Schützende T-Shirts, Polos und Hemden für den Kinder-Sommer

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Schützende T-Shirts, Polos und Hemden für den Kinder-Sommer

Steht der Sommer mit viel Sonne und warmen Tagen vor der Tür, kommen den Eltern die ersten Bedenken und Überlegungen, wie sie ihre Kinder richtig vor der Sonne schützen. Das sind mit Sicherheit auch ernst zu nehmende Denkansätze, denn es ist mehr oder minder bekannt, wie schädlich Sonnenstrahlen sein können, wenn Sie oder Ihr Kind sich zu lange ungeschützt im Freien aufhalten. Daher ist es notwendig, dass Sie sich zum Schutz Ihrer Kinder ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzen. Da die Haut von Säuglingen und Kleinkindern noch sehr dünn ist und sich der UV-Eigenschutz nicht vollständig ausgebildet hat, benötigt Kinderhaut in verstärktem Maße Sonnenschutz von außen.

Mütter und Väter sind für den Sonnenschutz ihrer Kinder verantwortlich

Mit nur ein paar Grundregeln können auch Kinder die Sonne genießen, jedoch sollten Säuglinge und Kleinkinder bis zum ersten Lebensjahr der direkten Sonne nicht ausgesetzt werden und überdies nicht mit Sonnenschutzmittel eingecremt werden, da die Haut dadurch unnötig belastet wird. Hier gilt auf jeden Fall: Sie bleiben im Schatten. Auch mit Sonnenschutz, Sonnenschirm oder Sonnenverdeck ist die Gefahr der Überhitzung beziehungsweise eines Sonnenbrands nicht zu unterschätzen.

Trotz Sonnenschutz: Sonne ist wichtig!

Natürlich benötigen hingegen etwas größere Kinder die Gelegenheit, sich zum Spaß im Freien auszutoben. Mitunter sind sie der UV-Strahlung sogar ständig ausgesetzt. Außerdem brauchen Ihre Kinder Sonnenbäder, damit sich das körpereigene Vitamin D bilden kann. Hierfür ist es bereits ausreichend, dass sie 15 Minuten indirekter Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind. Dennoch: Sie können kaum verhindern, dass Ihre Kinder in der Sonne spielen. Ob nun im Kindergarten, in den Schulpausen auf dem Schulhof oder nachmittags, wenn sie mit Freunden im Garten toben. Hier müssen Sie aktiv schützen. Gleichermaßen dürfen bei bedecktem Himmel Schutzmaßnahmen ebenfalls nicht unterbleiben, denn dann dringen noch 80 Prozent der UV-Strahlen bis auf die Haut durch. Deshalb gilt als Faustregel: Vorwiegend geschützte Orte aufsuchen und sonnengerechte Kleidung verwenden, beziehungsweise während der Mittagssonne am besten eine Pause einlegen. Neben schattigen Plätzen kommt es vor allen Dingen auf protektive Kleidung von Kopf bis Fuß an.

Angemessene Kleidungsstücke schützen Ihr Kind

Achten Sie bei Ihrem Kind darauf, dass besonders das Gesicht, der Nacken und die Ohren vor der Sonne geschützt sind. Es sollte immer einen Hut, eine Kappe oder ein Tuch auf dem Kopf tragen. Durch einen speziellen Nackenschutz bietet es sich an, den meist unbeachteten Bereich konsequent zu schützen. Ein eventueller Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, sondern durchaus gefährlich, weil dieser Teil des Körpers des Öfteren betroffen sein kann.

T-Shirts und Polos als universeller Schutz gegen Sonneneinstrahlung

Anders sieht es jedoch bei der Kleidung aus. Achten Sie darauf, dass diese zwar luftig ausfällt, aber nicht zu eng am Körper anliegt und möglichst einen großen Teil des Körpers bedeckt. Ideal sind langärmelige, dünne Hemden oder T-Shirts und Polohemden sowie weit geschnittene, luftige und möglichst langbeinige Hosen. Sie sind nicht nur ein Schutzfaktor, sondern sehen auch noch schick aus! In der Kategorie Kinder-Fashion bei eBay finden Sie bestimmt das passende Shirt! 

Berücksichtigen Sie auch, dass nicht alle Stoffe sonnendicht sind. Mittlerweile gibt es solche, die durch besondere Webtechniken oder Imprägnierungen einen erhöhten UV-Schutz bieten. Diese werden in der Fachsprache als Stoffe mit UV-Protektionsfaktor bezeichnet und sollten einen Wert von 30 nicht unterschreiten.

Eine Tabelle über UV-Schutzmaßnahmen wurde vom Textilforschungszentrum Hohenstein zur Verfügung gestellt und dient als Orientierung. Es heißt, dass vor allem Schutzkleidung einen sehr hohen Stellenwert einnimmt, gefolgt von dichter Baumwollbekleidung, wie sie bereits zuvor beschrieben wurde. Klassisch ist der Schutz hingegen im Schatten unter einem Sonnenschirm. Dieser wirkt präventiv für einen UV-Wert-Faktor in Höhe von circa fünf, bietet aber keinen vollkommenen Schutz, weshalb Sonnencreme stets griffbereit sein sollte.

Wasser birgt Gefahren für die Kinderhaut

Im Wasser sind Sonnenstrahlen noch gefährlicher, da das Wasser die Strahlen reflektiert und so eine deutlich höhere Strahlung auf die Haut trifft. Deshalb sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Kind beim Planschen und Schwimmen die Schultern und den Rücken im Idealfall durch ein T-Shirt schützt. Hierbei müssen Sie berücksichtigen, dass nicht alle T-Shirts einen ausreichenden Schutz bieten. Achten Sie auf festgewebte Baumwoll-T-Shirts oder auf einen Stoff, der - wie beschrieben - einen UV-Protektionsfaktor aufweist. Dann ist Ihr Kind auch im Wasser vor einem Sonnenbrand geschützt.

Sensible Bereiche wie Füße benötigen ebenfalls Schutzmittel

Die Qualität des Sonnenschutzes durch die Kleidung ist von bestimmten Faktoren abhängig. Nicht jede Kleidung schützt in gleichem Maße vor den gefährlichen Sonnenstrahlen. Es kommt immer auf die Dichte, das Fasermaterial und die Farbe an. Grundsätzlich gilt: Der Schutz durch Baumwolle, Viskose und Leinen ist kleiner als der durch Nylon, Wolle und Seide. Dieser Wert liegt wiederum unter dem von Polyester. Studien haben bewiesen, dass etwa 80 Prozent der gängigen Sommerkleider aus hellen, dünnen Baumwollstoffen keinen ausreichenden Schutz gegen die belastenden UV-A Strahlen aufweisen. Bedenken Sie bitte auch, dass sich bei Baumwollstoffen der Sonnenschutz durch Nässe noch mehr verringert.

Mittlerweile besteht für Sie als Kunde die Möglichkeit, auf geprüfte, zertifizierte UV-Schutzkleidung, die besonders für Kinder zu empfehlen ist, zurückzugreifen. Mit dicht gewebten Stoffen sowie bewusst eingesetzter Farben können UV-Schutzfaktoren von über 40 erzielt werden. Informieren Sie sich ausreichend und wenn möglich über mehrere Kanäle, da Fehler Ihrerseits Ihr Kind gerade später teuer zu stehen kommen können. Der Grundgedanke ist die schlichte Tatsache, dass ein Kind respektive ein Kleinkind in seinen ersten Lebensjahren weder die Gefahren von Sonne, noch andere schwere Risiken ausreichend präventiv einschätzen kann. Deshalb sind Sie an diesem Punkt gefordert, stellvertretend fürsorglich aktiv zu werden.

Sonnenschutzmittel richtig verwenden

Neben der richtigen Kleidung als Sonnenschutz müssen Sie ebenfalls bedenken, das Sonnenschutzmittel richtig zu verwenden. Hände, Gesicht und Fußrücken können Sie mit Schutzmittel schützen. Nur berücksichtigen Sie in jedem Fall, dass auch häufiges Eincremen mit einem hohen Lichtschutzfaktor nicht der Freifahrtschein ist, Ihr Kind unbesorgt in der prallen Sonne spielen zu lassen. Unterschätzen Sie die Gefahr der UV-Strahlen niemals. Für Kinder gibt es speziell geeignete Sonnenschutzmittel, die eine noch bessere Wirkung erzielen. Achten Sie des Weiteren darauf, dass die Kinderhaut nicht austrocknet. Bei besonderen Cremes und Lotionen passiert dies seltener als bei Sonnengel. Sonnenöle dagegen sind kein ausreichender Schutz für verstärkt empfindliche Areale.

Verwenden Sie Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor von mindestens 15

Alle Körperstellen, die nicht durch die Kleidung geschützt sind, müssen mindestens eine halbe Stunde vorher sorgfältig eingecremt werden. In diesem Fall können Sie die Autonomie der Kinder schulen. Sie sollten lernen, sich selber einzucremen. Denn andernfalls kann es sein, dass der Lichtschutzfaktor zu einem späteren Tageszeitpunkt nicht mehr ausreichend ist. Bei längerem Aufenthalt im Freien, zum Beispiel einem Tag am Strand, sollte das Auftragen nämlich mehrmals wiederholt werden. Auch wenn Ihr Kleinkind nicht im Wasser gewesen ist, wird der Sonnenschutz durch Schwitzen und Abrieb abgetragen. Beachten Sie, dass sich hierdurch die angegebene Schutzdauer des Sonnenschutzmittels nicht verlängert. Verwenden Sie für Ihre Aufenthalte am Wasser immer wasserfeste Sonnenschutzmittel und erneuern Sie nach jedem Baden den Schutzfilm.

Die Augen benötigen einen besonderen Schutz

Unsere Augen reagieren besonders empfindlich auf Sonnenlicht und UV-Strahlen. Dies gilt für Aufenthalte am Meer beziehungsweise insbesondere auch im Gebirge. Deshalb setzen Sie auf eine entsprechende Kopfbedeckung, vielleicht einen Sonnenschirm und vor allem eine Sonnenbrille mit UV-Filter. Letzterer Aspekt ist zudem in gleicherweise im Winterurlaub vonnöten, da die Sonnenstrahlen auf dem Schnee reflektiert werden und es somit schnell zu schmerzhaften Entzündungen der Horn- und Bindehaut kommen kann. Das passiert, wenn das Auge für längere Zeit ohne Schutz den extremen Belastungen von UV-B Strahlen ausgesetzt ist.

Achtung bei der Anzahl der Sonnenbäder

Die Anzahl der Sonnenbäder sollte die Zahl von 50 pro Jahr nicht überschreiten. Dabei wird ein Sonnenbad als Bestrahlung definiert, bei der eine sichtbare Hautrötung noch nicht auftritt. Das gilt vor allem für Kinder unter fünf Jahren, deren extrem empfindliche Haut im schlimmsten Falle langjährige Schäden davontragen kann. Jeder Sonnenbrand in diesem Alter erhöht das Hautkrebsrisiko nachhaltig erheblich.

Gehen Sie mit einem guten Beispiel voran

Wir wissen, wie unsere Kinder lernen – vor allen Dingen durch Nachahmen und Nacheifern ihrer Vorbilder. Die Argumente gehen Ihnen schnell aus, wenn Sie Ihr Kind oftmals auffordern, sich einzucremen, Sie aber selber keine Verantwortung für Ihren Körper übernehmen und sich nicht schützen oder auch der prallen Sonne aussetzen, um schneller braun zu werden. Ähnliches gilt ebenso für einen zu schwachen Lichtschutzfaktor. Gehen Sie als Eltern mit gutem Beispiel voran. Schützen Sie sich selbst und halten Sie sich nicht in der prallen Mittagssonne auf. Wenn es an der Zeit ist, dass Sie Ihr Kind neu eincremen müssen, cremen Sie sich selbst im gleichen Zuge ein. Tragen Sie darüber hinaus entsprechende Kleidung und Kopfbedeckung, um sich selbst zu schützen. Insbesondere die bereits angeschnittene Verwendung eines Hutes oder anderer geeigneter Materialien ist geboten, wenn die heißen Temperaturen Grenzen sprengen. Zum einen vermeiden Sie damit die Gefahr eines Hitzeschlages. Andererseits hilft die Kopfbedeckung auch dabei, die direkte Einstrahlung auf das Gesicht zu verhindern. Nehmen Sie jedoch in regelmäßigen Abständen trotz der genannten Vorteile die Kopfbedeckung ab, um einem Hitzestau vorzubeugen.

Wenn Sie rund herum sicher sein wollen, befragen Sie Ihren Hausarzt, zu welchem Hauttyp Ihre Kinder und Sie gehören. Die Information, die nur dieser Ihnen geben kann, ist von Wichtigkeit: Sie erfahren so, wie schnell Ihre Haut unerwünscht reagiert. Bei akuten Verbrennungen wird Ihnen der Arzt Medikamente oder Ähnliches verschreiben, obwohl diese keinen Ersatz für die intensive Pflege der Haut darstellen.

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