Skateboards für Kinder bei eBay kaufen

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Skateboards für Kinder bei eBay kaufen

Einkaufsratgeber: Was Sie beim Kauf von Skateboards für Kinder berücksichtigen sollten

Skateboarden ist mehr als ein Sport – es ist eine ganz eigene Lebenskultur. Viele Kinder sind fasziniert von den lässig gekleideten Skatern, die scheinbar spielend atemberaubende Kunststücke in der Halfpipe oder im Skaterpark vorführen. Oft wächst in den Kleinen der Wunsch, selber mit dem Skateboard durch Stadt und Land zu düsen.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, seinen Nachwuchs mit einem Skateboard zu überraschen, sollte sich vor dem Kauf umfassend informieren. Gerade bei einen Skateboard für Kinder sollten Eltern einige Punkte beachten.

Was ist ein Skateboard?

Bei einem Skateboard handelt es sich um ein Brett auf speziellen Rollen. Da die Skateboarder auf dem Board stehen und sich mit einem Bein abstoßen, wird es auch als Rollbrett bezeichnet. In der Regel ist bei der Ausführung der Stunts voller Körpereinsatz gefragt.

Vor dem Erwerb eines Skateboards sollten sich Eltern genau überlegen, für welche Art des Skatens sich ihr Kind interessiert. Boards mit einer langen Stehfläche sind für das Befahren langer und gerader Strecken konzipiert. Die kurze Variante ist sehr wendig. Es eignet sich hervorragend für das Kurvenfahren. Ein weiteres Auswahlkriterium ist die Flexibilität des Skateboards. Durch das Federn des Boards während der Nutzung können die Kräfte besser übertragen werden. Je steifer die Stehfläche, desto geringer ist die Geschwindigkeit.

Generell eignet sich ein Einsteigermodell, da sich diese Boards in der Aktion besser steuern lassen. Außerdem erreichen diese Anfänger-Skateboards keine allzu hohen Geschwindigkeiten. Zusätzlich sollte die körperliche Konstitution des Nachwuchses berücksichtigt werden. Für kräftigere Kinder empfehlen sich Stehflächen, die nicht so leicht nachgeben.

Der Aufbau eines Skateboards

Die Stehfläche eines Skateboards wird als Deck bezeichnet. Es ist in der Regel aus elastischem, sehr zähem Ahornholz gefertigt. Es besteht normalerweise aus sieben bis neun dünnen Einzelschichten. Die Breite des Deckes beträgt durchschnittlich zwanzig Zentimeter. Es sind jedoch auch Skateboardmodelle mit abweichenden Maßen erhältlich. Bei Skateboards der neuen Generation sind beide Enden des Decks nach oben gebogen. Der Fachbegriff für diese Form heißt Nose für das vordere bzw. Tail für das hintere Ende. Durch diese Deckvariante kann der Sportler eine noch größere Bandbreite an Tricks umsetzen. Die herkömmlichen Boards besitzen eine plane Stehfläche.

Auf der Oberseite des Decks befindet sich ein besonderer, rutschfester Belag, der unter Skatboardern Sandgrip oder Griptape genannt wird. Dabei handelt es sich um eine selbstklebende Auflage mit unterschiedlich starker Körnung. Es hat die Funktion, für die optimale Standsicherheit des Sportlers auf dem Skateboard zu sorgen. Die Unterseite des Skateboards ist meist mit einem recht auffälligen Grafik-Design gestaltet. Viele Skater verzieren das Skateboard nach ihren persönlichen Vorstellungen. Einige Skateboarder bevorzugen auch ein schlichtes, einfarbiges Erscheinungsbild.

Auf der Unterseite sind zwei beweglich gelagerte Achsen montiert, die in der Fachwelt als Trucks bezeichnet werden. Diese Konstruktion besteht aus der sogenannten Baseplate und den kugelgelagerten Rollen. Für die Fixierung der Vorrichtung sorgen die Hauptschrauben und spezielle Lenkgummis. Zudem sind Distanzhülsen Bestandteil des Achsenaufbaus. Sie werden von Skateboardern als Spacer bezeichnet. Sie sind entscheidend für das optimale Einstellen des Härtegrades.

An der Achsenkonstruktion sind die Räder – auch Wheels genannt – fixiert. Sie sind aus Polyrethan gefertigt. Sie verfügen über zwei Kugellager, die sogenannten Bearings. Auch sie besitzen verschiedene Härtegrade und haben unterschiedliche Durchmesser.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein Skateboard im Fall eines Aufpralles abzudämpfen. Diese Aufgabe übernehmen die Shock-Pads. Sie sitzen zwischen Deck und Baseplate. Die Shock-Pads bestehen wahlweise aus Gummimaterial oder Kunststoff.

Ausführungen von Skateboards

Es gibt verschiedene Arten von Skateboards. Bei der Auswahl des richtigen Skateboards für den Nachwuchs ist zu beachten, welche Form des Skateboardens das Kind ausüben beziehungsweise erlernen möchte.

1. Das Longboard

Beim Longboard handelt es sich um eine spezielle Form des Skateboards. Es besitzt eine Länge von 90 bis 150 Zentimetern. Das Longboard verfügt über einen höheren Abstand der Achsen – ein großer Vorteil für die Fahrstabilität bei zunehmender Geschwindigkeit. Auch die Wheels des Skateboards sind größer. Sie sind aus sehr weichem Polyrethan gefertigt. Dadurch können Unebenheiten des befahrenen Untergrunds besser ausgeglichen werden. Wer mag, kann das Skateboard durch Einstellungsänderung an den einzelnen Skateboardelementen individuell anpassen.

Das Longboard gibt es wiederum in unterschiedlichen Varianten. Die Auswahl des Longboards hängt von der bevorzugten Fahrtechnik ab.

2. Das Carvingboard

Das Carvingboard ist eine Unterform des Longboards. Aufgrund seines Aufbaus können die Skateboarder hiermit besonders gut enge Kurvenfahrten realisieren. Dafür werden insbesondere die Rollen des Skateboards stark beansprucht. Deshalb verfügen Carvingborads über sogenannte Gripwheels. Sie haften besser auf dem Untergrund. Zusätzlich besitzen Carvingboards speziell konzipierte Achsen.

3. Das Speedboard

Wie der Name schon besagt, sind Speedboards auf Schnelligkeit ausgelegt. Auf ihnen können Skateboarder Geschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern erreichen. Die Decks dieser Skateboards sitzen etwas tiefer als bei einem herkömmlichen Modell. Das verhindert das gefährliche Schlingern während der Fahrt. Darüber hinaus verbessert sich die Körperhaltung des Skatboarders aufgrund der Eigenschaften des Speedboards.

Auch unter den Speedboards gibt es verschiedene Unterausführungen. Professionelle Skateboardes besitzen beispielsweise eine spezielle Speedboard-Variante, um den sogenannten Druckpunkt zu verlagern.

4. Das Danceboard

Bei dem sogenannten Danceboard handelt es sich um ein ganz besonderes Skateboard. Es wird zur Ausübung einer speziellen Unterart des Skateboardens benötigt. Das Danceboard ist ein Longboard mit durchschnittlich 120 Zentimetern Länge. Die Decks verfügen über Tail beziehungsweise Nose. Beim „Dancing“ führt der Skateboarder spezielle Bewegungsabläufe aus, die beim Betrachten an das Tanzen erinnern. Die Stunts und Tricks bestehen aus einer Kombination aus Laufen und Drehen. Hierbei spielt die Geschwindigkeit kaum eine Rolle. Der Fokus liegt beim „Dancing“ eindeutig auf dem Ausdruck.

Das Streetboard – perfekt für Kinder

Die Auswahl an Skateboards ist enorm – Tendenz steigend! Aus diesem Grund ist es ratsam, ein sogenanntes Allround-Board, auch Streetboard, für das Kind zu wählen. Dieses Skateboard sollte nicht allzu lang sein. Das erleichtert dem Nachwuchs, das Brett zu steuern. Dennoch sollten Eltern daran denken, dass das Kind wächst und schnell lernen möchte. Das typische Einsteigermodell ist relativ kurz. Es existiert keine Faustregel für die perfekte Länge. Deshalb sollte man sich am besten beraten lassen oder sich in den entsprechenden Online-Foren informieren.

Ein Streetboard besitzt angerundete Ecken. Das Deck des Skateboards ist verhältnismäßig kurz, wobei die jeweilige Länge je nach Skateboardtyp variiert. Die Achsenkonstruktion ist eher steif. Es verfügt über kleine Wheels, die eine mittlere Breite aufweisen. Ein gutes Streetboard besitzt ein sehr gutes Grip-Tape, die das gesamte Deck bedeckt. Der rutschfeste Belag ist mit durchsichtigem Harz abgedichtet. Wenn Eltern den Eindruck haben, dass sich das Grip-Tape mit der Zeit vom Deck lösen könnte, sollten sie sich gegen den Kauf des entsprechenden Modells entscheiden. Die Untergrundkonstruktion mit Wheels und Kugellager spielt eine große Rolle. Bei den Rädern empfiehlt sich eine mittlere Breite. Zu schmale Rollen verfügen über eine geringere Bodenhaftung, was zu höheren Geschwindigkeiten führt. Breite Wheels hingegen führen dazu, dass das Skateboard schwerer zu lenken ist. Oft gelingen Kindern aus dem Grund auch einfache Übungen nicht. Die Folgen sind Frust und womöglich Resignation. Der Lauf des Kugellagers sollte leichtgängig sein. Dadurch lässt sich das Skateboard einfacher in Bewegung setzen. Darüber hinaus rollt es beim Anstoßen viel weiter. Eltern sollten bei der Achsenkonstruktion auf das Vorhandensein des sogenannten „King Pin“ achten. Hierbei handelt es sich um eine speziell Schraube, mit deren Hilfe der Härtegrad der Achsen am Skateboard verändert wird. Je weicher die gewählte Einstellung, desto leichter lässt sich das Skateboard unter anderem durch Kurven fahren.

Zusätzlich sollte das Untergrundmaterial so behandelt sein, dass es bei Feuchtigkeit keinen Schaden nehmen kann.

Ein Allround-Board eignet sich hervorragend für die ersten Übungen des Kindes auf Asphalt oder im Skatepark.

Die richtige Skateboardausrüstung

Skateboarden ist eine Sportart, die auf hartem Untergrund wie Beton oder Asphalt ausgeführt wird und zu einem Großteil mit Tricks und Stunts ausgeführt wird. Da aller Anfang schwer ist, führen Fehler in der Ausübung schon einmal zu einem Sturz. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass Kinder spezielle Schutzkleidung tragen. Auch professionelle Skateboarder würden nie ohne entsprechende Schutzausrüstung in Halfpipe oder Pool gehen. Sie gibt dem Nachwuchs Sicherheit, weshalb sich ein Kind auch mehr zutraut. Zusätzlich entwickeln die Kids mehr Freude an dem Sport, da sie schnell lernen. Wer ängstlich bei der Ausübung dieses Sports ist, führt die Bewegungen nur zaghaft oder halb aus. So steigt das Risiko einer Verletzung.

Der Helm

Der richtige Helm ist beim Skateboarden unverzichtbar. Ein einfacher Fahrradhelm bietet keinen ausreichenden Schutz. Das liegt daran, dass sich Stürze vom Fahrrad und beim Skateboarden nicht miteinander vergleichen lassen. Bei einem Fahrradunfall stürzt das Kind in der Regel nach vorn über den Fahrradlenker. Ein Skateboarder fällt eher auf den Rücken. Aus diesem Grund spielt der Schutz des Hinterkopfes eine große Rolle. Skateboard-Helme für den Einsatz in Halfpipe oder im Skaterpark umschließen den gesamten Kopf von der Stirn bis zum hinteren Hals. Sie sind robuster und aus dickerem Material als Fahrradhelme.

Die Helme professioneller Race-Skater erinnern an Rennfahrerhelme. Sie sind aerodynamisch geformt, leicht und bestehen aus hochwertigen Materialien. Sie verfügen zudem über sehr viele Löcher, um eine optimale Luftzirkulation zu erreichen. Einige Modelle besitzen noch einen besonderen Insektenschutz.

Ellenbogenschoner, Knieschoner und Handgelenkschoner

Kinder sollten niemals ohne Knieschoner, Ellenbogen- und Handschützer auf ein Skateboard steigen. Ergonomisch geformte Schutzkleidung ermöglicht optimale Bewegungsfreiheit und besteht in der Regel aus speziellem, mit Schaumstoff gefüllten Schalen aus Hartplastik. Schutzkleidung mit Klettverschlüssen erleichtern das An- und Ausziehen. Für das Skateboarden gibt es spezielle Knieschoner, da sich die Sportler bei Stürzen einfach auf die Knie fallen lassen und auf dem harten Untergrund rutschen.

Kauf eines Skateboards und Schutzkleidung

Bei einem Skateboard und erforderlicher Schutzkleidung sollten Eltern nicht beim erstbesten Angebot zuschlagen und auf hochwertige Qualität achten. Umfassende Informationen und Recherche sind wichtig. Hierfür eignet sich das Internet besonders. Bei eBay finden Eltern eine große Auswahl an Skateboards renommierter Anbieter zu angemessenen Preisen.

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