Smartes Wohnen: Chancen und Risiken

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Intelligentes Wohnen wird mehr und mehr zur Realität
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Intelligentes Wohnen wird mehr und mehr zur Realität

Das smarte Zuhause der Zukunft soll den Wohnkomfort verbessern, die Sicherheit erhöhen und das Leben angenehmer machen. Dafür sammeln die Geräte permanent personenbezogene Daten. In Deutschland nutzt bereits jeder Siebte sogenannte Smart-Home-Lösungen. Die Technik richtet sich nicht nur an Digital Natives, sondern auch an Senioren.

Wohin steuert die Entwicklung und was sind die Risiken beim Wohnen in einem smarten Zuhause?
Das smarte Zuhause nimmt uns viele Arbeiten ab
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Das smarte Zuhause nimmt uns viele Arbeiten ab

Wohnkomfort der Zukunft

Innovative vernetzte Technik sorgt für allerlei Annehmlichkeiten im smarten Haus der Zukunft, in dem sämtliche Geräte miteinander vernetzt sind. Glaubt man den Einschätzungen der Experten, werden schon in rund zehn Jahren sämtliche Haushaltsgeräte miteinander verknüpft sein.

Klingelt am Morgen der Wecker, fahren die Rollläden automatisch hoch und Sensoren messen, ob die Schlafenden auch wirklich aufwachen. Im Bad erwartet jeden Bewohner die individuell programmierte Duschtemperatur, der Spiegel zeigt die neuesten Nachrichten und Termine des Tages an. Die Krankenkasse erfährt, wie lange man geschlafen hat, ob die empfohlene Zahnputzlänge eingehalten wird und was es zum Frühstück gibt.
Ob Kaffee, Gesundheitsdaten oder Heizung: Das smarte Zuhause weiß Bescheid
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Ob Kaffee, Gesundheitsdaten oder Heizung: Das smarte Zuhause weiß Bescheid

Auch Daten zum Blutdruck und zur Herzfrequenz werden kontinuierlich erhoben und ins allwissende System übertragen. Wer auf seine Gesundheit achtet, den belohnt die Krankenversicherung dann eventuell mit Rabatten. Wird das Badezimmer verlassen, startet automatisch die Kaffeemaschine und kreiert die bevorzugte Kaffeespezialität. Der Kleiderschrank kennt die Wettervorhersage und gibt Tipps zur richtigen Kleidung für den Tag. Sobald der letzte Bewohner das Haus verlassen hat, schaltet die intelligente Heizung automatisch ab und hilft so beim Stromsparen. Schlüssel werden überflüssig, der Zutritt klappt per Fingerabdruck und Gesichtserkennung.
Die Sicherheit nimmt zu.
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Die Sicherheit nimmt zu.

Sicherheit in den eigenen vier Wänden

Die Alarmanlage schaltet sich ein, Bewegungsmelder überwachen das Grundstück und die Wohnräume. Vom Smartphone aus können die Bewohner jederzeit auf die Überwachungskamera außen zugreifen oder werden bei ungewöhnlichen Vorkommnissen automatisch informiert. Sämtliche Türen und Fenster verfügen über Sensoren, ein unbemerkter Einbruch ist ausgeschlossen.
Einige dieser Technologien sind schon heute erhältlich, die Vernetzung wird in den kommenden Jahren jedes einzelne Gerät erfassen. Die intelligente Technik weiß dann jederzeit, wer wo ist und wann die Bewohner in der Regel nach Hause kommen. Das Thema Datensicherheit wirft ein großes Fragezeichen auf.

Unabhängigkeit für Senioren

Die intelligente Gebäudetechnik soll beim Energiesparen helfen und das Leben komfortabler machen. Eine besondere Zielgruppe sind ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen. Für sie kann die neue Technik mehr Unabhängigkeit und Sicherheit in den eigenen vier Wänden bedeuten.
Bis 2050 soll die Zahl der über 80-Jährigen in Deutschland auf zehn Millionen steigen. Die Zeit, bis jemand zum Pflegefall wird, soll sich mithilfe der neuen Technik deutlich hinauszögern und das Gesundheitssystem entlasten. Im Fachjargon fassen die Experten den Forschungsbereich unter „Ambient Assisted Living“ zusammen. Selbstbestimmtes Leben durch innovative Technologie ist das erklärte Ziel.
Sensoren und Programme überwachen die Vitalitätsdaten, Gewohnheiten und Bewegungsmuster. Kommt es zu Unregelmäßigkeiten, ruft das smarte Haus automatisch bei den Angehörigen an. Bodensensoren spielen eine große Rolle: Stürzt ein Senior in seiner Wohnung, sendet der smarte Bodenbelag ein Notsignal an Angehörige oder ruft gleich den Notarzt. Auch die Telemedizin wird enorme Fortschritte machen. Videokonferenzen ersetzen Arztbesuche, die Gesundheitsdaten werden dem behandelnden Arzt über das Internet zur Verfügung gestellt.
Datenschutz ist ein großes Thema!
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Datenschutz ist ein großes Thema!

Datenschutz und der gläserne Mensch der Zukunft

Das smarte Haus der Zukunft, in dem alle Haushaltsgeräte miteinander kommunizieren und jeder Schritt überwacht wird, sorgt für eine ungeheure Flut persönlicher Daten. Datenschutz wird dabei eine sehr große Rolle spielen. Immer wieder gelangen Hacker an sensible Daten, die digitale Zukunft birgt auch Risiken. Mindestens der Hersteller weiß bestens über die Gewohnheiten, Vorlieben und Verhaltensmuster der Bewohner Bescheid. Geraten die Daten in die falschen Hände, können unbefugte Dritte bequem über die Webcams im Haus die Bewohner ausspionieren. Wer die Kontrolle über das elektronisch gesicherte Haus hat, entscheidet, wer Freund oder Feind ist.

Was denken Sie über die Aussichten für das intelligente Haus der Zukunft? Fluch oder Segen? Lesen Sie in unserem Ratgeber, welche Unterschiede, Aufgaben und Bedienkonzepte Smart Home Systeme haben und bilden Sie sich Ihre Meinung über diese zukunftsweisende Technik.
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