Sicherheitsweste

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Nachdem auch ich eine solche Weste für's Springen brauchte hier die Informationen, welche mir die Verkäuferin gegeben hat:


1. die Weste darf im Genick nicht zu Hoch sein, sondern sollte die Nackenwirbel soweit frei lassen, das auch bei ganz zurück gelegtem Kopf kein Kontakt zur Weste entsteht.
Grund: Gefahr eines Schleudertraumas
Wichtig: mit Reitkappe prüfen!!

2. die Untere Lasche der Weste darf nicht in Kontakt mit dem Sattel geraten.
Wichtig dies auf einem Bock im Sattel Prüfen, bevor man sich die Weste Kauft.

diese beiden Punkte sind die Wichtigsten wie beim Kauf zu beachten sind.

Weiter ist es wichtig, das die Weste zwar eng sitzt, aber nicht so eng, das
1. die Atmung behindert wird
2. die Weste keine Schulterfreiheit mehr lässt.

Weiter ist es wichtig, das die mit Klettverschluss versehenen Westen weit genug geschlossen werden und nicht am zu kurzen zipfel (also mitdestens 80% des Klett sollten immer ineinander greifen am besten jedoch mindestens 90%.

Die Machart der Weste:

für Rettungseinsätze ist es von absolutem Vorteil wenn die Weste nicht nur forme Via Klett oder Reisverschluss geöffnet werden kann, sondern auch an der Seite und dem Schulterbogen. Das ermöglicht eine Rettung aus eben dieser ohne das der Körper dafür bewegt werden muss und so durch ausziehen eventuelle schäden an der WS vergrößert werden.
Da ich selber Sannitäter bin mein Persönliches Fazit:
Diese Möglichkeit eine Person derartig aus der Weste bergen zu können kann entscheident dafür sein einer Querschnittslähmung zu entgehen. Ich empfehle nur eine solche Weste zu kaufen welche mindestens über eine Öffnungsmöglichkeit am Schulterbogen verfügt.


Die Weste welche ich mir nach mehrfacher Anprobe zugelegt habe ist die von DLMS.
Diese ist zwar etwas steif. und man fühlt sich als hätte man einen Metallkyras an, aber ich bin mit dieser zufrieden. Ich Persönlich würde gerne eine Weste bevorzugen, welche zu dem Schutz auch noch ein Polster gehabt hätte, aber soeine war leider nicht da und sehrwahrscheinlich auch Preislich nicht für mich zu realisieren.


zwei letzte Wichtige Punkte möchte ich noch loswerden:
Nach Möglichkeit immer die Weste Probetragen und wenn es irgendwie geht von Fachpersonal anpassen lassen!
Ebenso sollte man an dem Punkt nicht beim Geld sparen! Ene wirklich gute Weste kostet ihren Preis und hier gild das Gleiche wie bei den Sturzhelmen - neu ist immer besser, vor allem da sich derartige Schutzmaßnahmen ständig weiterentwickeln und dadurch auch verbessern!



Ich wünsche allen Reitern einen Entspannten und unfallfreien Ritt!
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