Schuhtrends der 30er Jahre: Pumps und Keilabsätze

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Die Schuhtrends der 30er Jahre sind einerseits von der schweren Wirtschaftskrise geprägt, die mit dem New Yorker Börsenkrach 1929 ihren Anfang nahm, andererseits aber auch von Leinwandgöttinnen wie Jean Harlow oder Joan Crawford, die ihre Füße in besonders luxuriösen Schuhkreationen präsentierten.

Die Schuhe für den Alltag sollten jedoch möglichst praktisch und vor allem lange haltbar sein. Zehenfreie Schuhe waren zwar abends sehr beliebt, tagsüber war das Tragen dieser Schuhform aber verpönt. Ebenso wurden luxuriöse Schuhe nur abends oder zu besonderen Anlässen getragen.
Nach der wilden Flappergeneration der 20er Jahre wird die Mode wieder konservativer, was sich in wadenlangen Röcken und dazu passenden hochgeschlossenen Pumps niederschlägt. Pumps sind allgemein ein wichtiger Schuhtrend der 30er Jahre, sie werden mit runder Kappe und gemäßigtem 5 cm hohen Absatz getragen. Beliebt sind auch zweifarbige Schnürpumps, die auch der alltäglichen Mode einen Hauch von Glamour verleihen.

1936 werden die Absätze um eine Form erweitert: Salvatore Ferragamo erfindet den bequemen Keilabsatz, der künftig bei Sandaletten, Pumps und auch Stiefeletten verwendet wird. Drei Jahre später werden auch Plateausohlen erstmals modern.

      Schuhe der 30er Jahre:                         


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