Schutz vor Schmutz und Wasser: PVC-Boden in der Küche selbst verlegen

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Schutz vor Schmutz und Wasser PVC Boden in der Kuche selbst verlegen

PVC -Boden, ein durch Weichmacher und Stabilisatoren weich gemachter, thermoplastischer Kunststoff-Boden, eignet sich aufgrund der wasserfesten Oberflächenbeschaffenheit und der hohen Langlebigkeit zur Einbringung in Wohn- und Gewerbeimmobilien gleichermaßen. Die dampfdichten Bodenplatten müssen zunächst vor dem Aufsteigen darunterliegender Restfeuchte geschützt werden. Dieser Artikel erläutert die wesentlichen Fragen im Umgang mit der Verlegung in der Komplettküche.


Hygienisch und leicht zu reinigen - die vorbereitenden Maßnahmen

PVC-Boden lässt sich hinsichtlich des elektrostatischen Verhaltens einstellen und kann so nach Bedarf geplant werden. Hieraus ergeben sich insbesondere in der Küche die Vorteile einer lange haltbaren, hygienischen und damit leicht zu pflegenden Bodenoberfläche. Auch wenn sich PVC-Beläge leicht zuschneiden und anschließend verkleben lassen, müssen sie zunächst auf absolut glattem Boden verlegt werden – gleichen Sie Risse und leichte Unebenheiten deshalb mit entsprechender Bodenausgleichsmasse aus. Während dieser Bereich austrocknet, wird der PVC-Boden entsprechend der benötigten Fläche ausgelegt, frei von Falten und grob nach den Maßen zugeschnitten. Lassen Sie hier für spätere Korrekturen einen Überstand von jeweils zehn Zentimetern. Im Folgenden muss der Bodenbelag mindestens 24 Stunden akklimatisieren. Er wird dadurch besser dehnbar und kann einfacher verlegt werden.

 

Den PVC-Boden schrittweise verlegen und Unebenheiten ausgleichen

Verwenden Sie einen Zahnspachtel, um die betreffenden Bodenflächen mit dem PVC-Kleber zu überdecken. Die Stärke und tatsächliche Menge ergibt sich aus den Hinweisen auf dem Behältnis, im Zweifelsfalle sollte eine gleichmäßige Ebene entstehen, sodass sich der Bodenbelag im weiteren Verlauf nicht verschieben kann. Beachten Sie die durchschnittliche Trocknungszeit von etwa 15 Minuten. Anschließend wird der Bodenbelag gleichmäßig auf die klebende Fläche gedrückt, wobei man hier mit einem beschwerten Lineal oder vergleichbarem Utensil die durch Gegendruck entstehenden Luftblasen und Unebenheiten sofort ausgleichen muss. Nutzen Sie ein Teppichmesser zum korrekten Zuschneiden an den Wandflächen, lassen Sie hier jeweils eine etwa ein Millimeter breite Dehnungsfuge. Auf diese Weise kann sich der Bodenbelag vollständig ausbreiten und es entstehen keine nachträglich nicht zu korrigierenden Unebenheiten.

 

Übergänge gestalten, Ecken abschließen und Sockelleisten einbringen

Um den PVC-Boden auch an den Eckseiten vollständig und sicher vor Wasser und Schmutz zu verlegen, gehen Sie wie folgt vor: Arbeiten Sie diagonal vom Rand in Richtung der Ecke, setzen Sie eine gleichmäßige Falz. Sie lässt sich unter dauerhaftem Druck besser zuschneiden. Da über dem Wandabschluss vor allem Schmutzpartikel entstehen können, muss der Übergang zur Wand noch mit passenden Profilleisten, wahlweise aus Holz oder Kunststoff, versehen werden. Aufgrund der gleichmäßigen Oberfläche und der einfachen Montage mittels Stecken, Schrauben oder Verkleben, sollten Sie auf vorgefertigte Leisten zurückgreifen.

Ein Tipp: In Altbauten, bei denen noch ältere Holzleisten vorhanden sind, sollten die Randbereiche der PVC-Böden zuvor mit Silikon ausgelegt werden, um damit das Risiko von Restfeuchte vollständig einzudämmen.

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