Sim-Buy: Fehler von GLS? Bitte überweisen sie erneut.

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Der Leidensweg:

  • Man kauft einen Artikel bei Sim Buy.
  • Sim Buy versendet diesen.
  • Es passiert lange Zeit nichts.
  • Sim Buy teilt mit, der Zustelldienst GLS habe das Paket zurückgebracht mit dem Vermerk" falsche Adresse, Zustellung unmöglich". Man möge doch bitte die "richtige Adresse" mitteilen und die Portokosten erneut überweisen. Die Email ist außerhalb Ebays gesendet und vom sprachlichen Niveau äußerst fragwürdig. Die Kosten werden nicht beziffert - soll man die 0€ für den kostenlosen Versand erneut überweisen?
  • Man teilt Sim Buy mit, dass man die korrekte Adresse übermittelt hat und bittet um Prüfung.
  • Sim Buy teilt mit, man habe (angeblich) an die korrekte Adresse versendet. Hier endet die Mail, für Sim Buy ist scheinbar alles gesagt.
  • Man bittet um Klärung mit GLS, da man ja wohl kaum annehmen kann, dass der Kunde das Porto bezahlt, wenn der Zustelldienst des Verkäufers einen Fehler macht. Man setzt eine Frist für die Mitteilung, wie weiter verfahren werden soll bzw. die erneute Zusendung.
  • Sim Buy erklärt folgendes (natürlich außerhalb des Ebay-Nachrichtensystems):
      Guten Tag, es tut uns leid das es zu Missverständnissen kam aber der Paketdienst ist der Meinung das er das bestmöglichste versucht hat nur die

      Zustellung war leider nicht möglich.

      Mit freundlichen Grüssen

      Ihr Sim-Buy Team
  • Man weist Sim Buy erneut darauf hin, dass Fehler des Zustelldienstes in die Verantwortung des Verkäufers fallen. Man weist deutlich darauf hin, dass diese nichtssagende, uninformative und viel zu kurze Mail (mal wieder) in keinster Weise erklärt, wie man nun gedenkt weiter zu verfahren. Man setzt eine Frist.
  • Die Frist verstreicht. Es wird klar, dass Sim Buy vor hat, das Geld und die Ware zu behalten und keine Lust hat, sich mit GLS auseinander zu setzen. Man kann auch nicht einmal prüfen, ob Sim Buy wirklich an die richtige Adresse versendet hat. Die Adresse besteht schon lange Zeit und zig Pakete sind im Laufe der Jahre problemlos angekommen. Übrigens auch von GLS...
  • Man findet den Ratgeber von Ebay-Mitglied XMOHR zum selben Thema und erkennt, dass Sim Buy scheinbar gut damit fährt, GLS den schwarzen Peter zuzuschieben und danach das Porto vom Käufer erneut überweisen zu lassen.
  • Man findet eine Menge anderer negativer Ratgeber und fragt sich, warum ein Anbieter mit immerhin 894 negativen Bewertungen in den letzten 12 Monaten immer noch verkaufen darf.
  • Man bekommt gut zwei Wochen nach der ersten "Paket unzustellbar"-Mail erneut dieselbe Mail, mit dem hinweis, dass das Paket "Heute"(!) zurück gekommen sei und die Portokosten erneut überwiesen werden sollen. Aha. Ein Paket, welches einmal versendet wurde(?) kommt zweimal zurück und man bekommt zweimal dieselbe Email mit identischem Wortlaut? Entweder hat man ohne Ankündigung und ohne überwiesenes Porto erneut versendet - oder man kann sich seinen teil denken.
Mein Fazit: Das riecht nach Methode und scheint kein Einzelfall zu sein. In Bereich von unter 10€ lohnt sich kein Anwalt, Ebay selber ist auch nicht dafür bekannt, Powersellern mit solchem Geschäftsgebaren die rote Karte zu zeigen.

Welchen Rat gibt nun dieser Ratgeber? Kauft nicht bei Sim Buy - und wenn dann nur per PayPal. Dann könnt ihr in so einem Fall den Verkäufer auflaufen lassen und nicht umgekehrt. Ich habe es per Überweisung getan. Selbst wenn das Geld irgendwann wieder bei mir landet war es den Ärger bis heute in keinster Weise wert. Spätestens mit der zweiten identischen Email zum Thema "Ihr Paket kam heute als unzustellbar zurück" wird es kurios. Der Fall liegt nun beim "Ebay Sicherheitsdienst". Mal schauen ob man dort in der Lage ist, das geschehene anhand des innerhalb der viel zu knappen Zeichenbegrenzung verfassten Mitteilung nachzuvollziehen.

** Update **
Heute erreichte mich als Retourkutsche eine Mail von Ebay - ich solle dazu Stellung beziehen, dass ich die Ware laut Verkäufer noch nicht bezahlt habe. Und das, obwohl Sim-Buy in Afterbuy selber den Zahlungseingang quittiert hat. Und versendet hat. Und zudem selber in (m)einem "Ebay Problemlösungsfall" eine Versandnummer angegeben hat um zu belegen, dass er schon versendet habe (was man bei Vorkasse genau wann tut? - Richtig, nach dem Zahlungseingang)? Diese Dreistigkeit kann man eigentlich ja kaum noch überbieten. Ich bin gespannt, wie und vor allem, ob Ebay hier reagiert. Es interessiert mich wirklich sehr, wie der Verkäufer diese offensichtliche "Racheaktion" erklären wird, falls jemand bei Ebay jemals beide Fälle in die richtige zeitliche Reihenfolge rückt. Und das alles für 9,99€ teure zweite Wahl T-Shirts von "Fruit of the Loom".
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