Schuhtrends der 60er Jahre: Stiefel und Space Look

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Nach den Höhenflügen des vorhergehenden Jahrzehnts erleben flache Schuhe in den 60er Jahren ein großes Comeback; die Pfennigabsätze sind dagegen fast ganz verschwunden. Ab dem Jahr 1967 hält die Zurück-Zur-Natur-Bewegung Einzug in die Schuhmode und flache Sandalen, insbesondere der Marke Birkenstock, werden Trend. Nach dem Vorbild von Jacky Kennedy werden flache Pumps zu eleganten Kostümen getragen, aber auch Hosenanzüge und Miniröcke werden mit flachen Pumps oder Stiefeln kombiniert.

Stiefel gelten allgemein als die wichtigste Schuhform der 60er Jahre und werden in vielen verschiedenen Varianten getragen. Besonders beliebt sind Kunststoffstiefel in Weiß, aber auch Overkneestiefel erscheinen zum ersten Mal in der Modewelt. Insbesondere in Kombination mit den superkurzen Miniröcken von Mary Quant kamen Stiefel besonders gut zur Geltung.

Eine Sonderform der Stiefel stellen die sogenannten Beatle-Booties dar, knöchelhohe Stiefeletten mit elastischen Einsätzen, die von der britischen Popband getragen wurden.

Das Magermodel Twiggy machte dagegen die Spangenschuhe oder Mary-Janes, die eigentlich für Kinder entwickelt wurden, nun erstmals auch für erwachsene Frauen tragbar. Besonders beliebt waren Mary-Janes aus schwarzem Lackleder mit flachem Absatz, die gekonnt kindliche Unschuld mit weiblichen Reizen verbanden.

Die 60er Jahre sind auch das Jahrzehnt der Raumfahrt, was sich in der Mode im Space-Look niederschlägt. In der Schuhmode zeigt sich dieser Trend durch synthetische Materialien, Transparenz und die Farbe Silber.


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