Siegellack und nicht Siegelwachs.-

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Siegellacke bestehen aus dem Basisprodukt Schellack - ein reines Naturprodukt das von einem Insekt ausgeschieden wird. Siegellack sollte auf keinen  Fall mit dem einfachen und billigen Siegelwachs verglichen werden. Denn Siegelwachs läßt sich ziehen, biegen und ergibt auch keine guten Siegelabdrücke. Siegelwachs wird oft mit zentralem Docht angeboten und hat nicht annähernd ähnliche Eigenschaften wie der Siegellack!  Ein Siegel ist normalerweise dazu da, zu erkennen wenn jemand daran hantiert hat - das Siegel also gebrochen ist - dafür kommt nur der Siegellack in Frage, der mit Kolophonium gemischt ( ein Naturharz) die verschiedenen Siegellack Qualitäten ergibt.Außerdem ermöglicht der Siegellack auch eine hervoragende, plastische Ausprägung auch feinster Gravierungen.

 Es gibt den sehhochwertigen Urkundenlack, der vorzugsweise dann verwendet wird wenn Siegel auf glatten Papieren besondere Sicherheitsanforderungen und genauere Wiedergabe des Siegels nötig sind. Für die normalen Bedarfsfälle ergeben die mittleren Qualitäten ( Banklack, Brieflack) ausreichende, gute Haftfestigkeit, Die billigeren, harzhaltigeren Sorten wie Postlack sind vorzugweise für ungeleimte, nicht satinierte Papiere ( pakete) bestimmt.

Die klassische farbe ist zinnoberrot, es gibt aber auch ganze Farbpaletten ( die im Handel z.T. als Wappenlack von Gutenberg angeboten werden ). Ich persönlich werde auf jeden Fall nie Siegelwachs benutzen, hoffe aber einen kleinen Einblick gegeben zu haben.

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