Smartphone nachladen: So finden Sie das passende Handy-Akku für Ihr Modell

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Smartphone nachladen: So finden Sie das passende Handy-Akku für Ihr Modell

Große Displays, soziale Netzwerke oder permanenter mobiler Datenabruf: Kein Wunder, dass die Akkus der Smartphones schnell leer sind. Was Sie bei der Auswahl und Pflege Ihres Handy-Akkus beachten müssen, damit er lange durchhält, erfahren Sie im Folgenden.

 

Original Handy-Akkus oder Nachbauten anderer Hersteller

Nichts ist ärgerlicher, als wenn ein Handy-Akku immer weniger Leistung bringt und er deshalb ausgetauscht werden muss. Im iPhone sind die Akkus fest verbaut. Ein Austausch lässt sich daher nur über Apple bewerkstelligen. Die Akkus der Smartphones von Samsung, Nokia, Motorola, HTC, LG oder Sony Ericsson können Sie selbst austauschen.
Der neue Handy-Akku muss zu Ihrem Mobiltelefon passen. Oft bekommen Sie ihn beim Hersteller Ihres Smartphones. Bei manchen Herstellern können Sie zwischen Akkus mit unterschiedlich großer Kapazität wählen, die sich preislich entsprechend unterscheiden.

Es gibt auch den günstigen Akku-Nachbau von anderen Herstellern. Beachten Sie, dass nur Akkus des Originalherstellers die angegebene Kapazität und Laufzeit garantieren.

 

Welche Handy-Akkus seit Jahren am meisten gekauft werden

Seit etlichen Jahren werden Akkus, die auf der Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Technologie basieren, am meisten gekauft.
In älteren Handys stecken noch NiCD-Nickel-Cadmium-Akkus. Sie plagt der sogenannte Memory-Effekt: Der Akku merkt sich den jeweiligen Energiebedarf. Nach einer Weile lädt er nicht mehr die tatsächlich gebrauchte, sondern nur noch die durchschnittliche Strommenge aus vorangegangenen Aufladungen. Low-End-Mobiltelefone benutzen inzwischen die NiMH-Akkus. Sie leiden weniger unter dem Memory-Effekt; Sie müssen ihn allerdings alle zwei Wochen einmal vollständig entladen. Die NiCd-Akkus überleben durchschnittlich etwa 1.500 Ladezyklen. Die Leistung bei NiMH-Akkus kann bereits nach etwa 500 bis 600 Ladezyklen unter den Bedarf sinken.

Lithium-basierte Akkus haben keine toxischen Inhaltsstoffe und kaum einen Memory-Effekt. Sie können unabhängig vom Kapazitätszustand jederzeit nachgeladen werden. Infolge der Korrosion halten sie meistens nicht länger als drei Jahre. Die Li-Ion-Akkus überleben bei sachgerechtem Umgang 500 bis 1.000 Ladezyklen und die Li-Po-Akkus nur 300 bis 500.

 

Mit diesen Tipps verlängern Sie die Lebenszeit Ihres Handy-Akkus

Ohne die richtige Pflege kann der Akku nicht seine volle Leistung erbringen. Zudem verkürzt sich dessen vom Hersteller festgelegte Betriebsdauer. So holen Sie mehr aus Ihrem Akku heraus:

  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Handy ungestört senden kann. Je mehr Sendeleistung es erbringen muss, desto mehr Strom verbraucht der Akku.
  • Sparen Sie Strom, indem Sie Funktionen wie Display-Beleuchtung oder Tastentöne reduzieren.
  • Aktivieren Sie stromfressende Verbindungsmöglichkeiten wie Bluetooth oder WLAN nur dann, wenn Sie diese wirklich benötigen.
  • Vermeiden Sie es, mehrere Apps gleichzeitig zu betätigen. Schalten Sie Apps aus, die permanent den jeweiligen Standort des Nutzers benötigen.
  • Um einen Kurzschluss zu verhindern, bewahren Sie Ihren Akku nicht zusammen mit Metallgegenständen oder Schlüsseln auf.
  • Schützen Sie Ihr Mobiltelefon vor extremen Winter- und Sommertemperaturen.
  • Laden Sie den Akku zunächst komplett auf, wenn Sie Ihr Handy längere Zeit nicht mehr benutzt haben.
  • Verbrauchen Sie den Strom Ihres iPhone-Akkus möglichst komplett. Laden Sie ihn einmal pro Monat vollständig auf.
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