Shades of Grey und Co. - erotische Literatur kaufen

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Shades of Grey und Co. - erotische Literatur kaufen

Erotische Literatur ist seit einiger Zeit in ihrer Beliebtheit deutlich aufgestiegen, was der größeren Offenheit in der Gesellschaft vor allem in den 68er Jahren zu verdanken ist.
Doch so individuell die persönlichen Vorlieben in der Erotik sind, so individuell und zahlreiche sind auch die Varianten von erotischen Büchern. Bei der Auswahl von erotischer Literatur ist vor allem der eigene Geschmack ausschlaggebend, da in jedem Subgenre hochwertige Werke von namhaften Autoren zu finden sind.
Bei eBay findet sich eine große Anzahl an erotischen Büchern für jeden Bedarf. Durch das Angebot an gebrauchten Werken können diese auch sehr günstig erworben werden, was den Einstieg in die erotische Literatur erleichtert.

Erotische Liebesromane

Bei diesen Werken handelt es sich im Grunde um eine leichte Kost mit viel Romantik, da bei diesem Genre vor allem die Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Erotische Handlungen werden in der Regel nur angedeutet und dienen als Anreiz für die eigene Fantasie.
In dieses Genre kann auch die „Shades of Grey“-Trilogie von der Autorin E.L. James eingeordnet werden, da es sich trotz einer leichten Einführung in die BDSM-Szene in erster Linie um die Entwicklung der Liebesgeschichte der beiden Hauptdarsteller dreht. Bei den erotischen Liebesromanen handelt es sich um ein neues Genre, die Version der Verbindung einer Liebesgeschichte mit erotischen Handlungen ist dabei jedoch ein längst bekanntes Thema in der erotischen Literatur.
Beliebte Beispiele sind unter anderem „Kirschroter Sommer“ von Carina Bartsch, „Eine reine Frau“ von Tess von d'Urbervilles und „Alles, was bleibt“ von Annette Hohberg.

BDSM-Literatur in der Erotik

Spätestens seit den oben genannten Werken von E.L. James ist die BDSM-Szene im Bereich der erotischen Literatur stark im Kommen. BDSM ist die Abkürzung für „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“ und beschreibt eine Gruppe miteinander verwandter sexueller Vorlieben im sadomasochistischen Bereich.
Laut Fans der einschlägigen Szene hat „Shades of Grey“ jedoch kaum etwas gemein hiermit und es werden andere Werke der erotischen Literatur in diesem Bereich empfohlen. Ein solches Werk stellt zum Beispiel das Buch „Brennende Fesseln“ von Laura Reese dar, bei welchem viele gesellschaftliche Tabus komplett gebrochen werden.
Ebenfalls in diese Sparte der erotischen Literatur gehört auch „Lustschmerz“ von Sara Bellford. Die Thematik von einschlägiger BDSM-Literatur dreht sich vor allem um Schmerz, der zum Entfachen der Lust dient. Ein Protagonist stellt dabei in der Regel den Sadisten dar, der seinen Lustgewinn durch das Dominieren und Zufügen von Schmerzen einer anderen Person bekommt, während der andere Protagonist den masochistischen Part übernimmt und durch die Unterwerfung seine erotischen Hochgefühle erlebt.
Wer auch in seiner sexuellen Fantasie Neigungen in diese Richtung bemerkt hat, dem wird diese Erotikvariante gut gefallen – allerdings ist es je nach Autor nichts für schwache Gemüter. Entsprechend zu dieser Thematik können auch Anregungen für das eigene Liebesleben gewonnen werden, welche durch entsprechendes Erotikspielzeug weiter ausgelebt werden können.

Homosexuelle Literatur

Neben der erotischen Literatur mit heterosexuellen Pärchen kommt der Literatur mit homosexuellen Paaren auch immer mehr Bedeutung zu. Das Interesse an solchen Erotikromanen ist dabei nicht nur bei gleichgesinnten Menschen zu finden, sondern auch für viele Heterosexuelle.
Der Reiz des Unbekannten macht hier die erotische Komponente aus, sodass auch lesbische Romane für Frauen und schwule Romane für Männer interessant sind. Daneben ist es für viele auch ein sexueller Lustgewinn, wenn man die Liebe und Lust gleichgeschlechtlicher Paare des anderen Geschlechts in Form von entsprechender Literatur kennen lernt, da dieses eine völlig andere Sicht auf die Erotik zeigen kann.
Bekannte Werke aus der schwulen Erotik sind dabei zum Beispiel „Der Dieb“ von Jan R. Holland oder „Unbezähmbar“ von Dante Bertini. Beispiele für beliebte Romane aus der lesbischen Szene sind dagegen zum Beispiel „Ich kämpfe um Dich“ von Ruth Gogoll oder „Wilde Liebe“ von Karin Rick.

Erotische Literatur und Fantasy

Besonders bei der erotischen Literatur aus Japan ist die Vermischung der Lust mit Fantasy ein bekanntes Genre. Diese wird hier gerne auch in Comicform gebracht, damit der Leser durch die Zeichnungen einen zusätzlichen Anreiz erhält. Erotische Romane mit der Stilrichtung Fantasy sind ebenso vielfältig, wie es die Fantasy-Romane selbst sind.
Der besondere Reiz an diesen ist es, dass die Story sich nicht ausschließlich um die sexuellen Fantasien dreht, sondern dieses in Verbindung mit einer weiteren Geschichte in ein außergewöhnliches Szenario verpackt. Neben eingefleischten Fantasy-Fans eignen sich diese erotischen Bücher auch für Menschen, welche beim Lesen von gewöhnlicher Erotik-Literatur ein leichtes Unbehagen verspüren.
Denn hier wird das mögliche Gefühl der Scham gekonnt durch die zugehörige Story umgangen, womit ein behaglicherer Umgang mit dieser Literatur möglich wird. Äußerst bekannt in diesem Subgenre der erotischen Literatur sind die Bücher der Serie „Die Herren der Unterwelt“ von Gena Showalter oder auch „Die Bruderschaft der Black Dagger“ von J.R. Ward. Eine eigenständige Variante stellt hier die Fan Fiction dar, bei der bekannte Darsteller aus Film und Fernsehen zu den Protagonisten der erotischen Handlung werden und die sich daher besonders für eingefleischte Fans eignet.

Erotische Handbücher

Während erotische Romane vor allem der Fantasie und Luststeigerung dienen, sind die erotischen Handbücher von ihrer Art mehr als Sachbücher für diesen Bereich zu verstehen. Eines der weltweit bekanntesten Erotik-Handbücher ist „Das Kamasutra“ von Vatsyayana, welches als Leitfaden für die indische Liebe und Erotik gilt.
Die erotischen Handbücher sind in vielen Fällen geschlechtsspezifisch geschrieben worden, wie zum Beispiel das „Handbuch für Sexgötinnen“ von Anne West oder „Selbst ist der Mann – das lustvolle Handbuch der Selbstbefriedigung“ von Mark Emme.
Daneben werden auch zahlreiche Handbücher für spezielle Sexpraktiken angeboten, die Anfänger in den speziellen Bereich einführen. Beispiele für diese Varianten an erotischen Handbüchern sind beispielsweise „Das Bondage-Handbuch: Anleitung zum erotischen Fesseln“ von Matthias T. J. Grimme oder „Pauls Handbuch für Meister“.

Klassiker der erotischen Literatur

Auch wenn vor noch nicht allzu langer Zeit die erotische Literatur gesellschaftlich eher als verwerflich angesehen wurde, so gibt es doch Klassiker in diesem Segment, die zum Teil vor mehr als 100 Jahren geschrieben und veröffentlicht wurden. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist „Die Memoiren der Fanny Hill“ vom Autor John Cleland, welches bereits im Jahr 1749 erschienen ist und von dem Leben einer Dirne handelt.
Dieses Buch gehört zu den meist verfolgten Büchern der Welt und hat es erst im Jahr 1963 zu einer öffentlichen Anerkennung geschafft. Noch früher wurde das Buch „Das Dekameron“ von Giovanni di Boccaccio veröffentlicht – bereits im Jahr 1470 war es erhältlich und eröffnete ein neues Bild über die sinnliche Erotik. Auch „Die Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler aus dem Jahr 1925 befasst sich mit dem Thema Erotik und verbindet dieses mit dem Ausbruch eines Ehepaares aus dem normalen Alltag. Ein wahrer Bestseller unter den erotischen Klassikern stellt „Lady Chatterley“ von D.H. Lawrence aus dem Jahr 1928 dar – jahrelang war dieses Werk sogar komplett verboten worden. Inzwischen gibt es dieses nicht nur in Form eines Buches, sondern auch als Verfilmung auf DVD.
Mit dem Begriff Lolita beschäftigte sich Vladimir Nabokov im Jahr 1955 in dem gleichnamigen Buch und sorgte mit dem Hauptdarsteller Humbert Humbert für ein ordentliches Aufsehen in der Öffentlichkeit, denn der Professor hat eine besondere Leidenschaft für junge Mädchen. Wie man an vielen Klassikern der erotischen Literatur gut erkennen kann, sind viele sexuelle Neigungen bereits vor vielen Jahren thematisiert worden und damit nicht nur eine Erscheinung der heutigen Zeit.

Das Format von erotischer Literatur

Kurzgeschichten in der erotischen Literatur

Einen hohen Stellenwert in der erotischen Literatur bilden die erotischen Kurzgeschichten, die ihre eigene Fangemeinde aufweisen können. Die meisten Leser nutzen diese Kurzgeschichten als Appetithäppchen, welche einen wirkungsvollen Anreiz für das eigene Sexualleben geben können. Wie bereits der Name sagt, handelt es sich bei ihnen um kurze Erzählungen über erotische Erlebnisse, bei welchen es sehr schnell zum eigentlichen Thema kommt. Einen langwierigen Spannungsaufbau findet man bei ihnen nicht, weshalb diese Arten von erotischer Literatur insbesondere für ungeduldigere Leser geeignet ist.
Ebenso können die erotischen Kurzgeschichten auch ideal zur Belebung von Beziehungen dienen, wenn man diese gemeinsam mit dem Partner oder der Partnerin liest. Auch Neulinge im Bereich der erotischen Literatur können mit den Kurzgeschichten einen guten Einstieg in dieses Genre finden und erhalten eine erste Orientierungshilfe, nach welcher sie sich dann weitere Romane in der jeweiligen Stilrichtung suchen können.
Die Kurzgeschichten sind dabei häufig als ein Sammelband zu finden, der sich an speziellen erotischen Richtungen orientiert. Ein gutes Beispiel hierfür ist „Inflagranti“ von den Autoren Jenny Prinz, Dave Vandenberg, Marie Sonnenfeld, dessen 20 Kurzgeschichten über das Erwischtwerden beim Akt handeln. Oder „Heiß & Kalt: Wachs- und Temperaturspiele“, dessen 15 Kurzgeschichten dem speziellen BDSM-Bereich gewidmet sind.

Erotische Literatur mit mehreren Werken

Neben den einzelnen Romanen der erotischen Literatur gibt es auch Erotikreihen aus mehreren Bänden. Viele sehen es als besonders vorteilhaft an, dass sich hier viel Lesestoff verbirgt, welcher von ein und demselben Protagonisten handelt. Es ist hier dementsprechend ein gewisser Gewöhnungseffekt vorhanden und man braucht sich nicht direkt auf völlig neue Umstände beim Lesen einzustellen.
Erotische Literatur in mehreren Werken wird oft von Viellesern bevorzugt, welche sich nicht ständig auf einen neuen Stil einstellen möchten. Zudem kennt man nach dem ersten Buch bereits den Schreibstil der Autoren und erhält damit einen guten Ausblick auf die folgenden Bände. Zu den Erotikreihen gehören beispielsweise die „Shades of Grey“-Trilogie von E.L. James, die Reihe „Colours of Love“ von Kathryn Taylor oder die Buchreihe „80 days“ von Vina Jackson.

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