So bleiben Sichtschutzzäune aus Naturmaterialien lange schön

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Pflegetipps: So bleiben Sichtschutzzäune aus Naturmaterialien lange schön

Die Zeit im eigenen Garten oder auf der Terrasse ist für viele Menschen von Wohlbefinden und Entspannung geprägt. Sie können sich nach der Arbeit auf die Terrasse setzen oder ein Sonnenbad auf einer Liege nehmen und die Seele baumeln lassen. Vielleicht gehören auch Sie zu denjenigen, die ihren Tag gern im Garten ausklingen lassen – vielleicht in netter Gesellschaft bei einem Glas Wein, vielleicht aber auch allein mit einem guten Buch. Das Zwitschern der Vögel, der Sonnenschein und das Lachen der Kinder in der Nachbarschaft tragen dazu bei, dass Sie den stressigen Alltag vergessen und endlich abschalten können. Erholung zu Hause kann ganz einfach sein und bedarf keiner großen Investitionen. Sie sollten jedoch im Garten auf ein wichtiges Element keinesfalls verzichten: Sichtschutz. Es mag ja schön sein, ein wärmendes Sonnenbad zu genießen, das die Stimmung hebt und für mehr Zufriedenheit sorgt, doch ohne Sichtschutz kann die Entspannung schnell in Ärger umschlagen. Der Gedanke, vielleicht von neugierigen Nachbarn beobachtet zu werden, gefällt den wenigsten Menschen. Fühlen Sie die Blicke Ihrer Nachbarn auf sich, wenn Sie Ihre Freizeit auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten verbringen, ist es mit der Entspannung schnell vorbei, und Unwohlsein macht sich bemerkbar. Um vor neugierigen Blicken und Indiskretion sicher zu sein, ist ein Zaun für den Sichtschutz eine sinnvolle Anschaffung. Einmal aufgestellt können Sie sich an Ihrem freien Tag oder nach Feierabend endlich zurückziehen und ganz entspannt Ihre Freizeit genau so gestalten, wie Sie es wünschen. Da niemand Ihr Grundstück einsehen kann, müssen Sie sich keine Gedanken darüber machen, was die Nachbarn gegenüber oder nebenan vielleicht denken könnten, wenn Sie in Badehose oder Bikini in der Sonne liegen und neue Kraft tanken.

Welche Arten von Sichtschutzzäunen für Garten und Terrasse empfehlenswert sind

Bevor Sie einen Sichtschutz in Ihrem Garten errichten, müssen Sie eine passende Variante auswählen. Welcher Zaun sich für ihr Grundstück am ehesten eignet, ist dabei eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Gestaltung von Garten und Terrasse. Grundsätzlich sind drei Arten von Zäunen als Sichtschutz weit verbreitet:

  • Zäune aus Holz
  • Metallzäune
  • Sichtschutzzäune aus Kunststoff

Viele Menschen empfinden Metall und Kunststoff als zu kühl und unnatürlich und geben daher Holzzäunen den Vorzug. Gutes Holz wirkt lebendig und warm und verbessert die Atmosphäre, während es zugleich allzu neugierige Blicke abwehrt. Darüber hinaus ist der Umgang mit Sichtschutzwänden aus Holz oft einfacher und lässt sich auch von Anfängern in der Gartengestaltung gut und einfach umsetzen. Kunststoff bietet den Vorteil, dass er robust ist und sich leicht reinigen lässt. Allerdings können selbst hochwertiger PVC oder ein vergleichbares Material nicht den Grad der Behaglichkeit erzeugen, den Sie durch den Kauf eines Sichtschutzzaunes aus Holz im Garten herstellen können. Ähnlich verhält es sich mit Metall. Bei einer feinen Verarbeitung wirkt dieses jedoch – abhängig vom Design – auch sehr edel bis sehr modern und kann sich daher hervorragend für Ihren Garten eignen. Gabionen lassen sich beispielsweise mit Steinen befüllen und können so wiederum sehr warm wirken, trotz der vorhandenen Metallstangen. Für welches Material Sie sich letztlich entscheiden, hängt jedoch nicht nur von der Gestaltung Ihres Gartens ab, sondern auch vom Umgang mit dem Sichtschutz. Sichtschutzzäune aus Naturmaterialien erfordern regelmäßige Pflege, damit Sie lange etwas von ihnen haben und Sie sie nicht so bald austauschen müssen. Die Form hingegen ist oft ähnlich, denn in aller Regel erhalten Sie Zaunfelder oder auch Sichtschutzmatten, die Sie beispielsweise an der Brüstung Ihres Balkons befestigen können.

Sichtschutzzäune aus Holz erzeugen eine gemütliche Atmosphäre

Zaunfelder, die Ihnen einen zuverlässigen Sichtschutz bieten, können eine echte Zierde im Garten sein. Das betrifft vor allem schöne Zaunfelder aus Holz, deren Wärme für eine gemütliche Atmosphäre sorgt. Es kommen unterschiedliche Hölzer bei der Herstellung von Zaunfeldern oder Matten zum Einsatz. Teak ist sehr verbreitet und aufgrund seiner einfachen Pflege und der hübschen Maserung sehr beliebt. Wünschen Sie sich einen etwas edleren Sichtschutz, können Sie auch Mahagoni oder andere erlesene Hölzer wählen. Dünne Zäune oder Matten können aus geflochtener Weide bestehen – eine Variante, mit der Sie einen Hauch Romantik auf Ihren Balkon oder Ihre Terrasse zaubern. Auch ein Sichtschutz aus Bambus ist sehr schön, zumal das Material sehr robust ist und Wind und Wetter bei richtiger Pflege sehr lange standhalten kann. Selbst wenn Sie mehrere Zaunfelder aufstellen, müssen Sie nicht befürchten, sich eingeengt zu fühlen. Holz ist ein warmes und behagliches Material, dessen Natürlichkeit sich sehr gut eignet, um damit das eigene Grundstück von der Außenwelt abzugrenzen. Schließlich möchten Sie sich in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon erholen, ohne dass Ihre Nachbarn daran zu viel Anteil nehmen.

Damit Sie lange etwas von Ihrem Zaun haben: Den Sichtschutz richtig aufstellen

Die richtige Pflege von Holzzäunen und Zaunfeldern, die als Sichtschutz im Garten dienen, beginnt bereits beim Aufstellen. Nur wenn Sie sorgfältig vorgehen und einige Aspekte beachten, haben Sie lange Freude an Ihrem neuen Sichtschutz. Suchen Sie eine möglichst elegante Lösung, mit der Sie die Zaunfelder aufstellen und befestigen, ist es empfehlenswert, diese zu verschrauben. Verwenden Sie hierfür jedoch ausschließlich Schrauben aus rostfreiem Edelstahl, da die Bildung von Rost bei Nässe das Holz angreifen kann. Außerdem müssen Sie darauf achten, dass Sie die Schrauben nicht zu tief in das Holz drehen, da ansonsten Fasern reißen und die Zäune Schaden nehmen können. Verwenden Sie Senkkopfschrauben, überprüfen Sie anschließend den richtigen Sitz. Alternativ können Sie natürlich auch Stecksysteme verwenden, die sich bedeutend einfacher handhaben lassen als Schrauben. Allerdings sind diese Systeme oft nicht sehr formschön, sodass viele Menschen ihren Sichtschutz lieber – wenn auch mit ein wenig mehr Aufwand – verschrauben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von einem Fachmann beraten, wenn Sie unschlüssig darüber sind, welche Methode sich für Ihr Vorhaben am besten eignet.

Jährliche Pflege ist das A und O, damit Sie lange etwas von Ihrem Sichtschutz haben

Ohne regelmäßige Pflege sehen Ihre Sichtschutzzäune schon nach wenigen Jahren recht schäbig aus. Außerdem können sie tatsächlich kaputt gehen, sodass ein Austausch erforderlich wird – eine Aufgabe, die mit mehr Arbeit verbunden ist. Zaunfelder, die keine oder eine sehr unregelmäßige Pflege erfahren, fallen oft durch Verfärbungen, Verblassen oder Ansätze von Moos auf. Auch feine Risse in den Fasern sind nicht ungewöhnlich. Beugen Sie diesen Abnutzungserscheinungen vor, indem Sie Ihren Sichtschutzzaun regelmäßig pflegen. Die Arbeit sollte mindestens einmal im Jahr erfolgen. Abhängig vom Material kann es erforderlich sein, dass Sie den Zaun abschleifen. Handelt es sich um flache Palisaden oder ist das Holz generell nicht so dick, dürfen Sie allerdings nur wenige Millimeter abnehmen, damit die Stabilität nicht leidet. Ein Abschleifen ist aber auch nur dann sinnvoll, wenn das verwendete Holz rasch wieder nachdunkelt, da Ihre Zaunfelder andernfalls verschiedene Farbtöne aufweisen könnten. Ist der Sichtschutz abgebürstet oder dünn abgeschliffen, können Sie diesen mit Holzschutzmitteln bearbeiten, damit er auch das kommende Jahr ohne Schäden übersteht. Hierfür stehen Ihnen verschiedene Substanzen zur Verfügung, die unterschiedliche Eigenschaften aufweisen und ideal für einen lang anhaltenden Schutz geeignet sind.

Öl, Lasur und Lack – mit welchen Mitteln Sie Zäune aus Holz versiegeln können

Nur wenn Sie Ihren Sichtschutz aus Holz regelmäßig versiegeln, kann das natürliche Material Wind und Wetter trotzen und lange halten. Zur Versiegelung können Sie Öl, Lasuren oder Lacke verwenden. Diese bieten unterschiedliche Vorteile, sind aber unter Umständen auch mit Nachteilen verbunden. Sie müssen ausprobieren, mit welcher Versiegelung Sie am besten arbeiten können und zurecht kommen. Öl ist eine gute Pflege für Holz, allerdings ist das Auftragen mit einigem Aufwand verbunden. Außerdem bietet es keinen allzu umfassenden Schutz vor Regen und anhaltender Nässe. Im Grunde genommen dient Öl weniger der Versiegelung, dafür mehr der Pflege. Mit speziellem Holzlack hingegen verhindern Sie, dass Nässe ins Holz dringt. Bei Lack müssen Sie jedoch darauf achten, dass Sie ihn nicht zu dünn auftragen, da er andernfalls durch Witterungseinflüsse abplatzen kann. Dann verliert der Zaun den wichtigen Schutz, und die eindringende Feuchtigkeit kann beispielsweise einen erheblichen Schimmelbefall auslösen. Deshalb ist eine pflegende und schützende Holzlasur für Sichtschutzzäune besonders empfehlenswert. Tragen Sie diese jährlich auf, erhält Ihr Zaun optimale Pflege in Verbindung mit zuverlässigem Schutz. Die Lasur dringt in die Fasern ein und versiegelt das Holz nicht nur von außen, sondern auch von innen. So haben Schädlinge und Nässe keine Chance, und Ihr Zaun sieht gepflegt und ordentlich aus.

Den Sichtschutz auf Balkon und Terrasse regelmäßig überprüfen

Damit der Zustand Ihrer Sichtschutzzäune erhalten bleibt, ist es wichtig, sie regelmäßig zu überprüfen und nachzusehen, ob sich Schimmel gebildet, Moos abgesetzt oder Schädlinge eingenistet haben. Das gilt nicht nur im Garten, sondern auch für den Sichtschutz auf Terrasse und Balkon. Wenn Sie Matten aus Bambus oder Weide an der Balkonbrüstung befestigt haben, sollten Sie diese spätestens im Frühjahr einmal abnehmen und genauer untersuchen. Handelt es sich um unbehandelte Naturfasern, sollten Sie die Pflege und Versiegelung nicht vergessen. Überprüfen Sie Ihren Sichtschutz am besten zweimal im Jahr, sodass Sie rasch auf mögliche Schäden reagieren können. Mit ein wenig Routine gehen Ihnen die erforderlichen Arbeiten schon nach kurzer Zeit schnell und mühelos von der Hand. Verbinden Sie die Pflege Ihrer Sichtschutzzäune einfach mit der übrigen Gartenarbeit, die im Frühjahr vermehrt notwendig ist. Hetzen Sie sich nicht, sondern arbeiten Sie ruhig und gleichmäßig und genießen Sie die Arbeit an der frischen Luft. So sind Sie entspannt, wenn Sie dafür sorgen, dass Ihr Garten für den Sommer bereit ist.

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