch eine Sektion, in der die Gehäusetemperatur angezeigt wird: Bleibt diese konstant über einen längeren Zeitraum auf einem verträglichen Niveau, ist der Einbau gelungen.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden