So einen Korb bekommen Sie gern: Kaufratgeber für Einkaufskörbe, Transporttrolleys und Geschenkkörbe

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So einen Korb bekommen Sie gern: Kaufratgeber für Einkaufskörbe, Transporttrolleys und Geschenkkörbe

Beim Einkaufen, als Verpackung oder auch für den Transport: Neben Taschen und Tüten sind Körbe ein Dauerbrenner. Sie bieten sehr viel Platz, sind stabil und haben einen großen ökologischen Wert. Man kann sie öfter als einmal benutzen, denn auch der Verschleiß ist selbst nach Jahren noch äußerst gering. Wer nun jedoch nur an Holzkörbe denkt, die für viele nicht besonders attraktiv wirken, der liegt falsch. Körbe gibt es in den unterschiedlichsten Materialien, je nachdem, für welche Aktivität sie geeignet sein sollen. Im folgenden Ratgeber soll es um Einkaufskörbe, Transporttrolleys und Geschenkkörbe gehen. Sie haben unterschiedliche Funktionen und legen deshalb auch den Fokus auf jeweils verschiedene Aspekte.

Der Korb – eine lange Geschichte kurz nacherzählt

Der Korb ist in seinen Grundfesten ein geflochtener Behälter, mit welchem man Gegenstände transportieren kann. Früher wie auch heute ist dieser aus Holz gefertigt. Dieses Holz ist meist in Ruten geschnitten, aber auch dünne, biegsame Äste, die dennoch sehr stabil sind, können verwendet werden. Normalerweise werden und wurden Weidezweige für das Flechten des Korbes benutzt. Diese Weidezweige stammen aus extra für die Korbherstellung angebauten Korbweiden.

Heute findet man neben diesem klassischen Material auch Kunststoff, Drahtgeflechte oder Stoff.

  • Ungefähr 10.000 v. Chr. wurden bereits Körbe hergestellt und verwendet. Diese Erkenntnis konnte man aus archäologischen Ausgrabungen ziehen, die im Nahen Osten gefunden wurden.
  • 1857 wurden rund 5000 Grabbeigaben in Korbform gefunden.
  • Gesichert ist zudem, dass auch bereits die Kelten mit dem Flechten von Weidekörben vertraut waren.
  • Die Korbwarenherstellung per Hand war in Deutschland beheimatet. Von hier wurde beste Qualität geliefert, was sich durch Mundpropaganda weit verbreitete. Berlin, Hamburg, Dresden, Bamberg und Schmalkalden waren für ihre Körbe bekannt. Der Hauptsitz befand sich allerdings in Coburg. Spankörbe waren vor allem für die Region rund um das Erzgebirge bekannt.
  • Heute gibt es noch eine Fachschule für Korbflechterei, die in Lichtenfels zu finden ist. Die Berufsbezeichnung „Korbflechter" wurde durch „Flechtwerkgestalter" ersetzt.

Der Einkaufskorb in unserer heutigen Zeit

Auch heute sind Einkaufskörbe noch weit verbreitet. Ein sehr bekannter und beliebter Hersteller ist zum Beispiel Reisenthel. Dessen Produkte bestechen unter anderem durch einen hohen Wiedererkennungswert, der durch moderne und außergewöhnliche Muster und Farben entsteht.

  • Bei diesen und ähnlichen aktuellen Einkaufskörben besteht der Rahmen aus dem leichten Material Aluminium. So muss man neben den Einkäufen kein zusätzliches Gewicht mit sich herumtragen.
  • Der Henkel ist mit einem Griff aus Gummi oder Stoff ummantelt. Achten Sie dabei darauf, dass eine große Fläche mit diesem Material ausgestattet ist, sodass Sie auch an allen Stellen einen festen Halt haben und nicht abrutschen.
  • Zudem sollten die Ummantelungen am Henkel gut verarbeitet sein. Dies erkennen Sie an den Abschlusskanten. Diese müssen fest anliegen, denn nur so ist gewährleistet, dass das Material nicht bei einem Einkaufstrip nachgibt und herabfällt. Meist verlieren Sie den Korb dadurch auch aus der Hand und Ihre Einkäufe liegen auf der Erde.
  • Daneben gilt es darauf zu achten, dass die Abschlüsse abgerundet sind. Gibt es aufgeraute oder schlecht verarbeitete Endstücke, besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr. Wenn der Korb an der Kleidung beim Tragen anliegt, kann dadurch auch die Hose oder das Oberteil in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • Bei Körben dieser Art kann der Griff meist umgeklappt werden. Da der Korpus aus Stoff, meist Polyester, besteht, kann er schnell zusammengeklappt und damit leicht und platzsparend verstaut werden. Möchte man spontan einkaufen gehen, liegt somit immer ein Korb im Auto bereit.
  • Der Korb besteht zwar aus Stoff, jedoch ist der Boden meist mit Standfüßchen ausgestattet oder es liegt eine komplette Platte dort verarbeitet. So können auch Flaschen oder Ähnliches stehend transportiert werden, ohne dass man befürchten muss, dass diese kippen.
  • Durch das Polyester können keine Flüssigkeiten ein- und ausdringen. Wird der Korb auf der Innen- oder Außenseite verschmutzt, kann man ihn dank des Materials leicht und ohne Rückstände reinigen.
  • Wollen Sie einen Einkaufskorb, der auch Platz für Kleinigkeiten bietet? Dann sollten Sie auf hochklassigere und damit zumeist teuerere Modelle zurückgreifen. Diese besitzen eine oder mehrere Innentaschen, in welchen Sie Ihr Portmonee oder auch Ihren Schlüssel verstauen können. So entfällt das lästige Suchen nach diesen Gegenständen, was vor allem dann erschwert wird, wenn die Einkäufe bereits im Korb liegen.

Andere Arten der Körbe

Die klassischen Varianten aus Weide oder auch die leichten Plastikkörbe sind eine Alternative. Beide bieten jedoch auch Nachteile an. Sie sind in der Regel nicht zusammenfaltbar, was eine Mitnahme erschwert. Das Aussehen dabei ist reine Geschmackssache. Wer Weide mit Stoff verbinden möchte, der greift auf eine ansehnliche Kombination zurück: Ein Korbgestell aus Aluminium, welches an der Oberkante und innen mit Stoff ausgelegt ist. Die Außenseite ist mit Weide umzogen. Der Hingucker im Supermarkt ist damit gewiss.

Transporttrolleys erleichtern den Alltag enorm

Wer den Korb nicht tragen möchte, sondern lieber eine Variante zum Ziehen hat, für den sind Transporttrolleys die optimale Möglichkeit. Diese gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Allen gemein ist, dass sie leicht und schnell zusammenklappbar sind, sodass sie gut transportiert werden können.

  • Wer schwere Kisten oder Koffer von einem Ort zum nächsten bewegen muss, wird oft um einen Trolley glücklich sein. Auf die Standfläche werden diese Gegenstände gepackt und mit einem Spanngurt festgezurrt. Achten Sie darauf, dass die zwei Räder breiter sind als normale. So kann gewährleistet werden, dass die Fracht auch sicher transportiert wird und der Trolley nicht unter der Last zusammenbricht.
  • Das Eigengewicht des Trolleys zum Transportieren sollte sehr leicht gehalten werden. Hierbei eignet sich wie bei den Einkaufskörben ein Material wie Aluminium. Die Griffe und Verstärkungen können dabei aus Kunststoff sein.
  • Bei einem Trolley sollten Sie vorher bedenken, welches Gewicht Ihre Fracht hat. Denn es gibt die verschiedensten Tragkräfte. Nie verkehrt ist dabei einen Trolley mit viel Tragkraft zu erwerben, sodass auch ungeahnt schwere Gegenstände aufgeladen werden können.
  • Es gibt auch Trolleys, die bereits einen integrierten Korb auf der Tragefläche befestigt haben. Dieser ist zumeist klappbar, sodass er nur bei Bedarf aufgebaut werden kann. Wird er nicht benötigt, hat der Trolley eine normale Standfläche. Diese Methode ist praktisch für einen unvorgesehenen Einkauf.
  • Auch die Ladefläche kann in ihren Ausmaßen variieren. Je nachdem, was Sie verladen möchten, gilt es, diese darauf anzupassen. Beachten Sie, dass sich dadurch das Eigengewicht des Trolleys leicht erhöht. Wollen Sie also grundsätzlich nur sperrige, aber leichte Gegenstände transportieren, genügt eine kleine Fläche für diese.

Geschenkkörbe – ein ganz andere Art Korb

Wenn man anderen einen Korb geben möchte, muss dies nicht immer negativ gesehen werden. Denn Geschenkkörbe sind nicht nur in Schützenvereinen und für ältere Menschen modern. Denn auch die jüngere Generation verschenkt gerne witzige und ausgefallene Genussmittel, die man so nicht kennt oder die in einem bestimmten Bezug zum Adressaten stehen.

Die Grundvoraussetzung ist allerdings bei allen ein Weidekorb. Dieser wirkt rustikal und lässt die Speisen, die zumeist in diesen Geschenkkörben verschenkt werden, sehr ansprechend erscheinen. Zudem ist dieser stabil und kann einiges an Gewicht tragen. Vor allem wenn schwere Gläser für Marmeladen oder auch Wein- und Bierflaschen verschenkt werden, ist die geflochtene Weide ein unschlagbares Material.

Es gibt dennoch unterschiedliche Ausführungen der Geschenkkörbe:

  • Mit Henkel. Dies bietet den Vorteil, dass der Korb leicht zu tragen und zu übergeben ist. Zudem kommt dies einem Korb am nächsten.
  • Zwei Henkel an den Außenseiten sind weniger zum Tragen, als eher für den optischen Effekt da. Diese sind meist klein und wirken einladend.
  • Ohne Henkel oder Griff. Der reine Korb, aus grober oder feiner Weide geflochten, ist vor allem für kleinere Geschenke ein gutes Mittel, diese zu präsentieren.
  • Es gibt nicht nur ovale Körbe, sondern auch rechteckig oder in einer konkaven Form.
  • Wollen Sie nicht, dass der Beschenkte sofort sieht, was in dem Korb ist? Dann greifen Sie zu einem Korb mit Deckel. Dies wirkt dann wie ein Picknickkorb oder eine Truhe. Diese Form muss dann nicht mehr zusätzlich verpackt werden.
  • Man kann auch mit den Farben der Weiden spielen. Neben der schlichten Farbe Beige gibt es auch ein dunkles Farbspektrum, dass ähnlich dem Mahagoniholz aussieht und damit ein edles Flair erzeugt.
  • Wer aber noch eine andere Farbe als Braun in den Korb bringen möchte, kann auf einen Korb mit gefärbten Weideruten zurückgreifen. Diese sind entweder senkrecht oder waagerecht im Gewebe verarbeitet, können aber auch nur die Oberkante oder den Boden betreffen.

Achten Sie beim Kauf dieses Korbes darauf, dass die Standfläche angemessen groß ist. Denn häufig werden die Körbe zur Mitte hin kleiner, was zwar der Ästhetik sehr zuträglich ist, aber oftmals nur noch sehr geringen Platz für den Inhalt lässt. Dies gilt es zu kalkulieren.

Zudem können Sie den Geschenkkorb aufpeppen. Sei es mit Schleifen oder auch einer ansprechenden Klarsichtfolie darum herum – der Korb muss mit Bedacht ausgesucht werden, denn er entscheidet über das Aussehen der Lebensmittel.

Zusätzlich sollten Sie darauf achten, dass Sie das Material des Korbs mit dem des Inhalts verbinden. Wenn Sie beispielsweise eine mediterrane Auswahl an Lebensmitteln haben, werden gerne fein geflochtene und hellere Körbe verschenkt. Besteht der Korb aus einheimischen oder regionalen Produkten, sollte der Korb eher grob geflochten sein. Hierbei bieten sich auch dünne, ungleichmäßige Äste an, die sich an das Thema annähern. Besonders schön sind Geschenkkörbe, die in Form eines alten Badezubers gestaltet sind. Darin machen sich vor allem Hygieneartikel und Duschzubehör sehr gut.

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