Sicher kaufen beim Auktionshaus ebay

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Hallo Libe Leser,

Ebay Ratgeber

Die Auktionsplattform eBay ist der größte Online-Flohmarkt weltweit. Allein in Deutschland hat eBay 20 Millionen registrierte Mitglieder, weltweit sind es sogar über 200 Millionen. Jedes dieser Mitglieder kann bei eBay kaufen und verkaufen und es ist nur logisch, dass sich zwischen all diesen eBayern einige schwarze Schafe verstecken. Diese warten nur darauf, andere eBayer um Geld oder Waren prellen.

Sicher kaufen beim Auktionshaus ebay
eBay ist der größte Online-Marktplatz der Welt. Täglich tummeln sich Millionen von Nutzern aus aller Herren Länder auf der Verkaufsplattform. Hier und da tummeln sich zwischen seriösen Verkäufern auch schwarze Schafe. Gegen die ist zwar kein Kraut gewachsen, es gibt jedoch einfache Mittel und Wege, sich zumindest weitestgehend vor unseriösen Angeboten zu schützen. Der folgende Ratgeber erklärt, wie Sie unseriöse Angebote erkennen können. Aber Achtung: Keiner der folgenden Punkte spricht für sich allein. Erst das Zusammenkommen mehrerer Kriterien spricht dafür, von einem Kauf besser Abstand zu nehmen.

Grundsätzlich gilt für alle eBay-Käufer, dass sie niemals Dinge auf eBay kaufen sollten, mit denen sie sich nicht auskennen. Schon bei vergleichsweise kleinen Artikeln kann bei ahnungslosen Käufern die Falle zuschnappen, gewollt oder ungewollt. Zum Beispiel, wenn der heiß ersehnte MP3-Player einen miesen Klang hat oder die Qualität eines T-Shirts nicht stimmt. Hier kann dem Verkäufer zwar nicht unbedingt böser Wille unterstellt werden, für den Käufer ist es dennoch ärgerlich.

Deshalb gilt: Bevor man sich entschließt, einen Artikel, ob neu oder gebraucht, bei eBay zu kaufen, sollte er im echten Leben unter die Lupe genommen werden. Das heißt, dass nicht nur Testberichte studiert werden sollten, sondern der Artikel auch im Laden einmal in die Hand genommen werden sollte. Denn kein Verkäufer ist dazu gezwungen, die ab Werk negativen Eigenschaften eines Artikels zu beschreiben. So kann sich ein vermeintliches Schnäppchen schnell als Ärgernis herausstellen, ohne, dass dem Verkäufer böse Absicht zu unterstellen wäre.

Lasst die Bilder sprechen
Es gibt sie natürlich, die unseriösen Verkäufer, die einen Artikel absichtlich "schönreden". Der dreimal heruntergefallene Laptop mit dem "leichten Riss im Gehäuse", die alte Rostlaube mit "leichtem Flugrost" oder die "selten getragene" Jeans mit durchgescheuertem Gesäß. Derartige Aussagen sind stark subjektiv und deshalb kaum verbindlich. Stattdessen sollten die Bilder des Angebots gecheckt werden: Sieht der Artikel aus wie beschrieben? Sind auf den Bildern Fehler erkennbar, die im Text nicht beschrieben werden? Sind die Bilder scharf und detailliert?

Unseriöse Verkäufer neigen dazu, genau diese Bildersprache verstecken zu wollen. Heutzutage gibt es für vernünftige, gut auflösende Produktfotos verwendbare Digitalkameras bereits für wenige Euro beim Discounter. Unscharfe, briefmarkengroße Bilder von der Handy-Kamera sind in Internet-Auktionen also fehl am Platze. Hier liegt der Verdacht nahe, dass der Verkäufer etwas verstecken möchte. Das Gleiche gilt für Artikel, auf denen statt eines Bildes des konkreten Produkts ein Bild von der Hersteller-Website verwendet wird.

Hier sollte jedoch nicht vorschnell geurteilt werden: Gerade Powerseller, die viele frabrikneue Artikel verkaufen, fotografieren in der Regel nicht jeden Artikel einzeln, sondern greifen zum Hersteller-Foto. Auch das Handy-Bild kann viele Gründe haben. Zum Beispiel, dass der Verkäufer persönlich nicht viel Wert auf gute Bildqualität (und damit auf einen höheren Verkaufspreis) legt. Seriöse Händler schicken in der Regel auf Wunsch gerne bessere Bilder bestimmter Details zu.

Oberflächliche Betrachtung: Der Textblock
An den Texten von eBay-Auktionen kann schnell erkannt werden, ob sich ein Verkäufer Mühe mit der Auktion gegeben hat oder nicht. Es mag nach psychologischem Humbug klingen, doch von der Optik des Artikels lässt sich durchaus auf die innere Einstellung eines Verkäufers und damit auch seinen Umgang mit dem Artikel schließen. Ist der Text des Angebots klar gegliedert und übersichtlich oder reihen sich ellenlange Beschreibungen der technischen Daten ohne Punkt und Komma aneinander?

Das Risiko, bei einer solchen unsauberen Artikelbeschreibung auf einen unseriösen Verkäufer hereinzufallen, ist groß: In der Textwüste lassen sich recht einfach negative Angaben über den Artikel verstecken. Da die wenigsten Käufer einen solchen Textblock tatsächlich lesen, kann sich der Verkäufer damit absichern, falls es zu Streitigkeiten kommt. Schließlich hat er ja geschrieben, was an dem Artikel fehlerhaft ist. Der Käufer hat mit dem oberflächlichen Lesen seine Sorgfaltspflicht verletzt und stünde in einem möglichen Prozess schlecht da.

Auch kurze Beschreibungen haben ihre Tücken
Natürlich gibt es auch hier wieder das große "ABER". Viele Verkäufer kennen sich einfach nicht mit HTML aus. HTML-Formatierungen müssen aber in eBay-Auktionen eingebaut werden, sonst entsteht automatisch ein Fließtext-Block ohne Zeilenumbrüche und Gliederung. Ein Verkäufer mit einer solchen Produktbeschreibung ist nicht automatisch unseriös. Der Interessent sollte derartige Beschreibungen aber sehr aufmerksam lesen, bevor er auf den Artikel bietet. Nicht selten sind solche optisch unattraktiven Angebote echte Schnäppchen, weil sie vielen Bietern unseriös erscheinen.

Ein weiterer Gesichtspunkt ist die Ausführlichkeit der Beschreibung. Wird der konkret verkaufte Artikel beschrieben oder handelt es sich um eine allgemeine Beschreibung des Produkts, kopiert von der Herstellerseite? Geht der Verkäufer auf Mängel oder Fehler ein? Oft sind unseriöse Verkäufer auch sehr wortkarg und veröffentlichen nur eine kurze Beschreibung voller Rechtschreibfehler. Hier zeigt sich wieder mangelnde Kenntnis oder Mühe. Der Verkäufer hatte keine Lust oder Zeit, sich lange mit der Artikelbeschreibung zu befassen. Hier muss nachgehakt werden.

Den Kontakt zum Verkäufer herstellen
Selbst, wenn ein Artikel insgesamt gut beschrieben und mit ordentlichen Bildern ausgestattet ist, lohnt es sich, Kontakt zum Verkäufer herzustellen. Viele unseriöse Verkäufer reagieren nicht auf Mails oder veröffentlichen die Antwort nicht in den "Fragen und Antworten" unterhalb des Angebots. Ein seriöser Verkäufer sollte nicht nur schnell auf Fragen reagieren (innerhalb von 24 Stunden), sondern auch die Frage genauestens beantworten, um Missverständnissen vorzubeugen.

Wie reagiert der Verkäufer auf Fragen?
Natürlich sind auch die Verkäufer verunsichert. Deshalb werden sie nicht unbedingt ihre Adresse oder Telefonnummer vor Ablauf der Auktion herausrücken. Doch gerade bei hochpreisigen oder schwer lieferbaren Artikeln wie Autos, Laptops oder Möbeln sollte ohnehin eine Möglichkeit zur Selbstabholung gegeben sein. Verkäufer, die diese Option anbieten, sind in der Regel auch offen für eine Besichtigung des Artikels vor Ablauf der Auktion, weil so höhere Preise erzielt werden können: Ein Bieter, der den Artikel bereits unter die Lupe genommen hat, wird höher bieten als ein Bieter, der sich nicht sicher ist, ob der Artikel auch tatsächlich die versprochenen Eigenschaften hat.

Hier ist zu beachten, dass diese Option keinesfalls vom Verkäufer angeboten werden muss. Viele Leute mögen es nicht, Fremde in ihren Gemächern zu empfangen, andere haben Angst, ihrerseits an Abzocker oder Verbrecher zu geraten. Hier und da nutzen Einbrecher die Chance auf die Besichtigung eines Artikels, um die allgemeine Lage von Wertgegenständen in einem Haushalt zu überprüfen. Deshalb ist eine fehlende Besichtigungsmöglichkeit allein auch nicht unbedingt ein Hinweis auf ein unseriöses Angebot. Fehlende Auskunftsfreude des Verkäufers hingegen schon, wenn er sich zum Beispiel dagegen sträubt, Detailbilder zu senden oder Auskunft über bestimmte Artikel-Merkmale zu geben.

Lebenswichtig: Das Bewertungsprofil
Das Bewertungsprofil ist eine von eBay eingeführte Sicherheitslösung für Käufer und Verkäufer. Anhand des Profils können eBay-Mitglieder die Seriosität anderer eBayer überprüfen, allerdings ist auch das Bewertungsprofil mit Vorsicht zu genießen, doch dazu später. Mit einem Klick auf die Zahl der Bewertungen, die in Klammern hinter dem Namen des Verkäufers steht, lassen sich einige wichtige Rückschlüsse auf den Verkäufer ziehen.

So zeigt das Bewertungsprofil sofort an, wie viele Bewertungen ein eBayer erhalten hat. Obendrein zeigt der Prozentwert an, wie viele davon negativ waren. Neutrale Bewertungen fließen nicht in diesen Prozentwert ein, negative hingegen schon. Je mehr positive Bewertungen ein Verkäufer hat, desto sicherer kann sich ein Käufer sein, an keinen Betrüger zu geraten. Optimal ist natürlich, wenn 100 Prozent der Bewertungen positiv sind.


Trotzdem sollte ein hochpreisiger Artikel vor dem Kauf möglichst besichtigt und auf Funktion geprüft werden. Gerade Verkäufer von Autos bieten diese Option fast immer an, der Interessent sollte sie auch wahrnehmen. Auf diese Weise lassen sich Fehler feststellen, die dem Verkäufer möglicherweise nicht bewusst sind. Zwar schützt Unwissenheit nicht vor Strafe, doch es gibt einige kleinere Mängel, die möglicherweise teuer werden können, aber nur schwer dem Verkäufer nachgewiesen werden können. Besonders dann, wenn sich der Verkäufer von jeder Form der Gewährleistung distanziert und den Artikel "nach bestem Wissen und Gewissen" verkauft

Mangelhaft oder nicht?
Beispiel Auto: Ein Unfallschaden ist dem Verkäufer nicht unbedingt bekannt, vielleicht, weil er den Wagen selbst gebraucht gekauft hat. Oder ein "leichter Kratzer" ist tatsächlich leicht, aber in der Empfindung des Käufers ein erheblicher Mangel. Durch Besichtigung können derartige Probleme, die später möglicherweise zu Unstimmigkeiten führen, im Vorfeld abgeklärt werden. Auch nicht direkt ersichtliche technische Mängel können auf diese Weise abgeklärt werden.

Nicht selten sind manche Mängel den Verkäufern überhaupt nicht bewusst oder werden anders wahrgenommen als vom Bieter. Es muss nicht immer böser Wille unterstellt werden, wenn eine negative Eigenschaft eines Artikels nicht im Auktionstext genannt wird, es kann auch Unwissenheit sein. Seriöse Verkäufer sollten deswegen bei solchen subjektiven Mängeln auch immer versuchen, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, ohne direkt die Anwälte einzuschalten.

Oft übersehen: Der Versandkosten-Faktor
Seriöse eBayer stellen ausschließlich die Versandkosten in Rechnung, die tatsächlich anfallen. Unseriöse Anbieter neigen dazu, sich gerade bei günstigen Artikeln an den Versandkosten gütlich zu halten. Da gehen USB-Hubs oder Bücher für einen Euro weg, das vermeintliche Schnäppchen ist jedoch mit 10 oder 12 Euro "Versandpauschale" belegt. Die Versandkosten bei eBay sind immer die Summe aus Verpackungsmaterial und Kosten des Paketdienstes. Abhängig vom Artikel kann das Verpackungsmaterial teuer werden, beispielsweise bei Computern oder zerbrechlichen Gegenständen.

Bei den Kosten für den Paketdienst sollte die DHL als Referenz genommen werden, weil dieser Paketdienst überall in der Republik zu finden ist: Ein Päckchen gibt es für vier Euro, ein bis 500 Euro versichertes Paket zwischen sieben und zehn Euro. Eine zusätzliche Versicherung bis 2500 Euro kostet 3,50 Euro extra. Sperrige Artikel wie Fahrräder können natürlich wesentlich teurer sein.

Im Umkehrschluss sind billige, robuste Waren, die kaum Verpackungsaufwand benötigen nicht selten mit Versandkosten von bis zu 15 Euro bei eBay eingetragen. Hier ist klar, dass der Verkäufer versucht, seine Einstellkosten und Provisionen sowie einen kleinen Gewinn mit den Versandkosten zu erwirtschaften. Versendet wird bei solchen Angeboten in der Regel mit dem billigsten verfügbaren Versanddienst, der nicht selten recht trödelig ist. Von solchen Angeboten sollte grundsätzlich Abstand genommen werden. Nicht, weil die Artikel nicht ankommen, sondern weil diese Versandkosten-Abzocke einfach nicht in Kauf genommen werden sollte.

Sicherheit bei der Bezahlung: Paypal, Treuhand und Co.
Gerade bei hochpreisigen Angeboten möchten Ebay-Käufer eine gewisse Sicherheit haben, um sich gegen etwaige Betrüger zu schützen. Deshalb ist die normale Überweisung zusammen mit der Nutzung eines Bargeldtransfer-Service die denkbar schlechteste Methode, einen hochpreisigen Artikel zu bezahlen. Käufer sollten immer auf die alternativen Methoden Selbstabholung, Treuhandservice und Paypal ausweichen, um sich eine größtmögliche Sicherheit zu verschaffen.

Ein seriöser Verkäufer sollte zumindest die Selbstabholung als Option anbieten und zudem über ein Bankkonto bei einer deutschen Bank verfügen. Das kann zwar erst nach Ablauf der Auktion festgestellt werden, dennoch sollte eine Überweisung auf ein nicht deutsches oder gar außereuropäisches Konto möglichst nur dann erfolgen, wenn sicher ist, dass der Verkäufer nichts im Schilde führt. Denn Überweisungen, sowohl ins In- als auch ins Ausland lassen sich laut BGB nicht mehr stornieren, wenn sie einmal durchgeführt wurden.

Vorsicht vor Bargeld-Transfers!
Von Überweisungen über einen Bargeldtransfer-Dienst wie Western-Union sollte in jedem Fall Abstand genommen werden, weil diese Dienste keinerlei Versicherung für das Geld bieten. Gerade unseriöse Händler und Betrüger benutzen gerne diese Masche der anonymen Überweisung ohne Umweg über die Banken. Wird also in der Auktion ein Transfer über Western Union oder einen vergleichbaren Dienst angeboten: Finger weg!

Sinnvoller ist der Weg über Treuhand-Service oder Paypal. Die sicherste Methode ist dabei der eBay-Treuhand-Service: Der eBay-Käufer sendet das Geld an den Treuhand-Service, erhält die Ware vom Verkäufer und meldet dem Service, ob die Ware in Ordnung ist. Erst dann wird das Geld an den Verkäufer überwiesen. Seriöse Verkäufer sollten dieser Versandform zustimmen, allerdings fallen Kosten bis zu 2,5 Prozent des Warenwerts an. Je hochpreisiger der Artikel, desto geringer der Anteil der Treuhandkosten. Insofern lohnt sich der Dienst vor allem bei hochpreisigen Artikeln. Käufer, die auf Treuhand bestehen, können dem Verkäufer die Übernahme der Treuhand-Kosten anbieten.

Eine einfachere, wenn auch nicht so sichere Methode, die ebenfalls von seriösen eBay-Verkäufern angeboten werden sollte, ist Paypal. Paypal ist ein Zahlungssystem, das sich besonders bei Zahlungen ins Ausland bewährt: Die Überweisung ist schnell und kostengünstig, Konten werden vom Paypal-Dienst auf Authentizität geprüft, zudem sind seit 2008 Waren bis zu einem Wert von 1000 Euro versichert. Treten Probleme auf, tritt Paypal als Vermittlungsinstanz ein und versucht, die Schwierigkeiten zu lösen, ohne, dass Anwälte bemüht werden müssten.

Die Tücken der Selbstabholung
Die Selbstabholung ist eine finale Versicherung für den Käufer eines Artikels. Ist der Artikel nicht im versprochenen Zustand, kann die Zahlung verweigert werden. Kulante Verkäufer lassen sich in der Regel auch noch ein wenig im Preis drücken, sollten Fehler ersichtlich werden, die nicht im Auktionstext standen. Allerdings ist die Selbstabholung kein Freifahrtschein, vom Kauf zurückzutreten, wenn etwas unstimmig ist. Schließlich hatte der Käufer als Bieter ja die Chance, den Artikel vorab zu besichtigen. Wer also ohnehin eine Selbstabholung plant, sollte auf jeden Fall versuchen, den Artikel zuvor zu besichtigen. Selbst, wenn die Option auf Besichtigung nicht im Verkaufstext zu finden ist, deutet die Möglichkeit zur Selbstabholung darauf hin, dass es möglich ist. Eine freundliche Nachfrage sollte Klarheit schaffen.

Fazit: eBay-Käufe sind sicher
Wer sich an die Sicherheits-Regeln in diesem Artikel hält, dürfte bei eBay kaum Schwierigkeiten bekommen. Unseriöse Auktionen lassen sich schnell von seriösen unterscheiden. Die Gefahr, in eine Falle zu tappen, dürfte bei Beachtung der Regeln massiv verringert werden. Die Beliebtheit der eBay-Plattform ist auch darin begründet, dass sich dort Dinge finden, die sonst nicht erhältlich sind. In den meisten Fällen funktionieren die Käufe reibungslos. Da sich aber viele Menschen bei eBay tummeln und nur diese Leute sich in Webforen oder auf Websites beschweren, wirkt der Anteil der Geprellten vergleichsweise hoch. Das verunsichert viele Anwender.

Dennoch: Grund zur Panik gibt es nicht. Wer im Vorfeld alle Fragen klärt, erst bietet, wenn alle Unklarheiten beseitigt sind und bei einem mulmigen Gefühl sofort aussteigt, ist auf der sicheren Seite. eBay ist keine Zockerplattform, auch wenn das Biet-System Spielernaturen anspricht. Doch wie beim Glücksspiel gilt, dass der Einsatz immer nur so hoch sein sollte, dass er den Gewinn rechtfertigt. Mehrere tausend Euro zu verballern, um ein extrem riskantes Objekt als vermeintliches Schnäppchen zu erwerben, ist wenig sinnvoll. Die verlorene Summe bei Betrug oder fehlerhafter Ware macht den Preisvorteil doppelt und dreifach zunichte.

Kommunikation hilft, Probleme zu vermeiden
Zudem sollten eBay-Nutzer Ruhe bewahren: Nicht jeder säumige Lieferant ist direkt ein Betrüger, nicht jeder Zahlungsmuffel ist ein Spaßbieter. Per E-Mail oder Telefon lassen sich ohne Anfeindungen in der Regel die meisten Zwistigkeiten schnell lösen, ohne, dass es aufgrund eines Missverständnisses sofort schlechte Bewertungen hagelt. Kommunikation ist der Schlüssel, um Missverständnissen vorzubeugen. Jeder eBay-Nutzer sollte das beachten.

Gruss
www.youandtheworld.de
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